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HZ 281 (2005), 1

 

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Zeitschrift:Historische Zeitschrift (HZ)
Herausgeber:In Verbindung mit Knut Borchardt, Johannes Fried, Klaus Hildebrand, Hartmut Leppin, Frank Rexroth, Gerhard A. Ritter, Uwe Walter, Gerrit Walther und Eberhard Weis herausgegeben von Lothar Gall
ISSN:0018-2613
Verlag,
Erscheinungsort:
Oldenbourg Verlag,
München
Preis:Jahresabo € 365,00, Sonderpreis € 148,00, Einzelheft € 75,00
Weitere Angaben:6mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band
Ausgabe:281/1/2005

Aufsätze

Renate Dürr
Prophetie und Wunderglauben – zu den kulturellen Folgen der Reformation

Entzauberung der Welt und Rationalisierung aller Lebensfelder gelten noch immer – allen relativierenden Einzelbefunden zum Trotz – als zentrale kulturelle Folgen der Reformation. Dabei werden zumeist lutherische und reformierte Glaubensrichtungen zusammen behandelt und dem Katholizismus gegenübergestellt, was jedoch dem Selbstverständnis der Zeitgenos¬sen des 16. bis 18. Jahrhunderts keineswegs entsprach.
In welcher Weise für lutherische Seelsorger und Gläubige in der Frühen Neuzeit die Welt verzaubert war, wird in diesem Beitrag am Beispiel des lutherischen Wunderglaubens und der zahlreichen lutherischen Laienpropheten untersucht. Dabei zeigt vor allem die Wirkungsge¬schichte einer plötzlichen Heilung aus dem Jahre 1644 im württembergischen Leonberg, daß der lutherische Wortglaube bis weit in das 18. Jahrhundert hinein gerade nicht als Zeichen entstehenden rationellen Verständnisses von der Welt zu interpretieren ist. Im Gegenteil lei¬tete sich ein ganze Reihe magischer Vorstellungen aus der Bedeutung des Wortes im Luther¬tum ab. Laienpropheten wiederum konnten Wirksamkeit nur so lange entfalten, so lange göttli¬che Wunder und Zeichen, Engels- oder Teufelserscheinungen und eine stete Sorge vor dem Jüngsten Tag selbstverständliche Bestandteile des Weltbildes von Seelsorgern wie Gläubigen waren. Denn ihren Auftrag, eine göttliche Botschaft weiterzugeben, erhielten die Laienpro¬pheten zumeist durch einen Engel; die Dringlichkeit der Bußappelle wurde durch zahlreiche göttliche Wunderzeichen unterstrichen. Entscheidend ist dabei, daß diese – die Verhältnisse in Stadt und Land zumeist schonungslos kritisierenden – Visionen geglaubt wurden und in vielen Fällen der Gemeinde wie dem Geistlichen als rechtgläubig lutherisch erschienen.
Das Laienprophetentum basierte also auf einer Sakralitätskonzeption, in der das „Wort“ heilig war und damit heilende Kraft entfalten konnte. Zugleich aber beruhte es auf einer aktiven und selbständigen Auseinandersetzung mit den Nöten dieser Welt, eine Auseinandersetzung, die quasi von innen heraus die religiöse Weltsicht auszuhöhlen vermochte. Eingebettet in die Grundsätze des „Priestertums alle Gläubigen“ und die lutherische Gewissensethik entwickelte der sakrale „Wortglaube“ damit eine innovative Dynamik, die letztendlich zur Entzauberung führte.

Ernst Schulin
Zeitgemäße Historie um 1870. Zu Nietzsche, Burckhardt und zum „Historismus“

Die vierteilige Gliederung des Aufsatzes wird am Anfang skizziert. Es geht um Erläuterungen des Befundes, daß Nietzsches Schrift "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" bei ihrer Veröffentlichung 1874 kaum Anklang fand. Erst seit der Jahrhundertwende begriff man sie in den Krisen des Historismus als "aktuell" oder "prophetisch". Wenn man sich die wissenschaftliche Stellung und die auf die gegenwärtige nationale Politik gerichtete Tendenz der deutschen Historiker in den Jahrzehnten vor 1870 verdeutlicht, so läßt sich sagen, daß Nietzsche sie kaum kannte und ihren Lebensbezug ignorierte. Er griff nur allgemein Verwissenschaftlichung, Fortschrittsideologie und Erfolgsanbetung an und lehnte zunächst deutlicher die liberale als die nationale Richtung der Historiker ab. Durch die Begegnung mit Jacob Burckhardt und Franz Overbeck in Basel distanzierte er sich aber auch von Preußen-Deutschland und den Folgen der Reichseinigung. Richard Wagners Kunstmythos erschien ihm (vorübergehend) als einzig denkbare Grundlage für eine fehlende, von ihm ersehnte neue deutsche Einheitskultur. In Analogie hierzu suchte er das Wesen der griechischen Kultur zu erfassen. Das tat er im Wettstreit mit Burckhardts Vorlesungen zur griechischen Kulturgeschichte, scheiterte dabei und litt um so mehr am "historischen Sinn". In seiner Schrift unterschied er drei Arten lebensdienlicher und lebensgefährdender Historie, von denen die "kritische", die er erst spät hinzufügte, als besonders ungewöhnlich gelten kann. Im letzten Teil des vorliegenden Aufsatzes wird auf die Historismus-Krisen in verschiedenen Kulturwissenschaften seit der Jahrhundertwende hingewiesen, sowie auf die neue, spezifische Bedeutung von Nietzsches "kritischer Historie" für die deutsche Geschichtswissenschaft seit 1945.

Jörg Baberowski
Zivilisation der Gewalt. Die kulturellen Ursprünge des Stalinismus

Die bolschewistischen Führer träumten von eindeutigen Ordnungen und homogenen Gesellschaften, die nationale und soziale Unterschiede schon nicht mehr kannten. Nur war, was Stalin und seine Gefolgsleute unter Sozialismus verstanden, nichts weiter als die Verwirklichung eines Ideals, das sie für europäisch hielten. Die Gesellschaften der Europäer waren industrialisiert, säkularisiert und wohlhabend und sie waren ethnisch homogen. Darin lag auch ihr militärischer Erfolg begründet. Daran glaubten jedenfalls die Bolschewiki. Gleichwohl war, was in der Sowjetunion der 1920er und 1930er Jahre geschah, keine bloße Imitation europäischer Modernisierung. Der sowjetische Versuch, den neuen Menschen zu schaffen, erschöpfte sich im Krieg gegen die Bevölkerung. Er lebte von Zwang und Unterwerfung. Es waren Stalin und seine Gefolgschaft, die der Gewalt unablässig das Wort redeten und die Sowjetunion mit Terror überzogen. Diese Gewalt, die aus der Kultur der bolschewistischen Täter kam, löste sich am Ende von den ideologischen Motiven ab. Sie wurde zum Selbstzweck. Deshalb ist der Stalinismus vor allem das Werk Stalins und seiner Helfer.

Neue historische Literatur

Andreas Schulz
Befreiung vom Orientalismus. Neue Literatur zur Osmanisch-Türkischen Geschichte

Buchbesprechungen

Allgemeines
S. Faroqhi, Geschichte des Osmanischen Reiches. 3. Aufl. (A. Schulz)
K. Kreiser/C. K. Neumann, Kleine Geschichte der Türkei (A. Schulz)
Z. Sardar, Der fremde Orient. Geschichte eines Vorurteils. Aus d. Engl. v. Matthias Strobel (A. Schulz)
D. Goffman, The Ottoman Empire and Early Modern Europe. Paperback Ed (A. Schulz)
Ş. Pamuk, A Monetary History of the Ottoman Empire. Paperback Ed. (A. Schulz)
N. Vatin/G. Veinstein, Le Sérail ébranlé. Essai sur les morts, dépositions et avènements des sultans ottomans (XIVe–XIXe siècle) (A. Schulz)
S. A. Somel, The Modernization of Public Education in the Ottoman Empire 1839–1908. Islamization, Autocracy and Discipline (A. Schulz)
B. C. Fortna, Imperial Classroom. Islam, the State, and Education in the Late Ottoman Empire (A. Schulz)
H.-L. Kieser, Der verpasste Friede. Mission, Ethnie und Staat in den Ostprovinzen der Türkei 1839–1938 (A. Schulz)
O. J. Schmitt, Levantiner. Lebenswelten und Identitäten einer ethnokonfessionellen Gruppe im osmanischen Reich im „langen 19. Jahrhundert“ (A. Schulz)
T. Akçam, Armenien und der Völkermord. Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung (A. Schulz)
G. Lewis, The Turkish Language Reform. A Catastrophic Success [Paperback] (A. Schulz)
J. P. Laut, Das Türkische als Ursprache? Sprachwissenschaftliche Theorien in der Zeit des erwachenden türkischen Nationalismus (A. Schulz)
U. Steinbach, Geschichte der Türkei. 3. Aufl. (A. Schulz)
A. Gallus/E. Jesse (Hrsg.), Staatsformen. Modelle politischer Ordnung von der Antike bis zur Gegenwart. Ein Handbuch (D. Hildebrand)
D. Unverhau (Hrsg.), Geschichtsdeutung auf alten Karten. Archäologie und Geschichte (M. Sehlmeyer)
A. Landwehr/S. Stockhorst, Einführung in die Europäische Kulturgeschichte (F. Fritzen)
K. Krause, Alma mater Lipsiensis. Geschichte der Universität Leipzig von 1409 bis zur Gegenwart (K. Blaschke)
B. Estel, Nation und nationale Identität. Versuch einer Rekonstruktion (S. Weichlein)
G. Krumeich/S. Brandt (Hrsg.), Schlachtenmythen. Ereignis – Erzählung – Erinnerung (N. Buschmann)
H. Carl/H.-H. Kortüm/D. Langewiesche u.a. (Hrsg.), Kriegsniederlagen. Erfahrungen und Erinnerungen (R. Lütgemeier-Davin)
Historisches Lexikon der Schweiz. Hrsg. v. der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). Chefred.: M. Jorio. Bd. 3: Bund–Ducros (I. Eberl)
M. Fröhlich, Geschichte Großbritanniens. Von 1500 bis heute (M. Maurer)
H. S. Klein, A Population History of the United States (M. Berg)

Altertum
D. O. Edzard, Geschichte Mesopotamiens. Von den Sumerern bis zu Alexander dem Großen (J.-W. Meyer)
S. Knippschild, „Drum bietet zum Bunde die Hände“. Rechtssymbolische Akte in zwischenstaatlichen Beziehungen im orientalischen und griechisch-römischen Altertum (J. Wiesehöfer)
G. Brizzi, Il guerriero, l’oplita, il legionario. Gli eserciti nel mondo classico (L. A. Burckhardt)
P. Barceló, Kleine griechische Geschichte (U. Walter)
G. A. Lehmann, Demosthenes von Athen. Ein Leben für die Freiheit. Biographie (M. Rathmann)
E. A. Meyer, Legitimacy and Law in the Roman World. Tabulae in Roman Belief and Practice (P. Eich)
G. Daly, Cannae. The Experience of Battle in the Second Punic War (H. Beck)
E. Baltrusch, Caesar und Pompeius (M. H. Dettenhofer)
E. Baltrusch, Die Juden und das Römische Reich. Geschichte einer konfliktreichen Beziehung. (J. Wiesehöfer)
H. M. Zilling, Tertullian. Untertan Gottes und des Kaisers (R. Klein)
L. Wierschowski, Fremde in Gallien – „Gallier“ in der Fremde. Die epigraphisch bezeugte Mobilität in, von und nach Gallien vom 1. bis 3. Jh. n. Chr. (Texte – Übersetzungen – Kommentare) (H. Botermann)
T. Stickler, Aëtius. Gestaltungsspielräume eines Heermeisters im ausgehenden Weströmischen Reich (C. Schäfer)

Mittelalter
W. Hartmann (Hrsg.), Ludwig der Deutsche und seine Zeit (B. Kasten)
W. Brown/P. Górecki (Eds.), Conflict in Medieval Europe. Changing Perspectives on Society and Culture (C. Hillen)
D. Widmann, „Küche des Kaisers“ oder „Rebellennest des Reichs“? Sachsen und das Reich im Mittelalter im Spannungsfeld von Geschichte und Geschichtsbewußtsein (M. Becher)
M. Hardt, Gold und Herrschaft. Die Schätze europäischer Könige und Fürsten im ersten Jahrtausend (M. Becher)
A. Bayer, Spaltung der Christenheit. Das sogenannte Morgenländische Schisma von 1054 (W. Brandes)
M. Bettotti, La nobiltà trentina nel medioevo (metà XII – metà XV secolo). 2 Vols. (U. Israel)
J.-C. Maire Vigueur, Cavaliers et citoyens. Guerre, conflits et société dans l’Italie communale, XIIe–XIIIe siècles (C. Dartmann)
J. Miethke/C. Flüeler (Hrsg.), Politische Schriften des Lupold von Bebenburg (V. Leppin)
K.-P. Matschke/F. Tinnefeld, Die Gesellschaft im späten Byzanz. Gruppen, Strukturen und Lebensformen (W. Brandes)

Frühe Neuzeit
P. Burschel, Sterben und Unsterblichkeit. Zur Kultur des Martyriums in der frühen Neuzeit (R. Jütte)
B. Kümin (Hrsg.), Landgemeinde und Kirche im Zeitalter der Konfessionen (R. Dürr)
E. Ives, The Life and Death of Anne Boleyn. ,The Most Happy‘ (R. Eßer)
F. Fätkenheuer, Lebenswelt und Religion. Mikro-historische Untersuchungen an Beispielen aus Franken um 1600 (G. Walther)
O. Kaul, Undankbare Gäste. Abendmahlsverzicht und Abendmahlsausschluß in der Reichsstadt Ulm um 1600. Ein Interkultureller Prozeß (H. R. Schmidt)
U. Kober, Eine Karriere im Krieg. Graf Adam von Schwarzenberg und die kurbrandenburgische Politik von 1619 bis 1641 (W. Neugebauer)
S. Mentz, The English Gentleman Merchant at Work. Madras and the City of London 1660–1740 (A. Fahrmeir)
G. Lottes (Hrsg.), Vom Kurfürstentum zum „Königreich der Landstriche?. Brandenburg-Preußen im Zeitalter von Absolutismus und Aufklärung (P. Baumgart)
C. Rymatzki, Hallischer Pietismus und Judenmission. Johann Heinrich Callenbergs Institutum Judaicum und dessen Freundeskreis (1728–1736) (M. Brecht)
J. Black, Parliament and Foreign Policy in the Eighteenth Century (P. Wende)
C. H. Whittaker, Russian Monarchy. Eighteenth-Century Rulers and Writers in Political Dialogue (C. Scharf)
H.-J. Lüsebrink/J. D. Popkin (Eds.), Enlightenment, Revolution and the Periodical Press (P. Fuchs)
L. Uhlig, Georg Forster. Lebensabenteuer eines gelehrten Weltbürgers (1754–1794) (P. Fuchs)
K. H. Kiefer, „Die famose Hexen-Epoche“. Sichtbares und Unsichtbares in der Aufklärung. Kant – Schiller – Goethe – Swedenborg – Mesmer – Cagliostro (P. Fuchs)
N. C. F. van Sas, De metamorfose van Nederland. Van oude orde naar moderniteit, 1750–1900 (H. von der Dunk)

19./20. Jahrhundert
R. Ludwig, Die Rezeption der Englischen Revolution im deutschen politischen Denken und in der deutschen Historiographie im 18. und 19. Jahrhundert (A. Fahrmeir)
C. Schöler, Deutsche Rechtseinheit. Partikulare und nationale Gesetzgebung (1780–1866) (J. Müller)
L. Kittstein, Politik im Zeitalter der Revolution. Untersuchungen zur preußischen Staatlichkeit 1792–1807 (T. Stamm-Kuhlmann)
M. M. Arnold, Pressefreiheit und Zensur im Baden des Vormärz. Im Spannungsfeld zwischen Bundestreue und Liberalismus (J. Müller)
C. Gürtler, Vereine und nationale Bewegung in Breslau 1830–1871. Ein Beitrag Breslaus zur Bewegung für Freiheit und Demokratie in Deutschland (M. Hettling)
Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 2: 6. Januar 1830 bis 2. Juni 1840. Bearb. v. C. Rathgeber (E. Treichel)
E. Feuchtwanger, Königin Viktoria und ihre Zeit (B. Stuchtey)
F. Bosbach/J. R. Davis (Hrsg.), Prinz Albert. Ein Wettiner in Großbritannien (B. Stuchtey)
C. Jansen (Bearb.), Nach der Revolution 1848/49: Verfolgung, Realpolitik, Nationsbildung. Politische Briefe deutscher Liberaler und Demokraten 1849–1861 (J. Müller)
F. Lenger, Industrielle Revolution und Nationalstaatsgründung (1849–1870er Jahre) (H.-W. Hahn)
O. von Bismarck, Gesammelte Werke. Neue Friedrichsruher Ausgabe (NFA). Hrsg. v. K. Canis, L. Gall, K. Hildebrand u. E. Kolb. Abt. 3: 1871–1898. Schriften. Bd. 1: 1871–1873. Bearb. v. A. Hopp (M. Stickler)
Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945. Bd. 2: G–K. Bearb. G. Keiper u. M Kröger (G. Schöllgen)
H. Engler, Die Finanzierung der Reichshauptstadt. Untersuchungen zu den hauptstadtbedingten staatlichen Ausgaben Preußens und des Deutschen Reiches in Berlin vom Kaiserreich bis zum Dritten Reich (1871–1945) (T. Giese)
U. van der Heyden, Martinus Sewushan. Nationalhelfer, Missionar und Widersacher der Berliner Missionsgesellschaft im Süden Afrikas (T. Altena)
W. Rahn (Hrsg.), Deutsche Marinen im Wandel. Vom Symbol nationaler Einheit zum Instrument internationaler Sicherheit (J. Dülffer)
M. Pohl, Ludwig Marum. Ein Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und sein Aufstieg in der badischen Arbeiterbewegung 1882–1919 (K. Schönhoven)
K. Hildebrand (Hrsg.), Zwischen Politik und Religion. Studien zur Entstehung, Existenz und Wirkung des Totalitarismus (H. Maier)
T. Urban, Der Verlust. Die Vertreibung der Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert (A. Kossert)
E. Troeltsch, Rezensionen und Kritiken (1901–1914). Hrsg. v. F. W. Graf in Zusammenarb. mit G. von Bassermann-Jordan (K. Große Kracht)
G. Braybon (Ed.), Evidence, History and the Great War. Historians and the Impact of 1914–18 (G. Wollstein)
F. M. Schuster, Zwischen allen Fronten. Osteuropäische Juden während des Ersten Weltkrieges (1914–1919) (H. Altrichter)
G. Granier (Bearb.), Die deutsche Seekriegsleitung im Ersten Weltkrieg. Dokumentation. Bd. 4 (M. Epkenhans)
F. Ilić, Frankreich und Deutschland. Das Deutschlandbild im französischen Parlament 1919–1933 (U. Lappenküper)
P. R. Gregory/V. Lazarev (Eds.), The Economics of Forced Labor. The Soviet Gulag (J. Baberowski)
J. Hensel/P. Nordblom (Hrsg.), Hermann Rauschning. Materialien und Beiträge zu einer politischen Biographie (C. Studt)
C. Leitz, Nazi Foreign Policy, 1933–1941. The Road to Global War (C. Studt)
S. Baranowski, Strength through Joy. Consumerism and Mass Tourism in the Third Reich (B.-J. Wendt)
J. Lerchenmueller, Die Geschichtswissenschaft in den Planungen des Sicherheitsdienstes der SS. Der SD-Historiker Hermann Löffler und seine Denkschrift „Entwicklung und Aufgaben der Geschichtswissenschaft in Deutschland“ (C. Studt)
R. Müller, Herbert Wehner – Moskau 1937 (H. Soell)
T. Frank (Ed.), Discussing Hitler. Advisers of. U. S. Diplomacy in Central Europe 1934–1941 (H. Biermann)
U. Lübken, Bedrohliche Nähe. Die USA und die nationalsozialistische Herausforderung in Lateinamerika, 1937–1945 (R. Pommerin)
G. H. Bennett/R. Bennett (Eds.), Hitler’s Admirals (M. Epkenhans)
B. Brunner, Der Frankreich-Komplex. Die nationalsozialistischen Verbrechen in Frankreich und die Justiz der Bundesrepublik Deutschland (U. Lappenküper)
B. Schilmar, Der Europadiskurs im deutschen Exil 1933–1945 (W. Loth)
T. Stamm-Kuhlmann/R. Wolf (Hrsg.), Raketenrüstung und internationale Sicherheit von 1942 bis heute (J. Dülffer)
J. Dülffer, Europa im Ost-West-Konflikt 1945–1990 (A. Rödder)
S. Hilger, „Amerikanisierung“ deutscher Unternehmen. Wettbewerbsstrategien und Unternehmenspolitik bei Henkel, Siemens und Daimler-Benz (1945/49–1975) (W. Plumpe)
M. M. Feinstein, State Symbols. The Quest for Legitimacy in the Federal Republic of Germany and the German Democratic Republic, 1949–1959 (C. Studt)
M. Stickler, „Ostdeutsch heißt Gesamtdeutsch“. Organisation, Selbstverständnis und heimatpolitische Zielsetzungen der deutschen Vertriebenenverbände 1949–1972 (M. Hirschfeld)
H. Miard-Delacroix, Question nationale allemande et nationalisme. Perceptions françaises d’une problématique allemande au début des années cinquante (U. Lappenküper)
P. Erker (Hrsg.), Rechnung für Hitlers Krieg. Aspekte und Probleme des Lastenausgleichs (M. Spoerer)
V. Erhard, Adenauers deutschlandpolitische Geheimkonzepte während der zweiten Berlin-Krise 1958–1962. Eine Studie aus den Akten der westlichen Diplomatie (H. Biermann)
J. Angster, Konsenskapitalismus und Sozialdemokratie. Die Westernisierung von SPD und DGB (R. Behring)
Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Hrsg. für das Bundesarchiv v. H. Weber. Bd. 14: 1961. Bearb. v. U. Enders u. J. Filthaut unt. Mitw. v. R. Behrendt, J. Henke, U. Rössel u.a. (W. Hölscher)

Nekrolog Stephan Skalweit (1914–2003)

Kontakt:

Prof. Dr. Lothar Gall
Redaktion Historische Zeitschrift
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main

Redaktion:
Dr. Eckhardt Treichel u. apl. Prof. Dr. Jürgen Müller

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