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Historische Zeitschrift 287 (2008), 2

 

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Zeitschrift:Historische Zeitschrift (HZ)
Herausgeber:In Verbindung mit Johannes Fried, Klaus Hildebrand, Hartmut Leppin, Frank Rexroth, Gerhard A. Ritter, Uwe Walter, Gerrit Walther und Eberhard Weis herausgegeben von Lothar Gall
ISSN:0018-2613
Verlag,
Erscheinungsort:
Oldenbourg Verlag,
München
Preis:Jahresabo € 415 (für Mitglieder des Historikerverbands und Studenten € 148), Einzelheft € 85
Weitere Angaben:6mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band
Ausgabe:287/2/2008

Die HZ 287/2 erscheint voraussichtlich am 3. November 2008.

INHALTSVERZEICHNIS

Aufsätze

Michael Sommer
Der Löwe von Tadmor. Palmyra und der unwahrscheinliche Aufstieg des Septimius Odaenathus

Für ein Dutzend Jahre, von der Niederlage Valerians bei Karrhai (260 n. Chr.) bis zur Einnahme der Stadt durch Kaiser Aurelian (272 n. Chr.) war Palmyra ein Brennpunkt römischer Reichspolitik. Als Roms Herrschaft über seine orientalischen Provinzen unter dem kombinierten Druck sasanidischer Offensiven und der Einbrüche wandernder Stämme an den nördlichen Reichsgrenzen zusammenzubrechen drohte und selbst Großstädte wie Antiocheia dem Feind ihre Tore öffneten, schlug die Stunde des Septimius Odaenathus, des Exarchen von Palmyra, den das zeitgenössische 13. Sibyllinische Orakel zum „sonnengesandten Löwen“, zur quasi-messianischen Rettergestalt verklärte. Unter Führung des Palmyreners gingen die Reste der geschlagenen Legionen, verstärkt um das Aufgebot der Oasenstadt, in die Offensive und standen wenig später vor den Toren der persischen Hauptstadt Ktesiphon. Odaenathus starb 167 oder 168 n. Chr. unter ungeklärten Umständen; die Nachfolge traten seine Witwe Zenobia und der gemeinsame, noch unmündige Sohn Vaballathus an. Während beide sich als legitime Erben des mit weitreichenden Sondervollmachten ausgestatteten Odaenathus betrachteten, konnten Roms Kaiser den einzigartigen Autonomiestatus Palmyras nicht länger akzeptieren. Ein Krieg war unvermeidlich; ihn konnte Palmyra gegen das wieder erstarkte Rom nur verlieren.
Wie ist der kometenhafte Aufstieg des Septimius Odaenathus zu erklären? Was waren die Voraussetzungen dafür, daß Palmyra – im römischen Reichsverband – zu einer autonom agierenden politischen Größe heranreifte? Und wo lagen die Gründe für das Zerwürfnis zwischen Odaenaths Erben und den Kaisern in Rom? Der Beitrag versucht sich in der Beantwortung dieser gerade auch für das Verständnis der römischen Herrschaft insgesamt elementaren Fragen.

Günther Blaicher
Die Deutschen als ‚das Volk der Dichter und Denker‘. Entstehung, Kontexte und Funktionen eines nationalen Stereotyps

Basierend auf der Annahme, daß das Stereotyp vom ‚Volk der Dichter und Denker‘ im Laufe des 19. Jahrhunderts innerhalb des Diskurses über die nationale Identität der Deutschen entstanden ist, untersucht der Aufsatz Darstellungen der Nationalgeschichte, der deutschen Literaturgeschichte sowie zeitdiagnostische Essays. Während in diesem Diskurs bis 1871 die Rede über die Bedeutung ‚unserer (großen) Dichter und Denker‘ dominierte, konnte die Formel ‚Volk der Dichter und Denker‘ erst in den achtziger Jahren nachgewiesen werden. Sie diente in ironischer und sarkastischer Verwendung als Schlagwort, um die sich im Bismarck-Reich auftuende Diskrepanz zwischen dem Anspruch auf kulturelle Überlegenheit und einer enttäuschenden Wirklichkeit aufzuzeigen.

Cornelia Rauh
Bürgerliche Kontinuitäten? Ein Vergleich deutsch-deutscher Selbstbilder und Realitäten seit 1945

Bis Anfang der 1990er Jahre hatte unter Historikern Konsens darüber bestanden, daß mit dem langen 19. Jahrhundert auch die Geschichte des deutschen Bürgertums zu ihrem Ende gekommen sei. Als einigermaßen einheitliche politische Kraft, als Sozialformation ebenso wie als kulturprägende Größe schien das deutsche Bürgertum mit dem Ersten Weltkrieg in die Bedeutungslosigkeit entschwunden. Neuerdings jedoch wird vermehrt von einer neuen Bürgerlichkeit, teilweise sogar von einem Neuen Bürgertum gesprochen, das sich seit 1945 wieder formiert habe. Der vorliegende Aufsatz knüpft an diese Überlegungen an und fragt nach Kontinuitäten von Bürgerlichkeit im geteilten Deutschland.
Dabei konzentriert sich die Darstellung auf zwei eng miteinander verbundene Problemkomplexe, die zunächst jeweils für die westdeutsche und anschließend für die ostdeutsche Gesellschaft untersucht werden. Zuerst wird nach der Kontinuität bürgerlicher Leitbilder in beiden deutschen Teilgesellschaften gefragt, sodann nach Kontinuitäten oder Relikten des Bürgertums als privilegierter und sich distinguierender Sozialformation.
Das führt zu der Beobachtung, daß bürgerliche Leitbilder und bürgerlich-ständische Verhaltensweisen den Nationalsozialismus ebenso wie die Zeit der staatlichen Teilung Deutschlands überdauert haben.
Mit einer Sozialformation, die nach ihrer gesamtgesellschaftlichen und kulturellen Stellung und Bedeutung dem Bürgertum des 19. Jahrhunderts auch nur von ferne ähnelt, haben wir es trotz dieser Leitwerte und Distinktionsbestrebungen dennoch wohl weder in West noch Ost zu tun. Aber hier wie da weisen die gesellschaftlichen Eliten Kulturmuster auf, die deutliche Übereinstimmungen mit den im 19. Jahrhundert anzutreffenden Formen von „Bürgerlichkeit“ zeigen. Insbesondere hinsichtlich familiär tradierter Bildungseinstellungen und Karriereerwartungen sollten sich diese bürgerlichen Überreste als folgenreich erweisen. Die Familie erwies sich nämlich nicht nur als diejenige Institution, welche in Ostdeutschland „die inneren Grenzen der Diktatur absteckte“ (Bessel/Jessen), die Familien waren vielmehr zugleich diejenige Instanz, die der sozialen Nivellierung beider deutschen Gesellschaften Grenzen setzte.

Neue historische Literatur

Friedrich Kießling
Westernisierung, Internationalisierung, Bürgerlichkeit? Zu einigen jüngeren Arbeiten der Ideengeschichte der alten Bundesrepublik

Buchbesprechungen

Allgemeines

D. Geppert/U. Wengst (Hrsg.), Neutralität – Chance oder Chimäre? Konzepte des Dritten Weges für Deutschland und die Welt 1945–1990 (F. Kießling)

A. Bauerkämper/K. H. Jarausch/M. M. Payk (Hrsg.), Demokratiewunder. Transatlantische Mittler und die kulturelle Öffnung Westdeutschlands 1945–1970 (F. Kießling)

F.-L. Kroll (Hrsg.), Die kupierte Alternative. Konservatismus in Deutschland nach 1945 (F. Kießling)

E. Rathgeb, Die engagierte Nation. Deutsche Debatten 1945–2005 (F. Kießling)

J. Hacke, Philosophie der Bürgerlichkeit. Die liberalkonservative Begründung der Bundesrepublik (F. Kießling)

S. Kießling, Die antiautoritäre Revolte der 68er. Postindustrielle Konsumgesellschaft und säkulare Religionsgeschichte der Moderne (F. Kießling)

A. Niederstätter, Geschichte Österreichs (H. Rumpler)

F. J. Felten (Hrsg.), Städtebünde – Städtetage im Wandel der Geschichte (G. Fouquet)

T. Fischer, Y-a-t-il une fatalité d’hérédité dans la pauvreté? Dans l’Europe moderne: les cas d’Aberdeen et de Lyon (F. Condrau)

B. Simms/T. Riotte (Eds.), The Hanoverian Dimension in British History, 1714–1837 (S. Freitag)

E. Hackspiel-Mikosch/S. Haas (Hrsg.), Die zivile Uniform als symbolische Kommunikation: Kleidung zwischen Repräsentation, Imagination und Konsumption in Europa vom 18. bis zum 21. Jahrhundert/Civilian Uniforms as Symbolic Communication: Sartorial Representation, Imagination, and Consumption in Europe (18th–21st Century) (G. Mentges)

A. v. Gans/M. Groening, Die Familie Gans 1350–1963. Ursprung und Schicksal einer wiederentdeckten Gelehrten- und Wirtschaftsdynastie (N. Hammerstein)

Altertum

A. Göttlicher, Seefahrt in der Antike. Das Schiffswesen bei Herodot (R. Schulz)

A. Marcone (Ed.), Medicina e società nel Mondo Antico. Atti del convegno di Udine (4–5 ottobre 2005) (C. Schubert)

J. d. Romilly, L’élan démocratique dans l'Athènes ancienne (A. Pabst)

C. Mossé, Périclès. L'inventeur de la démocratie (A. Pabst)

M. H. Hansen (Ed.), The Return of the Polis: The Use and Meanings of the Word Polis in Archaic and Classical Sources (K.-W.Welwei)

D. Konstan, The Emotions of the Ancient Greeks. Studies in Aristotle and Classical Literature (T. Scheer)

B. Meißner, Hellenismus (P. Nadig)

V.-E. Hirschmann, Horrenda secta. Untersuchungen zum frühchristlichen Montanismus und seinen Verbindungen zur paganen Religion Phrygiens (G. Schöllgen)

Corpus der römischen Rechtsquellen zur antiken Sklaverei (CRRS). T. 6: Stellung des Sklaven im Sakralrecht. Hrsg. v. Tiziana J. Chiusi, Johanna Filip-Fröschl, J. Michael Rainer. Bearb. v. Leonhard Schumacher (A. Weiß)

J. Rüpke (Hrsg.), Antike Religionsgeschichte in räumlicher Perspektive. Abschlussbericht zum Schwerpunktprogramm 1080 der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Römische Reichsreligion und Provinzialreligion“. Unt. Mitarb. v. Franca Fabricius (H. Leppin)

M. Fox, Cicero’s Philosophy of History (C. J. Classen)

M. Schuol, Augustus und die Juden. Rechtsstellung und Interessenpolitik der kleinasiatischen Diaspora (U. Lambrecht)

N. Kokkinos (Ed.), The World of the Herods. Vol. 1 of the International Conference The World of the Herods and the Nabataeans held at the British Museum, 17–19 April 2001 (W. Ameling)

J. Wilker, Für Rom und Jerusalem. Die herodianische Dynastie im 1. Jahrhundert n. Chr (K. Trampedach)

C. Ronning, Herrscherpanegyrik unter Trajan und Konstantin. Studien zur symbolischen Kommunikation in der römischen Kaiserzeit (M. Keßler)

M. Pujiula, Körper und christliche Lebensweise. Clemens von Alexandreia und sein Paidagogos (H. M. Zilling)

P. Mikat, Konflikt und Loyalität. Bedingungen für die Begegnung von früher Kirche und römischem Imperium (H. Leppin)

I. Fikhman, Wirtschaft und Gesellschaft im spätantiken Ägypten. Kleine Schriften. Hrsg. v. Andrea Jördens. Unt. Mitarb. v. Walter Sperling (B. Palme)

R. Cribiore, The School of Libanius in Late Antique Antioch (H.-U. Wiemer)

J. Wiesehöfer/P. Huyse (Hrsg.), Erān ud Anerān. Studien zu den Beziehungen zwischen dem Sasanidenreich und der Mittelmeerwelt. Beiträge des Internationalen Colloquiums in Eutin, 8.–9. Juni 2000. Unt. Mitarb. v. Carsten Binder (M. Sommer)

H. Castritius, Die Vandalen. Etappen einer Spurensuche (K. Vössing)

Mittelalter

L. Burgmann (Hrsg.), Fontes Minores XI (P. Schreiner)

C. Mériaux, Gallia irradiata. Saints et sanctuaires dans le nord de la Gaule du haut Moyen Âge (S. Barret)

J.-P. Boyer/A. Mailloux/L. Verdon (Eds.), La justice temporelle dans les territoires angevins aux XIIIe et XIVe siècles. Théories et pratiques (T. Wetzstein)

A. Ehlers, Die Ablaßpraxis des Deutschen Ordens im Mittelalter (T. Vogtherr)

C. Jones, Eclipse of Empire? Perceptions of the Western Empire and its Rulers in Late-Medieval France (K. Ubl)

H. Koller/P.-J. Heinig/A. Niederstätter (Hrsg.), Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440–1493) nach Archiven und Bibliotheken geordnet. H. 22: Die Urkunden und Briefe des Österreichischen Staatsarchis in Wien, Abt. Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Allgemeine Urkundenreihe, Familienurkunden und Abschriftensammlungen (1464–1469). Bearb. v. Christine Ottner (M. Menzel)

M. K. McIntosh, Working Women in English Society, 1300–1620 (H. Röckelein)

Frühe Neuzeit

B. Yun, Marte contra Minerva. El Precio del Imperio Español, c. 1450–1600 (J. M. Magone)

J. Lerbom Mellan två riken. Integration, politisk kultur och förnationella identiteter på Gotland 1500–1700 (W. Buchholz)

S. Anglo Machiavelli – The First Century. Studies in Enthusiasm, Hostility, and Irrelevance (U. Muhlack)

A. Landwehr, Die Erschaffung Venedigs. Raum, Bevölkerung, Mythos 1570–1750 (U. Israel)

M. Niendorf, Das Großfürstentum Litauen. Studien zur Nationsbildung in der Frühen Neuzeit (1569–1795) (T. Wünsch)

K. Frieb, Kirchenvisitation und Kommunikation. Die Akten zu den Visitationen in der Kuroberpfalz unter Ludwig VI. (1576–1583) (P. T. Lang)

M. Bellamy, Christian IV and his Navy. A Political and Administrative History of the Danish Navy 1596–1648 (O. Mörke)

P. Delpero, I Volpini, una famiglia di scultori tra Lombardia e Baviera (secoli XVII–XVIII) (J. Wiener)

J. Israel, Enlightenment Contested. Philosophy, Modernity, and the Emancipation of Man 1670–1752 (G. Walther)

S. Kroll, Soldaten im 18. Jahrhundert zwischen Friedensalltag und Kriegserfahrung. Lebenswelten und Kultur in der kursächsischen Armee 1728–1796 (A. Jendorff)

A. Strohmeyr, Sophie von La Roche. Eine Biografie (P. Fuchs)

U. Ströbele, Zwischen Kloster und Welt. Die Aufhebung südwestdeutscher Frauenklöster unter Kaiser Joseph II (H. Klueting)

V. Manz, Fremde und Gemeinwohl. Integration und Ausgrenzung in
Spanien im Übergang vom Ancien Régime zum frühen Nationalstaat (K. Schüller)

J. Hösler, Von Krain zu Slowenien. Die Anfänge der nationalen Differenzierungsprozesse in Krain und der Untersteiermark von der Aufklärung bis zur Revolution 1768 bis 1848 (F.-J. Kos)

19./20. Jahrhundert

W. Lepenies, Kultur und Politik. Deutsche Geschichten (A. Gallus)

H. Kiesewetter, Die Industrialisierung Sachsens. Ein regional-vergleichendes Erklärungsmodell (R. Boch)

P. T. Hoffman/G. Postel-Vinay/J.-L. Rosenthal, Surviving Large Losses. Financial Crises, the Middle Class, and the Development of Capital Markets (H. James)

Handbuch der bayerischen Geschichte. Bd. 4: Das neue Bayern. Von 1800 bis zur Gegenwart. Teilbd. 2: Die innere und kulturelle Entwicklung. Begründet v. Max Spindler. In Verb. mit Helmut Baier, Rainald Becker, Laetitia Boehm u.a. neu hrsg. v. Alois Schmid (P. C. Hartmann)

D. Willoweit (Hrsg.), Grundlagen der modernen bayerischen Geschichte. Staat und Politik im Spiegel der Regierungsprotokolle des 19. und 20. Jahrhunderts (H.-M. Körner)

Die Protokolle des Bayerischen Staatsrats 1799 bis 1817. Hrsg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Eberhard Weis u. v. der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns durch Hermann Rumschöttel. Bd. 1: 1799 bis 1801. Bearb. v. Reinhard Stauber unt. Mitarb. v. Esteban Mauerer (H.-M. Körner)

J. Nolte, Demagogen und Denunzianten. Denunziation und Verrat als Methode polizeilicher Informationserhebung bei den politischen Verfolgungen im preußischen Vormärz (D. Langewiesche)
J. Müller, Der Deutsche Bund 1815–1866 (L. Höbelt)

J. Gerhardt, Der Erste Vereinigte Landtag in Preußen von 1847. Untersuchungen zu einer ständischen Körperschaft im Vorfeld der Revolution von 1848/49 (G. Grünthal)

P. Reichel, Robert Blum. Ein deutscher Revolutionär 1807–1848 (D. Langewiesche)

R. Zerback, Robert Blum. Eine Biographie (D. Langewiesche)

O. Cnyrim, Aspekte eines konservativen Weltbilds. Hermann Wageners Staats- und Gesellschaftslexikon (1858/59–1867) (H.-C. Kraus)

K. Canis, Bismarcks Außenpolitik 1870 bis 1890. Aufstieg und Gefährdung (G.Schöllgen)

S. Wiesekopsieker, Hoffmann’s Stärkefabriken in Salzuflen. Unternehmer, Belegschaft und betriebliche Sozialpolitik 1850–1914 (K. H. Schneider)

B. U. Schipper (Hrsg.), Ägyptologie als Wissenschaft. Adolf Erman (1854–1937) in seiner Zeit (H. Sievert)

Handbuch der Baden-Württembergischen Geschichte. Bd. 5: Wirtschafts- und Sozialgeschichte seit 1918 – Übersichten und Materialien – Gesamtregister. Im Auftr. d. Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg hrsg. v. Hansmartin Schwarzmaier u. Gerhard Taddey in Verb. mit Dieter Mertens. Red.: Martin Furtwängler u. Michael Klein (P. Blickle)

Württembergische Biographien. Unter Einbeziehung hohenzollerischer Persönlichkeiten. Bd. 1. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg hrsg. v. Maria Magdalena Rückert (S. Jordan)

T. Lang, Das Investitionsverhalten Metall verarbeitender Unternehmen in Württemberg 1924–1936. Zwischen Rationalisierungsmaßnahmen und Kapazitätserweiterungen (J. Scherner)

J. Baberowski (Hrsg.), Moderne Zeiten? Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert (G. Schramm)

A. Lüdtke/B. Weisbrod (Eds.), No Man's Land of Violence. Extreme Wars in the 20th Century. With contributions by Richard Bessel, Joanna Bourke, Janet Cherry, Michael Geyer, Wolfgang Höpken, Alan Kramer, Alf Lüdtke, Gyanendra Pandey and Bernd Weisbrod (D. Langewiesche)

D. Geppert, Pressekriege. Öffentlichkeit und Diplomatie in den deutsch-britischen Beziehungen (1896–1912) (M. Schramm)

A. De Gasperi, Scritti e discorsi politici. Edizione critica. Vol. 1: Alcide De Gasperi nel trentino asburgico, a cura di Elena Tonezzer, Mariapia Bigaran e Maddalena Guiotto. Con un saggio introduttivo di Paolo Pombeni. Tomo 1 u. 2 (R. Lill)

B. Frommer, National Cleansing. Retribution against Nazi Collaborators in Postwar Czechoslovakia (H. Lemberg)

R. Nattermann, Deutsch-jüdische Geschichtsschreibung nach der Shoah. Die Gründungs- und Frühgeschichte des Leo Baeck Institute (M. Richarz)

E. D. Johnson, How St. Petersburg Learned to Study Itself. The Russian Idea of Kraevedenie (K. Schlögel)

J. Renkama, Ideology and Challenges of Political Liberalisation in the USSR, 1957–1961. Otto Kuusinen’s „Reform Platform“, the State Concept, and the Path to the 3rd CPSU Programme (S. Schattenberg)

G. Wettig, Chruschtschows Berlin-Krise 1958 bis 1963. Drohpolitik und Mauerbau (H. Biermann)

R. Boden, Die Grenzen der Weltmacht. Sowjetische Indonesienpolitik von Stalin bis Brežnev (M. Ploetz)

W. Föste, Grundwerte in der Ordnungskonzeption der Sozialen Marktwirtschaft (M. v. Prollius)

K. Zeitz, Max von Laue (1879–1960). Seine Bedeutung für den Wiederaufbau der deutschen Wissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg (C. Matthaei)

B. Haunfelder, Nordrhein-Westfalen. Land und Leute. 1946–2006. Ein biographisches Handbuch (S. Jordan)

H. G. Hockerts/C. Moisel/T. Winstel (Hrsg.), Grenzen der Wiedergutmachung. Die Entschädigung für NS-Verfolgte in West- und Osteuropa 1945–2000 (B. Löffler)

Der Auswärtige Ausschuß des Deutschen Bundestages. Sitzungsprotokolle 1969–1972. Halbbd. 1: November 1969 bis Juni 1971. Halbbd. 2: September 1971 bis Juni 1972. Beilage: CD-ROM. Eingel. v. Wolfgang Hölscher. Bearb. v. Joachim Wintzer, Wolfgang Hölscher unt. Mitw. v. Benedikt Wintgens, Stephanie Urbach, Gaby Sonnabend (U. Lappenküper)

S. Hermle/C. Lepp/H. Oelke (Hrsg.), Umbrüche. Der deutsche Protestantismus und die sozialen Bewegungen in den 1960er und 70er Jahren (M. Gailus)

A. Pető, Geschlecht, Politik und Stalinismus in Ungarn. Eine Biographie von Júlia Rajk (F. Gottas)

K. Eimermacher/A. Volpert (Hrsg.), Tauwetter, Eiszeit und gelenkte Dialoge. Russen und Deutsche nach 1945. Unt. Mitarb. v. Gennadij Bordjugow (S. Schattenberg)

R. Thimme, Rote Fahnen über Potsdam 1933–1989. Lebenswege und Tagebücher (F. Knipping)

P. W. Sperlich, Oppression and Scarcity. The History and Institutional Structure of the Marxist-Leninist Government of East Germany and Some Perspectives on Life in a Socialist System (M. Keßler)

H. Müller-Enbergs/J. Wielgohs/D. Hoffmann u.a. (Hrsg.), Wer war wer in der DDR? Ein Lexikon ostdeutscher Biographien. Unt. Mitarb. v. Olaf W. Reimann. Bd. 1: A – L. Bd. 2: M – Z (S. Jordan)

P. Springer, Verbaute Träume. Herrschaft, Stadtentwicklung und Lebensrealität in der sozialistischen Industriestadt Schwedt (G. Wagner-Kyora)
D. Maul, Menschenrechte, Sozialpolitik und Dekolonisation. Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) 1940–1970 (K. Schönhoven)

A. Schmidt-Schweizer, Politische Geschichte Ungarns von 1985 bis 2002. Von der liberalisierten Einparteienherrschaft zur Demokratie in der Konsolidierungsphase (F. Gottas)

M. Frey, Dekolonisierung in Südostasien. Die Vereinigten Staaten und die Auflösung der europäischen Kolonialreiche (D. Rothermund)

M. Moyar, Triumph Forsaken. The Vietnam War, 1954–1965 (M. Frey)

V. Berghahn, Transatlantische Kulturkriege. Shepard Stone, die Ford-Stiftung und der europäische Antiamerikanismus (H. Biermann)

R. B. Woods, Quest for Identity. America since 1945 (H. Biermann)

W. Damberg/A. Liedhegener (Hrsg.), Katholiken in den USA und Deutschland. Kirche, Gesellschaft und Politik (H. Lehmann)

Kontakt:

Prof. Dr. Lothar Gall
Redaktion Historische Zeitschrift
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main

Redaktion:
Dr. Eckhardt Treichel u. apl. Prof. Dr. Jürgen Müller

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