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Geschichtsforum 2009

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Bundeszentrale für politische Bildung; Kulturstiftung des Bundes; Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; Institut für Zeitgeschichte München – Berlin; Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Berlin
Datum, Ort:28.05.2009-31.05.2009, Humboldt-Universität zu Berlin; Deutsches Historisches Museum; Maxim Gorki Theater Berlin
Deadline:15.09.2008

Im Jahr 2009 jähren sich der Fall der Mauer und die friedlichen Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa zum zwanzigsten Mal. Aus Anlass dieses Jubiläums veranstalten die Bundeszentrale für politische Bildung, die Kulturstiftung des Bundes, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. vom 28. bis zum 31. Mai 2009 in Berlin das internationale Geschichtsforum

Aufbruch 89 – Wege aus der deutschen und europäischen Teilung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Ursachen, Geschichte und Folgen des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbruchs von 1989. Von diesem Epochenjahr ausgehend setzt das Geschichtsforum drei weitere thematische Schwerpunkte: die Geschichte der kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Ostmitteleuropa, die Parallel- und Beziehungsgeschichte des geteilten Deutschlands sowie die Entwicklungen in Deutschland und Europa seit 1989. Neben den historischen Ereignissen werden dabei auch die Bedeutung des Vergangenen für die Gegenwart und Zukunft sowie Fragen der Erinnerungskultur und des Geschichtsbewusstsein reflektiert. Veranstaltungsorte sind die Humboldt-Universität zu Berlin, das Deutsche Historische Museum und das Maxim Gorki Theater.

Das Geschichtsforum richtet sich an ein breites Publikum: Kulturschaffende, Wissenschaftler, Journalisten und Mittler der politischen Bildungsarbeit sowie geschichtsinteressierte Bürger aus Deutschland und Europa sind zu einer öffentlichen Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte eingeladen. Die Veranstalter schaffen dafür den organisatorischen und inhaltlichen Rahmen. In Weiterentwicklung des erfolgreichen Geschichtsforums 1949 – 1989 – 1999 laden sie zu einem Geschichtsfest ein, auf dem neben einem vielfältigen Wortprogramm – Diskussionen, Vorträge, Workshops, Interviews und Zeitzeugengespräche, multimediale Präsentationen etc. – auch Formen künstlerischer Auseinandersetzung mit der Geschichte vorgestellt werden – zum Beispiel in Filmen, Theateraufführungen, Lesungen, Lecture Performances und Musik.

Geplant sind neben zentralen Auftakt- und Abschlussveranstaltungen über 150 parallele Sektionsveranstaltungen. Akteure aus Deutschland und Europa – Bürgerinitiativen und Kreative, Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen – sind aufgefordert, sich an dem Geschichtsforum mit Veranstaltungen in inhaltlicher und finanzieller Eigenverantwortung zu beteiligen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Stand oder gemeinsam mit anderen Institutionen auf einem „Markt der Möglichkeiten“ vorzustellen. Vorschläge für Sektionsveranstaltungen können Institutionen und Projekte noch bis zum 15. September 2008 einreichen.

Unterlagen für die Anmeldung von Sektionsveranstaltungen sind anzufordern bei: Henrik Bispinck, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Stauffenbergstr. 13-14, 10785 Berlin, Tel. 030-263978-3, Fax 030-263978-40, E-Mail: bispinckgegen-vergessen.de; Website: www.geschichtsforum09.de

Kontakt:

Henrik Bispinck,
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Tel. 030-263978-3
Fax 030-263978-40
E-Mail: bispinckgegen-vergessen.de

URL:http://www.geschichtsforum09.de
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9770

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