1 / 1 Tagungsbericht

Religiöse Pluralität als Faktor des Politischen in der Ukraine

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (IOS); Ukrainische Katholische Universität L’viv/Lemberg (UKU)
Datum, Ort:02.10.2013-09.10.2013, Lemberg/L'viv

Bericht von:
Katharina Gancarczyk, Lehrstuhl Neuere und Neuste Geschichte Osteuropas, Universität Passau
E-Mail: katharina.gancarczykgmx.de

Der Religion wurden schon immer identitätsstiftende Funktionen zugewiesen, doch in der Sowjetukraine übernahm diese eine noch ganz andere Rolle. Durch ihr weitläufiges Verbot wandelte sie sich teilweise zu einem politischen Instrument, welches den Machthabern der UdSSR half, die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Die Spuren dieses politischen Schachzugs sind noch heute in der ukrainischen Bevölkerung und dem dortigen Kirchenleben gegenwärtig. Dies bildete die Thematik einer Konferenz des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (IOS) und der Ukrainischen Katholischen Universität L’viv/Lemberg (UKU) in Lemberg im Oktober 2013 unter dem Titel „Religiöse Pluralität als Faktor des Politischen in der Ukraine“, gefördert durch den DAAD. Sie analysierte die Beziehungen zwischen den Kirchen in der Ukraine und dem ukrainischen Staat in Vergangenheit und Gegenwart und benannte Entwicklungsmöglichkeiten im Verhältnis dieser beiden Pole zueinander.

Eröffnet wurde die Konferenz durch den Rektor der gastgebenden Universität, Bohdan Prach, sowie die beiden Organisatoren Oleh Turij (L’viv) auf ukrainischer Seite und Katrin Boeckh (Regensburg/München) auf deutscher Seite.

In dem ersten Vortrag der Tagung erläuterte OLEH TURIJ (L‘viv) zunächst die historischen Begebenheiten religiöser Konflikte in der Ukraine, wobei er auch auf die Identifikationsprobleme der christlichen Kirchen einging. Er wies darauf hin, dass sich Spannungen nicht nur zwischen Kirchen und Staat abspielten, sondern dass es auch um interkonfessionelle Auseinandersetzungen gehe, in denen es auch um die Frage ging, ob die Ukraine als eigenständiger Staat bestehen solle.

Dieses Thema vertiefte daraufhin KATRIN BOECKH (Regensburg/München), indem sie das Schicksal religiöser Institutionen in der Ukraine während der Transformationszeit näher beleuchtete. Sie zeigte, dass staatliche Institutionen, die in der sowjetischen Zeit in der Ukraine für die Kontrolle über die Religionsgemeinschaften zuständig waren, in der Gegenwart erstaunlicherweise noch immer bestehen, allerdings einen Aufgabenwechsel durchgemacht hätten. Mit seinem Beitrag darüber, wie sich die Kirchen in der Ukraine in der Europapolitik einbringen, rundete MARTIN BUCHHOLZ (Mainz) diesen einführenden Block ab.

Die Beiträge des ersten Panels der Konferenz kreisten vorrangig um den Aspekt „Religion und Staat“, wobei IRYNA FENNO (Kiev) zuerst auf die Prinzipien der Gewissensfreiheit in der Ukraine einging. Nach einem Vergleich mehrerer Umfragen und Statistiken konstatierte sie, dass noch heute Verstöße gegen die Religionsfreiheit stattfänden.

Daraufhin wurde von ANTJE HIMMELREICH (Regensburg) die rechtliche Stellung von Religionsgemeinschaften in der Ukraine vorgestellt. Sie führte aus, dass diese den Status einer juristischen Person besäßen und relativ leicht zu registrieren seien, wobei seit 1993 aber auch restriktive Gesetzesregelungen bezüglich der staatlichen Registration existierten. Auch würden staatliche Organe die rechtliche Lage und Vergehen gegen diese oft auch ignorieren.

Abgeschlossen wurde die erste Sektion mit einem detailliertem, geschichtlichem Rückblick durch ANDRIJ JURAŠ (L'viv), welcher die ukrainische Situation diachron analysierte und so die heutzutage in der Ukraine bestehende Polykonfessionalität historisch kontextualisierte.

Der zweite Abschnitt der Tagung konzentrierte sich auf die religiösen Dimensionen des historischen Gedächtnisses. Dieser startete mit dem Vortag von JURIJ VOLOŠYN (Poltava). Seine Darstellung über die Erinnerung an die Schlacht von Poltava 1709, in die er auch historische Filmausschnitte aufnahm, bettete er in generelle Aspekte der Erinnerungskultur in der Ukraine ein.

Fortfahrend schloss sich der teilweise biographisch geprägte Beitrag von THOMAS WÜNSCH (Passau) an, welcher von dem Lemberger Franziskanermönch Johannes von Dukla handelte. Der Akzent hierbei lag auf dessen Heiligsprechung durch Johannes Paul II., was als Symbol der Einbindung der Ukraine in europäische religiöse Zusammenhänge verstanden werden könne. Des Weiteren wurde Duklas multipolare Wirkung erwähnt, welche auf seine Verehrung auch durch andere Konfessionen zurückzuführen sei.

Probleme in Bezug auf die Auseinandersetzung der Kirchen mit ihrer kommunistischen Vergangenheit arbeitete CAROLA SÖLLER (Berlin/Passau) in ihrem Beitrag aus. Hierbei zog sie als Vergleichsland Polen heran.

Das dritte Panel legte seinen Fokus auf Kirchen in autoritären Regimen. Dieses begann OLEKSANDR LYSENKO (Kiev) mit seinem Vortrag zu den orthodoxen Konfessionen in der Ukraine im Zweiten Weltkrieg, die in der Sowjetunion der 1920er- und 1930er-Jahre verfolgt wurden, während des Krieges jedoch von den NS-Besatzern einen gewissen, wenn auch engen, Handlungsspielraum eingeräumt bekamen. Bis jetzt ungeklärt bleibt die Frage der Kollaboration der Kirchen in der Ukraine, konkludierte er.

SVITLANA HURKINA (L'viv) beschäftigte sich in diesem Kontext mit der zwangsweisen Vereinigung der Unierten Kirche mit der Russischen Orthodoxen Kirche. Dabei zog sie eine historische Entwicklungslinie der zarischen sowie der Stalinschen „Unifizierungspolitik“.

Der Schwerpunkt der Ausführungen von NATALJA ŠLICHTA (Kiev) lag auf den Kirchen in der Sowjetunion, weshalb sie ihren Vortrag den wechselseitigen Einflüssen der orthodoxen und griechisch-katholischen Gläubigen in der Ukraine widmete. Nach einer Vorstellung bestimmter äußerer Charakteristika und Merkmale der genannten Konfessionen wurde ein gewisses Maß an Anpassung der orthodoxen an die griechisch-katholische Konfession konstatiert, die typischerweise in der westlichen Ukraine zu finden war.

Religiösen Minderheiten und deren Kultur widmete sich das vierte Panel. Dieses eröffnete STEFAN ROHDEWALD (Gießen), indem er den Islam in den Mittelpunkt der Tagung rückte. Auf vielen Faktoren basierend, erläuterte er, dass auch diese Religion einen historischen Teil der religiösen Landschaft der Ukraine darstellt. Trotzdem, dies wurde ebenfalls klar, sehen sich die hiesigen Muslime mit vielerlei politischen, religiösen und sonstigen Problemen konfrontiert.

Weiterführend beschäftigte sich VIKTORIJA LIUBAŠČENKO (L'viv) mit dem Protestantismus und dessen religiöser und politischer Rolle in der Ukraine. Dabei erklärte sie zunächst, dass die Gesamtzahl der Protestanten in der Ukraine in den letzten Jahren zwar konstant geblieben sei, diese doch weiter eine Minderheitenreligion sei. Dennoch zeige sich die protestantische Kirche an einem Dialog mit anderen Glaubensgemeinschaften interessiert.

Die Sprachwissenschaftlerin LJUDMYLA BOJAROVA (Charkiv) erweiterte die Diskussionen um die linguistische Dimension, indem sie das System der religiösen Lexik in der modernen, ukrainischen Sprache vorstellte. Dies veranschaulichte sie an vielen Wörtern sowohl katholischen, orthodoxen und anderen konfessionellen Ursprungs, welche auch in der heutigen ukrainischen Alltagssprache fest verankert seien.

Das fünfte und letzte Panel der Konferenz beschäftigte sich umfassend mit Religion als Phänomen der gegenwärtigen Gesellschaft. Hierbei zeigte zunächst OL‘GA POPOVA (Regensburg) in ihrem lebendigen Vortrag die Verbindung zwischen Religiosität und ökonomischen Reformen in Transformationsländern. Mit Hilfe statistischer Untersuchungen untersuchte sie, ob religiöse Menschen mit ihrem Leben zufriedener seien als areligiöse, und diskutierte mögliche Gründe. Ihre Frage konnte sie tendenziell bejahen, wobei man allerdings nur von Neigungen sprechen könne.

In einem gekoppelten Vortrag von KSENIJA GATSKOVA und MAXIM GATSKOV (Regensburg) wurde der Stellenwert der Religion in der Ukraine in Umfragen veranschaulicht. Dabei wurde zunächst eine Unterscheidung zwischen der institutionellen und der kulturellen Ebene getroffen. Anhand ihrer Daten ermittelten die Referenten, dass die Religiosität in der Ukraine stetig ansteige, obwohl sich die soziale Struktur der Gläubigen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht verändere. Dies weise beispielsweise darauf hin, dass die Kirche eine jener Institutionen sei, denen die Bevölkerung am meisten vertraue.

Den letzten Beitrag leistete MIRIAM FREY (Regensburg), die auf der Grundlage einer Haushaltbefragung nachvollzog, welche Werte für die Ukrainer am wichtigsten sind und welche sie für ihre Wohlfahrt verantwortlich machen, was dann auf regionale Unterschiede hin differenziert wurde. Hierbei ermittelte sie, dass größtenteils nicht nur Religion, sondern auch Gesundheit und Familie zu den wichtigsten Werten gehörten.

Die Modelle und Praktiken von Staat, Kirche sowie zwischenreligiösen Beziehungen in der gegenwärtigen Ukraine bildeten den Mittelpunkt der abschließenden Podiumsdiskussion am nächsten Tag. Die Leitfrage, die OLEH TURIJ dabei am Anfang stellte, lautete, wie die kirchlichen Beziehungen in der Ukraine zukünftig aussehen könnten. Hierbei wurden vier verschiedene Standpunkte vorgetragen.

Den Beginn machte JURIJ REŠETNIKOV (Kiev). Dieser versuchte anhand verschiedener religiöser Modelle das für die Ukraine am besten geeignete zu finden. Er konstatierte, dass sich die Ukraine weg von einem Separationsmodell hin zu einem Kooperationsmodell entwickeln müsse, denn nur dieses würde die Beziehungen zwischen Staat einerseits und den verschiedenen Konfessionen andererseits harmonisieren. Die Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirchen sei in der Ukraine gesetzlich geregelt, was aber immer wieder überarbeitet werde. Nur durch Zusammenarbeit könnten auch die Relationen zueinander verbessert werden, was im Endeffekt zu einem produktiven Pluralismus in der Ukraine führen werde.

Der aus gesundheitlichen Gründen verhinderte BISCHOF FILARET (Kučerov, L'viv) hatte dennoch einen Vertreter geschickt wie auch einen Text verfasst, der verlesen wurde. Hier unterstrich er, dass die Religion eigentlich seit jeher unverändert geblieben ist, und so etwas wie Pluralismus ein Konstrukt der Politik sei. Was diese als Pluralismus bezeichnete, könne man in der Kirche mit Nächstenliebe gleichsetzen. Da die Politik die Kirche oft für ihre Zwecke missbrauche und es ihr somit auch möglich sei, die Bevölkerung zu manipulieren, sei es nötig, dass sich die Kirchenoberhäupter zusammenschlössen und sich gegen den Missbrauch kirchlicher Begründungen in der Politik wehrten.

Im Gegensatz hierzu betrachtete MYROSLAV MARYNOVYČ (L'viv) die Beziehungen zwischen dem ukrainischen Staat und den verschiedenen Konfessionen unter dem Aspekt der „Nullsumme“ und des „Mehrwerts“. Ersteres bedeutete, dass es einen klaren Gewinner und Verlierer gebe, Kompromisse seien nicht vorgesehen. Bei dem zweiten Konzept hingegen sei eher eine „win-win-Situation“ gegeben. Durch eben dieses Konzept könnten alle Beteiligten einen Nutzen, also einen Mehrwert, aus der Lage ziehen. Anhand von geschichtlichen sowie aktuellen Beispielen aus der Ukraine veranschaulichte Marynovyč seine Modelle und verdeutlichte, dass das Mehrwert-Konzept das empfehlenswertere sei. Trotzdem schloss er nicht aus, dass jederzeit ein Wendepunkt stattfinden könne, in dem sich die Modelle austauschten.

Zuletzt kam VIKTOR JELENS'KYJ (Kiev/L'viv) zu Wort, der zunächst feststellte, dass eine vollständige Trennung von Kirche und Staat noch nie gelungen sei. Für ihn sei Pluralismus einzig und allein die Anerkennung von Pluralität und somit das Bestreben, die Unterschiede zwischen den einzelnen Konfessionen zu verstehen. Um dies zu erreichen, sei es durchaus angebracht, den Staat als ein Instrument hierfür zu verwenden. Somit ist seine Bilanz, dass zunächst das politische System in der Ukraine geändert werden müsse, bevor Pluralität entstehen könne.

Die sich hier anschließende allgemeine Diskussion wurde rege für Fragen genutzt. Die abschließenden Worte hatte Oleh Turij. In seinem Fazit stellte er fest, dass Vielfalt oft der Einheit gegenübergestellt werde, obwohl sich diese zwei Pole ja nicht automatisch widersprechen würden. Wenn man diese Erkenntnis verinnerliche, könnten viele Probleme und Missverständnisse entfallen. KATRIN BOECKH fasste noch einmal zusammen, dass sich der religiöse Pluralismus in der Ukraine als eine politisch durchaus wirkmächtige Größe zeige, die vom Willen der einzelnen Kirchen zur Zusammenarbeit profitiere und auch zivilgesellschaftliches Engagement ihrer Mitglieder fördere.

Insgesamt war es eine durchaus gelungene Tagung, die in den Panels verschiedene Herangehensweisen, Perspektiven und thematische Aspekte in synchroner und diachroner Darstellung abdeckte. Trotz der Diversität der Beiträge ging aber der rote Faden der Tagung nicht verloren und so bildete sich aus vielen unterschiedlichen Ansätzen ein – so scheint es – allumfassendes Ganzes. Da die Konferenz eine Schnittstelle für mehrere wissenschaftliche Disziplinen bot – neben Historikern waren Soziologen, Ökonomen und Literaturwissenschaftler vertreten –, war bereits dadurch die Möglichkeit geboten, neue Perspektiven auf die Thematik des religiösen Pluralismus in der Ukraine vorzustellen. Eine Publikation wird vorbereitet.

Konferenzübersicht:

Eröffnung und Begrüßung der Konferenz

Moderation: Thomas Wünsch (Passau)

Vorträge und Diskussion:

Oleh Turij (L'viv): Historische Wurzeln interkonfessioneller Konflikte in der gegenwärtigen Ukraine. Identifikationsprobleme der christlichen Kirchen

Katrin Boeckh (München/ Regensburg): Religionen und Institutionen während der Transformationszeit in der Ukraine

Martin Buchholz (Mainz): Die Kirchen in der Ukraine vor der europäischen Frage

Panel 1: Religion und Staat

Moderation: Volodymyr Turčynovs'kyj (L'viv)

Vorträge und Diskussion:

Antje Himmelreich (Regensburg): Die rechtliche Stellung der Religionsgemeinschaften in der Ukraine

Iryna Fenno (Kiev): Die Umsetzung der Prinzipien der Gewissensfreiheit in der gegenwärtigen Ukraine

Andrij Juraš (L'viv): Religiöser Pluralismus in der Ukraine. Eine retrospektive, aktuelle und prospektive Analyse

Panel 2: Die religiöse Dimension des historischen Gedächtnisses

Moderation: Jurij Avvakumov (South Bend, Indiana)

Vorträge und Diskussion:

Jurij Vološyn (Poltava): Die Schlacht bei Poltava 1709 im Gedächtnis der kirchlichen und weltlichen Elite der Stadt Poltava im 19. Jahrhundert

Thomas Wünsch (Passau): Die Heiligsprechung des Lemberger Franziskaners Johannes von Dukla durch Johannes Paul II. 1997: Eine kirchenpolitische Maßnahme zur Europäisierung der Ukraine?

Carola Söller (Berlin/Passau): Gedenken-Versöhnen-Aufarbeiten? Kirche(n) und kommunistische Vergangenheit in der Ukraine und in Polen.

Panel 3: Kirchen in autoritären Regimes

Moderation: Katrin Boeckh (München/Regensburg)

Vorträge und Diskussion:

Oleksandr Lysenko (Kiev): Die Kunst des Möglichen: Die orthodoxen Konfessionen in der Ukraine währen des Zweiten Weltkriegs

Svitlana Hurkina (L'viv): Die „Vereinigung der Unierten“ als Modell der staatlichen Unifizierung des religiösen Lebens im Russischen Reich und in der Sowjetunion

Natalja Šlichta (Kiev): „Verschieden“ oder „gleich“? Zu den wechselseitigen Einflüssen von orthodoxen und griechisch-katholischen Gläubigen in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg

Panel 4: Religiöse Minderheiten und religiöse Kultur

Moderation: Martin Buchholz (Mainz)

Vorträge und Diskussion:

Stefan Rohdewald (Gießen): Krimtataren, Osmanen und politischer Islam: Funktionen des politischen Islams in der ukrainischen Wahrnehmung nach 1991

Viktorija Liubaščenko (L'viv): Die Rolle der protestantischen Kirchen im religiösen und politischen Leben der Ukraine

Ljudmyla Bojarova (Charkiv): Zur religiösen Lexik in der modernen ukrainischen Sprache

Panel 5: Religion in der gegenwärtigen Gesellschaft

Moderation: Viktor Jelens'kyj (Kiev/L'viv)

Vorträge und Diskussion:

Ol'ga Popova (Regensburg): Religiosität und ökonomische Reformen in Transformationsländern

Ksenja Gatskova, Maxim Gatskov (Regensburg): Zur politischen Kultur der Ukraine: Religion und ihr Stellenwert

Miriam Frey (Regensburg): Werte und Normen in der heutigen Ukraine im regionalen Kontext. Ergebnisse aus einer Haushaltsbefragung

Podiumsdiskussion:
Zwischen „Trennung“ und „Symphonie“: Modelle und Praktiken von Staat-Kirchen- und zwischenreligiösen Beziehungen in der gegenwärtigen Ukraine

Moderation: Oleh Turij (L'viv)

Statements:
Jurij Rešetnikov (Kiev)
Bischof Filaret (Kučerov/L'viv)
Myroslav Marynovyč (L'viv)
Viktor Jelens'kyj (Kiev/L'viv)

Allgemeine Diskussion

ZitierweiseTagungsbericht Religiöse Pluralität als Faktor des Politischen in der Ukraine. 02.10.2013-09.10.2013, Lemberg/L'viv, in: H-Soz-u-Kult, 10.12.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5133>.

Copyright (c) 2013 by H-Net, Clio-online, and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact H-SOZ-U-KULTH-NET.MSU.EDU.