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Deutschland Archiv Online (2011), 1

 
Zeitschrift:Deutschland Archiv Online
Herausgeber:W. Bertelsmann Verlag Bielefeld im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn
Verlag,
Erscheinungsort:
W. Bertelsmann Verlag,
Bielefeld
Preis:0,00 €
Weitere Angaben:Monatlich
Ausgabe:01/2011 - Medien

"Deutschland Archiv Online" befasst sich in seiner ersten Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt "Medien". Medien spielen in unserem Alltag eine bedeutende Rolle. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts sind elektronische Medien wie Rundfunk und Fernsehen allgegenwärtig. Sie beeinflussen Politik und Gesellschaft und werden von diesen beeinflusst. In demokratischen Gesellschaften stellen Medien bzw. stellt die Presse als "vierte Gewalt" ein wichtiges Element des öffentlichen Lebens dar; sie informiert, kommentiert und skandalisiert und trägt auf diese Weise zur Meinungs- und Willensbildung bei. In Diktaturen nutz(t)en die Herrschenden Presse und Medien in großem Maße als Propaganda- und Erziehungsinstrumente.

ZEITGESCHICHTE/ZEITGESCHEHEN

Christoph Hilgert: Auf der Suche nach dem jugendlichen Hörer. Zum Wandel jugendspezifischer Programmangebote zwischen 1924 und den 1990er-Jahren,
<www.bpb.de/themen/XCNS98,0,Auf_der_Suche_nach_dem_jugendlichen_H%F6rer.html>
Seit den 1920er-Jahren haben die deutschen Radiosender Programmangebote für Jugendliche entwickelt. Insbesondere die 1950er-/60er-Jahre können als "programmgeschichtliche Sattelzeit" bezeichnet werden. Damals wandte der Hörfunk sich verstärkt jugendlichen Zielgruppen zu.

Gunter Holzweißig: Karl-Eduard von Schnitzlers Gastspiel beim Nordwestdeutschen Rundfunk,
<www.bpb.de/themen/B4ADU5,0,KarlEduard_von_Schnitzlers_Gastspiel_beim_Nordwestdeutschen_Rundfunk.html>
Der Chef-Propagandist des DDR-Fernsehens, Karl-Eduard von Schnitzler, hat über sein Wirken in der Nachkriegszeit Legenden gestreut. Sein Weg begann beim NWDR, brachte ihn in Tuchfühlung mit der KPD wie auch mit Axel Springer und führte Schnitzler schließlich zum ostdeutschen Rundfunk.

Anke Fiedler/Michael Meyen: Generalchefredakteure? Die Medienarbeit von Walter Ulbricht und Erich Honecker,
<www.bpb.de/themen/OIXP8B,0,Generalchefredakteure.html>
Die SED-Generalsekretäre Ulbricht und Honecker griffen mehr oder minder massiv in die Arbeit der DDR-Medien ein. Wenig bekannt ist allerdings, in welcher Weise und in welchem Maße sie dies taten. Und die Gründe, warum beide sich als "General-Chefredakteure" betätigten, sind umstritten.

Sabrina Wendling: Die Einflussnahme des Ministeriums für Staatssicherheit auf den ARD-Korrespondenten Lothar Loewe,
<www.bpb.de/themen/G0SYNO,0,Die_Einflussnahmedes_Ministeriums_f%FCr_Staatssicherheitauf_den_ARDKorrespondentenLothar_Loewe.html>
Die SED-Generalsekretäre Ulbricht und Honecker griffen mehr oder minder massiv in die Arbeit der DDR-Medien ein. Wenig bekannt ist allerdings, in welcher Weise und in welchem Maße sie dies taten. Und die Gründe, warum beide sich als "General-Chefredakteure" betätigten, sind umstritten.

Jacqueline Boysen: "Radio Glasnost – außer Kontrolle". Ein West-Berliner Sender der DDR-Opposition,
<www.bpb.de/themen/HAQ7ZZ,0,Radio_Glasnost%96_au%DFer_Kontrolle.html>
1985 bis 1987 versorgte "Radio Glasnost" Hörer in Ost-Berlin mit Musik und Informationen aus dem "Untergrund" der DDR. Der Sender informierte über oppositionelle Aktivitäten, diskutierte politische Entwicklungen und gab Tipps zu staatlichen Normen in der DDR.

Stefan Matysiak: Auf einmal gab es Pressefreiheit. Die Entwicklung der Tagespresse in Ostdeutschland von der "Wende" bis heute,
<www.bpb.de/themen/ARCDIP,0,Auf_einmal_gab_es_Pressefreiheit.html>
Die friedliche Revolution 1989 stürzte auch das Pressemonopol der Staatspartei in der DDR. Befreit aus der Vormundschaft der SED suchten viele Zeitungen die Kooperation mit westdeutschen Verlagen. Die Treuhandprivatisierungen änderten die Presselandschaft im Osten nochmals gewaltig.

DOKUMENTATION

"Korrespondenten imperialistischer Massenmedien". Dokumentarfilm des MfS,
<www.bpb.de/themen/Q2NKNZ,0,Korrespondenten_imperialistischer_Massenmedien.html>
"Korrespondenten imperialistischer Massenmedien – vorgeschobene Posten des Feindes im Kampf gegen den Sozialismus" – Unter diesem Titel produzierte das MfS einen internen Schulungsfilm. Gegenstand sind insbesondere westdeutsche Journalisten und deren Tätigkeit in der DDR.

Thomas Großmann/Christoph Classen: "Vorgeschobene Posten des Feindes". Kommentar zu Dokument BStU, MfS HA II/13/Vi/105,
<www.bpb.de/themen/II9TIB,0,Vorgeschobene_Postendes_Feindes.html>
Eine paranoide Sicht der Welt hat Hans Halter Nachrichtendienstlern attestiert. Zu dieser Einschätzung mag man auch kommen, wenn man sich die Wahrnehmung bundesdeutscher Korrespondenten und ihrer Arbeit durch das MfS anschaut.

FORUM

A. James McAdams: Der "letzte Ostdeutsche",
<www.bpb.de/themen/7HRPWU,0,Der_letzte_Ostdeutsche.html>
Wer wird der letzte sein, der sich als Ostdeutscher definiert? Und was wird er uns zu sagen haben? Ein unterhaltsam, nachdenklicher Essay über ostdeutsche Befindlichkeiten, (west-)deutsche Vergesslichkeit und gesamtdeutsche Geschichtsvergessenheit.

Manfred Wilke: Erinnern für die Zukunft. Die Gedenkstätte Berliner Mauer im Kontext des Gedenkstättenkonzeptes des Bundes,
<www.bpb.de/themen/5OI37W,0,Erinnern_f%FCr_die_Zukunft.html>
Die Überreste der Berliner Mauer stehen im Spannungsfeld doppelten Gedenkens: Sie stehen als Symbol der deutschen Teilung und der Unterdrückung durch die SED-Diktatur einerseits und als Zeichen deren friedlicher Überwindung andererseits.

LITERATURJOURNAL

Thomas Heimann: Literaturbericht "Medien",
<www.bpb.de/themen/K2PG0Q,0,Literaturbericht_Medien.html>
Sammelrezension zu: Wolfgang Hardtwig, Alexander Schug (Hg.): History Sells! Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt; Klaus Arnold, Christoph Classen, Susanne Kinnebrock, Edgar Lersch, Hans-Ulrich Wagner (Hg.): Von der Politisierung der Medien zur Medialisierung des Politischen? Zum Verhältnis von Medien, Öffentlichkeiten und Politik im 20. Jahrhundert; Stefan Zahlmann (Hg.): Wie im Westen, nur anders. Medien in der DDR; Tobias Ebbrecht, Hilde Hoffmann, Jörg Schweinitz (Hg.): DDR – Erinnern, Vergessen. Das visuelle Gedächtnis des Dokumentarfilms; Karin Hartewig: Wir sind im Bilde. Eine Geschichte der Deutschen in Fotos vom Kriegsende bis zur Entspannungspolitik, www.bpb.de/themen/K2PG0Q,0,0,Literaturbericht_Medien.html

Frank Bösch: "Ruhe und Ordnung" versus "Unruhe". Rezension zu: Meike Vogel: Unruhe im Fernsehen. Protestbewegung und öffentlich-rechtliche Berichterstattung in den 1960er Jahren,
<www.bpb.de/themen/DRTLLA,0,0,Ruhe_und_Ordnung_versus_Unruhe.html>

Kontakt:

]init[ Redaktion
Köpenicker Straße 9
10997 Berlin

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