Die 'Neue Ostpolitik' - Neubewertung nach dem Angriff auf die Ukraine? - Folge 9 des H-Soz-Kult-Podcasts

Vergangenheitsformen. Der Redaktionspodcast von H-Soz-Kult

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Von
Thomas Meyer, Institut für Geschichtswissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin

Die "Neue Ostpolitik" der sozialliberalen Regierungen unter Willy Brandt und Helmut Schmidt galt in Deutschland lange als wichtiger Beitrag für die Überwindung des Kalten Krieges und den Ausgleich mit Osteuropa. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wird zunehmend nach den negativen Folgen dieser Politik gefragt: Hat sie nach 1990 zur Fixierung der deutschen Außenpolitik auf Russland beigetragen und deren Blindheit gegenüber Putins imperialen Ambitionen befördert? Wie wurde und wird die Wirkung dieser Politik in Polen bewertet? Braucht es heute eine Neubewertung der "Neuen Ostpolitik"? Darüber sprechen hat Christoph Classen mit dem Osteuropa-Historiker Florian Peters gesprochen.

Dr. Christoph Classen ist Rezensionsredakteur für Medien- und Zeitgeschichte bei H-Soz-Kult und arbeitet in der Abteilung "Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft" am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Zuletzt erschien von ihm: Echt inszeniert. Historische Authentizität und Medien in der Moderne, Potsdam 2022 (Hg., zus. mit Achim Saupe und Hans-Ulrich Wagner).

Dr. Florian Peters ist Rezensionsredakteur für Ostmitteleuropäische Geschichte bei H-Soz-Kult und arbeitet im Sonderforschungsbereich 294 "Strukturwandel des Eigentums" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein neuestes Buch "Von Solidarność zur Schocktherapie. Wie der Kapitalismus nach Polen kam" ist im Frühjahr 2023 bei Ch. Links erschienen.

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