„Tiere unserer Heimat“: Auswirkungen der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR

„Tiere unserer Heimat“: Auswirkungen der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR

Organisatoren
Center for Metropolitan Studies, Technische Universität Berlin
Ort
Berlin
Land
Deutschland
Vom - Bis
06.02.2015 -
Url der Konferenzwebsite
Von
Anett Laue, Center for Metropolitan Studies, Technische Universität Berlin

Die Human-Animal Studies (HAS) beschäftigen sich als interdisziplinäres Forschungsfeld mit den vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Tieren, ohne dabei gängige Deutungsmuster zu bedienen. Forschungsschwerpunkte der historischen HAS sind bisher die Neuere und Neueste Geschichte. Trotz zunehmender Forschung ist die Untersuchung von Mensch-Tier-Beziehungen in der Zeitgeschichtsforschung noch unterrepräsentiert. Erste Arbeiten liegen zum Mensch-Tier-Verhältnis im Nationalsozialismus sowie zur Tierschutz- und Tierrechtsbewegung in der Bundesrepublik Deutschland vor. Insbesondere die Beziehung von Menschen und Hunden unterliegt einem regen Forschungsinteresse. In der DDR-Forschung gibt es bislang nur einzelne Aufsätze sowie veterinär- und agrarhistorische Arbeiten, die Fragen des Mensch-Tier-Verhältnisses am Rande thematisieren. Die Tagung hatte ihren Ausgangspunkt in der Dissertation von ANETT LAUE (Berlin), die das Thema Tiere im Staatssozialismus der DDR aufgreift. Die Konferenz verstand sich als Beitrag, die historischen Human-Animal Studies in die jüngste deutsch-deutsche Geschichte einzubringen und verschiedene Forschungsansätze zu versammeln. Die Veranstaltung fragte nach dem Zusammenhang zwischen dem Gesellschaftsentwurf der SED, seiner mehr oder weniger erfolgreichen Durchsetzung und dem dadurch bedingten Wandel im Umgang mit Tieren. Die Tagung verfolgte das Ziel, Mensch-Tier-Verhältnisse als Phänomene der sozialistischen Gesellschaft in eine Gesamtsicht der DDR einzubeziehen.

In der ersten Sektion mit dem Titel „Freizeittiere“ stellten MIEKE ROSCHER (Kassel) und ANNA-KATHARINA WÖBSE (Bielefeld) den Ost-Berliner Tierpark als „more-than-human-place“ im Rahmen einer Raumgeschichte vor. Auf der einen Seite diente der Tierpark als Menschen-Ort der politischen Repräsentation im Systemwettstreit. Hier konnte das SED-Regime seine Fortschrittlichkeit und Weltoffenheit demonstrieren. Für die BürgerInnen war er hingegen einer der wenigen, scheinbar unpolitischen, Freizeitorte und erfreute sich – bis zur Grenzschließung 1961 – auch bei WestberlinerInnen großer Beliebtheit. Als Tierraum zeichnete sich der Tierpark, im Gegenteil zum West-Berliner Zoo, vor allem durch seine betonte Weite und Geräumigkeit aus. Mit diesem Forschungsansatz vereinen die Referentinnen eine räumlich-körperliche und eine diskursiv-semiotische Perspektive. DAVID DE KLEIJN (Jena) präsentierte sein Dissertationsvorhaben, das den Bedeutungswandel des Pferdes und des Reitsportes in der DDR beleuchtet. Er rekonstruierte die Bemühungen der Akteure des DDR-Reitsportes, den Sport durch die Neusemantisierung des Pferdes als landwirtschaftliches „Nutztier“ und „Sportgerät“, vor allem in der vormilitärischen Erziehung, zu legitimieren. Die semantische Verschiebung spiegelte sich auch im Nichtvorhandenseins eines emotionalen Konzeptes von Mensch-Pferd-Beziehungen in der medialen Repräsentation wider, was diametral zu den zahlreichen, mehrheitlich auf weibliche Rezipienten ausgelegten, Medien mit Pferdebezug in der Bundesrepublik stand. Vom internationalen Leistungssport stieg die DDR hingegen aus, im Wissen, der, in dieser Disziplin sehr erfolgreichen, Bundesrepublik unterlegen zu sein. Außerdem war der Reitsport eine für die DDR sehr kostspielige Sportart. De Kleijn belegte anhand vieler weiterer Beispiele sein Kernargument, dass der Reitsport in der DDR allein durch die „systemkonforme Nützlichkeit“ seine Daseinsberechtigung erhielt. In der anschließenden Diskussion wurden zum einen Überlegungen über „das Sozialistische“ am Ost-Berliner Tierpark angestellt. Zum anderem wurden Parallelen zwischen Pferdehaltung und Heimtierhaltung in der DDR gezogen, denn beide Bereiche unterlagen einer ähnlichen Neubewertung, um ein (vermeintlich) bürgerliches Phänomen der sozialistischen Ideologie anzupassen.

Die zweite Sektion thematisierte „Grenztiere“. FLORIAN PETERS (Berlin) unternahm in seinem Vortrag den Versuch, die Lebenswirklichkeit der Wildkaninchen im Grenzstreifen zu rekonstruieren und die besondere Bedeutung der Kaninchen für die DDR-Gesellschaft herauszuarbeiten. Die Grenzkaninchen im „Todesstreifen“ wurden seinerzeit zum ambivalenten Sinnbild der Gesellschaftsgeschichte der DDR, die von eigen-sinniger Handlungsmacht und totalem Herrschaftsanspruch der Staatspartei geprägt war. Dadurch avancierten die Tiere zur Projektionsfläche zahlreicher künstlerischer Auseinandersetzungen (in Ost und West), was die Relevanz der Grenzkaninchen für die DDR-Gesellschaft belegt. Eindrückliches Beispiel dafür war das seit 1972 stattfindende „Hasenfahnenfest“ des Ost-Berliner Künstlers Manfred Butzmann. Unter der „Hasenfahne“, die die Flaggenmanie der DDR persiflierte, wurde ein alternatives Kinderfest gefeiert – jenseits der parteigesteuerten Jugendveranstaltungen. Peters plädierte in diesem Sinne für eine Perspektiverweiterung auf Mensch-Tier-Verhältnisse in den Geschichtswissenschaften, um neue Einblicke in die DDR-Gesellschaft zu erhalten. CHRISTIANE SCHULTE (Bochum) berichtete aus ihrem Forschungsprojekt über den deutsch-deutschen Schäferhund im 20. Jahrhundert. 1 Der Schäferhund spielte einerseits als Projektionsfläche menschlicher Staatsgewalt und anderseits als „Nutztier“ diktatorischer Regime eine Rolle. Schulte deckte dabei weitreichende Kontinuitäten, sowohl was die Funktion der Hunde als Instrumente totalitärer Staatsgewalt als auch die züchterische Generationsfolge betrifft, auf. Schwerpunkt ihres Vortrages waren die über 5.000 Hunde der DDR-Grenztruppen und hier vor allem die Hunde an den Laufleinen, die als „lebende Grenzsicherungsobjekte“ die Unüberwindbarkeit der innerdeutschen Grenze sicherstellen sollten. Schulte konnte anhand vieler Beispiele ihre These belegen, dass trotz des eingeschränkten Handlungsspielraums der „Kettenhunde“, jene durchaus „eigen-sinniges Verhalten“ an den Tag legten, das dem Grenzregime zuwiderlief. Peters und Schulte stießen anschließend eine Debatte über die DDR-Gedenkkultur an. So gibt es in Berlin etwa einen Erinnerungsort für die Grenzkaninchen. Die zahlreichen Grenzhunde haben hingegen (noch) keinen Eingang in eine umfassende Erinnerungskultur der innerdeutschen Grenze gefunden. Daran schloss sich eine eingehende Diskussion über Schäferhunde als „Mittäter“ an, da sich diese Frage in vielen Kontexten, wo Tiere Teil der menschlichen Staatsgewalt sind, stellt.

Die dritte Sektion befasste sich mit „Gebrauchstieren“ in der Landwirtschaft. VERONIKA SETTELE (Berlin) verfolgte in ihrem Vortrag die Industrialisierung der Landwirtschaft ab den 1950er-Jahren in beiden deutschen Staaten. Sie zeigte die Auswirkungen der intensiven Nutztierhaltung auf, die, trotz der gegenwärtigen Problematisierung und Politisierung, bisher kaum aus der Perspektive der Human-Animal Studies historisiert wurde. Dabei veränderten sich im Rahmen der Agrarindustrialisierung die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft fundamental und sämtliche Lebensbereiche der Tiere (Fütterung, Reproduktion, Haltung, tierliche Leistung) wandelten sich grundlegend. Kernthese des Forschungsvorhabens ist, dass die zunehmende Bürokratisierung der Nutztierhaltung vielfältige sozialhistorische Folgen für die Mensch-Tier-Beziehung hatte. Steuerten in der Bundesrepublik vor allem ökonomische Prozesse diesen Strukturwandel, war es in der DDR zunächst die SED-Machtpolitik. ANETT LAUE (Berlin) zeichnete die politisch forcierte Umgestaltung der DDR-Landwirtschaft hin zu einer „sozialistischen Landwirtschaft“ nach. Sie ging dabei insbesondere auf den dadurch bedingten Wandel der Mensch-Nutztier-Beziehung ein, der von zunehmender Distanzierung und Verdinglichung des „Nutztieres“ geprägt war. Sie stellte dabei Gemeinsamkeiten des landwirtschaftlichen Rationalisierungsprozesses in Ost- und Westdeutschland vor, betonte aber zugleich die Besonderheiten der DDR-Landwirtschaft. Dazu gehörte unter anderem die Zwangskollektivierung, die gigantischen Agrarstrukturen sowie die Trennung von Tier- und Pflanzenproduktion – allesamt agrarpolitische Entscheidungen, die, oft wider des bäuerlichen Sachverstandes, in der festen Überzeugung, die Industrialisierung sei ein „gesetzmäßiger Prozess“, durchgesetzt wurden. Die zwei Referentinnen zeigten, dass die Systeme der DDR und der Bundesrepublik derselben – wenn auch unterschiedlich interpretierten – Ideologie des Wachstums und des Systemwettstreits unterlagen, die sich in beiden Staaten etwa im hohen Konsum von Tierprodukten (insbesondere von Fleisch) widerspiegelte.

In der vierten und letzten Sektion „Filmtiere“ wurden Menschen vorgestellt, die sich mit der Beobachtung von Tieren beschäftigten. VOLKER PETZOLD (Berlin) befasste sich in seinem Rede- und Filmbeitrag mit dem Tierfilmer Heinz Meynhardt (1935-1989), der über die Grenzen der DDR durch seine Filme über Wildschweine bekannt wurde. Der gelernte Elektriker und Fernsehmechaniker Meynhardt, der in seiner Freizeit Bullterrier und Papageien züchtete, hatte sich als Autodidakt durch die Dokumentation seines Zusammenlebens als Mitglied einer Wildschwein-Rotte einen Namen als Filmemacher und Verhaltensforscher gemacht – eine „Karriere“, die, so die Kernthese Petzolds, nur im geteilten Deutschland möglich gewesen sei. Mit Meynhardt konnte die DDR an die Erfolge der westdeutschen Tierfilmer Heinz Sielmann und Bernhard Grzimek anknüpfen, ohne letztere auch nur mit einer Silbe zu erwähnen oder zu würdigen. Meynhardts Film- und Vortragsreisen führten ihn sowohl ins „sozialistische“ als auch ins „nichtsozialistische Ausland“ (unter anderen Tunesien, Australien, Frankreich). Kritische Äußerungen gegenüber der Umweltproblematik in der DDR waren von Meynhardt indes nicht zu vernehmen, im Gegensatz zu zwei Leipziger Ornithologen, die MARCUS HELD (Leipzig) in seinem Filmbeitrag zu Wort kommen lässt. In den Interviews, die Held mit den Vogelkundlern ganz verschiedener sozialer Herkunft und unterschiedlichen Werdegangs führt, geht es um das Aussterben und Abwandern der Wanderfalken und Großtrappen. Die filmische Befragung offenbart das große Interesse der beiden Ornithologen seinerzeit das Vogelsterben zu erklären, was auf das Wissen der Interviewten um Umweltverschmutzung in der DDR hindeutet.

In der Abschlussdiskussion fassten DOROTHEE BRANTZ (Berlin) und JENS SCHÖNE (Berlin) die Tagung unter dem Stichwort „Grenzüberschreitungen“ zusammen. Brantz zählte hierbei fünf Bereiche der Grenzüberschreitung auf. Zunächst ermöglichte die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnissen den vorherrschenden Anthropozentrismus in den Geschichtswissenschaften zu überwinden. Dabei muss aber immer die Beziehung von Mensch und Tier im Forschungsmittelpunkt stehen – nicht das Tier allein. Ein zweiter Bereich der Grenzüberschreitung bildet die epochenübergreifende Beschäftigung mit der DDR-Geschichte. Die DDR-Historiographie kann durch einen diachronen Forschungsansatz profitieren, wie es das Beispiel des Deutschen Schäferhundes exemplarisch belegte. Der dritte Bereich der Grenzüberschreitung sind transnationale Bezüge, denn der Blick nach außen ermögliche neue Innenblicke in die DDR-Gesellschaft. Viertens erfordere die DDR-Geschichtsschreibung eine grenzüberschreitende Methodenvielfalt. Als besonders fruchtbar für die Erforschung von Mensch-Tier-Verhältnissen könnten sich vor allem Bildquellen, aber auch ZeitzeugInnen-Berichte erweisen. Einen fünften und letzten Bereich der Grenzüberschreitung bilde der scheinbare Dualismus von Natur und Kultur. Diese Gegensätzlichkeit müsse in der Forschung auf semiotischer, räumlicher sowie methodisch-disziplinärer Ebene aufgebrochen werden. Schöne fragte weiterhin nach den Grenzen der Grenzüberschreitung – zum Beispiel was die Isolation in der Tierzucht betraf. Ferner betonte er, die unterschiedlichen politischen Phasen der DDR konkret in den Blick zu nehmen und über eine neue Periodisierung der DDR-Geschichte aus Sicht von Mensch-Tier-Verhältnissen nachzudenken. Schöne forderte zudem mit Nachdruck, die DDR-Geschichte aus Sicht der Human-Animal Studies nicht als Leidensgeschichte aufzufassen, sondern als eine Gesamtgeschichte zu erzählen. In der anschließenden Diskussion kristallisierten sich die Themenfelder Systemwettstreit, Periodisierung und tierliche Agency als Hauptherausforderung der DDR-Geschichte aus dem Blickwinkel der historischen Human-Animal Studies heraus. Als Fazit wurde konstatiert, dass jene Perspektiverweiterung eine Möglichkeit bietet, die DDR-Forschung aus der wissenschaftlichen Sackgasse zu führen. Die Betrachtung von gesellschaftlichen Mensch-Tier-Beziehungen könnte Forschungslücken füllen, neue Erkenntnisgewinne erzielen und vermeintliche Fakten und Interpretationen der historischen Wirklichkeit der DDR neu bewerten.

Konferenzübersicht:

1. SEKTION „Freizeittiere“

Mieke Roscher (Kassel)/Anna-Katharina Wöbse (Bielefeld), Zoo-Systeme:‭ ‬Tierliche Realitäten im Tierpark Friedrichsfelde 1955-1970

David de Kleijn (Jena), Zur kulturellen Semantisierung des Pferdes in der DDR

2. SEKTION „Grenztiere“

Florian Peters (Berlin), Freie Liebe im Schatten der Mauer: Das staatssozialistische Mensch-Tier-Verhältnis aus der Grenzperspektive der Wildkaninchen

Christiane Schulte (Bochum), Der deutsch-deutsche Schäferhund – Ein Beitrag zur Gewaltgeschichte des Jahrhunderts der Extreme

3. SEKTION „Gebrauchstiere“

Veronika Settele (Berlin), Die Produktion von Tieren. Vorüberlegungen zu einer Gesellschaftsgeschichte der industriellen Nutztierhaltung in Deutschland

Anett Laue (Berlin), Mensch-Tier-Verhältnisse in der ‚sozialistischen‘ Landwirtschaft der DDR

4. SEKTION „Filmtiere“

Volker Petzold (Berlin), Der anhaltinische Tierfilmer Heinz Meynhardt

Marcus Held/Chris Weinheimer (Leipzig), Ornis: Interviews mit Leipziger Ornithologen

ABSCHLUSSDISKUSSION

1 Anmerkungen der Redaktion:
Die H-Soz-Kult Redaktion hat zu dem im Tagungsbericht erwähnten Vortrag von "Christiane Schulte" am 9.2.2016 einen Beitrag der genannten Referentin erhalten, in dem erläutert wird, dass sowohl der Vortrag als auch der auf ihm basierende Aufsatz in der Ausgabe vom Dezember 2015 der Zeitschrift "Totalitarismus und Demokratie" als "satirische Intervention in das Feld der Geisteswissenschaften" gemeint und "komplett erfunden" waren. Auch die Person der "Christiane Schulte" existiert nicht.

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