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Historische Sozialkunde (2006), 3

 

Informationen zu diesem Beitrag

Zeitschrift:Historische Sozialkunde: Geschichte, Fachdidaktik, politische Bildung
Herausgeber:Verein für Geschichte und Sozialkunde
ISSN:004-1618
Verlag,
Erscheinungsort:
Selbstverlag des Herausgebers,
Wien
Preis:€ 5 + Porto
Weitere Angaben:vierteljährlich
Ausgabe:3/2006 - Krieg und Film

Film is difficult to explain because it is easy to understand
(Christian Metz)
Krieg und Film befinden sich in einem dialektischen Verhältnis zueinander. Keine anderen Ereignisse haben den Film - seine narrative Struktur und seine Ästhetik, seine Geschichte und seine Produktionsbedingungen - so sehr geprägt wie die großen Kriege des 20. Jahrhunderts; und kein Medium hat den Krieg in der Wahrnehmung und Erinnerung des 20. Jahrhunderts so sehr geformt wie der Film. Welche Bilder werden nun in den „Lichtspieltheatern“ - so die antiquierter Bezeichnung für das Kino früherer Tage - in unsere Köpfe projiziert? Und wo findet die Vermittlung statt? Die Abspielorte von Kinofilmen sind längst weiter dezentralisiert worden. Die DVD und der Plasmabildschirm sind heute die Orte der Massenkonsumption von Film. Wie „absichtslos“, wie vermeintlich „unmittelbar“ ist die Darstellung von Geschichte in Film? Wie ist es dabei um die „Definitionsmacht“ (Gerhard Paul) von Film anhand des Genres „Kriegsfilm“ bestellt? Um diese Frage dreht sich diese Beiträge-Nummer.

Lichtspiele des Krieges

Ilja Steffelbauer
Kann man aus Kriegsfilmen lernen?
Kann man mit Kriegsfilmen lehren?

Werner Michael Schwarz
Kino und Krieg

Michael Loebenstein
Bewahren – Präsentieren – Vermitteln: Das Österreichische Filmmuseum

Thomas Kolnberger
30 Jahre Geschichte – 700 Jahre Tradition – 171 Minuten Film
Das Heldenepos „Braveheart“ (USA, 1995) von und mit Mel Gibson

Fachdidaktik

Reinhard Krammer
Filme im Geschichtsunterricht
Analysieren – Interpretieren – Dekonstruieren

Alexander Juraske
Large Spartacus versus Small Spartacus
Die Umsetzung des Drehbuchs im Antikfilm „Spartacus“ (1960)

Elfriede Windischbauer
Vorschläge für den Einsatz eines Films in der 8. Schulstufe
Der Film „Die Brücke“ (BRD 1959, Regie Bernhard Wicki)

Kontakt:

Verein für Geschichte und Sozialkunde, c/o Institut für Wirtschafts-
und Sozialgeschichte der Universität Wien,
Universitätsring 1,
A-1010 Wien,
Tel. +43-1-4277-41305 (41301),
Fax: +43-1-4277-9413

URL:http://vgs.univie.ac.at/
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=3381

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