Fotogeschichte 43 (2023), 169

Titel der Ausgabe 
Fotogeschichte 43 (2023), 169
Weiterer Titel 
Zur westdeutschen Fotoszene der 1950er Jahre

Erschienen
Ilmtal-Weinstraße 2023: arts + science weimar GmbH
Preis
Einzelheft 26,00 €, E-Book (PDF) 22,00 €, Einzelbeitrag (PDF) 10,00 €, Abo (4 Hefte/Jahr) 84,00 € inkl. Porto innerhalb Deutschlands, zzgl. Porto außerhalb Deutschlands

 

Redaktion Fotogeschichte:

Institution
Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie
Land
Deutschland
PLZ
1160
Ort
Wien
Straße
Herbststraße 62/18
c/o
Einzelbestellung, Abonnement und Archivsuche: http://www.fotogeschichte.info; Verlag: Jonas Verlag für Kunst und Literatur GmbH, Eselsweg 17, D-99441 Kromsdorf (bei Weimar); E-Mail: <info@jonas-verlag.de>; Tel.: 0049 (0) 3643 830314; Fax: 0049 (0) 3643 830313; www.jonas-verlag.de
Telefon
++43-1-2186409
Von
Redaktion Fotogeschichte, Redaktion Zeitschrift Fotogeschichte

Clara Bolin (Hg.)

Vom Lichtbild zum Foto
Zur westdeutschen Fotoszene der 1950er Jahre

Trümmerfotografie, photokina und Subjektive Fotografie. Modernes „Foto“ auf der einen, konservatives „Lichtbild“ auf der anderen Seite. In Schlagworten und Begriffen wie diesen wurde und wird die westdeutsche Fotografie der unmittelbaren Nachkriegszeit oft beschrieben. Doch spiegeln diese starren Kategorisierungen die Komplexität und die Vielfalt der fotografischen Strömungen in den ersten Jahren nach 1945 angemessen wider? Die Fotografie der 1950er Jahre ist stark von Aufbruch und Unsicherheit, vom Neuanfang und dem Wunsch nach Kontinuität geprägt. Noch gab es kaum offizielle Institutionen oder Sammlungen, die die Deutungen und Diskurse über die Fotografie vorgaben. Welche Strukturen sollte und wollte man nach der NS-Zeit und dem Zweiten Weltkrieg fortführen, mit welchen Traditionslinien brechen?

Das vorliegende Themenheft vermisst die westdeutsche Fotoszene der unmittelbaren Nachkriegszeit neu. Die Autorinnen und Autoren untersuchen in ihren Fallstudien zentrale Aspekte der Nachkriegsfotografie. Zugleich zeigen sie, dass sich die komplexen fotografischen Entwicklungslinien nur vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge angemessen beschreiben lassen. Dazu gehört unter anderem die politische Verortung der Fotoszene im beginnenden Kalten Krieg, das Verhältnis der Geschlechter, die Rolle der expandierenden Freizeitkultur, aber auch der rasante wirtschaftliche Wiederaufstieg des Landes.

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Inhaltsverzeichnis

Beiträge

Clara Bolin: Zur westdeutschen Fotoszene der 1950er Jahre. Editorial

Birgit Schillak-Hammers: Später Ruhm eines Pioniers. Carl Strüwe und die Fotografie der 50er Jahre

Clara Bolin: Amerika macht mit! Dimensionen farbfotografischen Ausstellens in den 1950er Jahren

Jelena Albers: Ausflüge zu Dritt: Er, Sie und die Camera. Agfa und die Reisewelle der ausgehenden 1950er Jahre

Miriam Zlobinski: Die Ferne sehen. Rolf Gillhausen und die Berichterstattung in Illustrierter, Buch und Film

Clara Bolin: Wo sind sie? Fotografinnen in den 1950er Jahren. Gespräch mit Dorothea Cremer-Schacht, Stefanie Grebe, Thomas Morlang und Ina Neddermeyer zu Forschungsstand und Forschungslücken

Forschung

Mona Wischhoff: Projektionsbilder. Koloniale Lichtbildervorträge um 1900

Hans-Michael Koetzle: „Ich war noch nie von einer Zeitschrift so begeistert“. Katholisches „Gegengift“ zu twen: kontraste – ein vergessenes Magazin der bundesdeutschen sechziger Jahre

Julia Secklehner: Frauennetzwerke der Avantgarde. Ein Gespräch über die Fotomontagen von Friedl Dicker-Brandeis und die Spurensuche in der zentraleuropäischen Fotografiegeschichte der Zwischenkriegszeit

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