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Der König als Krieger. Zum Verhältnis von Königtum und Krieg im Mittelalter

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Zentrum für Mittelalterstudien Bamberg; gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung
Datum, Ort:13.03.2013–15.03.2013, Bamberg

Bericht von:
Tobias Jansen, Institut für Geschichtswissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
E-Mail: <s5tojansuni-bonn.de>

Um den weitläufigen und noch wenig behandelten Forschungskomplex ‚Königtum und Krieg‘ zu erschließen, setzte sich die durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung unterstützte Tagung zum Ziel, vier verschiedene Themenbereiche zu beleuchten: Eine genauere Betrachtung sollte sowohl die Frage erfahren, 1) welche Chancen der Krieg für das Königtum bot; 2) welche verschiedenen Funktionen der König im Krieg einnehmen konnte; 3) inwieweit bei der Rolle des Königs als Krieger Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen; 4) welche Risiken für den Herrscher im Laufe eines Feldzugs bestanden. MARTIN CLAUSS (Regensburg) stellte einführend das Tagungsthema sowie den Facettenreichtum dieses Forschungskomplexes vor: Die Forschung reduziert die Verbindung von Königtum und Krieg bislang auf eher konkrete, personenbezogene Studien, bietet aber keine übergreifenden Betrachtungen. In der deutschen Forschung wurde das Thema ‚Krieg‘ nach dem 2. Weltkrieg lange Zeit gemieden und erst jüngst vor allem unter kulturwissenschaftlichen Fragestellungen aufgegriffen.

ANDREA STIELDORF (Bamberg) analysierte anhand bildlicher und textlicher Darstellungen das Bild des Königs als Krieger im hochmittelalterlichen Reich. Sie stellte heraus, dass trotz der einseitigen Bildüberlieferung auf Königssiegeln und in liturgischen Handschriften, bei der die sakrale Legitimation des Herrschers im Vordergrund stand, auch das Kriegertum für den König weiterhin eine wichtige Rolle spielte. Bei Tapferkeit und militärischem Erfolg handele es sich, wie am Beispiel der Tugendkataloge gezeigt wurde, um notwendige Topoi, welche traditionsgebunden, aber dennoch von mehr als abstrakter Bedeutung waren. Auch die Beschreibungen physischer Qualitäten in den Quellen, wie etwa in spärlich überlieferten Heldenliedern, wiesen immer wieder auf den König als Krieger hin. Darstellungen des Königs als Krieger waren also im gesamten Hochmittelalter vertreten. Propagiert durch das Königtum und gerichtet an ein Laienpublikum, dienten sie der Herrschaftssicherung und ergänzten die sakrale Legitimation. Die Sieghaftigkeit des Königs diente also realen Interessen, wurde dabei auch als göttliche Approbation verstanden.

MICHAEL JUCKER (Luzern) ging der Frage des Beutebesitzes und der ökonomischen Güterverteilung vom Früh- bis zum Spätmittelalter nach. Die Funktionen des Königs in Bezug auf die Beute lagen sowohl in der Regulation der Beute-Akkumulierung, als auch in der Distribution der erbeuteten Güter. Die Beute stellte sowohl eine ökonomische, als auch symbolische Ressource dar, die zur Herrschaftskonsolidierung wieder verteilt werden musste. Bestimmte Güter galten allerdings auch im Krieg als besonders schützenswert, wie etwa kirchliche Besitzungen oder sich langsam regenerierende landwirtschaftliche Kulturen (z.B. Weinstöcke). Lassen sich im Fall von Plünderungen und der Beuteakkumulation keine geraden Entwicklungslinien feststellen, so trat im Fall der Distribution im Verlauf des Mittelalters sehr wohl eine Änderung auf. Wurde anfangs die Beute meist über den König, welcher als eine Art „Relaisstation“ fungierte, etwa an besonders treue Untertanen weitergegeben, so ist im Laufe des Spätmittelalters eine Tendenz hin zur Monetarisierung des Beutesystems (Söldnerwesen) auszumachen. Im Spätmittelalter ist zudem eine abnehmende Funktion des Königs als Distributor zugunsten der Beutemeister zu beobachten, welche die Beute je nach Rang oder Aufwand an die Feldzugsteilnehmer verteilten.

ALHEYDIS PLASSMANN (Bonn) untersuchte die englischen Könige im Krieg mit ihren keltischen Nachbarn Schottland, Wales und Irland in den Jahren 1066-1216. Speziell ging sie den Fragen nach, worin die persönliche Teilnahme der Monarchen begründet lag, welche Korrelationen es zwischen innerenglischen Angelegenheiten und den Feldzügen gab und ob und wie diese Probleme von den englischen Nachbarn ausgenutzt wurden. Englische Kriegszüge gegen Schottland erfolgten ausnahmslos als Abwehrmaßnahmen gegen schottische Einmischungen in „innenpolitische“ Probleme Englands. Ein eigenständiges englisches Engagement in Schottland ist erst nach dem Verlust der Normandie unter König Johann zu beobachten. In Bezug auf die walisischen Gebiete ist die besondere Rolle der Marcher Lords hervorzuheben, die sich gegen die Guerillataktiken der Waliser zur Wehr setzten. Die englische Forderung nach Suprematie wurde mittels Unterwerfung und Tributzahlung erreicht. Nach anfänglich guten Beziehungen zu den Irischen Hochkönigen kam es erst im Jahr 1169 zu ersten Eroberungen aufgrund eines militärischen Hilferufs durch einen der Unterkönige. Größere militärische Aufmerksamkeit wurde Irland erst im Jahr 1210 wiederum durch König Johann zuteil. Resümierend ging es den englischen Königen bis ins Hochmittelalter um die Bewahrung der formellen Suprematie über ihre „barbarischen“ Nachbarn. Schnelle Erfolge begründen die kurze Dauer der Feldzüge. Erst nach dem Verlust des größten Teils der kontinentalen Besitzungen, die bis dahin im Zentrum der militärischen Aufmerksamkeit gestanden hatten, rückten Irland, Schottland und Wales an eine hervorgehobene Stellung auf der militärischen Prioritätenliste Englands.

STEFANIE RÜTHER (Göttingen) eröffnete mit einer Betrachtung des Königs als spätmittelalterlichem Feldherr das Themenfeld der Funktionen des Königs im Krieg. Ausgehend von der Rezeption der spätantiken Epitoma rei militaris des Flavius Vegetius Renatus rückte zunächst die Kriegskunst des Spätmittelalters in den Fokus. Schriften wie der Bellifortis des Konrad Kyeser stellten vor allem die neuen Feuerwaffen – auch bildlich – vor. Wie am Beispiel Kaiser Maximilians gezeigt werden kann, entstand durch die Entwicklung der „Kriegswissenschaft“ für die Fürsten das Erfordernis, ihre Kompetenzen auch auf diesem Feld zu erweitern. Durch Niederlagen adliger Armeen gegen Nicht-Adelige, wie etwa der Schlacht von Sempach 1386, traumatisiert, bemühten sich Autoren wie Johann Seffner in seiner ler von dem streitten um die Widererlangung der Kontrolle des Adels über das „in Unordnung“ geratene Kriegswesen. Ordnungswissen und taktische Kenntnisse sollten hier Abhilfe schaffen. Die Rolle des Königs auf dem Feldzug wurde in diesen Traktaten als kriegführend, aber nicht kämpfend beschrieben. Der Feldherrenhügel und der Kreis der Kriegsräte wurden zum Platz des Königs, was einem kriegerischen Ehrerwerb jedoch nicht im Weg stand. Durch diese vor allem durch die Technisierung des Krieges hervorgerufenen Veränderungen avancierte die ars belli im Spätmittelalter zur Regierungskunst des umfassend gebildeten und gelehrten Herrschers.

Eine Fallstudie betrieb TOBIAS WELLER (Bonn) in Bezug auf Otto IV. und Philipp II. in der Schlacht von Bouvines am 27. Juli 1214. Sowohl die politische Ausgangslage, als auch die konkrete Vorgeschichte der Schlacht wurden eingehend behandelt. Das scheinbar ungeplante Aufeinandertreffen der Kontingente an der Brücke von Bouvines führte zu einem radikalen Umschwung in den Absichten Philipps, der bis dato einer Schlacht ausgewichen war. Englische, flandrische und deutsche Truppenkontingente drängten zum Kampf, da sowohl ihr nomineller Anführer Otto, als auch der abwesende König Johann in ihrer jeweiligen Heimat politisch in der Defensive standen und deshalb dringend einen eindeutigen politischen oder militärischen Erfolg benötigten. Die Einbindung der taktischen Entscheidungen Philipps II. und Ottos IV. in den jeweiligen Kriegsrat ist in den Quellen gut bezeugt, wogegen die Rolle der Monarchen in der Schlacht selbst – auch aufgrund der einseitigen, französisch geprägten Historiographie – nur schwer fassbar ist. Klar ist, dass auf beiden Seiten Maßnahmen zum Schutz der Herrscher getroffen wurden, welche allerdings versagten: Sowohl Philipp als auch Otto wurden von gegnerischen Soldaten bedrängt und vom Pferd gestürzt. Dass der Sturz Ottos IV. und seine anschließende Flucht vom Kampfplatz jedoch Schlacht entscheidend gewesen sind, lässt sich anhand der Quellen nicht verifizieren. Dem französischen König gab die Schlacht und der vollständige Sieg Gelegenheit zur rituellen Präsentation der klassischen Herrschertugenden, wie Gottvertrauen, Tapferkeit, Freigiebigkeit und Großmut.

MARTIN CLAUSS (Regensburg) betrachtete die Rolle der englischen und französischen Könige als Feld- und Kriegsherren im Hundertjährigen Krieg. Er ging der Frage nach, inwiefern das persönliche Eingreifen der Herrscher Rückschlüsse auf das Verhältnis von Königtum und Krieg zulässt. Dabei unterschied Clauss drei Typen des königlichen Eingreifens in den Krieg: Der König als Kriegsherr, der nicht persönlich teilnimmt, der König als Feldherr, welcher den Kriegszug persönlich anführt, und der König als Krieger, der aktiv kämpfend in die Kriegshandlungen einbezogen ist. Fest steht, dass nur in der Frühphase des Hundertjährigen Krieges Monarchen auf beiden Seiten als Feldherren agierten. Dies gipfelte in der einzigen Königsschlacht des Konfliktes, der Schlacht von Crecy im Jahr 1346, in der Edward III. nur als Feldherr, sein Sohn, der Schwarze Prinz, aber als Krieger auftrat. Die Gründe für die Abwesenheit von Königen von den Schlachtfeldern waren vielfältig: So nahmen etwa Heinrich VI. aufgrund seiner Minderjährigkeit und Karl VI. wegen seiner Geisteskrankheit nicht aktiv am Kampf teil. Karl V. stellte dahingegen den Typus des roi non combattant dar. Seine zur Staatsraison aufsteigende Taktik, die großen Truppenkontingente der Engländer durch einen Guerillakrieg zu zermürben, wurde durch ihren Erfolg gerechtfertigt, aber ebenso durch die Erfahrung begründet, dass sein Vater Johann II. als Kombattant bei Poitiers in Gefangenschaft geraten war. Sonderfälle, wie Krieg führende Kindkönige, wurden ebenso behandelt, wie der Aspekt der Sicherung einer jungen Dynastie durch Krieg, wie er im Fall der ersten Valois- und Lancasterkönige begegnet.

UWE TRESP (Potsdam) untersuchte in seinem Vortrag die Wahrnehmung Kaiser Karls IV. als Krieger auf ihren Anspruch und die Wirklichkeit. Die Wahrnehmung Karls IV. als Friedenswahrer, die sich sowohl in der pro-luxemburgischen Propaganda, als auch in der modernen Historiographie findet, beruht auf der Annahme, dass Kriege nur mit auswärtigen Mächten geführt würden. Die zahlreichen militärischen Aktivitäten im Reich wurden als „gewaltsame Polizeiaktionen“ interpretiert. Obwohl kaum Darstellungen überliefert sind, die ihn in Rüstung zeigen, legte Karl IV. nachweislich großen Wert darauf, von der laienadligen Elite auch als kriegerischer Anführer akzeptiert zu werden. Das wird besonders deutlich in seiner Autobiographie, in der er sich als fähiger, militärischer Führer darstellte, der durch den göttlichen Willen triumphiert. Das bisherige Forschungsbild in Bezug auf Karl IV. ist also zu revidieren, wie seine Selbstinszenierung als Feldherr belegt, auch wenn seine tatsächlichen Fähigkeiten eher im Feld der Strategie und der Bündnisse gelegen haben dürften. Denn auch in seiner zweiten Lebenshälfte trat Karl kriegerisch hervor, was er jedoch als Friedenssicherungsmaßnahme ausgab.

Den öffentlichen Abendvortrag hielt THOMAS SCHARFF (Braunschweig). Er analysierte die Rolle der karolingischen Herrscher in der Schlacht. Nach dem Beispiel Karls des Großen vor Pavia 773, kam der Vortragende kurz auf die Quellen, welche trotz ihrer hohen Qualität doch dünn gesät seien, zu sprechen. Die persönliche Teilnahme karolingischer Herrscher an Feldzügen erfolgte unregelmäßig und wurde ansonsten durch ihre Söhne oder Grafen bestritten. Am wichtigsten war bei persönlicher Anwesenheit des Herrschers dessen integrative Funktion, indem er versuchte, den Ehrgeiz der miteinander um Einfluss und Beute konkurrierenden Großen des Reiches auszugleichen und zwischen den vielen ethnischen Gruppen im Heer moderierte. Diese Funktion war faktisch von höherer Bedeutung als die Teilnahme an der Schlacht, was konträr zur verbreiteten Dichtung steht. Des Weiteren hatte sich der Herrscher sowohl um die Sicherung göttlichen Beistands zugunsten seines Heeres, als auch um die Verpflichtung desselben auf christliche Normen zu bemühen. Über die persönliche Teilnahme von Herrschern an Kämpfen besitzen wir nur sehr wenige Nachrichten, da die Partizipation am Kampfgeschehen auch schon zu dieser Zeit als zu riskant betrachtet wurde, und die eigentliche integrativ-sakrale Funktion des Königs vor Schlachtbeginn schon erfüllt war.

In Bezug auf die Risiken des Krieges für den König unterzog BASTIAN WALTER (Wuppertal) die Gefangennahme des Königs auf spätmittelalterlichen Schlachtfeldern einer genauen Betrachtung. Dies geschah an den Beispielen der Gefangennahme Davids II. in der Schlacht von Nevilles Cross 1346, der Johanns des Guten bei Poitiers im Jahr 1356 sowie der Ergreifung Franz’ I. in der Schlacht von Pavia 1525. Die Quellen erwähnen im Vorfeld der Gefangennahme große Waffentaten der Könige im Kampf, aber auch die extreme Gefahr, in die sie gerieten. Der Akt der Gefangennahme selbst war meist von einem großen Gedränge um die Person des Königs geprägt, da um die tatsächliche Ergreifung oft lange gestritten wurde. Die Entwaffnung erfolgte nach einem stark ritualisierten Muster durch Übergabe der Waffen und anderer Gegenstände, die stellvertretend für den König standen, sowie der mehrmaligen Ableistung des Ehrenwortes durch den Gefangenen. Nach der Gefangennahme und während der oft jahrelangen, doch unter guten Bedingungen geführten Haft war ein bezeichnender Statuswechsel bei der Person des Gefangenen wahrzunehmen. So wurde etwa Johann der Gute in England nicht als König, sondern als „unser geliebter Feind“ bezeichnet. Aus der im mittelalterlichen Denken nicht vorgesehenen Gefangennahme des Königs erwuchsen für dessen Reich enorme Probleme: Rivalisierende Gruppen nutzen das entstandene Machtvakuum zu einem Kampf um die sonst allein auf die Person des Königs fokussierte Macht.

MALTE PRIEZTEL (Berlin) musste krankheitsbedingt die Teilnahme absagen, sodass sein Vortragsmanuskript "Der Gefallene Herrscher. Der Schlachtentod von Königen in der mittelalterlichen Historiographie" verlesen wurde. Er stellte die für den Herrscher existentielle Gefahr des Schlachtentodes heraus, die in besonderem Maß bei Thronkämpfen virulent war. In exemplarischer Manier interpretierte er die Quellenzeugnisse zum Tod König Manfreds von Sizilien in der Schlacht von Benevent (26. Feb. 1266) als situationsgebundene, in die allgemeine Darstellung des Herrschers in der jeweiligen Quelle eingepasste Berichte.

JÖRG ROGGE (Mainz) fasste die Ergebnisse der Tagung in einer Abschlussbilanz systematisierend zusammen: Die Position des Königs im Kampf erfordert von Fall zu Fall eine individuelle Betrachtung. Bei der Inszenierung beziehungsweise der Selbstinszenierung des Königs als Kämpfer ist vor allem eine Herrschaft stabilisierende Wirkung zu beobachten. Die tatsächliche Funktion des Königs erfuhr im Verlauf des Mittelalters eine Änderung von der aktiven Teilnahme als kämpfender Feldherr hin zu der des ordnenden Herrschers auf dem Feldherrenhügel. Ebenso waren die „innenpolitischen“ Zustände von enormer Bedeutung für den Fürsten im Kampf. Der tatsächliche Preis für den prestigeträchtigen Kampf des Königs in der Schlacht konnte von Verwundungen über Traumatisierung bis hin zum Tod führen. In der Abschlussdiskussion wurden weitere Forschungsfelder thematisiert: So kommt man bei einer übergreifenden Untersuchung des Königs als Krieger nicht umhin, auch die Kreuzzüge mit einzubeziehen. Ein bisher wenig beachtetes, jedoch nicht zu unterschätzendes Betätigungsfeld bestünde in Bezug auf die Rolle der Königinnen und ergänzend der königlichen Familie im Kampf. Ebenso wäre die Betrachtung des Kampfes aus der Sicht des Königs selbst – soweit die Quellen dies zulassen – durchaus lohnend. Auch ein Blick auf die Quellenbewertung wurde problematisiert.

Insgesamt bilden die Tagungsergebnisse einen soliden Ausgangspunkt für ein aus deutscher Sicht lange unbeachtetes Forschungsfeld, das gerade in Bezug auf die moderne Kriegs- und Friedensforschung von aktueller Bedeutung ist.

Konferenzübersicht:

Andrea Stieldorf (Bamberg) / Martin Clauss (Regensburg): Begrüßung und Einführung

Andrea Stieldorf (Bamberg): Das Bild vom König als Krieger im hochmittelalterlichen Reich.

Michael Jucker (Luzern): Alles für den König! Beutebesitz und ökonomische Güterverteilung vom Früh- zum Spätmittelalter.

Alheydis Plassmann (Bonn): Die englischen Könige im Krieg mit den keltischen Nachbarn.

Stefanie Rüther (Göttingen): Der König als Feldherr – Normen und Begrenzungen im späten Mittelalter.

Tobias Weller (Bonn): In prima fronte belli – Philipp II. und Otto IV. auf dem Schlachtfeld von Bouvines.

Martin Clauss (Regensburg): Krieg der Könige: Monarchen als Feld- und Kriegsherren im Hundertjährigen Krieg.

Uwe Tresp (Potsdam): Pacis amator oder princeps militie? Kaiser Karl IV. als Kriegsherr: Militärische Herrschertugend zwischen Anspruch, Wirklichkeit und symbolischer Darstellung.

Thomas Scharff (Braunschweig): Wo war Karl der Große eigentlich? Der karolingische Herrscher in der Schlacht.

Bastian Walter (Wuppertal): Je l´ay pris, je l´ai pris! Die Gefangennahme von Königen auf dem spätmittelalterlichen Schlachtfeld.

Malte Prietzel (Berlin): Der Gefallene Herrscher. Der Schlachtentod von Königen in der mittelalterlichen Historiographie.

Jörg Rogge (Mainz): Abschlussreferat und -diskussion.

ZitierweiseTagungsbericht Der König als Krieger. Zum Verhältnis von Königtum und Krieg im Mittelalter. 13.03.2013–15.03.2013, Bamberg, in: H-Soz-Kult, 20.07.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4931>.

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