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"Weder überflüssig noch unterlegen" – Neue Forschungen zum Widerstand im "Dritten Reich"

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.
Datum, Ort:22.02.2013–24.02.2013, Königswinter

Bericht von:
Gabriel Rolfes, Abteilung für Geschichte der Neuzeit, Institut für Geschichtswissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
E-Mail: <gabriel.rolfesgmx.de>

Als zu Beginn der 1970er-Jahre junge Familienmitglieder aus dem Kreis der „Stiftung 20. Juli 1944“ die Gründung einer Forschungsgemeinschaft erwogen, stieß dieses Vorhaben bei Älteren aus dem Umfeld des deutschen Widerstandes keinesfalls auf ungeteilte Zustimmung, erinnerte sich RÜDIGER VON VOSS (Berlin) in seinem Festvortrag anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.[1] während der XXVI. Königswinterer Tagung, die unter dem Titel „Weder überflüssig noch unterlegen“ – Neue Forschungen zum Widerstand im „Dritten Reich“ vom 22. bis zum 24. Februar 2013 gemeinsam mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Jakob-Kaiser-Stiftung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter stattfand. Zumindest die Bedenken der frühen Kritiker, die Forschungsgemeinschaft würde mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus ein allzu bald ausgeforschtes Themenfeld bearbeiten, werden durch einen Blick auf das diesjährige Programm der alljährlichen Königswinterer Tagung zerstreut: Mit den drei Themenschwerpunkten Einzelpersönlichkeiten, Widerstandskreise und Rezeptionsgeschichte setzten sich vor allem junge Referenten mit neuen, bisher weitgehend unbearbeiteten Fragestellungen zum Widerstand im „Dritten Reich“ auseinander und berichteten über den derzeitigen Stand ihrer Forschungsprojekte.

In die erste Sektion führte EBERHARD SCHMIDT (Oldenburg) mit einem Bericht über seine Biographie zu Kurt von Plettenberg ein. Mit einer personenzentrierten Perspektive wollte er die inneren Kämpfe der Verschwörer um Schuld und Moral in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken und konnte so zeigen, dass die Wege der Akteure in den Widerstand mitunter verzweigt und ungewöhnlich sein konnten. Der Facettenreichtum der Persönlichkeit Plettenberg ist wohl auch eine Ursache dafür, dass dieser aktuell nicht zu den bekannteren Persönlichkeiten des deutschen Widerstandes zählt und auch die Forschung sich bisher wenig für ihn interessiert hat. So habe der Forstwirt Plettenberg nicht nur als Gegner der nationalsozialistischen Forstpolitik dem Regime die Gefolgschaft verweigert, sondern nach Berichten über Massenverbrechen im Osten auch für ein Attentat auf Hitler geworben. Von dessen Notwendigkeit sei er ebenso überzeugt gewesen, wie von der Befürchtung beherrscht, Hitler könne zum Märtyrer und ein Attentat auf diesen zu einer zweiten „Dolchstoßlegende“ werden. Plettenberg habe zwar zum inneren Kreis um die Attentäter gezählt, sich aber aus Rücksicht auf die Mitglieder des Hauses Hohenzollern zugleich sehr vorsichtig verhalten, nachdem er Anfang 1942 zum Generalbevollmächtigten des vormaligen Preußischen Königshauses bestellt worden war.

Mit Josef Wirmer präsentierte MARIA-MAGDALENA HERMES (Bonn) eine Persönlichkeit des deutschen Widerstandes, die als Berater, Netzwerker und Mittelsmann zwischen den verschiedenen militärischen und zivilen Widerstandskreisen agierte, aber ebenfalls in der Forschung bisher wenig berücksichtigt wurde. Ihm sei nicht nur im Umkreis des Attentats vom 20. Juli eine zentrale Stellung zugekommen, sondern innerhalb des größeren Kreises der Widerständler habe ihn vor allem der Umstand ausgezeichnet, nicht nur einen frühen, sondern auch einen gradlinigen Weg in den Widerstand gefunden zu haben. Die Vortragende charakterisierte Josef Wirmer als „Brückenbauer im Widerstand” und Exponent des katholischen Widerstandes. Der aus dem katholischen Bürgertum stammende, unter anderem im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine sozialisierte Zentrumspolitiker habe aufgrund seiner Glaubensüberzeugungen, seinen moralischen, politischen und demokratischen Grundsätzen, die aus heutiger Sicht als überaus fortschrittlich zu bezeichnen seien, bereits früh gegen den Nationalsozialismus in Opposition treten müssen.

RAFAELA HIEMANN (Bonn) fragte am Beispiel der Überlieferungsgeschichte der Erinnerungen und Zeitzeugenberichte Rudolf-Christoph von Gersdorffs nach der Bedeutung persönlicher Erlebnisberichte des Widerstandes für die Geschichtsforschung und schärfte den Blick für den mitunter problematischen Umgang mit diesen Quellen. Rudolf-Christoph von Gersdorff sei historischer und juristischer Zeuge des Widerstandes gewesen. Dessen Erinnerungsprozess rekonstruiert Hiemann derzeit in ihrer Dissertation.[2] In ihrem Vortrag schilderte sie, dass es verschiedene Prägephasen für die tendenziell apologetisch vorgetragenen Erinnerungen von Gersdorffs gebe, zu denen etwa dessen Zeit als Kriegsgefangener zähle.

Mit Erwin von Witzleben stellte GEORG VON WITZLEBEN (München) einen weiteren Vertreter des Widerstandes vor. Jenen habe vor allem der Umstand ausgezeichnet, dass dieser Mann nicht erst für den Widerstand hätte gewonnen werden müssen, sondern eigenständig zur Notwendigkeit dieses Schrittes gelangt sei. Er sei aufgrund einer grundlegenden Ablehnung der NS-Politik spätestens seit 1937 sowohl Gegner des Nationalsozialismus, als auch davon überzeugt gewesen, dass dessen Beseitigung nur durch eigenes Handeln erreicht werden könne. Weiterhin habe er verständnislos auf das Zögern anderer Feldmarschälle reagiert, Hitler zu töten. Für ihn sei ein Attentat moralisch schon seit Sommer 1937 vertretbar gewesen. Politisch habe er dies uneinheitlich betrachtet, hielt spätestens seit 1942 aber auch auf dieser Ebene eine Tötung Hitlers für notwendig. 1943 habe sich Witzleben schließlich bereit erklärt, nach einem erfolgreichen Staatstreich den Oberbefehl über die Wehrmacht zu übernehmen.

Die zweite Sektion der Tagung wurde von LINDA VON KEYSERLINGK (Dresden) eröffnet, die in ihrem laufenden Dissertationsprojekt eine Netzwerkanalyse des zivilen und militärischen Widerstands zwischen 1938 und 1944 anstrebt. Der 20. Juli sei keine Einzeltat gewesen, sondern in seinem Umfeld seien eine Vielzahl von Einzelpersonen sowie verschiedene Widerstandskreise und -gruppen aktiv gewesen. Keyserlingk fragte in ihrem Vortrag, ob deren Verbindungen untereinander schon länger etablierten Beziehungsgeflechten entwachsen waren, oder ob speziell für den Widerstand neue Kontakte geknüpft worden sind. Mit einem neuen Ansatz aus der soziologischen Wirkungsforschung, in welchem die Beziehungen der Akteure untereinander mehr interessieren als die Handelnden selbst, möchte die Referentin das Netzwerk des 20. Juli mit Hilfe der Computertechnik auch optisch nachzeichnen und den zahlreich vorliegenden qualitativen Einzelanalysen der Widerstandsforschung erstmals eine quantitative Darstellung des Gesamtnetzwerks des Widerstandes hinzufügen. Ihre bisherigen Ergebnisse hätten gezeigt, dass der Netzwerkaufbau der Verschwörer weniger Schwankungen unterlegen habe als die Planungen des Umsturzes selbst. Ferner seien die frühen familiären Kontakte der Verschwörer qualitativ von ebenso hoher Bedeutung gewesen, wie die zahlreichen, dann erst nach 1938 vermittelten Kanäle innerhalb der verschiedenen Widerstandskreise. Deren Vernetzung habe vor allem zwischen 1941 und 1943 besonders deutlich zugenommen.

Einen dieser Widerstandskreise betrachtete MANUEL LIMBACH (Bonn) in seinem Vortrag über den bayrischen „Sperr-Kreis“ näher. Im Zentrum seines derzeitigen Dissertationsvorhabens steht die Frage, ob der vom bayrischen Kronprinzen Rupprecht um 1934 gegründete Widerstandskreis als spezifisch bayrischer Widerstand bewertet werden könne. Rupprecht habe damals in Erwartung des baldigen Zusammenbruchs der Regierung Hitler mit Blick auf die Konsequenzen, die daraus für das Land Bayern hätten erwachsen können, gehandelt. Für die Zeit nach dem NS-Regime sollten die mehrheitlich der Bayrische Volkspartei und der Wittelsbacher-Monarchie nahestehenden Protagonisten des Kreises um Franz Sperr, Otto Geßler und Eduard Hamm Vorbereitungen treffen, um Sicherheit und Ordnung in Bayern zu gewährleisten.[3] Im Rahmen dieser Tätigkeiten sei es zu zahlreichen Kontakten mit den Kreisauern und dem Goerdeler Kreis, sowie mit den Verschwörern um Stauffenberg gekommen. Zu einer Verständigung der verschiedenen Gruppen hätten diese Kontakte jedoch aufgrund inhaltlicher Differenzen um die Zukunft Bayerns nicht geführt. Der „Sperr-Kreis“ sei eine Auffangorganisation für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus gewesen. In der Konzeption des Kreises sei ein regionalspezifisches Element des bayrischen Widerstandes deutlich geworden, da die Interessen und das Territorium Bayerns im Zentrum der Bemühungen der Akteure gestanden hätten. Jedoch seien auch andere Motivationen, wie ein ausgeprägter Freiheits- und Rechtsstaatsgedanke, sowie eine tiefe christliche und humanistische Prägung bei diesen zu erkennen gewesen, welche durchaus die politische Gesamtentwicklung Deutschlands in den Blick genommen hatten.

Im folgenden Vortrag stellte STEPHEN SCHRÖDER (Dormagen/Bonn) den „Bonner Kreis“ um den Historiker und Pädagogen Paul Franken vor, dessen quellengestützte Bearbeitung ein weiteres Desiderat ist.[4] Franken habe keinen geradlinigen Weg in den Widerstand gefunden, obwohl er im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine sozialisiert worden und aus religiösen Motiven den Nationalsozialismus abgelehnt habe. Nach der Gleichschaltung seines Studentenverbandes habe er eine politische Hinwendung zum NS vollzogen, hingegen dann aber ab 1935 Verbindungen zu widerständigen Persönlichkeiten wie dem Zentrumspolitiker Konrad Adenauer, Widerstandsgruppen christlicher Gewerkschaftler um Jakob Kaiser, sowie dem Vatikan aufgebaut. Auch wenn für den im katholischen Milieu verhafteten, ansonsten allerdings heterogen zusammengesetzten „Bonner Kreis“ keine festen Strukturen und Mitglieder zu fassen seien, habe dessen Rolle im Widerstand vor allem in einer allgemeinen Mittlerfunktion zwischen verschiedenen Gruppen des Widerstandes in Düsseldorf und Köln, sowie dem gesamten Reich bestanden.

Die dritte Sektion der Tagung leitete HENRIETTE SCHUPPENER (Köln) mit einem Vortrag über die Gedenkfeiern zum 20. Juli in Berlin ein. In ihrer entstehenden Doktorarbeit untersucht sie die Entwicklung der offiziellen Feierlichkeiten der Bundesrepublik zum Gedenken an den versuchten Staatsstreich der Verschwörer um Stauffenberg. Nachdem die Widerständler des 20. Juli in der direkten Nachkriegszeit nicht als Opfer des Regimes anerkannt worden seien, hätten sich die Angehörigen in der späteren „Stiftung 20. Juli 1944“ selbst organisiert und einen eigenen Gedenktag gewünscht. Seit Mitte der 1950er-Jahre sei dies politisch möglich gewesen und ein Gedenktag sei ebenso eingeführt, wie eine Gedenkstätte in Plötzensee eröffnet worden. Ein umfassendes Interesse der Politik habe es an diesem Erinnern dennoch nicht gegeben, dieses sei erst in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Erinnerungswillen der Familien hinzugetreten. Ferner habe es mehrere von verschiedenen Trägern organisierte Gedenkfeiern in Bonn, in Plötzensee und am Bendlerblock gegeben. Seit 1996 besteht schließlich eine einheitliche Gedenkveranstaltung, bei welcher die Bundesregierung Mitveranstalter ist. Seit der Gründung der Bundesrepublik sei insgesamt ein zunehmendes Interesse von Staat und Gesellschaft am Erinnern an den 20. Juli festzustellen. Hierbei sei besonders zu bemerken, dass sich diese Entwicklung von privaten Gedenken zu einer staatlichen und militärischen Gedenkkultur ausgebildet habe.

Mit dem Buch/ DVD-Projekt „Widerstand und Wehrmacht“ gab THOMAS REUTHER (Potsdam) Einblick in einen medialen Teilbereich der historisch-politischen Bildungsarbeit, welche sowohl Orientierungswissen für ein breites Publikum bereitstellen, als auch dazu befähigen solle, sich selbst ein Bild vom Widerstand zu machen.[5] Am Thema des Widerstandes stellte der Referent die verschiedenen Themenfelder des Projektes vor, welche von der Herrschaft des Nationalsozialismus über Krieg und Widerstand bis zur bundesrepublikanischen Erinnerungstradition reichten. Als Leitfragen für seinen Vortrag formulierte Reuther unter anderem jene nach den Möglichkeiten, welche es zum Widerstand im „Dritten Reich“ gegeben habe. Der Vortrag identifizierte sechs Arten des Widerstandes, die auch im vorgestellten Medium erfahrbar und vermittelbar würden: Diese reichten vom Staatsstreich über humanitären Widerstand, Sabotage und Verweigerung sowie Zusammenarbeit mit dem Kriegsgegner bis zu Anschlägen auf die Infrastruktur oder Vertreter der Staatsmacht.

Den abschließenden Beitrag der Tagung hielt FRAUKE GEYKEN (Göttingen). Sie erläuterte ihr aktuelles Buchprojekt zu den „vergessenen Frauen des Widerstandes“. Die Forschung habe sich bisher schwerpunktmäßig mit den (männlichen) Hauptakteuren des Widerstandes beschäftigt. Abseits von Sophie Scholl, die die Referentin ebenfalls in ihrem Buch behandeln will, habe es speziell im Umfeld des 20. Juli weibliche Akteurinnen und Mitwissende des Widerstandes gegeben, die die Referentin als „Frauen des Widerstandes“ zusammenstellen will; ein weiterer Gesichtspunkt in ihrer Arbeit seien Frauen, die gar nicht gewusst hätten, dass ihre Angehörigen im Widerstand aktiv waren. So fragte Geyken in ihrem Vortrag, was die Lebensleistungen der Frauen des Widerstandes gewesen seien. Zu keiner Zeit habe die Aufgabe dieser Frauen auf „Kaffeekochen für den Widerstand“ reduziert werden können, wie die Referentin bewusst provokant formulierte.

Die „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“ sieht es als ihre Aufgabe an, neben dem Vortragsprogramm ebenso den Austausch mit Zeitzeugen und Angehörigen der Widerstandskämpfer zu pflegen. Mit dem „Dorothee-Fliess-Preis“ fördert sie die wissenschaftliche Betätigung im Widerstand.[6] In diesem Jahr erhielt diesen Preis Antje Vollmer für ihr Buch „Doppelleben - Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop“[7], welches Christoph Studt in seiner Laudatio als eine Art Collage charakterisierte.[8] Auch die Preisträgerin schlug in ihrer Dankesrede den Bogen zum Tagungstitel und bemerkte, dass der Widerstand noch lange nicht ausgeforscht sei. Denn es gebe noch viele Aspekte, die gänzlich unbekannt seien und zu deren Erforschung sie die 142 Teilnehmer der Tagung ermunterte.

Konferenzübersicht:

Abendvortrag
Rüdiger von Voss (Berlin): Die Geschichte der „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“ - Ein Rückblick nach 40 Jahren

Sektion I: Einzelpersönlichkeiten

Eberhard Schmidt (Oldenburg): „Wir müssen Hitler umbringen“ - Kurt von Plettenberg und sein Widerstand gegen das „Dritte Reich“

Maria-Magdalena Hermes (Bonn): Josef Wirmer. Der Brückenbauer im Widerstand gegen Hitler

Rafaela Hiemann (Bonn): „Wir waren weder ‚Militärs‘ noch Agenten oder Attentatsexperten. Wir waren lediglich deutsche Soldaten“ - Rudolf-Christoph von Gersdorff als Zeuge des Widerstandes

Georg von Witzleben (München): „Wenn es gegen den Satan Hitler geht...“ - Erwin von Witzleben im Widerstand

Sektion II: Widerstandskreise

Linda von Keyserlingk (Dresden): Ein Netzwerk für den Staatsstreich. Zur Dynamik von Strukturen und Personengruppen im Beziehungsgeflecht von zivilem und militärischem Widerstand 1938-1944

Manuel Limbach (Bonn): Der Sperr-Kreis. Bayrischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus?

Stephen Schröder (Dormagen/Bonn): Paul Franken und der „Bonner Kreis“ im Widerstand gegen Hitler

Abendveranstaltung
Verleihung des „Dorothee-Fliess-Preises“ für Widerstandsforschung

Sektion III: Rezeptionsgeschichte

Henriette Schuppener (Köln): Das Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit

Thomas Reuther (Potsdam): Widerstand und Wehrmacht. Hilfen für die politische Bildungsarbeit. Ein Projekt des Militärhistorischen Forschungsamtes

Frauke Geyken (Göttingen): Die vergessenen Frauen des Widerstandes

Anmerkungen:
[1] Redentext online verfügbar: <www.forschungsgemeinschaft-20-juli.de/images/stories/Vortraege/rvv%2040%20jahre.pdf> (24.03.2013).
[2] Einen Einblick gibt: Rafaela Hiemann, Widerstand und kumulative Erinnerungskonstruktion: Rudolf-Christoph Freiherr von Gersdorff, in: Magnus Brechtken (Hg.), Life Writing and Political Memoir - Lebenszeugnisse und Politische Memoiren, Göttingen 2012, S. 145-202.
[3] Zu Eduard Hamm sind die Ergebnisse der Diplomarbeit Limbachs wertvoll: Manuel Limbach, Eduard Hamm - Ein Weimarer Liberaler im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 23 (2011), S. 241-255.
[4] Zum Desiderat: Schröder, Stephen, Dr. Paul Franken (1903–1984): Ein katholischer Akademiker in den rheinischen Widerstandskreisen; <www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_17_10/HPM_17_10_06.pdf> (24.3.2013).
[5] Das Duo Buch/ DVD lag zum Zeitpunkt der Tagung noch nicht vor. Seit Ende März 2013 ist es nun erhältlich; Thomas Reuther, Widerstand und Wehrmacht. Buch und DVD, Freiburg 2013. Die DVD ist eine Co-Produktion des Autorenteams für Moderne Ausbildungstechnologie (MAT) in Dresden und des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw, vormals MGFA) in Potsdam.
[6] Zu Preis und Preisträgern: <www.dorothee-fliess-fond.de/> (24.3.2013).
[7] Antje Vollmer, Doppelleben. Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop, Frankfurt am Main 2010.
[8] Laudatio online abrufbar: <www.forschungsgemeinschaft-20-juli.de/presse/presseinformationen/102-preisverleihung-an-frau-dr-antje-vollmer> (24.3.2013).

ZitierweiseTagungsbericht "Weder überflüssig noch unterlegen" – Neue Forschungen zum Widerstand im "Dritten Reich". 22.02.2013–24.02.2013, Königswinter, in: H-Soz-u-Kult, 26.06.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4879>.

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