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Historische Zeitschrift 292 (2011), 2

 

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Zeitschrift:Historische Zeitschrift (HZ)
Herausgeber:In Verbindung mit Andreas Fahrmeir, Johannes Fried, Hartmut Leppin, Werner Plumpe, Frank Rexroth, Andreas Rödder, Uwe Walter, Gerrit Walther herausgegeben von Lothar Gall unter Mitwirkung von Jürgen Müller und Eckhardt Treichel
ISSN:0018-2613
Verlag,
Erscheinungsort:
Oldenbourg Verlag,
München
Preis:Einzelheft: €95; Print o. online: €538, Ausland: €578, ermäßigt: €168; Print+online: €558, Ausland: €598, ermäßigt: €168
Weitere Angaben:erscheint 6-mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band, Publikationsform: Print und Online (www.oldenbourg-link.com/)
Ausgabe:292/2/2011

Die nächste Ausgabe der HZ erscheint am 5. April. Die Online-Ausgabe ist bereits erschienen: www.oldenbourg-link.com/toc/hzhz/current

HZ 292/2

Aufsätze

Jörg Rüpke
Reichsreligion? Überlegungen zur Religionsgeschichte des antiken Mittelmeerraums in der römischen Zeit

Dieser Aufsatz faßt wichtige Ergebnisse des Forschungsprogramms „Römische Reichsreligion und Provinzialreligion: Globalisierungs- und Regionalisierungsprozesse in der antiken Religionsgeschichte“ (DFG, SPP 1080) zusammen und versucht Konsequenzen daraus zu ziehen. Zugespitzt wird dieser Versuch auf die These, daß die entscheidende Veränderung der untersuchten Epoche nicht der Wechsel oder die Zunahme der Zahl von Religionen gewesen seien, sondern eine Veränderung des Phänomens und gesellschaftlichen Stellenwertes von „Religion“ überhaupt: Aus einem Medium der individuellen Thematisierung menschlicher Kontingenzen (Krankheit, Unsicherheit, Tod) und öffentlicher politischer Identitätsbildung ist sie zu einem umfassenden Zusammenhang menschlicher Lebensführung geworden, der die Formulierung von Gruppenidentitäten wie die Verwendung für politische Legitimation erlaubt. Der Blick richtet sich daher auf die Medien, in denen Religion realisiert und verbreitet wurde (Institutionen, Texte, Recht). Der Aufsatz fragt vor allem danach, wie sich Religion in Diffusions- und Immigrationsprozessen veränderte, in welcher Geschwindigkeit Praktiken und Institutionsformen übernommen oder verändert wurden. So wird deutlich, daß im Imperium Romanum nicht „Religionen“ oder „Kulte“ miteinander in Wettbewerb traten, sondern in einem kulturellen Großraum Symbole immer wieder neu verknüpft wurden und Professionelle mit großem Aufwand Gruppengrenzen errichteten und zu sichern versuchten.

[S. 297–322; DOI 10.1524/hzhz.2011.0012]

Karl Ubl
Der kinderlose König. Ein Testfall für die Ausdifferenzierung des Politischen im 11. Jahrhundert

Die Regierungszeit Heinrichs II. durchzog eine endlose Reihe von Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen, die dem Herrscher den Beinamen „König der Konflikte“ (Stefan Weinfurter) eintrug. Bei der Erklärung für diese Charakteristik ist bislang zu wenig die Tatsache beachtet worden, daß Heinrich schon bald nach seiner Königserhebung im Jahr 1002 die Hoffnung auf einen Erben öffentlich aufgab. Daß er ein kinderloser König war und daß diese Kinderlosigkeit eine beinahe unverrückbare Tatsache war, prägte daher maßgeblich seine Herrschaft und muß bei der Deutung seiner konfliktträchtigen Regierung berücksichtigt werden. Um die Schwierigkeiten und strukturellen Probleme herauszuarbeiten, mit denen kinderlose Könige im 11. Jahrhundert konfrontiert waren, werden im ersten Teil des Aufsatzes Vergleichsfälle aus anderen europäischen Reichen herangezogen (Hugo von Tuszien, Rudolf III. von Burgund und Eduard der Bekenner). Im zweiten Teil werden die Ergebnisse hinsichtlich der Problematik kinderloser Könige für die Deutung der Herrschaft Heinrichs II. herangezogen. Im Ergebnis wird dafür plädiert, in Heinrich weniger einen vorbildhaften Realpolitiker zu sehen, der die Zentralgewalt stärken wollte und deshalb Konflikte in Kauf nahm, sondern einen Herrscher, der aufgrund seiner Kinderlosigkeit immer wieder mit Anfechtungen seiner Autorität zu kämpfen hatte.

[S. 323–363; DOI 10.1524/hzhz.2011.0013]

Anette Baumann
Reichskammergericht und Universitäten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

Der vorliegende Aufsatz befaßt sich mit dem Ausbildungsprofil der Assessoren (Richter) des Reichskammergerichts nach dessen endgültiger Etablierung in Speyer 1529 bis zur vorläufigen Schließung 1544. Es wird festgestellt, daß vor allem die Qualität der Ausbildung das entscheidende Kriterium bei der Aufnahme in den Kreis der Assessoren war. Die Reichsstände und Reichskreise waren daran interessiert, hervorragend qualifiziertes Personal dem Reichskammergericht zu präsentieren. Dabei achteten sie im Laufe der 1530er Jahre verstärkt auf die richtige konfessionelle Gesinnung. Das führte gerade in den Reichskreisen zu großen Konflikten bei der Besetzung der Stellen. Daneben war die Rekrutierung qualifizierter adeliger Assessoren sehr schwierig. Um den Anforderungen der Reichskammergerichtsordnung zu genügen, die verlangte, die Hälfte der Stellen mit adeligen Bewerbern zu besetzen, wurden die qualifizierten Kandidaten deshalb kurz nach Amtsantritt nobilitiert. Eine besondere Bedeutung für die Ausbildung besaßen die Universitäten von Bologna und Freiburg. Rund 42% der Assessoren des genannten Zeitraums besuchten die Universität von Bologna. Viele der Assessoren hatten dort sogar gemeinsam studiert, so daß sich Netzwerke bildeten. Ein weiteres Netzwerk Ehemaliger bestand um den Freiburger Professor Ulrich Zasius. Hier kann im Gegensatz zur älteren Forschung festgestellt werden, daß nicht allein die große Anzahl von Zasiusschülern das Reichskammergericht grundlegend prägte. Vielmehr waren der lange Aufenthalt der Zasiusschüler und ihre Funktion als Präsident oder Kammerrichter am Gericht entscheidend. Beide universitären Netzwerke verbanden sich zudem mit dem Kreis der oberrheinischen Humanisten.

[S. 365–395; DOI 10.1524/hzhz.2011.0014]

Andreas Greiert
„Viele sind berufen, aber wenige auserwählt“. Geschichtstheorie, Politik und sittlicher Kosmos bei Johann Gustav Droysen

Fraglos hat Johann Gustav Droysen in seiner „Historik“ ein methodisch geregeltes Verfahren für die historische Erkenntnis vorgelegt. Fraglich bleibt jedoch, ob dieser besonderen Grundlegung einer historischen Methodik ein allgemeingültiger Status zugesprochen werden kann. Bei dieser Auffassung steht der Traditionszusammenhang einer noch gegenwärtigen institutionellen Praxis der Geschichtswissenschaft zu derjenigen Droysens im Vordergrund. In der vorliegenden Untersuchung rückt stattdessen eine mediale Bedeutung der modernen Geschichtswissenschaft ins Zentrum des Erkenntnisinteresses: ihre zu jeder Zeit hochproblematische politische und ideologische Funktion. Bei dieser kritischen Lesart wird deutlich, dass bereits Droysens geschichtstheoretische Reflexionen die zeitgenössisch bestehenden politischen Ordnungsstrukturen legitimieren. Durch seine konsequente Einbindung der Geschichtserkenntnis in die einmal bestehende ‚sittliche‘ Praxis ergreift Droysen ausdrücklich Partei für die überlieferte konstitutionelle Standesherrschaft und weist neu aufgekommene demokratische Ansprüche zurück. Eine generelle Anschlussfähigkeit seines historischen Erkenntnisverfahrens muss vor diesem Hintergrund äußerst fragwürdig erscheinen.

[S. 397–423; DOI 10.1524/hzhz.2011.0015]

Neue historische Literatur
Leitrezension

Peter Schreiner
Byzanz zwischen Systematisierung und Atomisierung: zwei neue Handbücher aus England

Besprechung von:
The Oxford Handbook of Byzantine Studies. Ed. by Elizabeth M. Jeffreys, John Haldon, Robin Cormack
The Cambridge History of the Byzantine Empire c. 500–1492. Ed. by Jonathan Shepard

[S. 425–442; DOI 10.1524/hzhz.2011.0016]

Buchbesprechungen

Allgemeines

WBG Weltgeschichte. Eine globale Geschichte von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Bd. 4: Entdeckungen und neue Ordnungen. 1200 bis 1800. Hrsg. v. Walter Demel (P. Blickle) [S. 443]

Susanne Rau/Gerd Schwerhoff (Hrsg.), Topographien des Sakralen. Religion und Raumordnung in der Vormoderne (K. Thies) [S. 444]

Irene Dingel/Wolf-Friedrich Schäufele (Hrsg.), Zwischen Konflikt und Kooperation. Religiöse Gemeinschaften in Stadt und Erzstift Mainz in Spätmittelalter und Neuzeit (C. Wieland) [S. 446]

Luise Schorn-Schütte, Historische Politikforschung. Eine Einführung (R. Blänkner) [S. 447]

Dieter Nohlen/Philip Stöver (Eds.), Elections in Europe. A Data Handbook (J. Dülffer) [S. 450]

[S. 443–452; DOI 10.1524/hzhz.2011.0017]

Altertum

John Bintliff/Phil Howard/Anthony Snodgrass, Testing the Hinterland. The Work of the Boeotia Survey (1989–1991) in the Southern Approaches to the City of Thespiai. With contributions from Oliver Dickinson, Mark Gillings, John Hayes u.a (A. Kühr) [S. 452]

Reinhold Bichler, Historiographie – Ethnographie – Utopie. Gesammelte Schriften. T. 1: Studien zu Herodots Kunst der Historie. Hrsg. v. Robert Rollinger (M. Sehlmeyer) [S. 453]

Gustav Adolf Lehmann, Perikles. Staatsmann und Stratege im klassischen Athen. Eine Biographie (C. Mann) [S. 454]

Vassiliki Pothou, La place et le rôle de la digression dans l’œuvre de Thucydide (M. Meier) [S. 455]

Victor Bers, Genos dikanikon. Amateur and Professional Speech in the Courtrooms of Classical Athens (C. J. Classen) [S. 456]

Alexander Demandt, Alexander der Große. Leben und Legende (S. Müller) [S. 458]

Francesco Camia, Roma e le poleis. L’intervento di Roma nelle controversie territoriali tra le comunità greche di Grecia e d’Asia Minore nel secondo secolo a. C.: le testimonianze epigrafiche (R. Bernhardt) [S. 459]

Irene Berti/Marta García Morcillo (Eds.), Hellas on Screen. Cinematic Receptions of Ancient History, Literature and Myth (A. Goltz) [S. 460]

Christa Steinby, The Roman Republican Navy. From the Sixth Century to 167 B. C (R. Schulz) [S. 462]

Jakob Munk Højte (Ed.), Mithridates VI and the Pontic Kingdom (P. F. Mittag) [S. 463]

Eckart Olshausen, Bronzemünzen aus der Zeit Mithradates’ VI. im Museum von Samsun (P. F. Mittag) [S. 465]

Daniel Bühler, Macht und Treue. Publius Ventidius. Eine römische Karriere zwischen Republik und Monarchie (M. H. Dettenhofer) [S. 466]

Geert Roskam, Plutarch’s Maxime cum principibus philosopho esse disserendum: An Interpretation with Commentary (C. Mueller-Goldingen) [S. 467]

Mark Andrew Brighton, The Sicarii in Josephus’s Judean War. Rhetorical Analysis and Historical Observations (E. Baltrusch) [S. 469

Rudolf Haensch (Hrsg.), Selbstdarstellung und Kommunikation. Die Veröffentlichung staatlicher Urkunden auf Stein und Bronze in der Römischen Welt. Internationales Kolloquium an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik in München (1. bis 3. Juli 2006) (A. Kolb) [S. 470]

Ioana A. Oltean, Dacia. Landscape, Colonisation, Romanisation (K. Strobel) [S. 471]

Hubert Cancik/Jörg Rüpke (Hrsg.), Die Religion des Imperium Romanum. Koine und Konfrontationen. Unt. Mitarb. v. Franca Fabricius u. Diana Püschel (H. Leppin) [S. 472]

Christoph Auffarth (Hrsg.), Religion auf dem Lande. Entstehung und Veränderung von Sakrallandschaften unter römischer Herrschaft. Red.: Dr. Tilman Hannemann, Oliver Züchner, M.A (T. Scheer) [S. 474]

[S. 452–475; DOI 10.1524/hzhz.2011.0018]

Mittelalter

Walter Pohl/Veronika Wieser (Hrsg.), Der frühmittelalterliche Staat – Europäische Perspektiven (M. Borgolte) [S. 475]

Roger Collins, Die Fredegar-Chroniken (J. Jarnut) [S. 477]

Jenny Rahel Oesterle, Kalifat und Königtum. Herrschaftsrepräsentation der Fatimiden, Ottonen und frühen Salier an religiösen Hochfesten (G. J. Schenk) [S. 478]

John Sheehan/Donnchadh Ó Corráin (Eds.), The Viking Age: Ireland and the West. Papers from the Proceedings of the Fifteenth Viking Congress, Cork, 18–27 August 2005. Editorial Assistant Shannon Lewis-Simpson (D. Waßenhoven) [S. 478]

Kerstin Schulmeyer-Ahl, Der Anfang vom Ende der Ottonen. Konstitutionsbedingungen historiographischer Nachrichten in der Chronik Thietmars von Merseburg (B. Schneidmüller) [S. 480]

David J. Hay, The Military Leadership of Matilda of Canossa 1046–1115 (E. Goez) [S. 482]

Claudia Zey/Claudia Märtl (Hrsg.), Aus der Frühzeit europäischer Diplomatie. Zum geistlichen und weltlichen Gesandtschaftswesen vom 12. bis zum 15. Jahrhundert (P. Monnet) [S. 483]

Uwe Braumann (Hrsg.), Die Jahrzeitbücher des Konstanzer Domkapitels. T. 1 u. 2 (A. Bihrer) [S. 484]

Radosław Biskup, Das Domkapitel von Samland (1285–1525) (K. Neitmann) [S. 486]

Barbara Schlieben, Verspielte Macht. Politik und Wissen am Hof Alfons’ X. (1252–1284) (W. Drews) [S. 487]

Gerald Schwedler, Herrschertreffen des Spätmittelalters. Formen – Rituale – Wirkungen (B. Scheller) [S. 489]

Christopher S. Mackay, The Hammer of Witches. A Complete Translation of the Malleus Maleficarum (K. Utz Tremp) [S. 491]

Sébastien Hamel/Valérie Bessey (Eds.), Comptes de l’Argentier de Charles le Téméraire Duc de Bourgogne. Vol. 4: Rôles mensuels et fragments des années 1471–1475 conservés aux archives départementales du nord, Lille. Publié sous la direction de Werner Paravicini. Avec le soutien de l’Académie des Sciences de Göttingen et de l’Institut Historique Allemand de Paris (K. Oschema) [S. 492]

Sonja Dünnebeil (Hrsg.), Die Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies. Bd. 3: Das Ordensfest 1473 in Valenciennes unter Herzog Karl dem Kühnen. Mit ein. Regestenverzeichnis. Unt. Verwendung der Vorarbeiten v. Wilko Ossoba. Vorwort Werner Paravicini (M. Prietzel) [S. 493]

Heinrich Lang, Cosimo de’ Medici, die Gesandten und die Condottieri. Diplomatie und Kriege der Republik Florenz im 15. Jahrhundert (V. Reinhardt) [S. 494]

Ralf-Maria Guntermann, Turmbau und Totengedenken. Die Domfabrik zu Osnabrück im späten Mittelalter (U. Lobbedey) [S. 495]

[S. 475–496; DOI 10.1524/hzhz.2011.0019]

Frühe Neuzeit

Claudia Schnurmann, Europa trifft Amerika. Zwei alte Welten bilden eine neue atlantische Welt, 1492–1783 (W. Reinhard) [S. 497]

Bea Lundt, Europas Aufbruch in die Neuzeit 1500–1800. Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte (H. Rudolph) [S. 498]

William Beik, A Social and Cultural History of Early Modern France (C. Zwierlein) [S. 499]

Wojciech Iwańczak, Die Kartenmacher. Nürnberg als Zentrum der Kartographie im Zeitalter der Renaissance. Aus d. Poln. v. Peter Oliver Loew (C. Kuhn) [S. 500]

Konrad Eisenbichler (Ed.), Renaissance Medievalisms (H. Müller) [S. 501]

Peter Marshall, The Reformation. A Very Short Introduction (P. Blickle) [S. 503]

Günter Frank (Hrsg.), Fragmenta Melanchthoniana. Humanismus und Europäische Identität (T. Töpfer) [S. 504]

Simone Giese, Studenten aus Mitternacht. Bildungsideal und peregrinatio academica des schwedischen Adels im Zeichen von Humanismus und Konfessionalisierung (W. Richter) [S. 505]

Naïma Ghermani, Le Prince et son portrait. Incarner le pouvoir dans l’Allemagne du XVIe siècle. Préface de Horst Bredekamp (H. Rudolph) [S. 507]

Barbara Groß, Hexerei in Minden. Zur sozialen Logik von Hexereiverdächtigungen und Hexenprozessen (1584–1684) (J. M. Schmidt) [S. 508]

Jean-François Chanet/Christian Windler (Eds.), Les Ressources des faibles. Neutralités, sauvegardes, accommodements en temps de guerre (XVIe–XVIIIe siècle) (C. Gantet) [S. 509]

Alexander Sigelen, Dem ganzen Geschlecht nützlich und rühmlich. Reichspfennigmeister Zacharias Geizkofler zwischen Fürstendienst und Familienpolitik (A. Gotthard) [S. 511

Ralf-Peter Fuchs, Ein ‚Medium zum Frieden‘. Die Normaljahrsregel und die Beendigung des Dreißigjährigen Krieges (C. Kampmann) [S. 513]

Regina Pörtner, „The highest of time“: Verfassungskrise und politische Theorie in England 1640–1660 (R. G. Asch) [S. 514]

Michael Printy, Enlightenment and the Creation of German Catholicism (H. Klueting) [S. 516]

Günther Ebersold, Louise von Hompesch (1775/1777–1801) und ihre Familie. Eine Frau zwischen Tradition und Revolution (P. Fuchs) [S. 517]

[S. 497–518; DOI 10.1524/hzhz.2011.0020]

19./20. Jahrhundert

Walter Müller-Seidel, Friedrich Schiller und die Politik. „Nicht das Große, nur das Menschliche geschehe“ (L. Gall) [S. 518]

Rolf-Jürgen Gleitsmann/Rolf-Ulrich Kunze/Günther Oetzel, Technikgeschichte (G. Luxbacher) [S. 520]

Wolfgang König (Hrsg.), Technikgeschichte (G. Luxbacher) [S. 520]

Wolfgang König, Technikgeschichte. Eine Einführung in ihre Konzepte und Forschungsergebnisse (G. Luxbacher) [S. 520]

Marco Bellabarba/Brigitte Mazohl/Reinhard Stauber et al. (Eds.), Gli imperi dopo l’Impero nell’Europa del XIX secolo (C. Moos) [S. 523]

Emmanuel Fureix, La France des larmes. Deuils politiques à l’âge romantique (1814–1840). Préface d’Alain Corbin (A. Karla) [S. 525]

Eva-Maria Stolberg, Sibirien: Rußlands „Wilder Osten“. Mythos und soziale Realität im 19. und 20. Jahrhundert (A. Oberender) [S. 526]

Heinz Kramer/Maurus Reinkowski, Die Türkei und Europa. Eine wechselhafte Beziehungsgeschichte (A. Schulz) [S. 527]

Jutta Toelle, Bühne der Stadt. Mailand und das Teatro alla Scala zwischen Risorgimento und Fin de Siècle (A. Körner) [S. 529]

Freedom. A Documentary History of Emancipation, 1861–1867. Selected from the Holdings of the National Archives of the United States. Ser. 3, Vol. 1: Land and Labor, 1865. Ed. by Steven Hahn, Steven F. Miller, Susan E. O’Donovan u.a. (U. Lehmkuhl) [S. 530]

Bardo Faßbender, Der offene Bundesstaat. Studien zur auswärtigen Gewalt und zur Völkerrechtssubjektivität bundesstaatlicher Teilstaaten in Europa (D. Hildebrand) [S. 533]

Alfred Bauer, Ländliche Gesellschaft und Agrarwirtschaft im Hunsrück zwischen Tradition und Innovation (1870–1914) (N. Grüne) [S. 534]

Elizabeth B. Jones, Gender and Rural Modernity. Farm Women and the Politics of Labor in Germany, 1871–1933 (C. Zimmermann) [S. 536]

Christopher J. Fischer, Alsace to the Alsatians? Visions and Divisions of Alsatian Regionalism, 1870–1939 (W. Elz) [S. 537]

Theodor Heuss, Stuttgarter Ausgabe. Briefe. [1:] Aufbruch im Kaiserreich. Briefe 1892–1917. Hrsg. u. bearb. v. Frieder Günther (U. Wengst) [S. 538]

Friedrich Wilhelm Graf, Intellektuellen-Götter. Das religiöse Laboratorium der klassischen Moderne. Unt. Mitarb. v. Elisabeth Müller-Luckner (H.-C. Kraus) [S. 540]

Michael Zimmermann (Hrsg.), Zwischen Erziehung und Vernichtung. Zigeunerpolitik und Zigeunerforschung im Europa des 20. Jahrhunderts (M. Luchterhandt) [S. 541]

Helmuth Trischler/Mark Walker (Eds.), Physics and Politics. Research and Research Support in Twentieth Century Germany in International Perspective (K. Hentschel) [S. 542]

Bernhard Chiari/Gerhard P. Groß (Hrsg.), Am Rande Europas? Der Balkan – Raum und Bevölkerung als Wirkungsfelder militärischer Gewalt. Hrsg. im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes unt. Mitarb. v. Magnus Pahl (F.-J. Kos) [S. 544]

Stefan Schmidt, Frankreichs Außenpolitik in der Julikrise 1914. Ein Beitrag zur Geschichte des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs (U. Lappenküper) [S. 545]

Jonathan E. Gumz, The Resurrection and Collapse of Empire in Habsburg Serbia, 1914–1918 (M. Stickler) [S. 546]

Gustav Mayer, Als deutsch-jüdischer Historiker in Krieg und Revolution 1914–1920. Tagebücher, Aufzeichnungen, Briefe. Hrsg. u. eingel. v. Gottfried Niedhart (F.-J. Kos) [S. 548]

Hans-Peter Becht/Carsten Kretschmann/Wolfram Pyta (Hrsg.), Politik, Kommunikation und Kultur in der Weimarer Republik (E. M. Werner) [S. 549]

Robert Gellately, Lenin, Stalin und Hitler. Drei Diktatoren, die Europa in den Abgrund führten. Aus d. Engl. v. Heike Schlatterer u. Norbert Juraschitz (M. Oppermann) [S. 551]

Andreas Wirsching (Hrsg.), Das Jahr 1933. Die nationalsozialistische Machteroberung und die deutsche Gesellschaft (U. v. Hehl) [S. 552]

Ralf Georg Reuth, Hitlers Judenhass. Klischee und Wirklichkeit. Mit 26 Abb (G. Aly) [S. 553]

Frank Caestecker/Bob Moore (Eds.), Refugees from Nazi Germany and the Liberal European States (A. Barkai) [S. 554]

Ralf Banken, Edelmetallmangel und Großraubwirtschaft. Die Entwicklung des deutschen Edelmetallsektors im „Dritten Reich“ 1933–1945 (B. Gehlen) [S. 556]

Geoffrey P. Megargee (Ed.), Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. Vol. 1: Early Camps, Youth Camps, and Concentration Camps and Subcamps under the SS-Business Administration Main Office (WVHA). Part A and B (B. Kundrus) [S. 558]

Jane Caplan/Nikolaus Wachsmann (Eds.), Concentration Camps in Nazi Germany. The New Histories (B. Kundrus) [S. 559]

Shmuel Krakowski, Chełmno. A Small Village in Europe. The First Nazi Mass Extermination Camp (B. Meyer) [S. 562]

Nahum Bogner, At the Mercy of Strangers. The Rescue of Jewish Children with Assumed Identities in Poland (S. Schüler-Springorum) [S. 563]

Emunah Nachmany Gafny, Dividing Hearts. The Removal of Jewish Children from Gentile Families in Poland in the Immediate Post-Holocaust Years (S. Schüler-Springorum) [S. 563]

Alexander Brakel, Unter Rotem Stern und Hakenkreuz. Baranowicze 1939 bis 1944. Das westliche Weißrussland unter sowjetischer und deutscher Besatzung (B. Musial) [S. 565]

Jörn Hasenclever, Wehrmacht und Besatzungspolitik in der Sowjetunion. Die Befehlshaber der rückwärtigen Heeresgebiete 1941–1943 (B. Kundrus) [S. 566]

Gerhard Kaiser, Grenzverwirrungen – Literaturwissenschaft im Nationalsozialismus (K. v. See) [S. 568

John A. Moses, The Reluctant Revolutionary. Dietrich Bonhoeffer’s Collision with Prusso-German History (M. Gailus) [S. 570]

Barbara Beuys, Sophie Scholl. Biografie (K. Holtmann) [S. 572]

Frank Pauli, Wehrmachtsoffiziere in der Bundeswehr. Das kriegsgediente Offizierkorps der Bundeswehr und die Innere Führung 1955 bis 1970 (M. Moll) [S. 573]

Jürgen Nielsen-Sikora, Europa der Bürger? Anspruch und Wirklichkeit der europäischen Einigung – eine Spurensuche (A. Reinfeldt) [S. 575]

Documents diplomatiques français, 1966. T. 1 (1er janvier–31 mai) (D. Hüser) [S. 576]

Documents diplomatiques français 1967. T. 1 (1er janvier–1er juillet) (D. Hüser) [S. 576]

Documents diplomatiques français 1966. T. 2 (1er juin–31 décembre) (D. Hüser) [S. 576]

Documents diplomatiques français 1967. T. 2 (1er juillet–29 décembre) (D. Hüser) [S. 576]

Poul Villaume/Odd Arne Westad (Eds.), Perforating the Iron Curtain. European Détente, Transatlantic Relations, and the Cold War, 1965–1985 (J. Dülffer) [S. 581]

Matthias Schulz/Thomas A. Schwartz (Eds.), The Strained Alliance. U.S-European Relations from Nixon to Carter (J. Dülffer) [S. 583]

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1978. Bd. 1: 1. Januar bis 30. Juni 1978. Bd. 2: 1. Juli bis 31. Dezember 1978. Wiss. Leiterin Ilse Dorothee Pautsch. Bearb. Daniela Taschler, Amit Das Gupta u. Michael Mayer (H. Türk) [S. 584]

Markus Büchele, Autorität und Ohnmacht. Der Nordirlandkonflikt und die katholische Kirche (P. Alter) [S. 586]

[S. 518–587; DOI 10.1524/hzhz.2011.0021]

Kontakt:

Prof. Dr. Lothar Gall
Redaktion Historische Zeitschrift
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main

Redaktion:
Dr. Eckhardt Treichel u. apl. Prof. Dr. Jürgen Müller

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