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Alte Geschichte

Th. Fuhrer (Hrsg.): Rom und Mailand in der Spätantike

 

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Diese Rezension wurde redaktionell betreut von: Udo Hartmann <hartmannugeschichte.hu-berlin.de>
Titel:Rom und Mailand in der Spätantike. Repräsentationen städtischer Räume in Literatur, Architektur und Kunst
Reihe:Topoi 4
Herausgeber:Fuhrer, Therese
Ort:Berlin
Verlag:de Gruyter
Jahr:
ISBN:978-3-11-022213-5
Umfang/Preis:XX, 448 S.; € 79,95

Rezensiert für H-Soz-Kult von:
Andreas Hartmann, Philologisch-Historische Fakultät, Universität Augsburg
E-Mail: <andreas.hartmannphil.uni-augsburg.de>

Der von Therese Fuhrer herausgegebene Band präsentiert die Beiträge einer Tagung, die vom 7. bis 9. Mai 2009 im Rahmen des Exzellenzclusters 264 TOPOI in Berlin stattfand.[1] Die konzise Einleitung der Herausgeberin benennt als übergreifendes Thema die spätantike Stadt als Ort von Repräsentation einerseits sowie Städte als Gegenstand von Repräsentation andererseits. Als konkrete Fallbeispiele werden dabei Rom und Mailand in den Blick genommen. Die Beiträge sind in vier Sektionen gegliedert, die dem Verhältnis von Stadt und Kaiser (konkret der kaiserlichen Baupolitik anhand archäologischer Befunde), den literarischen Konstruktionen städtischer Räume, der Stadt als Erinnerungslandschaft sowie schließlich der Stadt als Ort religiöser Diskurse gewidmet sind.

Die ersten beiden Aufsätze sind der Baupolitik im Rom der tetrarchischen Zeit gewidmet. Franz Alto Bauer vermag im Rahmen seines sehr substantiellen Beitrags zu zeigen, dass die zahlreichen damals errichteten Bauten eine konzeptionelle Anknüpfung an die Zeit vor der Reichskrise darstellten und der Ziegelbau als besonders ökonomische Bautechnik genutzt wurde, um Lücken im Stadtbild schnell zu schließen bzw. neue Großbauten aufzuführen. Weiterhin ist auffällig, dass keine Ehrenmonumente für die Tetrarchen nachweisbar sind, die sich auf konkrete Leistungen beziehen, vielmehr erscheinen die entindividualisierten Herrscher als Vertreter eines abstrakten Herrschaftssystems. Insgesamt sieht Bauer die Abwesenheit der Kaiser von Rom als entscheidende Veränderung und deutet diese Abwesenheit als Strategie zur Vermeidung einer Konfrontation mit den in Rom omnipräsenten Traditionen herrscherlicher Selbstdarstellung der Prinzipatszeit, auf die sich die Senatsaristokratie beziehen konnte.

Dieser These widerspricht in gewisser Weise Hauke Ziemssen, der anhand des Bauprogramms des Maxentius zeigt, dass auch in Rom durchaus erhebliche neue Akzentsetzungen in der kaiserlichen Repräsentation möglich waren: Die Maxentiusbasilika deutet Ziemssen als Audienzhalle, die auf den ebenfalls von Maxentius neu gestalteten Tempel der Venus und Roma bezogen war.[2] Die dadurch implizierte Nahbeziehung von Kaiser und Gottheit findet ihren Reflex auch in der Münzprägung, die Roma als auctrix Augusti vorstellt. Mit Recht weist Ziemssen darauf hin, dass das Rom des Maxentius tatsächlich den archäologisch am besten fassbaren Fall einer tetrarchischen Residenzstadt darstellt.

Die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten für einen direkten Vergleich zwischen Mailand und Rom zeigt der Beitrag von Anette Haug. Während sich für Rom zahlreiche Überschneidungen mit den Ausführungen von Franz Alto Bauer ergeben, kann für Mailand überhaupt nur weniges zuverlässig ermittelt werden. Auch ist es generell außerordentlich schwierig, die konkrete Bedeutung der archäologisch nachweisbaren oder literarisch bezeugten Räume für Akte der kaiserlichen Selbstdarstellung zu analysieren, da wir über die konkrete Nutzung kaum etwas wissen. Immerhin scheint sich abzuzeichnen, dass sich in Mailand nach dem Anfang des 4. Jahrhunderts die Bautätigkeit stärker als in Rom auf den kirchlichen Bereich verlagerte.

Die Baugeschichte der Domus Pinciana im 5. und 6. Jahrhundert erörtern anhand neuer Grabungsbefunde Vincent Jolivet und Claire Sotinel. Sie vermögen plausibel zu machen, dass das Areal nach der Eroberung Roms durch die Westgoten in kaiserlichen Besitz überging und zur Residenz ausgebaut wurde, die durch Blickachsen auf St. Peter und St. Paul vor den Mauern in das Sinngefüge der spätantiken Stadt eingeordnet war. Bereits Ende des 5. oder Anfang des 6. Jahrhunderts wurde das Gebäude dann jedoch durch ein Erdbeben zerstört. Dennoch diente es dem Belisar wieder als palatium.

Im ersten Beitrag des zweiten Teiles behandelt Felix Mundt die Darstellung Roms von Cicero bis in die Spätantike sowie diejenige Roms und Mailands in den spätantiken Panegyrici. Als Grundgedanke der Letzteren zeigt sich die Nobilitierung der Stadt durch die Präsenz des Kaisers, was bis zur Vorstellung einer translatio der Residenzfunktion gesteigert sein kann. Während Rom auf dieser Ebene das Nachsehen gegenüber Mailand hat, ist dessen Präsenz als Stadt dennoch viel weniger intensiv. Dies hängt schon damit zusammen, dass für Rom eine gut eingeführte Personifikation existierte, wohingegen für Mediolanum als Neutrum eine analoge Figur nicht gebildet werden konnte.

Jan Stenger untersucht die Romexkurse des Ammianus Marcellinus im 14. und 28. Buch als Heterotopie. Rom erscheint dem Raum des Außen polar entgegengesetzt, der von Ammianus selbst, aber auch von den Rombesuchern Constantius II. und Hormisdas vertreten wird. Bei der Schilderung des Besuchs des Kaisers in Rom zeigt die Konfrontation mit den Monumenten der Vergangenheit das Ungenügen der Gegenwart auf. Das zeitgenössische Rom erscheint daher nicht nur synchron, sondern auch diachron als eine Pervertierung aller Normen.

Ute Tischner eröffnet den dritten Abschnitt mit Ausführungen zur Auseinandersetzung mit der römischen Stadt- und Denkmälerlandschaft im Aeneiskommentar des Servius anhand der Erläuterungen zum Rundgang des Aeneas mit Euander. Als vorrangiges Ziel des Servius zeigt sich der Erweis der „Wahrheit“ Vergils. Dennoch finden sich im eigentlichen Kommentar des Servius nur wenige Bezüge auf konkrete Denkmäler. Die Gründe dafür sind in der Verwendung des Kommentars im Schulunterricht und der damit einhergehenden Konzentration auf sprachliche Aspekte zu sehen.

Die Raumkonkurrenz zwischen Christentum und Heidentum stellt das Thema des Beitrags von Ulrich Schmitzer dar. Eine sukzessive Christianisierung der Sakraltopographie Roms ergab sich aus der Überbauung bzw. Aneignung paganer Kultorte einerseits und dem Aufbau einer genuin christlichen Kultlandschaft durch die Förderung des Märtyrerkultes andererseits. Ein fundamentaler Umbau des Stadtraums resultierte daraus insofern, als erstmals der Tiber zu einem verbindenden Element wurde. Während freilich Autoren wie Prudentius die paganen Elemente im Stadtbild durch eine musealisierende Wahrnehmungsweise zu tilgen suchten, bewahrten heidnische Autoren die Kenntnis der früheren Sakraltopographie und blendeten in präsentischen Angaben zur Kultpraxis das theodosianische Opferedikt aus.

Susanne Muth widmet sich dem Forum als Erinnerungslandschaft in der Spätantike. Seit der grundlegenden Arbeit von Ralf Behrwald kann man in Bezug auf das spätantike Rom nicht mehr plakativ von einer „Musealisierung“ sprechen.[3] Entsprechend hinterfragt Muth solche Vorstellungen auch in Bezug auf das Forum Romanum. Die spätantiken Bauinschriften am Saturn- und Concordia-Tempel enthalten keine expliziten Vergangenheitsbezüge bzw. stellen das Alter nur als Quelle von Verfall dar. Eine gezielte „Musealisierung“ des Forums ist nicht nachweisbar, doch hatte sich auf dem Platz infolge des Fehlens großer Eingriffe durch die Adoptivkaiser eine starke, wenngleich diffuse, Präsenz von Vergangenheit ergeben, die in deutlichem Kontrast zur Ausblendung des republikanischen Erbes in der frühen Kaiserzeit steht.

Im Anschluss widmet sich Ralf Behrwald der Darstellung der historischen Topographie Roms bei Rutilius Namatianus und Sidonius Apollinaris. Während Ersterer noch in traditioneller Weise auf die kaiserlichen Großbauten rekurriert, präsentiert Letzterer einen Kanon historischer Örtlichkeiten, der vor allem Königszeit und Republik in den Blick nimmt. Von den kaiserzeitlichen Großbauten wird nur noch das Trajansforum genannt. In den Briefen 1,5 und 9 des Sidonius Apollinaris wird die Erwartung einer ausführlichen Beschreibung der städtischen Denkmäler bewusst enttäuscht. Dieser Befund kann als ein erster Reflex des einsetzenden Niedergangs der Großbauten gelesen werden.

Den vierten Teil eröffnet der Beitrag von Neil B. McLynn, der eine Neubewertung der Quellen über den Pontifikat des Damasus vornimmt. McLynn argumentiert gegen eine durch die gute Quellenlage induzierte Überbewertung des Damasus. Viel stärker seien demgegenüber die Aktivitäten des selbstbewusst seine Traditionen pflegenden christlichen Senatsadels zu würdigen. Damasus erscheint demnach vielfach nicht als gestaltende Kraft, sondern eher als Juniorpartner.

Stefan Freund skizziert in einem knappen Beitrag eine Typologie spätantiker Konversionserzählungen und die narrative Rolle von Orten in diesen. Er macht dabei einen Dreischritt aus, in dem das Geschehen von einem bestimmten Ort ausgeht, die Konversion sich an einem anderen Ort ereignet und schließlich eine Rückkehr an den ursprünglichen Ort erfolgt. Auffällig ist die häufige Situierung dieser Berichte gerade in den großen Machtzentren der Zeit oder ihrem unmittelbaren Umfeld. Während Rom als Zentrum paganer Kultur und Bildung erscheint, werden Mailand und Trier als Räume vorgestellt, die einer Konversion zum Christentum eher förderlich sein können, wenngleich die eigentliche Bekehrung aus dem städtischen Raum in nicht-urbane Gartenräume ausgelagert wird.

Die grobe Skizze Freunds ergänzen die Detailstudien Hartmut Leppins und Therese Fuhrers zum Umfeld des Augustinus in seiner Mailänder Zeit bzw. zur Rolle des Raumes in seiner Konversionserzählung. Leppin geht von der Betrachtung der Darstellungen Antiochias bei Johannes Chrysostomos und Libanios aus und konstatiert, dass christliche und pagane Autoren ganz unterschiedliche, dichotomisch aufeinander bezogene Stadträume konstruierten. Obwohl auch die Schriften des Augustinus von einer solchen bipolaren Perspektivierung geprägt sind, lassen sich doch zahlreiche Spuren eines tatsächlich vorhandenen neutralen Raumes finden, in dem sich das religiös heterogene Umfeld bewegte, in dem Augustinus in Mailand verkehrte.

Therese Fuhrer vermag zu zeigen, dass konkrete Räume entgegen dem ersten Anschein im Konversionsnarrativ des Augustinus implizit eine erhebliche Rolle spielen. Die Bekehrung des Augustinus vollzog sich in einem durch den Basilikenstreit – also einem Konflikt um konkrete Räume – zwischen Ambrosius und Valentinian II. und dessen Mutter Iustina bestimmten Klima. Das angebliche Desinteresse des Augustinus ist schon deshalb kaum glaublich, da seine Mutter an den Auseinandersetzungen beteiligt war. Der Bericht über das öffentliche Glaubensbekenntnis des Marius Victorinus macht zudem deutlich, welche Rolle der Kirchenraum als Bekenntnisraum für Augustinus tatsächlich hatte, auch wenn die Mailänder Kirchen erst im Zusammenhang mit seiner Taufe stärker in das Blickfeld rücken. Dies dürfte auch dadurch bedingt sein, dass sich Augustinus in Mailand erst nach und nach den theologischen Positionen des Ambrosius näherte und zunächst eher den adoptianistischen Ansichten des Photinus von Sirmium nahestand. Das Desinteresse an den von Ambrosius kontrollierten Kirchenräumen ist daher Konsequenz einer theologischen Exklusion, erst mit der Bekehrung verdrängen die nizänischen Kirchenräume den „häretischen“ Denkraum.

Den Synagogenstreit von 388 n.Chr. behandelt Ernst Baltrusch. Er zeigt überzeugend, dass nicht die Judenfeindschaft im Zentrum der diesbezüglichen Argumentation des Ambrosius stand, sondern der Rekurs auf clementia und die Sorge um die Einheit der christlichen Kirche. Gerade dies habe es Theodosius auch ermöglicht, ohne Gesichtsverlust auf das Anliegen des Ambrosius einzugehen. Man müsste allerdings in diesem Zusammenhang wohl stärker gewichten, dass Ambrosius die Gnade des Kaisers mit Blick auf christliche Täter gleichsam monopolisiert und jedenfalls die Juden aus diesem kaiserlichen Gunstraum radikal ausschließt. Da das den Synagogenstreit auslösende Ereignis sich in Kallinikon am Euphrat abspielte, bleibt der Bezug zum Rahmenthema des Bandes eher schwach.

Im letzten Beitrag analysiert Claudia Tiersch die Verortung des Ambrosius im mailändischen Stadtraum. Ähnlich wie zuvor bereits Leppin mit Blick auf Augustinus zeigt sie, dass ungeachtet der voranschreitenden Christianisierung Mailands Ambrosius in einem grundsätzlich religiös heterogenen Umfeld agierte und darauf auch entsprechend Rücksicht nahm: Er verfasste keine dezidiert polemischen Schriften gegen die Heiden oder Spiele und Theater, auch wenn seine kritische Haltung natürlich außer Frage steht. Vor allem polemisierte Ambrosius nicht gegen Menschen, sondern stellte Heiden vor allem als potentielle Christen dar. Da Ambrosius Anfeindungen christlicher Glaubenssätze im öffentlichen Raum voraussetzte, war ihm an deren Plausibilisierung durch eine inkulturierende Argumentation gelegen. Auch der Hof stellte sich, trotz der christlichen Kaiser, als ein Raum dar, dessen Rituale und dessen Kultur sich wesentlich aus nichtchristlichen Traditionen konstituierten, zumal auch pagane Amtsträger weiterhin eine wichtige Rolle spielten.

Insgesamt ist auffällig, dass die Teile 1–3 (und damit auch alle archäologischen Beiträge) sich ganz überwiegend mit Rom befassen, während Teil 4 mit Ausnahme des Beitrags von McLynn zu Damasus auf Mailand fokussiert ist, was natürlich zu einem guten Teil der Quellenlage geschuldet ist. Man wüsste gerne, wie „römische“ und „mailändische“ Aspekte in den Diskussionsrunden der Berliner Tagung miteinander in Beziehung gesetzt wurden: Sind „Rom und Mailand“ exemplarisch für die Repräsentation städtischer Räume in der Spätantike im Allgemeinen oder lässt sich Spezifisches für die Konstruktion hauptstädtischer Räume erkennen oder sind die erhobenen Befunde für beide Städte als komplementär-kontrastierend im Sinne eines Gegensatzes zwischen alt und neu, pagan und christlich sowie Hauptstadt und Residenzstadt zu verstehen? Da eine eigentliche Zusammenfassung wie auch der Versuch einer Synthese in der Einleitung fehlen, bleibt es dem Leser überlassen, eine Antwort zu versuchen und die Städte Rom und Mailand mit den anderen Residenzstädten des Reiches in Beziehung zu setzen.

Der dem Band zugrunde liegende Repräsentationsbegriff ist weit gefasst und wird nicht von allen Autoren in gleicher Intensität aufgegriffen. Dennoch soll hier nicht in die topische Klage über die mangelnde Kohärenz von Sammelbänden eingestimmt werden: Die Fokussierung auf zwei Städte, die überdies in einer speziellen Beziehung zum Kaiser ein verbindendes Charakteristikum aufweisen, und der starke Schwerpunkt auf der Behandlung des 4. Jahrhunderts sorgen für die notwendige Verklammerung. In der wechselseitigen Ergänzung divergierender Deutungs- und Fachperspektiven kommen die Stärken des Genres Sammelband gut zur Geltung, die eher im Aufriss neuer Untersuchungsfelder denn in der Skizzierung geschlossener Deutungssysteme liegen.

Indizes der zitierten Stellen sowie der Namen und Orte runden den Band ab. Die Herstellung ist ohne Fehl und Tadel, die Druckqualität der Schwarz-weiß-Abbildungen herausragend, was von den Farbtafeln am Ende nicht unbedingt gesagt werden kann.[4] Leider wurde an etlichen Stellen versäumt, vorgesehene Querverweise in die entsprechenden Seitenzahlen zu übersetzen, so dass der Leser sich mit Platzhaltern begnügen muss.[5] Besonders positiv hervorzuheben ist schließlich, dass der vorliegende Band gleichzeitig mit der Druckfassung auch als elektronische Open-Access-Publikation erschienen ist[6], was sicherlich die intensive Rezeption begünstigen wird, die die in ihm versammelten Beiträge fraglos verdienen.

Anmerkungen:
[1] Entfallen ist allerdings der Abendvortrag von Christian Witschel über „Die Stadt Mailand als Kommunikationsraum im Gefüge der spätantiken Residenzstädte (sedes imperii)“, vgl. <www.topoi.org/event/rom-und-mailand-in-der-spaetantike> (11.12.2012).
[2] Wenn Ziemssens Deutung zutrifft, dass sich der ursprüngliche Eingang zur Maxentiusbasilika an deren Schmalseite befand und die zweite Apsis einen späteren Anbau darstellt, wäre der Bau im Übrigen auch in der Diskussion um die typologische Herleitung der christlichen Basilikabauten der konstantinischen Zeit wieder stärker zu berücksichtigen.
[3] Ralf Behrwald, Die Stadt als Museum? Die Wahrnehmung der Monumente Roms in der Spätantike, Berlin 2009. In allen Punkten möchte ich Behrwalds Interpretation der Verhältnisse im 4. Jahrhundert allerdings nicht teilen, vgl. dazu Andreas Hartmann, Vergessen, bewahren, erfinden. Vergleichende Perspektiven auf den Umgang mit Überresten der Vergangenheit in Griechenland und Rom, in: Gian Franco Chiai u.a. (Hrsg.), Athen, Rom, Jerusalem. Normentransfers in der antiken Welt, Regensburg 2012, S. 281–292.
[4] Bessere Qualität bietet die elektronische Open-Access-Fassung: <www.degruyter.com/view/books/9783110222142/9783110222142.441/9783110222142.441.xml> (07.12.2012).
[5] Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: auf S. 25, 33, 113, 126 Nr. 59, 266 Nr. 8, 294 Nr. 73.
[6] <www.degruyter.com/view/product/42467> (07.12.2012).

ZitierweiseAndreas Hartmann: Rezension zu: Fuhrer, Therese (Hrsg.): Rom und Mailand in der Spätantike. Repräsentationen städtischer Räume in Literatur, Architektur und Kunst. Berlin 2012, in: H-Soz-Kult, 17.12.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-4-224>.

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