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Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 58 (2007), 4

 

Informationen zu diesem Beitrag

Zeitschrift:Geschichte in Wissenschaft und Unterricht
Herausgeber:Joachim Rohlfes, Michael Sauer, Winfried Schulze
ISSN:0016-9056
Verlag,
Erscheinungsort:
Erhard Friedrich Verlag,
Seelze
Weitere Angaben:monatlich
Ausgabe:04/2007 - Imperien

Inhalt der Ausgabe

ABSTRACTS (S. 218)

EDITORIAL (S. 219)

BEITRÄGE
Helga Botermann
Kaiser, Statthalter und Städte im Imperium Romanum (S. 220)

Arndt Brendecke
Non sufficit orbis
Konzeptionen spanischer Weltherrschaft im 16. Jahrhundert (S. 236)

Klaus-Jörg Ruhl
Imperialismus
Aufstieg und Krise des britischen Empire im 19. Jahrhundert (S. 253)

INFORMATIONEN NEUE MEDIEN
Gregor Horstkemper/Alessandra Sorbello Staub
Ein Reich aus vielen Staaten
Online-Materialien zur Geschichte des British Empire (S. 269)

LITERATURBERICHT
Udo Wengst
Deutschland nach 1945, Teil IV (S. 271)

NACHRICHTEN (S. 283)

AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER
Karin Fábrová
Der Anteil der deutschen Bevölkerung an der Besiedlung der Zips (S. 287)

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Abstracts

Helga Botermann
Kaiser, Statthalter und Städte im Imperium Romanum
GWU 58, 2007, H. 4, S. 220-235
Die Korrespondenz des Plinius mit Kaiser Traian zeigt uns den Statthalter bei der Arbeit. Er bereist die größeren Städte seiner Provinz Pontus et Bithynia und lässt sich von den Behörden über ihre Tätigkeit berichten. Finanzprobleme infolge von Misswirtschaft und überdimensionierten Bauvorhaben und die öffentliche Ordnung bedrohende Rivalitäten innerhalb der städtischen Eliten bilden den hauptsächlichen Gegenstand von Anfragen, die der Kaiser in der Regel mit großer Geduld beantwortet. Es muss Ordnung herrschen, aber Richtschnur ist das Recht der jeweiligen Stadt. Rückwirkende Maßnahmen sollen vermieden werden, um die Rechtssicherheit nicht zu gefährden.

Arndt Brendecke
Non sufficit orbis
Konzeptionen spanischer Weltherrschaft im 16. Jahrhundert
GWU 58, 2007, H. 4, S. 236–251
Der Beitrag erläutert die Konzeptionen spanischer Weltherrschaft unter Karl V. und Philipp II. Während Karl V. als König Spaniens zugleich Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war, entstand unter Philipp II. ein weltumspannendes Imperium, dessen Herrscher über keinen Kaisertitel mehr verfügte. Dargestellt werden zum einen die Reaktionen auf dieses relative Legitimationsdefizit. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, welche Rolle und welche legitimatorische Kraft dabei dem Argument geographischer Expansion, also faktischer Größe, zukam.

Klaus-Jörg Ruhl
Imperialismus
Aufstieg und Krise des britischen Empire im 19. Jahrhundert
GWU 58, 2007, H. 4, S. 253–268
Mit dem Erscheinen von John Hobsons Buch „Imperalism“ im Jahre 1902 setzte eine Diskussion einerseits über die Motive und andererseits über die Träger und Profi teure des britischen Imperialismus ein, die bis heute nicht abgeklungen ist. Immer neue Theorien entstanden, die nicht selten den Anspruch erhoben, die Antriebskräfte und Motive des britischen Imperialismus erklären zu können. Vor dem Hintergrund der einzelnen Etappen des britischen Imperialismus im 19. Jahrhundert mit Freihandelsimperialismus, Aufteilung Afrikas und Burenkrieg werden die wichtigsten Imperialismusinterpretationen vorgestellt und diskutiert.

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Sauer
Universität Göttingen
Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Didaktik der Geschichte
Waldweg 26
37073 Göttingen
Tel. 0551/39-13388
Fax 0551/39-13385

URL:http://www.friedrich-verlag.de/go/1865FC34B2E04B5C933603C8BB18D4B1
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=3320

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