Informationen zu diesem Beitrag
| Zeitschrift: | Geschichte in Wissenschaft und Unterricht |
| Herausgeber: | Joachim Rohlfes, Michael Sauer, Winfried Schulze |
| ISSN: | 0016-9056 |
| Verlag, Erscheinungsort: | Erhard Friedrich Verlag, Seelze |
| Weitere Angaben: | monatlich |
| Ausgabe: | 11/2006 - Neue Lehr- und Lernformen |
ABSTRACTS (S. 626)
EDITORIAL (S. 627)
STICHWORTE ZUR GESCHICHTSDIDAKTIK
Elfriede Windischbauer
Offene Lernformen im Geschichtsunterricht (S. 628)
Franziska Conrad
Fächerübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Ein Weg zur Förderung von historischem Denken? (S. 650)
Peter Adamski
Präsentationen im Geschichtsunterricht (S. 665)
INFORMATIONEN NEUE MEDIEN
Sabine Büttner
Virtuelle „Lieux de Mémoire“ –
Erinnerungskulturen im Internet (S. 675)
LITERATURBERICHT
Vadim Oswalt
Elektronische Speichermedien, Teil II (S. 677)
NACHRICHTEN (S. 691)
AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER
Jae-Young Park
Das Bild der Bundesrepublik Deutschland in südkoreanischen
Geschichts- und Erdkunde-Schulbüchern seit den 1950er-Jahren (S. 695)
-------------------------
ABSTRACTS
Elfriede Windischbauer
Offene Lernformen im Geschichtsunterricht
GWU 57, 2006, H. 11, S. 628–649
Die Hauptziele offener Lernformen bestehen – unabhängig vom Unterrichtsfach – in der Erziehung zu Selbsttätigkeit und in der Differenzierung der Lernanforderungen nach den individuellen Leistungsfähigkeiten der SchülerInnen und Schüler. In einem offenen Geschichtsunterricht muss es neben diesen Zielen darum gehen, spezifisch historische Kompetenzen, wie z.B. Sachkompetenz, Umgang mit Bild- und Textquellen usw. zu vermitteln. Im Unterschied zum herkömmlichen „gebundenen“ Unterricht geschieht dies in offenen Lernformen nicht durch die persönliche Vermittlung der Lehrperson, sondern über entsprechend gestaltete Materialien.
Franziska Conrad
Fächerübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Ein Weg zur Förderung von historischem Denken?
GWU 57, 2006, H. 11, S. 650–664
Die Lehrpläne der Bundesländer schreiben fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen vor. Aus fachdidaktischer Sicht stellt sich die Frage, ob das Überschreiten der Fächergrenzen zusätzliche Lernchancen ermöglicht oder ob nicht das didaktische Potenzial des Geschichtsunterrichts leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. Was historisches Lernen betrifft, so kann fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen dann förderlich sein, wenn es gelingt, eine fachübergreifende Problemstellung zu finden, zu deren Lösung die kooperierenden Fächer inhaltliche und fachmethodische Beiträge liefern, so dass eine differenzierte, mehrperspektivische Antwort gefunden wird. Dann kann Interdisziplinarität neben fachübergreifenden „Schlüsselkompetenzen“ genuin fachdidaktische Ziele wie Fremdverstehen, Einsicht in die Zeitgebundenheit des Denkens, Fühlens und Handelns der Menschen, aber auch in die Gegenwartsbedeutung der Beschäftigung mit der Vergangenheit erreichen.
Peter Adamski
Präsentationen im Geschichtsunterricht
GWU 57, 2006, H. 11, S. 665–674
Was unterscheidet Präsentationen von herkömmlichen Darbietungsformen, die Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht erbringen? Worin liegen ihr didaktisches Potenzial und ihr Beitrag zur Entwicklung von Methodenkompetenz? Auf diese zentralen Fragen versucht der Beitrag erste Antworten zu geben, sowohl auf lerntheoretischer Ebene als auch in Form unterrichtsnaher Beispiele. Da Präsentationen mittlerweile in vielen Bundesländern Bestandteil von Abschlussprüfungen sind – in allen Schulformen –, wird auch auf die Problematik eingegangen, sie adäquat zu beurteilen.
| Kontakt: | Prof. Dr. Michael Sauer
|
| URL: | http:/ |
Copyright (c) 2013 by H-Net and Clio-online, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational use if proper credit is given to the author and to the list. For other permission, please contact H-SOZ-U-KULT
