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Unschärfen in Zeiten der Eindeutigkeit. Ambiguität, Indifferenz und Dissimulation im konfessionellen Zeitalter

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Abteilung Neuere Geschichte II, Universität Erlangen
Datum, Ort:24.07.2013–28.07.2013, Erlangen

Bericht von:
Franziska Neumann, Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden
E-Mail: <franziska-neumanngmx.de>

Der Sommerkurs der Abteilung Neuere Geschichte II der Universität Erlangen kann inzwischen auf eine gewisse Tradition zurückblicken. Schon zum dritten Mal luden Birgit Emich und Natalie Krentz nach Erlangen ein, um neue Zugänge zur Reformation und Konfessionalisierung intensiv und quellennah zu diskutieren. Und, um es vorweg zu nehmen, auch dieses Mal bereitete die Kombination aus Vorträgen sowie freier gestalteten Seminaren einen fruchtbaren Boden für ergiebige und anregende Diskusionen.

Der Sommerkurs fragte nach ‚Unschärfen‘ im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung – also den mannigfaltigen Formen konfessioneller Indifferenz, Ambiguität und Dissimulation im 16. und 17. Jahrhundert. Somit standen im Mittelpunkt des Sommerkurses jene Phänomene – von eigensinnigen ostfriesischen Sinnsuchenden bis zu dissimulierenden Täufern in württembergischen Dörfern –, die häufig quer oder zumindest störend zum wohlvertrauten Konfessionalisierungsparadigma liegen. Mit dieser Schwerpunktsetzung knüpfte der Kurs bewusst an aktuelle Fragestellungen der Frühneuzeitforschung und speziell der Reformationsgeschichte und Konfessionalisierungsforschung an, wie BIRGIT EMICH in ihrem einleitenden Vortrag verdeutlichte. Ausgehend von der für dieses Thema inspirierenden Studie von Thomas Bauer über Ambiguitätstoleranz im Islam[1] präsentierte Birgit Emich den Sommerkurs als Verbindungsglied zwischen verschiedenen Forschungssträngen und interdisziplinären Ansätzen, wenngleich dieses Jahr eine deutliche geschichtswissenschaftliche Ausrichtung der Vortragenden überwog.

In der ersten Sektion (Versuche der Überwindung konfessioneller Grenzen) beschäftigte sich MONA GARLOFF mit der französischen Irenik. In ihrem einleitenden Vortrag fasste Garloff den Begriff der Irenik sehr weit, indem sie darunter alle Bestrebungen der Beendigung interkonfessioneller und innerreligiöser Streitigkeiten durch Kooperation und/oder Vereinigung, beginnend vom Friedensgespräch bis hin zu überkonfessionellen Allianzen, subsumierte. Garloff betonte die jeweiligen politischen und sozialen Kontexte, die für die Untersuchung irenisch argumentierender Theologen und Rechtsgelehrter grundlegend seien. Am Beispiel der Edition der Sententiae (1607) – einer Sammlung von Gutachten reformatorischer Theologen, die jeweils eine irenische Stoßrichtung hatten – und einer Bibliographie irenischer Schriften aus der Feder des reformierten französischen Juristen Jean Hotman zeigte Garloff, dass Hotman gezielt Strategien der Textbearbeitung und Kanonbildung nutzte, um seine eigene irenische Position zu stärken.

Im anschließenden Seminar wurde vor allem die analytische Schärfe des Begriffs der Irenik hinterfragt. Handelte es sich bei Irenik um ein reines Diskursphänomen mit lebensweltlichen Anbindungen, oder lassen sich Formen praktizierter Irenik fassen? Folgt man den zeitgenössischen Fremd- und Eigenzuschreibungen, die durchaus auch den Begriff Irenik verwendeten, oder nutzt man den Begriff als analytische Kategorie, um Formen konfessioneller Friedens- und Einheitsbestrebungen zu fassen?

Stärker in die Lebenswelt führte die zweite Sektion ‚Umgang mit Konfessionen im Alltag‘ mit dem Vortrag von PÄIVI RÄISÄNEN-SCHRÖDER, die täuferische Überlebensstrategien und obrigkeitliche Reaktionen zwischen Dissimulatio und Wahrheitsfindung beleuchtete.

Seit den 1520er-Jahren siedelten Täufer in großer Anzahl in den ländlichen Regionen Württembergs. Dabei kam es selten zu einer nach außen abgeschlossenen Gemeindebildung, vielmehr pflegten die Akteure dezentrale, weitmaschige Netzwerke und missionierten im Alltag, wobei häufig die Familie den Nährboden für die Verbreitung täuferischer Ideen darstellte. Insgesamt muss davon ausgegangen werden, dass sich in der Regel ein pragmatischer Umgang zwischen Täufern und Dorfbewohnern etablierte, der nicht in einem starren theologischen Korsett gedacht werden kann. Dissimulieren konnte laut Räisänen-Schröder eine täuferische Strategie sein, um dem obrigkeitlichen Radar zu entgehen. Entsprechend schwierig gestaltete sich für die Obrigkeiten das Aufspüren täuferischer Akteure. Als Mittel der Identifikation dienten häufig die Visitationen. Diese zielten vor allem auf die Reintegration der Täufer ab und konnten auf einen gestaffelten Sanktionsapparat zurückgreifen, beginnend von kleineren Geldstrafen bis hin zu Konfiskationen und Landesverweisen.

Ähnlich wie bei der Irenik wurde auch hier vor allem das Problem der Kategorienbildung diskutiert. Lassen sich alle Täufer unter dem Label ‚Täufer‘ subsumieren oder unterstellt eine zu starre Kategorisierung eine Eindeutigkeit der religiösen Identität, die für die Zeitgenossen schlicht nicht gegeben war?

Es folgte thematisch passend ein Vortrag von NICOLE GROCHOWINA zu konfessioneller Indifferenz in der Grafschaft Ostfriesland. Hier konnte sich ausgehend von einer schwachen Landesherrschaft eine sehr heterogene Konfessionslandschaft etablieren, in der verschiedene täuferische Flüchtlinge neben Reformierten und Lutheranern auf engstem Raum lebten. Ausgehend von Quellen aus dem Kirchenkonsistorialrat zeigte Grochowina ein Panorama konfessioneller Indifferenz, die sie in Anlehnung an die Religionssoziologie Luckmanns als Wahl zwischen als gleichberechtigt wahrgenommenen Angeboten auf dem Markt der Sinnstiftung definierte.

Am herausragenden Fall des Johann von Bellen, der mehrfach zwischen den verschiedenen Religionsangeboten inklusive dem Katholizismus wechselte, wurde die Frage nach den Grenzen der Analyse religiöser Indifferenz kontrovers diskutiert. Es stellte sich die Frage, inwiefern es möglich ist, aus Konsistorialakten abzuleiten, ob verschiedene religiöse Angebote tatsächlich als gleichwertig wahrgenommen wurden und Rückschlüsse auf das innere religiöse Empfinden liefern oder ob es sich um situative und funktionale Entscheidungen handelte, die jeweils in ihren sozialen, religiösen und politischen Kontexten betrachtet werden müsse.

Anschließend präsentierte BRENDAN RÖDER sein Magisterprojekt, in dem er das Verhältnis von Religion und Politik am Beispiel des kaiserlichen Kanzlers Melchior Khlesl (1552-1630) referierte. So lassen sich verschiedene Stellungnahmen Khlesls und seiner Gegner zum Problem des Ambiguisierens finden, die jeweils auf die unterschiedlichen Rollen des Kardinals und Politikers Khlesl abzielten. Ganz im Sinne der höfischen Ratgeberliteratur gab er unumwunden zu, in politischen Kontexten aus Gründen der Räson mehrdeutig sprechen zu müssen: ein Verhalten, das von einem Berater durchaus zu erwarten war. Zugleich konnte diese Mehrdeutigkeit von seinen Gegner als Argument gegen ihn genutzt werden. Die Diskussion stellte heraus, dass Ambiguität sich hier erneut als ein kontextabhängiges Phänomen erweist, das je nach Situation (oder hier: Rolle) erwartet oder sanktioniert wurde.

Die dritte Sektion ‚Zwischen Indifferenz und politischer Anpassung‘ führte nach Erlangen und zur dortigen Ansiedlung von Hugenotten im 18. Jahrhundert. ULRICH NIGGEMANN legte in seinem Beitrag dar, unter welchen Schwierigkeiten Hugenotten in Bayreuth-Brandenburg angesiedelt wurden und auf welche Konflikte vor allem mit den lutherischen Geistlichen diese vor allem kameralistische Maßnahme des Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth stieß. Im Streben nach Rang und Ehre war die Zuwendung zu wirtschaftspolitischen Fragen nach Niggemann eine typische Strategie mindermächtiger Fürsten, ihre Position im Reichsgefüge zu stärken. Um Anreize für den Zuzug zu schaffen, wurden die Exulanten umfangreich unterstützt, wozu nicht zuletzt verschiedene Religionsprivilegien zählten. An diesen Privilegien nun rieb sich die lutherische Orthodoxie, die auf verschiedenen Wegen versuchte, ihren Anspruch auf konfessionelle Eindeutigkeit im Territorium durchzusetzen. Niggemann betonte, dass das lutherisch-orthodoxe Profil Brandenburg-Bayreuths durchaus zu massiven konfessionellen Spannungen führte. Zugleich solle aber auch der Stellenwert des Konfessionellen nicht überbetont werden – häufig etablierte sich im Alltag ein pragmatischer Umgang der verschiedenen Konfessionen. Am Beispiel des sogenannten Reversstreits wurde eingehend diskutiert, von wem der Anspruch auf Eindeutigkeit getragen wurde und wo Ambiguität gezielt als Mittel der Konfliktdeeskalation genutzt werden konnte. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob Institutionen mit ihrem systemimmanenten Anspruch auf Eindeutigkeit nicht gerade durch ihren Zwang zur Festlegung und Vereindeutigung Ambiguitäten schaffen.

Die letzte Sektion (Religiöse Identitäten außerhalb der großen christlichen Konfessionskirchen) führte über den Rahmen der christlichen Konfessionskirchen hinaus und zugleich wieder in die Konfessionalisierung hinein. Ebenfalls auf das Problem der Ambiguität und Ambiguitätstoleranz zielte der Vortrag von ANDREAS PIETSCH über Spiritualität jenseits der Kirchen in der Frühen Neuzeit am Beispiel des geistigen Vordenkers des sogenannten ‚Hauses der Liebe‘, Henrik Niclaes. Ausgehend von der Selbstinszenierung Niclaes‘ als Prophet diskutierte Pietsch zunächst die Kennzeichen von Prophetie und stellte die These auf, dass Niclaes sich in die Tradition des inspirierten Prophetentums einschrieb, seinen eigenen Prophetenstatus aber offen ließ. In seinem religiösen Programm propagierte Niclaes unter Rückgriff auf die Urkirche eine verinnerlichte Religiosität, die im Nebeneinander der Konfessionen als konfessionelle Uneindeutigkeit gelesen werden kann. Niclaes‘ Position passte in die vorhandenen Konfessionskirchen, ohne in ihnen aufzugehen. Pietsch argumentierte, dass Niclaes und das Haus der Liebe nicht als Sekte an den Rand neben die bestehenden konfessionellen Großgruppen gestellt werden sollten, sondern als Teil von und zugleich in Gegnerschaft zu konfessionellen Vereindeutigkeitsbestrebungen zu begreifen sind. Der Begriff der Ambiguität ermögliche es aufzuzeigen, wie der Prozess der Konfessionalisierung eben auch eine gesteigerte Uneindeutigkeit und Ambiguitätstoleranz hervorbringe. Hierbei stellte sich die Frage, ob diese ausgleichende und sich der Eindeutigkeit entziehende Position (ebenso wie die französische Irenik) eher ein Diskursphänomen oder auch eine Praxis war.

ALEXANDER SCHUNKA sprach über das Orient- und Islambild und dessen Instrumentalisierung durch reisende Protestanten. Schunka legte dar, dass die Orientreisenden, die häufig im Gefolge von diplomatischen Missionen in den Orient gelangten, in Reiseberichten das Fremde in ihr eigenes christlich-protestantisches Weltbild einbetteten. Im Wesentlichen dienten die Beschreibungen des Osmanischen Reichs als protestantisches Ideenreservoir, als Möglichkeit der Didaxe für die Daheimgebliebenen und (nicht zuletzt) der Platzierung konfessioneller Polemik; beschrieben wurde somit im Orient das Eigene. Diese selektive Beschreibung interpretierte Schunka als Form erfolgreicher Ambiguitätsreduktion.

Ebenfalls über die christlichen Konfessionskirchen hinaus führte der Vortrag von SABINE ULLMANN, die sich mit Schutzjuden in schwäbischen Dorfgemeinschaften beschäftigte. Schwaben war eines der Zentren von Schutzjuden im 18. Jahrhundert, die vor allem in dörflichen Gemeinschaften angesiedelt wurden. Diese kleine räumliche Einheit führte zu einem Neben-, manchmal Gegen- und bisweilen auch Miteinander von christlichen und jüdischen Dorfbewohnern. Ebenfalls führte diese Kleinräumigkeit bisweilen zu einer Überschneidung der sakralen Räume beider Religionsgemeinschaften, so etwa, wenn die Synagoge in Nachbarschaft zur Dorfkirche stand. Problematisch wurde diese räumliche Nähe in Fragen der Sonntagsheiligung und Feiertage, der Fronleichnamsprozession und vor allem der sogenannten Sabbatschnüre. Ullmann verwies jedoch darauf, dass die Konflikte in der Regel nicht gewalttätig verliefen. Vielmehr zeigt sich, dass vor allem die Dorfgeistlichkeit als Hauptgegner der Juden auftrat und Gewalttätigkeiten häufig von der Dorfjugend ausgeübt wurden.

Ausgehend vom Referenzhorizont der Konfessionalisierung, verstanden als Anspruch auf konfessionelle Eindeutigkeit, wurden im Rahmen des Sommerkurses vielfältige Fragen aufgeworfen und anhand verschiedener Phänomene diskutiert: Wer stellt eigentlich diesen Anspruch auf Eindeutigkeit? Wie wird dieser umgesetzt? Wann nehmen Eindeutigkeitserwartungen zu/ab, und wann ändert sich der Umgang mit Eindeutigkeitserwartungen? Insgesamt, so betonte BIRGIT EMICH in ihrem abschließenden Fazit, handelte es sich nicht um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, sondern es ist jeweils nach den Trägern von Eindeutigkeitserwartungen und Ambiguitätstoleranzen zu fragen. Als besonders ergiebig in den Diskussionen erwies sich die von Barbara Stollberg-Rilinger eingeführte Differenzierung zwischen Konfession und Konfessionalität, wobei letztere „nicht essentialistisch als eine feste Größe zu behandeln [ist], die sich einmal herausgebildet und dauerhaft verfestigt hat“. Stattdessen sei Konfessionalität als „eine stets schwankende und instabile kulturelle Praxis im jeweiligen performativen Vollzug zu beschreiben.“[2] Im Rahmen des Sommerkurses wurde diese Definition immer wieder aufgegriffen und erweitert.

So argumentierte Birgit Emich, dass die Rolle von Institutionen stärker berücksichtigt werden müsse und die Konfession als verfestigtes Gegenüber der fluideren, situativen Konfessionalität häufig über Institutionen definiert wird. So traten vor allem kirchliche und weltliche Institutionen als Träger und Vermittler des Anspruchs auf Eindeutigkeit auf: vom Emdener Kirchenrat über lutherische Konsistorien bis hin zu päpstlichen Zensurbehörden. Ambiguitätstoleranz hingegen entwickelten in der Regel nicht Institutionen, sondern nicht-institutionelle Akteure. Daran anknüpfend zeigte sich der Vorteil des Ansatzes der Ambiguitätstoleranz: Das Paradigma der Konfessionalisierung wird nicht verneint, aber auch die Kritik an dem Konzept kann integriert werden. Konfessionell indifferente Akteure wie Johann von Bellen sind aus dieser Perspektive keine Störfaktoren, sondern zentraler Teil der Konfessionalisierung. Der Unterschied zwischen Konfessionalisierung, das heißt dem Bemühen um Durchsetzung der Konfession, und Konfessionalität wird dabei vor allem auf der Ebene der Akteure sichtbar. Akteure wie die württembergischen Täufer testen Sinnsysteme und treffen situative Entscheidungen für oder gegen etwas, ohne dass schon zwangsläufig auf innere Überzeugungen abgezielt wird.

Und somit zeigte sich, dass die Arbeit am Konfessionalisierungsparadigma durchaus noch nicht abgeschlossen ist. Der Erlangener Sommerkurs, so bleibt zu bilanzieren, bewies erneut, welche Potenziale die relativ gesättigte Forschungslandschaft der Reformationsgeschichte und Konfessionalisierung durch das Aufgreifen neuer Fragestellungen immer noch zu bieten hat. Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft das offene und diskussionsanregende Format des Erlangener Sommerkurses auf regen Zuspruch stößt.

Konferenzübersicht:

Birgit Emich, Natalie Krentz: Begrüßung und Einführung

Sektion 1: Versuche der Überwindung konfessioneller Grenzen

Mona Garloff: Konfessionelle Wiedervereinigungsversuche in Frankreich und im Reich um 1600
Mona Garloff: Seminar: Kontroversen um Irenik – gemeinsame Lektüre irenischer Schriften des 16./17. Jahrhunderts

Sektion 2: Umgang mit Konfessionen im Alltag

Päivi Räisänen-Schröder: Täuferische Überlebensstrategien im Dorf und im Verhör
Päivi Räisänen-Schröder: Seminar: Ungehorsames Ausbleiben und heimliches Einschleichen: Täuferische Verhaltensmuster im
Nicole Grochowina: Konfessionelle Indifferenz in der Grafschaft Ostfriesland
Nicole Grochowina: Seminar: Johann van Bellen – Trunkenbold oder Suchender? Indifferente Verhaltensmuster in den Emder Kirchenratsprotokollen
Brendan Röder: Ambiguität und Dissimulation bei Melchior Khlesl

Sektion 3: Zwischen Indifferenz und politischer Anpassung

Ulrich Niggemann: Die Ansiedlung von Hugenotten in Brandenburg-Bayreuth
Ulrich Niggemann: Seminar: Die lutherische Kirche in Brandenburg-Bayreuth und die Herausforderung der Hugenottenansiedlung

Sektion 4: Religiöse Identitäten außerhalb der großen christlichen Konfessionskirchen

Andreas Pietsch: Spiritualität jenseits der Kirchen in der frühen Neuzeit
Sabine Ullmann: Juden und Christen. Zusammenleben und Konflikte vor Ort
Alexander Schunka: Protestanten und Islam in der Frühen Neuzeit
Birgit Emich: Fazit und Verabschiedung

Anmerkungen:
[1] Thomas Bauer, Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islams, Berlin 2011.
[2] Barbara Stollberg-Rilinger, Einleitung, in: Andreas Pietsch / Barbara Stollberg-Rilinger (Hrsg.), Konfessionelle Ambiguität. Uneindeutigkeit und Verstellung als religiöse Praxis in der Frühen Neuzeit (= Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte; Bd. 214), Gütersloh 2013, S. 9-26, hier S. 14.

ZitierweiseTagungsbericht Unschärfen in Zeiten der Eindeutigkeit. Ambiguität, Indifferenz und Dissimulation im konfessionellen Zeitalter. 24.07.2013–28.07.2013, Erlangen, in: H-Soz-Kult, 08.10.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5067>.

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