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Historische Zeitschrift 288 (2009), 1

 

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Zeitschrift:Historische Zeitschrift (HZ)
Herausgeber:Unter Mitwirkung von Jürgen Müller und Eckhardt Treichel herausgegeben von Lothar Gall in Verbindung mit Johannes Fried, Klaus Hildebrand, Hartmut Leppin, Frank Rexroth, Gerhard A. Ritter, Uwe Walter, Gerrit Walther und Eberhard Weis
ISSN:0018-2613
Verlag,
Erscheinungsort:
Oldenbourg Verlag,
München
Preis:€ 85; Abo € 488 inkl. HZ Online u. Historische Bibliographie Online (Stud. u. Mitglieder Historikerverbände € 160), Ausl. € 520
Weitere Angaben:6mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band
Ausgabe:288/1/2009

HZ 288/1

Aufsätze

Karl-Joachim Hölkeskamp
Mythos und Politik – (nicht nur) in der Antike. Anregungen und Angebote der neuen „historischen Politikforschung“

Mythen sind ebenso allgegenwärtig wie wirkungsmächtig – nicht nur in den politischen Kulturen der klassischen Antike, sondern auch in denjenigen anderer (vor-)moderner Politien. Diese Diagnose ist empirisch überreich belegt, aber bislang nicht hinreichend erklärt – hier bietet die neue ‚historische Politikforschung‘ weiterführende methodische Impulse, nämlich durch die Überwindung eines einseitigen Verständnisses von ‚Politik‘, das auf deren Inhaltsseite, auf Macht, Herrschaft und das Entscheidungshandeln ihrer personalen Träger, sowie auf die technisch-instrumentellen Verfahren der Entscheidungsfindung und -implementierung fokussiert war. Mit der ‚kulturalistischen‘ Erweiterung des Begriffs der ‚Politik‘ kam auch deren Ausdrucksseite in den Blick, jene symbolisch-expressiven Dimensionen von Politik, die der Darstellung und Vermittlung von Macht und Herrschaft als Teil ihrer Hervorbringung und Durchsetzung und damit der (Re-)Produktion ihrer Akzeptanz und Legitimität dienen. Vor diesem Hintergrund erscheint politisches Handeln als kommunikatives Handeln bzw. als komplexer Prozeß des Aushandelns von Agenden, Ansprüchen und ihrer Anerkennung zwischen Herrschenden und Beherrschten – und ‚Politik‘ als ein im permanenten sozialen Vollzug konstituierter Kommunikationszusammenhang bedarf eines entsprechenden Spektrums von Medien. Am Beispiel der politischen Kultur der klassischen Demokratie Athens läßt sich exemplarisch zeigen, daß der Mythos ein solches Medium darstellte - mehr noch: Gerade der Mythos als ‚Diskursfiguration‘ erweist sich durch seine eingeschriebene Variabilität, Offenheit für Um- und Neudeutungen und besondere An- und Einpassungskapazität als besonders geeignet in Prozessen der kommunikativen (Be-)Gründung und (Re-)Produktion von identitätsstiftenden Werthorizonten und Ideologien, ihrer Geltung und Wirkungsmacht.

Eckhard Müller-Mertens
Römisches Reich im Frühmittelalter: kaiserlich-päpstliches Kondominat, salischer Herrschaftsverband

Die Untersuchung ist an ihr Ziel gelangt, das Jahr 1073 mit Antworten auf die Fragen: Wann gaben die Zeitgenossen dem mittelalterlichen, die Alpen übergreifenden, dem Alten Reich den Namen Römisches Reich? Welches politische Gebilde überhaupt wurde nach der Kaiserkrönung 800 als Romanum imperium begriffen? Ersteres geschah in der frühen Salierzeit, in der politischen Theorie und Historiographie zuerst durch Wipos „Gesta Chuonradi“, vorweg indes Urkunden dieses Kaisers, deren erste mit der neuen Kaiserbulle „Rom, das Haupt der Welt, regiert den Erdkreis“ beglaubigt wurde. Die Geschichtsschreibung folgte einhellig, schließlich nannte Gregor VII. den Herrschaftsverband Heinrichs IV. als Ganzes Römisches Reich.
In der Karolinger- und Ottonenzeit bezeichnete Romanum imperium die Kaiserherrschaft über Rom und das römische Italien. Das waren die Gebiete Mittelitaliens, die bis dahin zum römisch-byzantinischen Reich gehörten, der Dukat von Rom und das Exarchat Ravenna mit der Pentapolis, die 800 einen eigenen, in Rom vom Papst geweihten und den Römern ausgerufenen Kaiser erhielten, das fortan kaiserlich-päpstliche Kondominat in Mittelitalien, gegründet auf die Verträge der Kaiser und Päpste von Pippin 754 bis Heinrich II. 1020. Eine politisch-theoretische Definition quasi gab in der Mitte des 9. Jahrhunderts Anastasius Bibliothecarius. Von ottonischen Geschichtsschreibern wurde dieses Römische Reich als krönender Zugewinn des liudolfingischen Hauses angesehen, es wurde neben das nordalpine Reich und das Reich Italien gestellt.
Der Vorstellung des bestehenden Römischen Reiches im Frühmittelalter war kein universaler Anspruch immanent. Es spielte in der Liturgie einschließlich der Krönungsordines kaum eine, in der Eschatologie keine maßgebliche Rolle, kam in der Panegyrik mit einer antiken Reminiszenz zur Geltung. Einen Vorrang bezog die römische Kaiserherrschaft aus der Kaiserweihe durch den Papst, die Aufgabe des Kaisers, die Römische Kirche zu verteidigen und zu erhöhen, die Beziehung auf Rom. Im Romanum imperium des Frühmittelalters konkretisierte sich das Bündnis des Papsttums und der weltlichen Vormacht im Okzident. In dieser Funktion stellte sich das auf die Pakten, auf Rom und das römische Italien bezogene Römische Reich als eine konstitutive Größe der Formierung Lateineuropas, des mittelalterlichen Abendlandes dar.
Die Erweiterung der Vorstellung auf den die Alpen übergreifenden Herrschaftsverband insgesamt, sicher aus mehreren Gründen, die Übertragung des Namens Romanum imperium vom kaiserlich-päpstlichen Kondominat in Mittelitalien auf den salischen Herrschaftsverband als Ganzes vollzog sich vor dem Hintergrund der transalpinen Konfigurations- und Integrationsprozesse seit 962, der Extensivierung und Intensivierung der Kaiser- und Königsherrschaft unter Heinrich II. und den ersten Saliern.

Paul Münch
Pest und Feuer. Die Londoner Doppelkatastrophe 1665/66

In den 1660er Jahren wurde London von der größten Doppelkatastrophe seiner Geschichte betroffen. Sie traf auf eine Stadtgesellschaft, der die Restauration König Karls II. nach einer langen Phase puritanischer Einschränkungen wieder ein freieres Leben ermöglichte. 1665 forderte die Pest in der Hauptstadt über 100 000 Todesopfer, 1666 zerstörte ein Großbrand binnen weniger Tage die City. Der Beitrag beschreibt den Verlauf und bilanziert die unterschiedlichen Schäden und Wirkungen beider Katastrophen, im Zentrum aber steht die Frage, wie die Zeitgenossen mit den Ereignissen umgingen. Viele sahen in ihnen noch Heimsuchungen, die Gott der sündigen Menschheit durch Kometen ankündigte, doch man versuchte die Geschehnisse auch schon mehr oder weniger rational aus natürlichen Ursachen oder menschlichem Versagen zu erklären. Beide Katastrophen offenbarten tiefe politische, konfessionelle und soziale Verwerfungen einer Gesellschaft, in der die Überlebenschancen höchst ungleich verteilt waren. Sie verstärkten die staatliche Macht, führten aber auch zu Modernisierungen, die solche existentiellen Bedrohungen künftig verhinderten oder doch abmilderten. Die Reaktionen des königlichen Flottensekretärs Samuel Pepys, der in seinem Tagebuch die Doppelkatastrophe detailliert und unter Preisgabe intimster Details kommentierte, zeigen, daß man Katastrophenerfahrungen nicht vorschnell verallgemeinern darf. Wie man mit Unglück umgeht, hängt stets von der individuellen Lage und der mentalen Disposition eines Menschen ab.

Neue historische Literatur

Werner Hechberger
Heilig – Römisch – Deutsch. Zur Bilanz einer Ausstellung

Alexander Gallus
„Intellectual History“ mit Intellektuellen und ohne sie. Facetten neuerer geistesgeschichtlicher Forschung

Buchbesprechungen

Allgemeines

Heilig – Römisch – Deutsch. Das Reich im mittelalterlichen Europa. Internationale Tagung zur 29. Ausstellung des Europarates und Landesausstellung Sachsen-Anhalt. Hrsg. v. Bernd Schneidmüller u. Stefan Weinfurter (W. Hechberger)

Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962 bis 1806. Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters. 29. Ausstellung des Europarates in Magdeburg und Berlin und Landesausstellung Sachsen-Anhalt. [Bd.1:] Katalog. [Bd. 2:] Essays. Hrsg. v. Matthias Puhle u. Claus-Peter Hasse (W. Hechberger)

Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962 bis 1806. Altes Reich und neue Staaten 1495 bis 1806. 29. Ausstellung des Europarates in Berlin und Magdeburg. [Bd. 1:] Katalog. Im Auftrag des Deutschen Historischen Museums hrsg. v. Hans Ottomeyer, Jutta Götzmann u. Ansgar Reiss. [Bd. 2:] Essays. Hrsg. v. Heinz Schilling, Werner Heun u. Jutta Götzmann (W. Hechberger)

Ingrid Gilcher-Holtey (Hrsg.), Zwischen den Fronten. Positionskämpfe europäischer Intellektueller im 20. Jahrhundert (A. Gallus)

Lutz Raphael/Heinz-Elmar Tenorth (Hrsg.), Ideen als gesellschaftliche Gestaltungskraft im Europa der Neuzeit. Beiträge für eine erneuerte Geistesgeschichte (A. Gallus)

Reinhart Koselleck, Begriffsgeschichten. Studien zur Semantik und Pragmatik der politischen und sozialen Sprache. Mit zwei Beitr. v. Ulrike Spree u. Willibald Steinmetz sowie ein. Nachw. zu Einleitungsfragmenten Reinhart Kosellecks v. Carsten Dutt (S. Jordan)
Wolfgang Behringer, Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung (C. Pfister)

Herbert Obenaus (Hrsg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. In Zusammenarb. mit David Bankier u. Daniel Fraenkel. Unt. Mitwirkung v. Andrea Baumert, Marlis Buchholz, Uwe Hager u. a. in Hannover u. Tamar Avraham, Almuth Lessing u. Antje C. Naujoks in Jerusalem. 2 Bde (A. Herzig)
Reiner Groß, Die Wettiner (K. Blaschke)

Schlesische Lebensbilder. Bd. 9. Im Auftrag der Historischen Kommission für Schlesien hrsg. v. Joachim Bahlcke (S. Jordan)
Bernard Barbiche, Bulla, Legatus, Nuntius. Études de diplomatique et de diplomatie pontificales (XIIIe–XVIIe siècle). Avec la collaboration de Ségolène de Dainville-Barbiche (M. Schnettger)

Markus Retzer, Das Patriziergeschlecht der Zeller von Straubing (K. Seidel)

Gaetano Platania (Ed.), L'Europa centro-orientale e gli archivi tra etá Moderna e Contemporanea. Atti del IV Colloquio Internazionale (Viterbo 6–9 giugno 2002) (F. Edelmayer)

Nick Harding, Hanover and the British Empire, 1700–1837 (T. Riotte)

Rudolf von Thadden/Steffen Kaudelka/Thomas Serrier (Hrsg.), Europa der Zugehörigkeiten. Integrationswege zwischen Ein- und Auswanderung (A. Fahrmeir)

Robert Aldrich (Hrsg.), Ein Platz an der Sonne. Die Geschichte der Kolonialreiche (W. Speitkamp)

Altertum

Walter Scheidel/Ian Morris/Richard Saller (Eds.), The Cambridge Economic History of the Greco-Roman World (H. Kloft)

Sigrid Deger-Jalkotzy/Oswald Panagl (Hrsg.), Die neuen Linear B-Texte aus Theben. Ihr Aufschlusswert für die mykenische Sprache und Kultur. Akten des internationalen Forschungskolloquiums an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 5.–6. Dezember 2002. Red.: Thomas Lindner (T. Schmitt)

Sigrid Deger-Jalkotzy/Irene S. Lemos (Eds.), Ancient Greece: From the Mycenaean Palaces to the Age of Homer (T. Schmitt)

Gocha R. Tsetskhladze (Ed.), Greek Colonisation. An Account of Greek Colonies and Other Settlements Overseas. Vol. 1 (U. Walter)

Maurizio Giangiulio (Ed.), Erodoto e il ,modello erodoteo'. Formazione e trasmissione delle tradizioni storiche in Grecia (J. Engels)
David Asheri/Alan Lloyd/Aldo Corcella, A Commentary on Herodotus Books I–IV. Ed. by Oswyn Murray and Alfonso Moreno. With a Contribution by Maria Brosius. Transl. by Barbara Graziosi, Matteo Rossetti, Carlotta Dus, and Vanessa Cazzato (U. Walter)

Gregor Weber (Hrsg.), Kulturgeschichte des Hellenismus. Von Alexander dem Großen bis Kleopatra (P. Nadig)

Jean Bingen, Hellenistic Egypt. Monarchy, Society, Economy, Culture. Ed. with an Introduction by Roger S. Bagnall (P. Nadig)

Myles McDonnell, Roman Manliness. Virtus and the Roman Republic (M. H. Dettenhofer)

Klaus M. Girardet, Rom auf dem Weg von der Republik zum Prinzipat (M. H. Dettenhofer)

Linda-Marie Günther, Herodes der Große (P. Busch)

Linda-Marie Günther (Hrsg.), Herodes und Rom (P. Busch)

Mittelalter

Bernd Kluge, Numismatik des Mittelalters. Bd. 1: Handbuch und Thesaurus Nummorum Medii Aevi (F. Berger)

Michel Pauly, Peregrinorum, pauperum ac aliorum transeuntium receptaculum. Hospitäler zwischen Maas und Rhein im Mittelalter (O. Auge)

Johannes Fried, Donation of Constantine and Constitutum Constantini. The Misinterpretation of a Fiction and its Original Meaning. With a Contribution by Wolfram Brandes: „The Satraps of Constantine“ (M. Kerner)

Jean-Pierre Devroey, Économie rurale et société dans l'Europe franque (VIe–IXe siècles). Vol. 1: Fondements matériels, échanges et lien social (L. Kuchenbuch)

Jean-Pierre Devroey, Puissants et misérables. Système social et monde paysan dans l'Europe des Francs (VIe–IXe siècles) (L. Kuchenbuch)

Hans Hubert Anton (Hrsg.), Fürstenspiegel des frühen und hohen Mittelalters. Ausgewählt, übers. u. komm. v. Hans Hubert Anton (J. Fried)

Monumenta Germaniae Historica. Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 70: Die Touler Vita Leos IX. Hrsg. u. übers. v. Hans-Georg Krause unt. Mitwirk. v. Detlev Jasper u. Veronika Lukas (M. M. Tischler)

Alison I. Beach (Ed.), Manuscripts and Monastic Culture. Reform and Renewal in Twelfth-Century Germany (M. M. Tischler)

Monumenta Germaniae Historica. Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Bd. 14, T. 2: Die Urkunden Friedrichs II. 1212–1217. Bearb. v. Walter Koch unt. Mitwirkung v. Klaus Höflinger, Joachim Spiegel u. Christian Friedl (W. Maleczek)

Monumenta Germaniae Historica. Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Bd. 18, Einleitung u. T. 2: Die Urkunden Heinrich Raspes und Wilhelms von Holland. Bearb. v. Dieter Hägermann u. Jaap G. Kruisheer unt. Mitwirk. v. Alfred Gawlik (W. Maleczek)

Eckhart Leisering (Bearb.), Die Wettiner und ihre Herrschaftsgebiete 1349–1382. Landesherrschaft zwischen Vormundschaft, gemeinschaftlicher Herrschaft und Teilung (K. Blaschke)

Gabriel Zeilinger, Lebensformen im Krieg. Eine Alltags- und Erfahrungsgeschichte des süddeutschen Städtekriegs 1449/50 (K. Oschema)

Frühe Neuzeit

Beat Kümin, Drinking Matters. Public Houses and Social Exchange in Early Modern Central Europe (A. Krischer)

Thomas Nicklas/Matthias Schnettger (Hrsg.), Politik und Sprache im frühneuzeitlichen Europa (R. Seidel)

Uwe Goppold, Politische Kommunikation in den Städten der Vormoderne. Zürich und Münster im Vergleich (A. Krischer)

Andrea Lilienthal, Die Fürstin und die Macht. Welfische Herzoginnen im 16. Jahrhundert: Elisabeth, Sidonia, Sophia (K. Keller)

Thomas Winkelbauer, Österreichische Geschichte 1522–1699. Ständefreiheit und Fürstenmacht. Länder und Untertanen des Hauses Habsburg im konfessionellen Zeitalter. 2 Tle (A. Kohler)

Deutsche Reichstagsakten. Reichsversammlungen 1556–1662. Hrsg. v. der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Maximilian Lanzinner. Der Reichstag zu Augsburg 1582. 2 Teilbde. Bearb. v. Josef Leeb (A. Gotthard)

Paul-Alexis Mellet, Les traités monarchomaques. Confusion des temps, résistance armée et monarchie parfaite (1560–1600) (C. Zwierlein)

Richard Bonney/D. J. B. Trim (Eds.), Persecution and Pluralism. Calvinists and Religious Minorities in Early Modern Europe 1550–1700 (U. Niggemann)

Claudio Donati/Bernhard R. Kroener (Eds.), Militari e società civile nell'Europa dell'età moderna (secoli XVI–XVIII) (W. Reinhard)

Günther Wassilowsky/Hubert Wolf (Hrsg.), Päpstliches Zeremoniell in der Frühen Neuzeit. Das Diarium des päpstlichen Zeremonienmeisters Paolo Alaleone de Branca während des Pontifikats Gregors XV. (1621–1623) (A. Karsten)

Dirk Fleischer, Zwischen Tradition und Fortschritt: Der Strukturwandel der protestantischen Kirchengeschichtsschreibung im deutschsprachigen Diskurs der Aufklärung. 2 Teilbde (S. Jordan)

Pierre-Yves Beaurepaire, Le mythe de l’Europe française au XVIIIe siècle. Diplomatie, culture et sociabilités au temps des Lumières (P. Fuchs)

19./20. Jahrhundert

Georg G. Iggers/Q. Edward Wang, A Global History of Modern Historiography. With Contributions from Supriya Mukherjee (A. Bauerkämper)
Jürgen Große, Kritik der Geschichte. Probleme und Formen seit 1800 (S. Jordan)
Anton Schindling/Gerhard Taddey (Hrsg.), 1806 – Souveränität für Baden und Württemberg. Beginn der Modernisierung? (E. Treichel)
Ulrich Klemke, Die deutsche politische Emigration nach Amerika 1815–1848. Biographisches Lexikon (S. Jordan)
Gracia Dorel-Ferré/Denis McKee (Eds.), Les patrons du Second Empire. 8: Champagne-Ardenne (R. Banken)
Lorenz Steinke, Die Bedeutung der Lübeck-Büchener Eisenbahn für die Wirtschaft der Region Hamburg-Lübeck in den Jahren 1851 bis 1937 (R. Roth)
Jürgen Schmidt, Begrenzte Spielräume. Eine Beziehungsgeschichte von Arbeiterschaft und Bürgertum am Beispiel Erfurts 1870 bis 1914 (R. Roth)
Matthias Middell, Weltgeschichtsschreibung im Zeitalter der Verfachlichung und Professionalisierung. Das Leipziger Institut für Kultur- und Universalgeschichte 1890–1990. 3 Bde (S. Jordan)
Oswald Überegger (Hrsg.), Heimatfronten. Dokumente zur Erfahrungsgeschichte der Tiroler Kriegsgesellschaft im Ersten Weltkrieg. Eingel. u. komm. v. Oswald Überegger. 2 Halbbde (R. Nachtigal)
Susan Gross Solomon (Ed.), Doing Medicine Together. Germany and Russia between the Wars (H. Fangerau)
Thomas Karlauf, Stefan George. Die Entdeckung des Charisma. Biographie. 3. Aufl (A. Christophersen)
Klaus Eisele/Joachim Scholtyseck (Hrsg.), Offenburg 1919–1949. Zwischen Demokratie und Diktatur (R. Roth)
Klaus Koch/Walter Rauscher/Arnold Suppan u. a. (Hrsg.), Von Saint-Germain zum Belvedere. Österreich und Europa 1919–1955 (W. Elz)
Sven Felix Kellerhoff, Der Reichstagsbrand. Die Karriere eines Kriminalfalls (J. Schmädeke)
Tim Newark, Mussolini, Hitler und die Mafia im Krieg (M. Thöndl)
Jörg Baberowski/Anselm Doering-Manteuffel, Ordnung durch Terror. Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistischen und stalinistischen Imperium (K. Schlögel)
Joachim Kuropka (Hrsg.), Streitfall Galen. Studien und Dokumente (W. Becker)
Klaus-Michael Mallmann/Bogdan Musial (Hrsg.), Genesis des Genozids. Polen 1939–1941 (D. Pohl)
Klaus Jochen Arnold, Die Wehrmacht und die Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten der Sowjetunion. Kriegführung und Radikalisierung im „Unternehmen Barbarossa“ (D. Pohl)
Manfred Oldenburg, Ideologie und militärisches Kalkül. Die Besatzungspolitik der Wehrmacht in der Sowjetunion 1942 (D. Pohl)
Bernward Dörner, Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte (J. Matthäus)
Johan Dietsch, Making Sense of Suffering. Holocaust and Holodomor in Ukrainian Historical Culture (D. Pohl)
René Wildangel, Zwischen Achse und Mandatsmacht. Palästina und der Nationalsozialismus (D. Motadel)
Thomas Schlemmer/Hans Woller (Hrsg.), Bayern im Bund. Bd. 3: Politik und Kultur im föderativen Staat 1949 bis 1973 (U.-B. Vollhardt)

Kontakt:

Prof. Dr. Lothar Gall
Redaktion Historische Zeitschrift
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main

Redaktion:
Dr. Eckhardt Treichel u. apl. Prof. Dr. Jürgen Müller

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