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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 21 (2012), 2

 

Informationen zu diesem Beitrag

Zeitschrift:Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Herausgeber:Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Gaby Zipfel Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
ISSN:0941-6382
Verlag,
Erscheinungsort:
Hamburger Edition, HIS Verlag,
Hamburg
Preis:Einzelausgabe € 9.50, Jahresabonnement € 48.- plus Versandgebühr
Weitere Angaben:zweimonatlich
Ausgabe:2/2012 - Jean Améry neu gelesen
ISBN:978-3-86854-713-9

Die neue Ausgabe des „Mittelweg 36“ widmet sich dem Werk des Schriftstellers und Essayisten Jean Améry. Amérys Werk neu und wieder zu lesen bringt sowohl die offensichtlichen Themen des politischen Intellektuellen und homme engagé, aber auch die unbekannteren Facetten seines Wirkens zutage.

Ulrich Bielefelds Beitrag „Es ist“ kontextuiert Amérys Positionen zum Thema Gewalt und Zugehörigkeit und beschreibt im gleichen Atemzug sein Verhältnis zur Musik. Dan Diner macht in seiner Lektüre von Amérys „Tortur“ eine „verschobene Erinnerung“ vom Nationalsozialismus hin zum Kolonialismus aus. Nicolas Berg zeichnet eine Merkur-Debatte zwischen Jean Améry und Hans Egon Holthusen in den 1960er Jahren nach und Jan Philipp Reemtsma widmet sich Amérys letztem Werk „Monsieur Bovary“.

In der Beilage dokumentieren wir die fünften „Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte“, die sich mit der intellektuellen Hinterlassenschaft des im Jahr 2010 verstorbenen Historikers und Schriftstellers Tony Judt befassten: Michael Ignatieff hinterfragt die „Prämissen einer fortschrittlichen Politik in schwierigen Zeiten“, Carl Tham skizziert die Position Tony Judts zur Sozialdemokratie, und Martin H. Geyer fragt, inwieweit Tony Judts viel diskutiertes Buch „Ill Fares the Land“ das Ende des sozialdemokratischen Konsenses konstatiert.

In der Protest-Chronik beschreibt Wolfgang Kraushaar, wie eine Hungerstreik-Aktion von Mitgliedern der Conföderation Iranischer Studenten gegen das Schah-Regime im Dezember 1970 durch die tatkräftige Unterstützung Karl Gerolds, dem damaligen Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Erfolg zeitigen konnte.

Leseproben und Abstracts zum Heft finden Sie auf unserer Website
www.mittelweg36.de

Schwerpunkt: Jean Améry neu gelesen

Aufsätze

Ulrich Bielefeld: »Es ist«. Musik, Gewalt und Erfahrung

Dan Diner: Verschobene Erinnerung. Jean Amérys »Die Tortur« wiedergelesen

Nicolas Berg: Jean Améry und Hans Egon Holthusen. Eine Merkur-Debatte in den 1960er Jahren

Jan Philipp Reemtsma: Monsieur Bovary

Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte

Michael Ignatieff: Fortschrittliche Politik in schwierigen Zeiten

Carl Tham: Tony Judt und die Sozialdemokratie

Martin H. Geyer: Das Ende des »sozialdemokratischen Konsenses«? Überlegungen zu Tony Judts »Ill Fares the Land«

Tony Judt’s Legacy

Aus der Protest-Chronik

Kontakt:

Nina Hälker
Zeitschrift »Mittelweg 36« des
Hamburger Instituts für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg

Tel.: 040/414 097 84
Fax.: 040/414 097 11
E-Mail: <Nina.Haelkerhis-online.de>

URL:http://www.mittelweg36.de
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=6798

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