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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 18 (2009), 2

 

Informationen zu diesem Beitrag

Zeitschrift:Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Herausgeber:Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Gaby Zipfel Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
ISSN:0941-6382
Verlag,
Erscheinungsort:
Hamburger Edition, HIS Verlag,
Hamburg
Preis:9,50
Weitere Angaben:zweimonatlich
Ausgabe:2/2009 - Wenn Städte kreativ werden
ISBN:978-3-906096-43-9

Die neue Ausgabe der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung ist erschienen. Sie ist ab sofort über den Buchhandel oder direkt bei der Redaktion zu beziehen.

In diesem Frühjahr konzentriert sich der Mittelweg 36 (2/2009) auf fünf ganz unterschiedliche Fragen.

Wie sich die Metropolen der Nachmoderne in Reaktion auf die Probleme der funktionalen Stadt als „kreative Städte“ neu inszenieren, beantwortet der Soziologe Andreas Reckwitz in seiner umfassenden Studie "Die Selbstkulturalisierung" der Stadt.

In der „Literaturbeilage“ setzt sich der Frankfurter Sozialphilosoph Axel Honneth unter dem Titel "Der Antiquar" als Befreier mit der Frage auseinander, wie der britische Ideenhistoriker Quentin Skinner, dem als Kopf der so genannten „Cambridge School“ unlängst der Bielefelder Wissenschaftspreis verliehen wurde, das Feld der politischen Ideengeschichte revolutioniert hat.

Der Soziologe Berthold Vogel klärt, was uns Streit, Zwist und Zorn, d. h. eine auf Tiefenschärfe angelegte Beschäftigung mit sozialen Konflikten, über den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft verraten.

Was uns Hannah Arendts Rettung der Bücher im München der unmittelbaren Nachkriegszeit über ihr Selbstverständnis als Jüdin verrät, leuchtet der Soziologe Natan Sznaider aus.

Und schließlich begründet der Völkerrechtler Gerd Hankel, warum es dem Recht im Weltmaßstab trotz publik gewordener Bedenken dient, wenn der Internationale Gerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir erlassen hat.

Redaktion "Mittelweg 36"
Martin Bauer, Gaby Zipfel
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel.: 040-414097-0
Fax: 040-414097-11

Weitere Informationen über das Institut und seine Publikationen finden Sie im Internet unter www.his-online.de.

Inhaltsverzeichnis

Jede Etage hat ihren Reiz, S. 1

Andreas Reckwitz: Die Selbstkulturalisierung der Stadt. Zur
Transformation städtischer Urbanität in der "creative city", S. 2-34

Literaturbeilage: Axel Honneth: Der Antiquar als Befreier.
Laudatio auf Quentin Skinner, S. 35-46

Berthold Vogel: Streit, Zwist und Zorn. Welchen Beitrag leistet
die soziologische Konflikttheorie zu einer akteursorientierten
Gesellschaftsdiagnostik?, S. 47-60

Autorenverzeichnis, S. 60

Natan Sznaider: Die Rettung der Bücher. Hannah Arendt in München
(1949/50), S. 61-76

Gerd Hankel: Recht im Weltmaßstab. Warum der Erlass des
Haftbefehls gegen Omar al-Bashir richtig ist, S. 77-88

Nachrichten aus dem Institut, S. 89

Aus der Protestchronik, S. 90-94

Kontakt:

Nina Hälker
Zeitschrift »Mittelweg 36« des
Hamburger Instituts für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg

Tel.: 040/414 097 84
Fax.: 040/414 097 11
E-Mail: <Nina.Haelkerhis-online.de>

URL:http://www.mittelweg36.de
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=4831

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