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GWU 50 (1999), 11

 

Informationen zu diesem Beitrag

Zeitschrift:Geschichte in Wissenschaft und Unterricht
Herausgeber:Joachim Rohlfes, Michael Sauer, Winfried Schulze
ISSN:0016-9056
Verlag,
Erscheinungsort:
Erhard Friedrich Verlag,
Seelze
Weitere Angaben:monatlich
Ausgabe:11/1999 - Antike

Abstracts (GWU 50, 1999, S. 654)

Joachim Rohlfes: Editorial (GWU 50, 1999, S.655)

Beitraege

- Michael Stahl: Die Roemer in Deutschland. Perspektiven aus der Gegenwart auf ein altes Thema (GWU 50, 1999, S.656-663)
Drei Perspektiven konstituieren das Thema der roemischen Vergangenheit in Deutschland.
1. Das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Kulturen an der roemischen Nordgrenze loeste eine Dynamik aus zwischen roemischen Abschottungstendenzen und germanischem Integrationswunsch.
2. Die Pax Romana brachte den Grenzprovinzen prosperierende Lebensverhaeltnisse, die auch jenseits der Grenzen von grosser Anziehungskraft waren. Rom musste ueberlegen, den Frieden nach Norden und Osten auszudehnen. Dies nicht rechtzeitig getan zu haben, war ein existenzbedrohendes Versaeumnis.
3. Die roemische Grenzziehung praegt Deutschland und seine Nachbarn bis heute. Das ist bedeutsam fuer das Vereinte Europa der Zukunft.

- Uwe Walter: Ein Kampf ums fruehe Rom (GWU 50, 1999, S. 664-677)
Bildete die bei Livius und Plutarch geformte Geschichte des fruehen Rom bis ins 19. Jahrhundert hinein im Geschichtsbewusstsein einen lebendigen Bestand historischer Orientierung, so dominiert in der althistorischen Wissenschaft heute Skepsis angesichts der beschraenkten Erkenntnismoeglichkeiten. Der Aufsatz skizziert den Stand der Forschung (Quellenlage, Entwicklung von Staatlichkeit, Struktur des obersten Amtes, ,Staendekampf', Entstehung der Nobilitaet). Kuenftig wird in erster Linie zu fragen sein, warum und wie das fruehe Rom erinnert, seine Geschichte immer wieder erzaehlt und (re-)konstruiert wurde.

- Helga Botermann: Koenig Apollonius von Tyrus und seine Vorbilder. Getreideversorgung und Wohltaetertum in den antiken Staedten (GWU 50, 1999, S.678-688)
Getreide war das Grundnahrungsmittel der Antike. Wie begegneten die Staedte den staendig auftretenden Versorgungsschwierigkeiten? Die Gemeinschaft appellierte an die Bereitschaft finanzkraeftiger Spender, der oeffentlichen Kasse zu Hilfe zu kommen. Diese Wohltaeter sind das Rueckgrat des oeffentlichen Lebens im Hellenismus und in der Kaiserzeit. Ausgehend von der Romanfigur des Apollonius von Tyros wird gezeigt, was die Wohltaeter zu ihrer Grosszuegigkeit veranlasste. Schliesslich wird versucht, im Rueckgriff auf sozialwissenschaftliche Erklaerungsmodelle diesen wichtigen Sektor antiker Mentalitaet zu beleuchten.

Literaturbericht

- Klaus A. Vogel: 1492 - Europa und die Entdeckung neuer Welten, Teil I (GWU 50, 1999, S.689-706)

Nachrichten (GWU 50, 1999, S.707-710)

Tagungsankuendigung

- Mensch - Natur - Technik: Perspektiven aus der Antike fuer das Dritte Jahrtausend (GWU 50, 1999, S. 711-712)

Entschliessung

* "Das Photo als historische Quelle" (GWU 50, 1999, S.713-714)

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Sauer
Universität Göttingen
Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Didaktik der Geschichte
Waldweg 26
37073 Göttingen
Tel. 0551/39-13388
Fax 0551/39-13385

URL:http://www.friedrich-verlag.de/go/1865FC34B2E04B5C933603C8BB18D4B1
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=4635

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