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„Für Geist und Licht! ... Das Dunkel schwand.“ Die Thun-Hohensteinschen Universitätsreformen 1849–1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkungen

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Projektteam „Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849–1860“, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck; Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, Innsbruck-Wien
Datum, Ort:05.06.2013–07.06.2013, Innsbruck

Bericht von:
Christof Aichner, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck
E-Mail: <christof.aichneruibk.ac.at>

Vom 5.–7. Juni 2013 fand an der Universität Innsbruck die Tagung „Für Geist und Licht! ... Das Dunkel schwand.“ Die Thun-Hohensteinschen Universitätsreformen 1849–1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkungen statt. Die Tagung wurde vom Projektteam „Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849–1860“ (FWF-Projekt P22554) veranstaltet.[1] Bei der Konferenz wurden einerseits Forschungsergebnisse zur Person und zum Wirken Leo Thuns, insbesondere im Hinblick auf die mit seinem Namen verbundene Universitätsreform präsentiert, andererseits diente sie auch dazu, die laufende Edition der Korrespondenz von Unterrichtsminister Leo Thun-Hohenstein vorzustellen.

Den Einstieg in die Tagung gestaltete WALTER HÖFLECHNER (Graz). In einem Abendvortrag umriss er den allgemeinen Rahmen für die Thunschen Reformen, indem er die Entwicklung der Wissenschaften und der Universitäten in Österreich seit dem Ausgang der Aufklärung bis weit ins 20. Jahrhundert skizzierte. Dabei erörterte er einerseits Gründe für die Stagnation an den österreichischen Universitäten im Vormärz, andererseits hob er zahlreiche Leistungen von österreichischen Wissenschaftlern hervor, die jedoch insbesondere an außeruniversitären Einrichtungen erzielt worden waren. Höflechner deutete außerdem die wesentlichen Neuerungen durch die Reformen an und betonte die unterschiedlichen Kontinuitäten, die sich über die Thunschen Reformen hinaus fortsetzten sowie die Brüche in verschiedenen Disziplinen, die durch die Reformen verursacht wurden. Als interessanter Hinweis kann außerdem gesehen werden, dass erst nach dem Ersten Weltkrieg die gesetzliche Definition einer „Universität“ erfolgte. In der Diskussion wurde dieses Statement mehrfach aufgegriffen und mit Blick auf aktuelle Debatten insbesondere darauf hingewiesen, dass auch heute von politischer Seite vielfach Ratlosigkeit über den Sinn und die Aufgabe der Universitäten herrsche.

Am zweiten Tag der Konferenz standen die Konzeption und die Umsetzung der Thunschen Reformen im Vordergrund. Zunächst behandelte MITCHELL G. ASH (Wien) die Frage nach der Übernahme eines deutschen bzw. Humboldtschen Universitätsmodells im Zuge der Thunschen Reformen, die heute vielfach unhinterfragt konstatiert werde. Dabei verwies er sowohl auf die jüngeren Forschungen von Sylvia Paletschek[2] und Rüdiger vom Bruch[3] zur Frage nach der Existenz eines ‚Humboldtschen Modells‘ als auch auf die Problematik, wann man tatsächlich von einer Forschungsuniversität im modernen Sinn sprechen könne. Darauf aufbauend formulierte er mehrere Thesen zur Frage, inwieweit von der Übernahme eines preußischen Modells gesprochen und dies als ein bewusster Akt angesehen werden könne. Dabei erschien vor allem die Frage nach den politischen Implikationen der Übernahme eines „deutschen Modells“ als interessant, zumal gerade im Jahr 1848 die Frage nach einer großdeutschen Vereinigung virulent geworden war. Anschließend behandelte FRANZ FILLAFER (Konstanz) den geistigen Kosmos von Leo Thun-Hohenstein und versuchte die verschiedenen Bilder, die von Leo Thun in der Historiografie bisher gezeichnet wurden zu deuten. Besonders betonte er dabei die unterschiedlichen Spielarten der Aufklärung und deren Nachwirkungen in der Habsburgermonarchie sowie die Position Thuns dazu. Aus Fillafers Sicht hatte gerade diese Vielfalt an Ausformungen der Aufklärung dazu geführt, dass Thun sowohl mit liberalen als auch mit konservativen Zeitgenossen gemeinsame Standpunkte finden konnte. Diese mögliche Mehrdeutigkeit führte dann auch zu einem vielfach widerspruchsvollen Bild von Thun in der Geschichtsschreibung. Im dritten Vortrag ging THOMAS MAISEL (Wien) auf die Rolle der Wiener Studenten in der Revolution von 1848 ein. Er behandelte dabei besonders die Forderungen, die im Zuge der Revolution für den Bildungsbereich gestellt worden waren. Außerdem untersuchte er, wie die einzelnen Forderungen umgesetzt oder verworfen worden sind.

Nach diesen einführenden Vorträgen folgte ein großer Block, in dem die Umsetzung der Thunschen Reformen an den Universitäten der Habsburgermonarchie in den Blick genommen wurde. Den Anfang machte ALOIS KERNBAUER (Graz) am Beispiel der Universität Graz. Zunächst verortete er diese Universität anhand von statistischen Daten im österreichischen Universitätssystem der Zeit und behandelte einige Voraussetzungen und Besonderheiten der Grazer Universität. Besonders festzuhalten ist das Fehlen einer medizinischen Fakultät sowie die sprachliche Vielfalt an der Universität. Letzteres wurde im Zuge der Reform und des Sprachenprogramms des österreichischen Neoabsolutismus eine zentrale Herausforderung für die Universität. Ansonsten betonte Kernbauer die Personalpolitik Thuns und deren Rolle bei der Umsetzung der Reformen. Thuns Wissenschafts- und Universitätspolitik lässt sich damit insbesondere als Personalpolitik charakterisieren. ATTILA TAR (Pest) trug anschließend gleich zwei Referate vor: Zunächst befasste er sich in seinem eigenen Beitrag mit den Auswirkungen der Thunschen Reformen auf die Rechtsakademien in Ungarn. Zahlreiche dieser Akademien wurden nämlich im Zuge der Reformen geschlossen, weil diese reduzierte Form der Juristenausbildung jener an den Universitäten weichen musste bzw. an Attraktivität verlor. Anschließend präsentierte Tar einen Beitrag von LÁSZLO SZÖGI (Budapest), der aufgrund der Hochwassersituation im Osten Österreichs und in Ungarn die Reise nicht hatte antreten können, was im Übrigen auch für Kurt Mühlberger und Peter Stachel galt. Im Beitrag von Szögi wurden die Auswirkungen der Reformen auf die traditionell starke „peregrinatio academica“ der ungarländischen Studenten ins Ausland untersucht. Als zentrales Ergebnis lässt sich dabei festhalten, dass nach 1850 der Besuch ausländischer Universitäten abgenommen hatte, was man dahingehend deuten kann, dass die Attraktivität eines Studiums im Inland durch die Reformen Thuns zugenommen hatte. CHRISTOF AICHNER (Innsbruck) stellte dann einige Aspekte der Thunschen Reformen an der Innsbrucker Universität vor. Er zeigte zunächst, wie die Reformen bzw. die Reformüberlegungen von den verschiedenen universitären und außeruniversitären Gruppen wahrgenommen worden sind. Dabei betonte er, dass die Professorenschaft einigen bildungspolitischen Implikationen der Reform, insbesondere dem Verlust der allgemeinbildenden Aufgabe der Philosophischen Fakultät, kritisch gegenüberstand. Anschließend versuchte Aichner zu zeigen, wie die damaligen Diskussionen um die Rolle der Universitätsbibliothek in Innsbruck eine Möglichkeit bieten könnten, die Frage nach der zunehmenden Forschungsorientierung der Universitäten seit den Reformen zu untersuchen. Abschließend ging er auf die Debatte um die Gründung einer katholischen Universität in Deutschland und die Rolle Innsbrucks in diesem Zusammenhang ein. Anhand dieses Projekts erläuterte er die Stellung der Innsbrucker Universität innerhalb des österreichischen Universitätssystems und legte die Debatten um die Rolle der Religion an der Universität und in den Wissenschaften in Tirol dar.

Am dritten Tag der Tagung stand zunächst weiterhin die Umsetzung der Reformen an einzelnen Universitäten im Vordergrund. Den Anfang machte MILADA SEKYRKOVÁ (Prag) mit ihrem Beitrag zur Karls-Universität in Prag. Sie eröffnete ihren Vortrag mit einem Überblick über die Historiographie zum Thema und betonte dabei, dass der Thunschen Reform in der Vergangenheit wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden war. Als Grund hierfür nannte sie insbesondere die Fokussierung der Geschichtsschreibung auf die Teilung der Karls-Universität 1882 und auf die nationalen Konflikte im Vorfeld dieser Aktion. Diese Konflikte wurden schon in der Reformphase sichtbar und wirkten sich damals schon negativ auf das Verhältnis innerhalb der Professorenschaft und zwischen Professoren und Studenten aus. Sekyrková wies zudem darauf hin, dass viele Neuerungen, die durch die Reform institutionalisiert worden waren, bereits Vorläufer im Vormärz gehabt hatten, etwa die freien Vorlesungen an der Medizinischen Fakultät für die später eingeführte Lehrfreiheit. Damit wurde auch die in der Vergangenheit häufig vertretene Ansicht relativiert, die Thunsche Reform sei ein vollkommener Bruch mit dem System des Vormärz gewesen. Außerdem betonte sie den großen Zuwachs an Lehrkräften im Zuge der Reform, der sich zunächst in einem Anstieg bei den Privatdozenten und außerordentlichen Professoren bemerkbar machte. Somit kommt auch hier wieder zum Tragen, was im Laufe der Tagung mehrfach festgestellt wurde: Universitätspolitik bei Thun bedeutete insbesondere Personalpolitik. Anschließend behandelte ALESSANDRA FERRARESI (Pavia) die Reform der Universitäten im Königreich Lombardo-Venetien am Beispiel der Universität Pavia. Sie hob besonders die anders gearteten Voraussetzungen für die Reform in diesem Königreich hervor, zumal dort beispielsweise eine eigene Tradition bei der Einteilung der Fakultäten herrschte. Viel wichtiger aber war, dass bei den starken Unabhängigkeitsbestrebungen in Lombardo-Venetien die Zuerkennung von Lehr- und Lernfreiheit eine größere Sprengkraft als im Rest der Habsburgermonarchie besaß. Daher wurde die Reform in Lombardo-Venetien zunächst nur abgeschwächt eingeführt. In diesem Zusammenhang behandelte Ferraresi dann ausführlich die Debatten einer eigens eingerichteten Kommission, welche die Einführung der Reform und deren Anpassung an die italienischen Verhältnisse überprüfen sollte. Dabei ging sie auch auf die Rolle von Erzherzog Ferdinand Maximilian, dem Bruder des Kaisers ein, der sich als Generalgouverneur von Lombardo-Venetien intensiv für die Reform der Universitäten und Gymnasien einsetzte und damit mehrfach in Kompetenzstreitigkeiten mit dem Unterrichtsministeriums geriet. SIMONETTA POLENGHI und VALENTINA CHIERICHETTI (beide Mailand) widmeten sich schließlich der Reform der Gymnasien in Lombardo-Venetien. Damit waren sie zwar einerseits die einzigen, die sich bei der Tagung mit der Reform der Gymnasien befassten, die Einbeziehung dieser Thematik verdeutlichte jedoch die besondere Situation und Ausgangslage für die Reformen des Bildungswesen in Lombardo-Venetien. Besonders gut ließ sich nämlich erkennen, wie sehr bildungspolitische Überlegungen von allgemeinen politischen Vorstellungen beeinflusst waren und wie sehr – und damit könnte man auch einen Bogen zum Vortrag von Mitchell Ash und der Frage der Übernahme von Universitäts- oder Schulmodellen schlagen – die Bildungsreform in Lombardo-Venetien politische und nationale Implikationen besaß und dadurch auf heftigen Widerstand stieß. Eine besonders interessante Entwicklung ergab sich in Lombardo-Venetien auch dadurch, dass nach der Einigung Italiens neuerlich und diesmal eine vermeintlich italienische Reform vollzogen worden ist und dass in diesem Zusammenhang die Thunschen Reformen durchaus auch wieder positiv besprochen worden sind.

Im letzten Teil der Tagung wurden schließlich die Folgen der Reform sowie die Erinnerungskultur und die Historiografie zu Leo Thun besprochen. JAN SURMAN (Marburg) beschäftigte sich zunächst mit der Erinnerung an die Thunschen Reformen in Galizien. Ausführlich ging er auf die Historiographie der Universitäten Krakau und Lemberg ein und untersuchte dabei die Wahrnehmung Thuns in diesem Zusammenhang. Insgesamt lässt sich dabei festhalten, dass Thun vor allem als Teil des neoabsolutistischen Machtsystems wahrgenommen worden ist und daher auch die Reformen meist schlecht beurteilt worden sind. Insbesondere wurde Thun dabei eine Politik der Germanisierung vorgeworfen. Dabei ließen sich durchaus auch Parallelen zur Entwicklung in Lombardo-Venetien erkennen. Den Abschluss der Tagung gestalteten JOHANNES FEICHTINGER (Wien) und FRANZ FILLAFER (Konstanz), die in einem akademischen ‚Doppel‘ unterschiedliche historiografische Deutungsstränge zu Thun differenzierten und verschiedene Bilder von Thun und die dahinterliegenden Absichten offenzulegen versuchten. Dabei unterschieden sie vor allem eine kritische und eine apologetische Sicht auf Thun, wobei sie besonders Richard Meister, eine der zentralen und (mittlerweile) umstrittensten Figuren der Wissenschaftspolitik in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg, als wesentlichen Verwalter der Erinnerungskultur an Leo Thun beschrieben.[4] Anhand von Meister konnten sie eindrücklich zeigen, wie sehr die Deutungshoheit über die Universitätsreformen von Leo Thun nach dem Zweiten Weltkrieg dazu benützt worden ist, die Universitätspolitik nach dem Krieg zu gestalten und vor allem Forderungen nach universitärer Autonomie zu untermauern.

Die Organisatoren der Tagung eröffneten anlässlich der Tagung auch Einblicke in das Editionsprojekt zur Korrespondenz von Leo Thun-Hohenstein und stellten Teile der digitalen Edition vor, die mittlerweile in einer Testversion mit einigen wenigen Briefen online abrufbar ist. Weitere Briefe sollen kontinuierlich folgen. BRIGITTE MAZOHL (Innsbruck) gab dabei zunächst einen Überblick über den Nachlass von Leo Thun. Obschon das Projekt vorwiegend die bildungspolitischen Aspekte der Korrespondenz im Auge hat, betonte Mazohl, dass etwa die Hälfte der Briefe – entsprechend der Ressortbezeichnung Ministerium für Kultus und Unterricht – dem Bereich des Kultus zuzuordnen sei. Dabei verwies sie besonders auf die Wechselwirkungen der beiden Agenden. TANJA KRALER (Innsbruck) stellte dann zwei Themenbereiche vor, deren Erforschung neben der Personalpolitik des Ministers durch neue Quellen aus dem Nachlass angestoßen werden könnte, einerseits ist dies die Reform der Gymnasien, andererseits die mehrfach erwähnte Sprachenpolitik von Minister Thun. Abschließend erläuterte CHRISTIAN EUGSTER (Innsbruck) die zentralen Elemente der digitalen Edition, wobei er besonders auf die technischen Standards (TEI) der Edition sowie auf verschiedene Recherchemöglichkeiten einging, welche die digitale Edition bieten wird.

In der abschließenden Diskussion wurde noch einmal die Rolle der Personalpolitik für das Verständnis der Reformen Thuns hervorgehoben und außerdem die Rolle der philosophischen Fakultät als Kern der Reformen betont. Im Zuge dessen wurde auch mehrfach auf das Verhältnis von Geistes- und Naturwissenschaften, die damals noch in dieser Fakultät vereint waren, hingewiesen und die Frage des Wandels von Leitwissenschaften besprochen. Damit wurde, wie häufig in der Diskussion, auch zum Abschluss der Bezug zu aktuellen Fragen der Universitäts- und Wissenschaftspolitik hergestellt.

Konferenzübersicht:

Begrüßung

Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck

Klaus Eisterer, Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Innsbruck

Margret Friedrich, Leiterin des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie

Abendvortrag
Walter Höflechner (Graz), Die „Thunschen Reformen“ im Kontext der Wissenschaftsentwicklung in Österreich

Konzeption der Reform

Mitchell Ash (Wien), Wurde ein „deutsches Universitätsmodell“ nach Österreich importiert? Die Universitätsreformen in Preußen und in der Habsburgermonarchie im Vergleich – Fragen und Thesen

Franz Fillafer (Konstanz), Leo Thun und die Aufklärung: Wissenschaftsideal, Berufungspolitik und Deutungskämpfe

Thomas Maisel (Wien), Lehr- und Lernfreiheit und die ersten Schritte zu einer Universitäts- und Studienreform im Revolutionsjahr 1848

Die Umsetzung der Reform

Alois Kernbauer (Graz), Prinzipien und Pragmatismus einer innovativen Wissenschaftspolitik: Die Umsetzung der Thunschen Reform an der Universität Graz

Attila Tar (Budapest), Verhältnisse und Umformung der ungarischen Rechtsakademien in den 1850er-Jahren

László Szögi (Budapest), Die Veränderung des ausländischen Universitätsbesuches ungarländischer Studenten in der Zeit des Thunschen Ministeriums 1849–1860

Christof Aichner (Innsbruck), Aspekte der Thunschen Reformen an der Universität Innsbruck

Milada Sekyrková (Prag), Positive und negative Seiten der Thun-Hohensteinschen Reform an der Prager Universität

Alessandra Ferraresi (Pavia), The mixed fortunes of the university reforms in Lombardo-Veneto after 1850: the case of Pavia

Simonetta Polenghi / Valentina Chierichetti (Mailand), Die Anwendung der Thun-Hohensteinschen Reform auf das lombardo-venetianische Gymnasialsystem. Aspekte und Probleme

Präsentation der digitalen Edition der Korrespondenz von Leo Thun

Tanja Kraler / Brigitte Mazohl / Christian Eugster (Innsbruck), Die digitale Edition „Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849–1860“

Folgen der Reform:

Jan Surman (Marburg), Wissenschaft, Sprache und Religion. Die Thun-Exner-Bonitz Reformen in Habsburg-Galizien als akademischer Erinnerungsort

Johannes Feichtinger (Wien) / Franz Fillafer (Konstanz), Thun und die Nachwelt. Der Wissenschaftsreformer in der österreichischen Geschichts- und Kulturpolitik des 19. und 20. Jahrhunderts

Abschlussdiskussion

Anmerkungen:
[1] Für Informationen zum Projekt und den beteiligten Wissenschaftlerinnen siehe: <www.thun-korrespondenz.uibk.ac.at>.
[2] Sylvia Paletschek, Die Erfindung der Humboldtschen Universität, in: Historische Anthropologie 10/2 (2002), S. 183–205.
[3] Rüdiger vom Bruch, Langsamer Abschied von Humboldt? Etappen deutscher Universitätsgeschichte 1820-1945, in: Mitchell G. Ash (Hrsg.), Mythos Humboldt. Vergangenheit und Zukunft der deutschen Universitäten, Wien 1999, S. 29–57.
[4] Vgl. auch Johannes Feichtinger / Herbert Matis / Stefan Sienell / Heidemarie Uhl (Hrsg.), Die Akademie der Wissenschaften in Wien 1938 bis 1945. Katalog zur Ausstellung, Wien 2013.

ZitierweiseTagungsbericht „Für Geist und Licht! ... Das Dunkel schwand.“ Die Thun-Hohensteinschen Universitätsreformen 1849–1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkungen. 05.06.2013–07.06.2013, Innsbruck, in: H-Soz-Kult, 18.02.2014, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5233>.

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