| Zeitschrift: | Beiträge zur Internationalen Politik und Sicherheit (BIPS) |
| Herausgeber: | Arbeitsgemeinschaft für Internationale Politik und Sicherheit (AGIPS) |
| ISSN: | 1861-2881 |
| Verlag, Erscheinungsort: | Selbstverlag, Bonn |
| Preis: | kostenlos |
| Weitere Angaben: | 4 Ausgaben pro Jahr |
| Ausgabe: | 2/2006 |
KARL-HEINZ KAMP
“Prompt Global Strike”
Das generelle Interesse an Nuklearfragen nimmt aufgrund
der Krisen im Iran oder Nordkorea stetig zu. Während
sich aber die europäische Diskussion meist auf die Feststellung beschränkt, dass die Rolle von Nuklearwaffen und Abschreckung angesichts der veränderten politischen Bedingungen neu definiert werden müsse, sind die USA bereits seit einiger Zeit dabei, Fakten hinsichtlich der Neuausrichtung ihrer Abschreckungsdoktrin zu schaffen. Eine der zentralen Entwicklungen ist die Idee der "‘Prompt Global
Strikes"’, die bereits - von Europa weitgehend unbemerkt -
aktiv umgesetzt wird.
CARSTEN MICHELS
Hijacked by the Neocons?
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 begann für
die US-amerikanische Außenpolitik vom Neokonservatismus
geprägt eine neue Ära. Wie ist dieser Begriff inhaltlich zu füllen: Welches sind seine ideologischen Wurzeln und seine außenpolitischen Grundüberzeugungen?Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem neokonservativen
Denkmodell und dem Einmarsch in den Irak?
TOBIAS FEHLBIER
Konstanten chinesischer Außenpolitik
Nicht zuletzt aufgrund ihres wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses rückte die Volksrepublik China in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus des außenpolitischen Interesses. Vor diesem Hintergrund könnte ein möglicher zukünftiger Wandel des chinesischen außenpolitischen Verhaltens erfolgen. Innerhalb welcher vorgegebenen Parameter wird sich dieser Wandel vollziehen können? Welche chinesischen Werte und Wahrnehmungen im außenpolitischen Umfeld, welche außenpolitischen Interessen, Ziele und Prioritäten werden verfolgt?
KLAUS BRUMMER
Die Hauptbedrohungen Europas
Laut der Europäischen Sicherheitsstrategie existieren fünf
Hauptbedrohungen europäischer Sicherheit: Terrorismus,
Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, regionale
Konflikte, Staatsscheitern und Organisierte Kriminalität.
Europa hat keineWahl, als diesen internen und externen
Bedrohungen seiner Sicherheit entgegenzutreten. Nichthandeln ist schlichtweg keine Option - ein untätiges Europa würde einfach von den Bedrohungen überrollt werden. Auch wenn die EU bereits diverse Maßnahmen zur Begegnung der Bedrohungen ergriffen hat: Der Sicherheitsakteur EU muss noch besser werden.
Rezensionen
Die Quadratur des Kreises? ( MATTHIAS VOGL )
Generation Zarqawi ( LOAY MUDHOON )
Eine diffuse Bewegung nimmt Form an ( CARSTEN MICHELS )
Differenzierte Ansichten statt pauschaler Verurteilung ( JAN DAVID BLAESE )
Der Krieg im Irak - hautnah ( CHRISTIAN FISCHER )
Ein Plädoyer für humanitäre Interventionen ( BENEDIKT FRANKE )
Energieautonomie ( HINRICH NEUMANN )
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