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Nationalsozialismus

Roser: Widerstand als Bekenntnis

 

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Diese Rezension wurde redaktionell betreut von: Peter Helmberger <peter=helmbergerrz.hu-berlin.de>
Titel:Widerstand als Bekenntnis. die Zeugen Jehovas und das NS-Regime in Baden und Württemberg
Reihe:Portraits des Widerstands 6
Herausgeber:Roser, Hubert
Ort:Konstanz
Verlag:Universitätsverlag Konstanz - UVK
Jahr:
ISBN:3-87940-630-8
Umfang/Preis:347 S.; DM 29.80

Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Dr. Michael Krenzer, Gesamtschule a.d.
E-Mail: <mkrenzerwrd.de>

"... ich gebe lieber mein Leben als meine geistige Freiheit ...." (138).

Dieser Satz stammt aus einem Protestschreiben, das der Zeuge Jehovas Wilhelm Zimmer am 26. Juni 1937 aus der Strafhaft an die badische Staatsanwaltschaft richtete. Er ist kennzeichnend für die Gesinnung vieler Angehöriger dieser Glaubensgemeinschaft während der nationalsozialistischen Diktatur. Trotz brutaler Verfolgung waren sie nicht bereit, ihre Glaubensgrundsätze aufzugeben, um den Anforderungen der 'Volksgemeinschaft' zu entsprechen. "Die Bedingungslosigkeit ihrer Verweigerung wurde dabei zum charakteristischen Merkmal" (12) ihrer Haltung. "In einer Zeit, in der sich eine totalitäre Ideologie täglich über Recht und Moral hinwegsetzte, konnten Gewissensentscheidungen, die dieser Ideologie entgegenstanden, ... nicht auf Verständnis hoffen" (183). Etwa jeder zweite der 1933 etwa 25.000 bis 30.000 Zeugen Jehovas war von Verfolgung betroffen. Mehr als 2.000 wurden in Konzentrationslager eingewiesen. Sie bildeten daher in den Vorkriegsjahren eine der größten Häftlingsgruppen.

Wilhelm Zimmer versuchte, durch seinen Brief und einen Hungerstreik die unmenschlichen Methoden der Gestapo bloßzustellen und seine Begnadigung durchzusetzen. Sein Protest blieb erfolglos. Dennoch zeigt sein Beispiel, das neben vielen anderen Schicksalen in dem von Hubert Roser vorgelegten Band dokumentiert wird, daß eine starke innere Überzeugung die Kraft verleihen konnte, "in beinahe jeder Situation dem NS-Staat die Stirn zu bieten" (82).

Das Buch "Widerstand als Bekenntnis" stellt in sechs Aufsätzen die Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte vor. Der Gegenstand erlebt gegenwärtig eine "beachtliche historiographische Konjunktur" (89). Nachdem sich die Holocaust-Forschung jahrzehntelang auf den Völkermord an den europäischen Juden und die Historiographie des Widerstands auf den Anteil der gesellschaftlichen Großgruppen konzentriert hatte, wurden in letzter Zeit zunehmend auch verfolgte Randgruppen, die sogenannten "vergessenen Opfer" (13), in den Blick genommen. Ein bis heute zentrales Standardwerk zur Verfolgung der Zeugen Jehovas erschien 1993 [1]. Seitdem wurde eine wachsende Zahl von Studien veröffentlicht, die die 'Bibelforscher' im Kontext des organisierten Widerstands behandeln. "Während die Leitlinien von Verfolgung und Widerstand mittlerweile in den Grundzügen aufgearbeitet sind, herrscht allerdings hinsichtlich des sozialen und religiösen Umfelds, der Lebensbedingungen und vor allem des Verhältnisses zu den Kirchen vor Ort noch immer weitgehend Unkenntnis" (19).

Hubert Roser gibt in seinem einführenden Aufsatz zunächst einen Überblick über den Stand der Forschung. Im Anschluß stellt Michael Stolle dar, wie "Zeugen Jehovas im Visier der badischen Gestapo" verfolgt wurden. Er versucht dabei, die charakteristischen Mittel, Abläufe und Hintergründe der Verfolgungstätigkeit heraus zu arbeiten. Jürgen Harder und Hans Hesse analysieren die Situation der "Zeuginnen Jehovas aus Baden im Frauenkonzentrationslager Moringen". "Ein trauriges Kapitel der Wehrmachtjustiz" schreibt Dietrich von Raumer, wenn er die konsequente Kriegsdienstverweigerung der Zeugen Jehovas zum Thema seiner Untersuchung macht. Der Band wird durch zwei Beiträge vervollständigt, in denen Einzelschicksale dokumentiert werden. In "Die Bibel, das Gewissen und der Widerstand" beschreibt Bruno Knöller den Leidensweg seiner Eltern und seiner Brüder. Der Bericht wurde von Detlev Garbe editorisch bearbeitet und mit erläuternden Anmerkungen versehen. Anette Michel erzählt in "Ein junges Mädchen kämpft für seinen Glauben" das Schicksal der Anna Denz und ihrer Familie nach einem Zeitzeugengespräch. Im Anhang findet der Leser eine ausführliche Bibliographie zum Thema.

Im Folgenden sollen einige Ergebnisse der vorgestellten Studien dargestellt werden.

1) Widerstand und Verweigerung der Zeugen Jehovas im deutschen Südwesten 1933 bis 1945 (Hubert Roser)

Zeugen Jehovas wurden von Anfang an durch das NS-Regime verfolgt. Die Internationale Bibelforscher-Vereinigung hatte sich, "wie damals fast alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte in Deutschland", zwar zunächst bemüht, "jeglichen Eindruck einer oppositionellen Haltung" zu vermeiden" (37). Die Wiederaufnahme des zeitweise eingestellten 'Predigtdienstes' markierte jedoch 1934 den Wendepunkt. Roser vermutet, daß der steigende Anpassungsdruck die Entscheidung zum Widerstand erleichtert habe: "Denn zunehmende Anfeindungen und härtere Belastungen wurden von den Zeugen Jehovas glaubensmässig als Zeichen des näherrückenden 'Weltendes' gedeutet" (57). Der "offen demonstrierte Unwille, sich den Verhaltensanforderungen der 'Volksgemeinschaft' unterzuordnen", kollidierte mit dem Totalitätsanspruch der Nationalsozialisten. Insofern habe "der NS-Staat Jehovas Zeugen auch nicht primär aus Glaubensgründen, sondern letztlich wegen ihres unangepaßten Sozialverhaltens" (83) verfolgt [2].

Anfänglich schätzte die Gestapo "die Opferbereitschaft und den Kampfeswillen der Zeugen Jehovas völlig falsch" (49) ein. Diese Fehlperzeption führt Roser auf Unkenntnis der Glaubenslehre und der konkreten Lebenszusammenhänge der Bibelforscher zurück. Die häufigen Treffen der Glaubensgeschwister, das weitverzweigte illegale Verteilernetz und die öffentliche Verkündigung boten allerdings eine breite Angriffsfläche. So kam es im August 1936 zu einer ersten reichsweiten Verhaftungswelle, bei der mehr als tausend Zeugen Jehovas gefaßt wurden. Trotzdem gelang es "den Bibelforschern in kürzester Zeit, die illegalen Netzwerke zu reorganisieren" (69) [3]. Eine zweite Verhaftungswelle 1937/38 führte jedoch zur erneuten Zerschlagung der Organisation. Obwohl nun keine flächendeckende Organisation mehr aufgebaut werden konnte, kam es dennoch "etwa seit Mitte 1939 und dann in den ersten Kriegsjahren im Westen und Südwesten Deutschlands noch einmal zu beachtlichen Neuansätzen eines organisierten Widerstandes" (75). Die Gestapo schaffte es zwar immer wieder, die illegalen Netzwerke zu zerstören, "die Widerstandskraft der Bibelforscher vermochte sie jedoch niemals zu brechen" (81).

Bei ihren Aktionen ginge es den Zeugen Jehovas nicht um Widerstand im politisch-gesellschaftlichen Sinne. Es ging ihnen um die Freiheit ihrer religiösen Betätigung und um ein offen vorgetragenes Bekenntnis zu 'Jehova'. Sie wollten den Beweis erbringen, daß sie selbst in größter Bedrängnis standhaft zu ihrem Glauben hielten. Aufgrund dieser Motivation sahen sie im Kontrast zu anderen Opfergruppen "ihre Verfolgung nicht als lebensgeschichtlichen Makel, den es in der Nachkriegszeit zu verschweigen galt. Sie gingen vielmehr als Gruppe gestärkt aus dem 'Dritten Reich' hervor, denn angesichts der von 'Jehova Gott' zugelassenen Prüfung hatten sie sich seiner als würdig erwiesen. Sie waren trotz härtester Verfolgung großenteils 'standhaft' geblieben" (20). Als einzige Opfergruppe sahen sich Jehovas Zeugen als 'Sieger im Kampf gegen den Nationalsozialismus': "eine Sichtweise, um die sie andere Opfergruppen vielleicht sogar beneiden" (87).

2) "Betrifft: Ernste Bibelforscher"; Zeugen Jehovas im Visier der badischen Gestapo (Michael Stolle)

Da Zeugen Jehovas bereits in der Weimarer Zeit als Sekte abgewertet und beobachtet worden waren, konnten die NS-Verfolgungsbehörden in verschiedenen Städten auf bereits existierende Namenslisten zurückgreifen. Dennoch brauchte die Gestapo lange, um das ganze Ausmaß des Bekennermuts der Zeugen Jehovas zu erkennen und ihre Maßnahmen gezielt darauf einzustellen. Als klar wurde, daß die Bibelforscher selbst unter stärksten Repressalien ihren Glauben weiter praktizieren würden, war die Gestapo am Ende auch zu letzter Härte bereit.

"Die besonders seit Sommer 1936 deutlich ansteigende Ermittlungsquote resultierte ... weniger aus einer erhöhten Effizienz der Gestapoarbeit oder der Zunahme von Denunziationen und Spitzelberichten als vielmehr aus dem Risikocharakter des 'Verkündigungswerks'" (141). Ihre größten Fahndungserfolge erzielte die Gestapo jedoch, wenn es ihr in Verhören gelang, weitere Namen zu erpressen. Jedoch nur "wer die Brutalität des totalitären Staates, in dem es weder eine Grundrechtesicherung noch ein Recht auf einen nachprüfbaren Prozeß gibt, nur wer die grausame Wirklichkeit von Gestapoverhören, wo jedes Mittel, jede Tortur, jede Quälerei erlaubt waren, aber nicht schriftlich im Protokoll festgehalten werden mußten, verkennt, mag die unter diesen Umständen erzwungenen Geständnisse als 'Verrat' betrachten. Vor der Gestapo und ihren Verhörmethoden zu kapitulieren, bedeutete keineswegs, menschlich versagt zu haben, und war erst recht kein Phänomen, welches nur die Zeugen Jehovas betraf" (115ff.). Die "zuweilen geäußerte These von dem 'hohen Grad an Aussagebereitschaft' unter den Zeugen Jehovas" (117f.) kann der Autor nicht zustimmen.

Das wichtigste Instrument im Kampf gegen Zeugen Jehovas wurde die kompromißlose Verhängung von 'Schutzhaft' als "Korrektiv mißliebiger juristischer Entscheidungen" (135). Die Gestapo wurde dadurch zur verfolgungsleitenden und strafbemessenden Instanz in Sachen Bibelforscher. "Mit Geständniserpressung, 'verschärften Vernehmungen' und der grenzenlosen Ausweitung der 'Schutzhaft', die in nicht wenigen Fällen mit dem Tode im Konzentrationslager endete, konnte der Verfolgungsapparat der Gestapo die illegale Organisation der Bibelforscher zwar entscheidend einengen und temporär sogar zerstören, den Glauben der Menschen jedoch niemals brechen" (141ff.).

3) Zeuginnen Jehovas aus Baden im Frauen-Konzentrationslager Moringen (Jürgen Harder, Hans Hesse)

Das überraschende Ergebnis eines Forschungsprojekts zum Frauen-KZ in Moringen lautet: "Nicht die aus politischen Gründen verfolgten Frauen, sondern die Zeuginnen Jehovas machten zahlenmäßig die größte Opfergruppe aus. Und dieser Befund steht, wie neuere Recherchen bestätigen, keineswegs für sich allein da. Auch in den nachfolgenden, später errichteten Frauenkonzentrationslagern Lichtenburg und Ravensbrück stellte diese Opfergruppe zumindest bis Kriegsausbruch die größten Häftlingszahlen" (147f.). Offensichtlich haben sich bei den Zeugen Jehovas anteilsmäßig weit mehr Frauen an den Widerstandsaktivitäten beteiligt als bei den anderen religiösen, sozialen und politischen Gruppen. Die Autoren stellen daher fest: "Die Zeuginnen Jehovas ... hatten am Widerstand und der Verfolgung von Frauen in der NS-Zeit einen bedeutenden, bisher unbeachteten Anteil" (179).

Auch im KZ Moringen behielten Zeuginnen Jehovas ihre widerständige Haltung bei. So wurden sie wegen des Versuchs, andere Häftlinge zu missionieren, relativ schnell als Gruppe isoliert. Ab 1936 widersetzten sie sich kollektiv den Forderungen der Lagerleitung, Näharbeiten für das Winterhilfswerk durchzuführen, da sie darin "eine direkte Unterstützung des nationalsozialistischen Staates" (174f.) sahen [4]. Trotz des enormen Drucks, der durch eine mehrmonatige Isolationshaft und Paket- und Geldsperre ausgeübt wurde, blieben sie bei ihrer Weigerung.

4) Zeugen Jehovas als Kriegsdienstverweigerer; Ein trauriges Kapitel der Wehrmachtsjustiz (Dietrich von Raumer)

Zeugen Jehovas verweigerten aus Glaubensgründen Wehrdienst und Fahneneid. Der neu geschaffene Straftatbestand der 'Wehrkraftzersetzung' bestrafte diese Haltung mit dem Tode. Bis Ende 1939 war mindestens jeder vierte der knapp 160 wegen 'Wehrkraftzersetzung' Angeklagten ein Zeuge Jehovas. Bis Ende September 1940 wurden 112 (von 117) Todesurteilen gegen Zeugen Jehovas gefällt. Wie viele Kriegsdienstverweigerer bis Kriegsende hingerichtet wurden, ist unbekannt, da die Akten nur fragmentarisch erhalten sind. Garbe schätzt die Opfer unter Zeugen Jehovas jedoch auf etwa 250 (193) [5].

Bemerkenswerterweise wurden die bei Kriegsbeginn bereits wegen anderer 'Delikte' in Konzentrationslagern inhaftierten Zeugen Jehovas nicht eingezogen. "Man war sich bewußt, daß solche Prozesse weniger zu einer Stärkung der 'Wehrkraft' als vielmehr zu einer zusätzlichen Arbeitsbelastung des Reichskriegsgerichts geführt hätten. Die von den Bibelforschern in der KZ-Haft geleistete Arbeit schien unter solchen Umständen wertvoller. Damit trat im Falle der Zeugen Jehovas die geradezu absurde, in der Geschichte des 'Dritten Reiches' wohl einzigartige Situation ein, daß insbesondere in den letzten Kriegsjahren die Übernahme eines 'Falles' durch die Gestapo weitaus größere individuelle Überlebenschancen bot als die Behandlung der Angelegenheit durch die Militärjustiz" (207).

Die Autoren des vorliegenden Bandes bieten dem Leser ein interessantes Mosaik verschiedenster Aspekte des Widerstands der Zeugen Jehovas. Positiv fällt dabei auf, daß die Autoren sich nicht auf die Schilderung der Fakten beschränken, sondern sehr um Empathie bemüht sind. Die Dokumentation einer Vielzahl von Einzelschicksalen und insbesondere auch die eindringlichen Schilderungen der Leidenswege der Familien Knöller und Denz bieten eindrucksvolle und ehrliche Einblicke in die Innenwelt von Opfern, die sich nicht als Helden sahen. Nur wer bereit und in der Lage ist, sich in die Gefühls- und Glaubenswelt der Zeugen Jehovas hinein zu denken, wird verstehen können, was diese in der Mehrzahl sehr einfachen Menschen zu ihrem Widerstehen antrieb, was sie veranlaßte, den scheinbar aussichtslosen Kampf mit einem übermächtigen Gegner aufzunehmen.

Anmerkungen:

[1] Das Werk von Detlev Garbe wurde inzwischen mehrfach aufgelegt. Im folgenden wird Bezug genommen auf: Detlev Garbe, Zwischen Widerstand und Martyrium - Die Zeugen Jehovas im 'Dritten Reich' (Studien zur Zeitgeschichte, 42), 3., überarb. Aufl., München: R. Oldenbourg Verlag 1997

[2] Diese These erklärt jedoch nicht völlig das schnelle Vorgehen gegen die Glaubensgemeinschaft schon in der Etablierungsphase des Regimes. Hier sollte auch die Vorgeschichte des Konflikts berücksichtigt werden. Aufgrund der diametral entgegengesetzten Grundüberzeugungen forderten nationalsozialistische Ideologen bereits zu Beginn der zwanziger Jahre einen rücksichtslosen Kampf gegen die Internationale Bibelforscher-Vereinigung. Vgl. Garbe, a.a.O., S. 63ff., 533f.

[3] Die Gestapo war darüber sichtlich überrascht. Insbesondere die Flugblattverteilungsaktion vom 12. Dezember 1936 traf sie völlig unvorbereitet.

[4] Auch später im KZ Ravensbrück lehnten die Frauen konsequent Arbeiten ab, von denen sie vermuteten, daß sie den Kriegsanstrengungen der Nationalsozialisten dienten. Vgl. Garbe 431ff.

[5] Hinzuzuzählen ist aber noch unbekannte Zahl von nach der Verweigerung in den KZ ermordeten oder umgekommenen Opfern. Vgl. Garbe, a.a.O., S. 375.

ZitierweiseMichael Krenzer: Rezension zu: Roser, Hubert (Hrsg.): Widerstand als Bekenntnis. die Zeugen Jehovas und das NS-Regime in Baden und Württemberg. Konstanz 1999, in: H-Soz-u-Kult, 24.08.1999, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=76>.

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