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Historische Sozialkunde 39 (2009), 1

 

Informationen zu diesem Beitrag

Zeitschrift:Historische Sozialkunde: Geschichte, Fachdidaktik, politische Bildung
Herausgeber:Verein für Geschichte und Sozialkunde
ISSN:004-1618
Verlag,
Erscheinungsort:
Selbstverlag des Herausgebers,
Wien
Preis:€ 5,-
Weitere Angaben:vierteljährlich
Ausgabe:1/2009 - Geschichte und Politische Bildung. Aktuelle Entwicklungen
ISBN:004-1618

Nachdem das Österreichische Kompetenzmodell für die politische Bildung im letzten Jahr von einer ExpertInnen-Gruppe fertig gestellt wurde und seit Herbst 2008 auch Berücksichtigung im Lehrplan des neuen Unterrichtsfaches „Geschichte und Sozial- kunde/Politische Bildung“ der Unterstufe der AHS und der Hauptschulen findet, widmet sich die „Historische Sozialkunde“ in diesem Heft verschiedenen Aspekten, die in der theoretischen Debatte um die Politische Bildung und bei den Bemühungen um eine kompetenzorientierte Unterrichtspraxis von Bedeutung sind.

Neben dem einführenden Beitrag von Reinhard Krammer und Christoph Kühberger, der die Situation des politischen und historischen Lernens im neuen Fächerverbund vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung zu skizzieren versucht und dabei gleichzeitig auf notwendige zukünftige Entwicklungsschritte verweist, mit denen sich die Geschichts- und Politikdidaktik in den nächsten Jahren ebenso auseinanderzusetzen hat, wie die Unterrichtspraxis, gibt Elfriede Windischbauer Hinweise zum neuen Lehr- plan und zur Problematik der Leistungserhebung und -beurteilung in einem Unterricht, der kompetenzorientiertes historisches und politisches Lernen zu fördern beansprucht.

Sabine Hofmann präsentiert einen oft zu wenig diskutierten Bereich des schulischen Lernens, indem sie die Erfahrungen eines Projektes zum inklusiven Unterricht im Fach „Geschichte und Sozialkunde“ vorstellt, das in Wien durchgeführt wurde.

Drei stark unterrichtspraktisch orientierte Beiträge schließen sich an. Franz Graf zeigt anhand der Debatte um das österreichische Wahlrecht eine mathematische Dimension der politischen Bildung auf, während Christoph Kühberger aktuelle Songs der Charts als Ort des Politischen in einen handlungsorientierten Kontext bettet, um Handlungs- und Methodenkompetenz anzubahnen. Hans- Peter Graß stellt einige Möglichkeiten vor, welche die Homepage und die Workshops von „WhyWar.at“ bieten.

Inhalt

Reinhard Krammer / Christoph Kühberger / Elfriede Windischbauer
Editorial

Reinhard Krammer / Christoph Kühberger
Geschichte und Politik im Fächerverbund

Elfriede Windischbauer
Leistungsfeststellung im kompetenzorientierten historisch-politischen Unterricht

Sabine Hoffmann
Inklusiver Unterricht im Fach „Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung“

Elfriede Windischbauer
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung
Neuer Lehrplan für die Sekundarstufe I

Fachdidaktik

Franz Graf
Bei einer Wahl wird viel gerechnet – ein mathematischer Aspekt der Politischen Bildung

Christoph Kühberger
Impulse zum Arbeiten mit „politischen Liedern“

Hans-Peter Graß
WhyWar.at – Den Krieg zum Thema machen

Kontakt:

Verein für Geschichte und Sozialkunde, c/o Institut für Wirtschafts-
und Sozialgeschichte der Universität Wien,
Universitätsring 1,
A-1010 Wien,
Tel. +43-1-4277-41305 (41301),
Fax: +43-1-4277-9413

URL:http://vgs.univie.ac.at/
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=6161

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