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Übersetzung und wissenschaftlicher Wandel

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt; in Kooperation mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Datum, Ort:31.05.2013, Frankfurt am Main

Bericht von:
Lavinia Heller, Abteilung für Französische und Italienische Sprache und Kultur, Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK), Johannes Gutenberg-Universität Mainz
E-Mail: <hellerlauni-mainz.de>

Die Bedeutung, die Translation innerhalb der Sozial- und Kulturwissenschaften zuerkannt wird, manifestiert sich nicht zuletzt im translational turn, im Zuge dessen, Translation je nach Erkenntnisinteresse und Anliegen als Metapher, (Grund-)Begriff, ‚Paradigma‘, als wissenschaftliche und politische Handlungsmaxime, als Methode oder empirischer Forschungsgegenstand funktionalisiert wird. Vor diesem Hintergrund fügt sich der von Fabian Link (Frankfurt) und Jan Surman (Marburg) organisierte interdisziplinäre Studientag zum Thema Übersetzung und wissenschaftlicher Wandel in einen hochaktuellen transdisziplinären Problemhorizont ein. Dabei reagierten die Veranstalter mit der Tagung auf einen trotz der gegenwärtigen Übersetzungsdiskurse noch relativ unterbelichtet gebliebenen Problemzusammenhang. Denn während das Thema der Wirkung von Translation im literarischen Feld eine lange Tradition hat, genießt die Frage nach dem transformativen Potenzial von Translation für die Bereiche Philosophie und Wissenschaft in der Forschung weitaus weniger Aufmerksamkeit. Zwar werden innerhalb der Philosophie und der Wissenschaftsgeschichte immer wieder die Effekte der Rezeption bestimmter Translate erörtert, eine systematische Auseinandersetzung mit ihrer transformativen Funktion für diskursive Prozesse und epistemische Mechanismen fehlt jedoch bislang. Dabei ist das Wissenschaftssystem für eine Analyse übersetzungsbedingter Wirkungsprozesse besonders interessant, da es sich gerade durch internationale bzw. inter(wissenschafts)kulturelle Diskursformationen, das heißt Sprach- und (Wissenschafts-)Kulturgrenzen überschreitende Kommunikationsprozesse konstituiert und demnach selbst schon das Ergebnis von Translationsprozessen ist. Im Bereich der Wissenschaft wird besonders offensichtlich, dass Translation stets mit dem Problem der Grenze zu tun hat: Indem sie (etwa Sprach-, Kultur-, Disziplin-, Generations-, Epochen-, Tabu-) Grenzen überschreitet (wodurch diese häufig erst erkennbar werden), zieht sie notwendigerweise neue Grenzen. In diesem Sinne lässt sich sagen, dass Translation durch ihren grenzüberschreitenden und -konstruierenden Charakter die Räumlichkeit unserer Wirklichkeit(en) überhaupt erfahrbar macht.

Die räumliche Dimension von Translation wurde gleich zu Beginn der Tagung im Eröffnungsvortrag von FEDERICO ITALIANO (München/Innsbruck), in das Zentrum der Diskussion gestellt und hat als rekurrierender Topos gewissermaßen wie ein roter Faden die unterschiedlichen Beiträge über alle Heterogenität hinsichtlich Methoden, Begrifflichkeiten und Empirie in einen übergreifenden Verweisungszusammenhang gestellt. Ausgehend von der Beobachtung eines derzeitigen spacial turn innerhalb des translational turn ging es Federico Italiano in seinem Vortrag darum, die semiotisch-kulturelle Komplexität und räumliche Dimension der Translation begrifflich zu re-akzentuieren, wie sie in der mittelalterlichen translatio, verstanden als ‚Entortung‘ konkreter und abstrakter Objekte, impliziert war und zu Beginn des 15. Jahrhunderts mit Leonardo Brunis De interpretatione recta und den damit eingeführten Begriffen traducere, traductio und traductor zugunsten eines sprach- und textorientierten Translationsbegriffs in den Hintergrund gedrängt worden war. Die räumliche Dimension der Translation exemplifizierte er an der Übersetzung von Geographien. Dabei beschrieb der Referent Translation als einen Prozess der ständigen (Re-)Inszenierung geographischer Imaginationskomplexe im Sinne der De- und Reterritorialisierung, in dem multiple Identitäts- und Welt- bzw. Erdkonstruktionen nicht nur re-kodiert, sondern auch immer wieder neu erfunden werden (müssen). Geographien erweisen sich dabei wiederum erst auf Grund ihres eigenen ‚poietischen‘ Charakters als übersetzbar. Italiano begreift Geographie als kulturelle Praxis, die nicht nur Welt liest und abbildet, sondern überhaupt erst Welt(en) schafft und somit lesbar macht, indem sie Räume benennt, die Gültigkeit von Grenzen behaupten und eine Argumentationsgrundlage bereithält für die (zum Beispiel politische oder religiöse) Beanspruchung, Anzweiflung oder Durchsetzung solcher Grenzen. Ausgehend von diesem Vorverständnis kann von einer semiotischen und rhetorischen und somit von einer textuellen Dimension der Geographie und schließlich von einer ‚Geopoet(h)ik‘ gesprochen werden. Vor dem Hintergrund dieses po(i)etischen Charakters der Geographie erweist sich ihre Übersetzung als eine Übersetzung der Übersetzung, da Geographie sowohl als translandum als auch als translatio beschrieben werden müsste.

Diese abstrakte Darstellung über den welt- bzw. wirklichkeitskonstruierenden Charakter von Translation fand in MURIEL MOSERs (Frankfurt) Untersuchung der drei noch existierenden, in der römischen Provinz Galatia gefundenen Kopien der Res Gestae Divi Augusti (RGDA) in gewisser Weise eine empirische Konkretisierung. In einer philologisch akribischen Studie führte Muriel Moser vor, dass die griechische Version der RGDA in der römischen Kolonie eine andere Geschichte der Machtgenese, des Regierungsstils und der politischen Maßnahmen Augustus‘ erzählt als das ‚Original‘, die lateinische RGDA. Die historische Relevanz dieser Studie liegt darin, dass eine Geschichtsschreibung, die ausgehend von einem naivem Translationsverständnis die griechische RGDA als empirische Quelle übergeht, in der Annahme, es handle sich ja doch nur um die griechische Reproduktion des lateinischen Textes, keine Antwort auf die Frage entwickeln kann, welche Funktion der Tatenbericht des Augustus (der in höchstem Maße auf die Interessen und Verständnisvoraussetzungen des römischen Bürgers zugeschnitten ist) in den eroberten Gebieten haben sollte. In ihrer übersetzungskritischen Analyse der lateinischen und der griechischen RGDA leuchtete Moser ein komplexes Gefüge von Sprache, Translation und imperialer Politik aus und zeigte, dass mit der griechischen Übersetzung, die sich als stark einbürgernd, das heißt rezipientenorientiert erweist, ganz offenkundig propagandistische und machtpolitische Kommunikationsziele bzw. -zwecke verfolgt wurden. In der an Mosers Präsentation anschließenden Diskussion traten vor allem die spezifische Materialität von Translation und die damit einhergehenden Möglichkeiten kommunikativer Erreichbarkeit als Voraussetzung für die Durchsetzung von Machtansprüchen in den Fokus. Denn die Entstehung der in Stein gemeißelten griechischen RGDA verweist aus einer translationsbezogenen Perspektive auf eine komplexe transmediale Geschichte ohne eindeutigen Ursprung, die von mündlichen Überlieferungen, über Pergamentrollen und Bronzepfeilern bis hin zu den Steinmauern in den römischen Kolonien führt. Die Diskussion dieses transmedialen Übersetzungsprozesses warf nicht zuletzt auch die Frage nach der begriffskonstituierenden Funktion auf, die das Original im translationstheoretischen Diskurs einnehmen soll.

Im Werkstattbericht von DAGMAR COMTESSE (Frankfurt) wurde die Frage nach den Möglichkeiten einer transparenten Methode philosophischen Übersetzens erörtert. Die Referentin stellte die Praxis einer Übersetzungsgruppe vor, die im Rahmen des Forschungsprojektes Die Wissenschaftskultur der Aufklärung und die Rechtfertigung normativer Ordnungen anhand selbstformulierter translatorischer Richtlinien an der Übersetzung der Essai sur les Éléments de Philosophie (1753) von Jean Le Rond d’Alembert arbeitet. Ziel dieses Übersetzungsprojekts soll es sein, d’Alembert aus einer durch die französische Zensur des 18. Jahrhunderts geförderten Interpretationstradition zu lösen, die den Philosophen als Vertreter des bürgerlichen Establishments verstand. Über eine in der Kommissionsarbeit diskutierte und dezidiert „religionssensitive“ Terminologie, bei der vor allen Dingen versucht wird, christlich geprägtes Vokabular zu vermeiden, soll d’Alembert nun in der deutschen Übersetzung als Vertreter der atheistischen Aufklärung ‚aktualisiert‘ werden.

Um transmediale Übersetzungsprozesse ging es auch FRIEDOLIN KRENTEL (Giessen/Göttingen). Ausgehend von einem für ethnomethodologische Untersuchungen entwickelten, praxeologisch strukturierten Übersetzungsbegriff beschrieb er am Beispiel einer ethnologischen Sammlung die Transformation analoger Ordnungssysteme in digitale als Translationsprozess. Dabei veranschaulichte Krentel, dass diese Übersetzung kein eindimensionaler Prozess ist. Denn während seiner Feldforschung hatte Krentel beobachtet, dass sich die Übersetzung des in Karteikästen archivierten Wissens in die Datenbank nicht nur auf die Ordnungspraktiken des Museums ausgewirkt hatte. Aus dem spezifischen Umgang der Akteure mit den Datenbanken entstand vielmehr eine neue Ordnungs- und Wissenskultur, die einerseits an eine lokale, historisch gewachsene Sammlung und die Gewohnheiten der damit hantierenden Museumsmitarbeiter gebundenen blieb und die andererseits aber durch die Möglichkeiten der Digitalisierung, unbegrenzt viele Datenbanken zu verknüpfen, die einzelnen Sammlungsobjekte aus dem lokalen in einen globalen Verweisungszusammenhang übersetzt, in dem sich wiederum völlig neue Bedingungen für die Deutung und Untersuchung eben dieser Objekte ergeben.

Im Werkstattbericht von KINGA KULIGOWSKA (Marburg) stand Translation als (wissenschafts)kulturelle Re-Kontextualisierung im Vordergrund. Im Rahmen Ihres Dissertationsprojektes, das den Einfluss emigrierter polnischer Intellektueller nach 1968 auf die wissenschaftlichen Diskurse im Westen behandelt, stellte sie die Frage nach der Rolle, die Translation für die Rezeption Zygmunt Baumans bzw. seiner soziologischen Studie zur britischen Arbeiterbewegung zwischen 1750 und 1955 Between Class and Elite (Klasa, ruch, elita) im Großbritannien der 1970er-Jahren gespielt hatte. Am Beispiel einer Rezension des Historikers Edward P. Thompson, die 1972 in The Guardian anlässlich der englischen Übersetzung erschien, zeigte sich, dass die polemische Reaktion auf Baumans Untersuchung erst verständlich wird, wenn man seine Übersetzung nicht bloß als einen Transfer von der einen in die andere Sprache (Polnisch – Englisch) begreift, sondern als einen Prozess der De- und Re-Kontextualisierung von Wissenselementen zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen und -traditionen und den darin jeweils herrschenden epistemologischen Vorverständnissen, Reflexionsstilen, methodologischen Gewohnheiten und Erwartungen.

REGINA TOEPFERs (Frankfurt) Vortrag drehte sich um die volkssprachige ‚Aktualisierung‘ Homers als Dichter im deutschen Humanismus und seine national-literarischen Fernwirkungen. Dabei war ihr weniger an einer in den Philologien üblichen übersetzungskritischen Analyse gelegen, in der die Beziehung der deutschen Odyssea (1537/38) zu ihrer lateinischen Vorlage bzw. zum griechischen Original besprochen wird. Ihre Analyse konzentrierte sich vielmehr darauf, wie die deutsche Übersetzung von ihrem Übersetzer Simon Schaidenreisser alias Minervius im zielkulturellen Kontext positioniert wurde. Toepfer erläuterte, welchen Einfluss dieser erste volksprachige Homer auf die Entwicklung der deutschen Nationalliteratur hatte. In diesem Diskussionszusammenhang erwies sich besonders Schaidenreissers Motivation zu seiner volkssprachlichen Übersetzung als aufschlussreich. Während bis dato die inhaltliche Bedeutung des Epos im Vordergrund der frühneuzeitlichen Antikenrezeption stand, begründete Schaidenreisser seine Arbeit nämlich vor allem unter Verweis auf das Innovationspotential der Übersetzung für die Entwicklung einer deutschen Literatursprache. Der humanistische Übersetzer wollte Homer im deutsch-kulturellen Kontext nicht als Historiker und Erzähler wahrer Geschichten aktualisieren, sondern als Sprachkünstler und Dichter schöner Geschichten. Die Referentin konnte in ihrer Studie veranschaulichen, dass sich dieser sprach- und kulturfördernde Anspruch auch in der Übersetzungsmethode Schaidenreissers wiederspiegelt, die darauf ausgerichtet war, den poetischen Charakter der Odyssea zu reflektieren.

CATARINA CAETANO DA ROSA (Darmstadt), die den in der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) funktionalisierten Übersetzungsbegriff vorstellte, ging es um die Operationalisierbarkeit eines praxeologischen Konzeptes der Translation für wissenschaftshistorische, technik- und sozialgeschichtliche Problemstellungen. Wie die Referentin erklärte, konstituiert sich das besondere Potential dieses Konzepts maßgeblich aus der für die ANT zentralen Idee, sowohl menschlichen als auch nicht-menschlichen „Aktanten“ (Latour) Handlungsmacht zuzuschreiben und somit auch nicht-menschlichen Objekten eine aktive Rolle bei der Konstruktion von Wirklichkeit(en) zuzusprechen. Der Begriff der Übersetzung bezieht sich dabei auf die Verschiebungen und Transformationen von Handlungszielen und Interessen, die sich immer wieder aufs Neue aus dem komplexen Zusammenspiel von Menschen und nicht-menschlichen Entitäten ergeben und die immer wieder neue Handlungsvoraussetzungen für die Aktanten mit sich bringen. Mit dem Übersetzungsvokabular soll mithin auf die epistemologische Notwendigkeit reagiert werden, Subjekt und Objekt bzw. menschliche und gegenständliche Welt als einen untrennbaren Funktionszusammenhang zu begreifen. Diesem Anspruch steht die für die Moderne charakteristische Illusion der „Reinigung“ (Latour) gegenüber, die moderne (Wunsch)Vorstellung von Transparenz, von einer sauberen Trennung bzw. Trennbarkeit zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Entitäten und die damit einhergehende Illusion der Möglichkeit klarer Zurechnung von Handlungsfolgen. Die Diskussion der von Caetano da Rosa vorgestellten Begrifflichkeit warf zudem die ethische Frage nach der Verantwortung und Verantwortbarkeit von Übersetzungen und Übersetzern auf.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass diese Tagung nicht allein durch die Vertretung unterschiedlicher Fachrichtungen und die Vielfalt der Perspektiven auf das Rahmenthema Übersetzung und wissenschaftlicher Wandel einen transdisziplinären Charakter gewann. Die Transdisziplinarität konstituierte sich vielmehr in der Thematisierung der von den unterschiedlichen Translationsbegriffen implizierten epistemologischen Vorannahmen, die stets gebunden bleiben an bestimmte Wissenschaftskulturen und -traditionen. Über die Diskussion dieser epistemischen ‚Kulturdifferenzen‘ wurden divergierende Vorverständnisse reflexiv gemacht, sodass immer wieder eine Basis gefunden werden konnte, auf der ohne disziplinenpolitische Polemik die heterogensten translationsbezogenen Problemstellungen und die darin funktionalisierten Translationsbegriffe oder -metaphern auf konstruktive Weise debattiert werden konnten. Bezeichnenderweise blieb in der Abschlussdiskussion gerade die begriffstheoretische Frage nach der strukturellen Invarianz der unterschiedlichen funktionalisierten Translationskonzepte zentral, sowie die metadiskursive Frage nach der strukturellen Invarianz der unterschiedlichen wissenschaftlichen Problemhorizonte innerhalb derer mit der Übersetzungsterminologie gearbeitet wird. In einer Zeit, in der „Translation“ als der epistemologische und (wissenschafts)politische ‚Hoffnungsträger‘ schlechthin gehandelt wird, könnte eine wissenschaftshistorischer Vertiefung solcher begriffs- und diskurstheoretischen Reflexionen besonders aufschlussreich sein.

Konferenzübersicht

Studientag Übersetzung und wissenschaftlicher Wandel

Begrüßung
Fabian Link (Frankfurt), Jan Surman (Marburg)

Vorträge
Federico Italiano (München/Innsbruck): Wissen, Raum und Performativität: Überlegungen zur (kulturellen) Übersetzung

Muriel Moser (Frankfurt): Übersetzungen als Vermittler von Wissen und Macht im römischen Reich am Beispiel der Res Gestae des Augustus

Dagmar Comtesse (Frankfurt): Politiken der Übersetzung. Jean Le Rond d’Alemberts Eléments de Philosophie

Kinga Kuligowska (Marburg): Die Begrüßung eines ‚Überzähligen‘? Zur Rezeption der englischen Übersetzung von Zygmunt Baumans Klasa, ruch, elita

Regina Toepfer (Frankfurt): „Gottin des gesangs dich rueff ich an“. Zur Übersetzungspoetik der ersten deutschen Odyssea (1537/38)

Friedolin Krentel (Giessen/Göttingen): Analog/Digital? Praktiken des Übersetzens am Beispiel musealer Ordnungssysteme

Catarina Caetano da Rosa (Darmstadt): Das Konzept der Übersetzung in der Akteur-Netzwerk-Theorie

Abschlussdiskussion

ZitierweiseTagungsbericht Übersetzung und wissenschaftlicher Wandel. 31.05.2013, Frankfurt am Main, in: H-Soz-Kult, 03.08.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4959>.

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