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Das Haus im Kontext – in europäischer Perspektive

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Joachim Eibach, Historisches Institut, Universität Bern; Inken Schmidt-Voges, Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, Universität Osnabrück; in Zusammenarbeit mit Simone Derix, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians Universität München
Datum, Ort:05.03.2013-08.03.2013, Rheinfelden

Bericht von:
Simone Zweifel, Departement Geschichte, Universität Basel/ Historisches Seminar, Universität Luzern
E-Mail: <simone.zweifelunibas.ch>

Die internationale Tagung „Das Haus im Kontext – in europäischer Perspektive“ war die 5. Jahrestagung des Arbeitskreises „Haus im Kontext: Kommunikation und Lebenswelt“. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit spezifischen Kommunikationsformen, lebensweltlichen Praktiken und Ordnungsvorstellungen im Haus und um das Haus herum, während der Vormoderne und der Moderne. Ziel der Tagung war, die Perspektive vom spezifisch deutschen geschichtswissenschaftlichen Forschungskontext auf internationale Forschungsdiskussionen sowie Diskussionen anderer Disziplinen auszuweiten.

In ihren Einführungen zum Haus in der Vormoderne und zum Haus im 19. und 20. Jahrhundert wiesen INKEN SCHMIDT-VOGES (Osnabrück) und JOACHIM EIBACH (Bern) auf bestimmte Spezifika des Hauses in den von ihnen betrachteten Zeiträumen hin. Angesprochen wurde unter anderem, dass in verschiedenen Sprachen und Forschungskontexten unterschiedliche Begriffe für das Haus oder den Haushalt verwendet werden, was während der Tagung immer wieder Thema war. Doch nicht nur die Frage nach der Terminologie erwies sich als immer wiederkehrender Diskussionspunkt, sondern auch jene, ob das „Haus“ überhaupt eine sinnvolle analytische Kategorie darstelle. Joachim Eibach hat hierzu das Konzept des „offenen Hauses“ vorgeschlagen. Dabei stehen kommunikative Praktiken von Akteuren des Hauses im Vordergrund, wobei auch deren soziales Umfeld, wie beispielsweise die Nachbarschaft, von Bedeutung sei. Ein wichtiger Aspekt sei etwa jener der Kopräsenz als spezifische soziale Ressource. Dem Konzept des „offenen Hauses“ seien auch die soziale Konstruktion des Raumes sowie normative Ordnungen inhärent. Ebenfalls wichtig sei das physische Gebäude des Hauses, inklusive der räumlichen Einteilung desselben. Das „offene Haus“ als Konzept sei im Übrigen universell und auf alle Epochen anwendbar, was den Reiz desselben ausmache.

KASPAR VON GREYERZ (Basel) vermittelte in seiner Keynote, in der er sechs Selbstzeugnisse aus dem 17. Jahrhundert vorstellte, konkrete Vorstellungen frühneuzeitlicher Akteure von Häusern. In diesen Selbstzeugnissen wird das Haus unter anderem als konfessioneller Schutzraum sowie als Ort des Vorlesens des Evangeliums verstanden. Über den häuslichen Raum schrieb auch der Toggenburger Dorfpfarrer Alexander Bösch. Er lernte gemäß eigener Aussage kochen und übernahm weitere, normalerweise der Frau zugewiesene „geschäfft“, um den eigenen Raum für sich behalten zu können und nicht „frömbde“ Personen aufnehmen zu müssen. Eine solche Angabe, betonte Kaspar von Greyerz, sei ihm aus anderen ähnlichen Quellen nicht bekannt. RAFFAELLA SARTI (Urbino) ging in der zweiten Keynote auf unterschiedliche Begriffsbestimmungen von „oikos“, „domos“, „Haus“, „Haushalt“, „casa“, „maison“ und „house“ ein, wobei deutlich wurde, dass sich einige Begriffe besonders auf das physische Gebäude, andere auf die darin lebenden und agierenden Personengruppen beziehen. Sarti verwies zudem auf unterschiedliche Bausubstanzen von Häusern, die auch auf den Reichtum der Besitzenden hinweisen konnten.

Im ersten Vortrag der Sektion „Geschichtswissenschaftliche Zugänge“ gab PHILIP HAHN (Tübingen) einen historiographischen Überblick vom „ganzen“ zum „offenen“ Haus, in dem er betonte, dass der Begriff des Hauses in der deutschsprachigen Forschung eng an den Brunnerschen Begriff des „ganzes Hauses“ geknüpft sei. Häufig werde jedoch vergessen, dass Karl-Sigismund Kramer schon 1950 gefordert habe, das Haus im Kontext der Gesellschaft zu analysieren. Des Weiteren sprach Hahn an, dass nur eine Minderheit der Forschenden, die konkret zum Haus und zur Familie in der Frühen Neuzeit gearbeitet haben, in die Brunner-Debatte involviert gewesen sei. Diese scheint die Grenzen des deutschsprachigen Raums nicht überschritten zu haben, was die weiteren Beiträge des Panels zu „Geschichtswissenschaftliche Zugänge“ verdeutlichten: ÉLIE HADDAD (Paris) referierte über das ‚Haus’ im Werk von Claude Lévi-Strauss bis zur aktuellen historischen Forschung in Frankreich, wobei er unter anderem auf die Schwierigkeit des Dialoges zwischen Historiker/innen und Sozialwissenschaftler/innen verwies. DIONIGI ALBERA (Aix-en-Provence) zeigte auf, dass Familienforschung in Italien ungefähr seit den 1970er-Jahren von großer Bedeutung sei, wobei er zwischen drei Ansätzen unterschied: dem „household economic-approach“, bei dem regionale Unterschiede mit ökonomischen und sozialen Faktoren in Verbindung gebracht werden, dem „home-approach“, bei dem – beeinflusst durch die Geschlechter- und Kulturgeschichte – etwa Intimität, soziale Distanz und Kleidung untersucht werden, sowie dem „kinship-approach“ der microstoria. In ihrem Beitrag zu Crossing the threshold: researching English homes stimmte CATHERINE RICHARDSON (Kent) der Kritik Haddads zu, dass die einzelnen Disziplinen zu wenig zusammenarbeiteten, und auch SURAIYA FAROQHI (München), die in ihrem Beitrag die Erforschung des Hauses in der türkischen Geschichtswissenschaft und Architekturgeschichte erörterte, thematisierte die Schwierigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit. Im Gegensatz zur türkischen Forschung, in der die Materialität des Hauses im Vordergrund steht, sei das Haus in England, so Catherine Richardson, „not thought about materials“. Dort sei die Hausforschung insbesondere von wirtschaftsgeschichtlichen Ansätzen beeinflusst, der Haushalt werde vor allem als ökonomische Kategorie betrachtet. Zunehmend stünden aber Fragen nach häuslichen Praktiken sowie Innendekorationen/-einrichtungen, mit denen sich speziell Kunsthistoriker/innen beschäftigten, im Zentrum des Interesses. Dieser Forschungstrend lässt sich auch in Schweden ausmachen, wie KARIN HASSAN JANSSON (Uppsala) aufzeigte. Gearbeitet werde etwa zur Organisation von Haushalten, zur „household culture“. Dabei werde der geschlossene Charakter des Haushalts hinterfragt, wie dies auch in der deutschsprachigen Forschung gemacht wird. Jansson forderte, in der Hausforschung vermehrt soziale Praktiken zu betrachten. ALICE VELKOVÀ (Prag) referierte zur Forschung zum Haus in Tschechien und der Slowakei: Insbesondere in Tschechien sei das Haus ein beliebtes Forschungsobjekt. Historisch-demographische Forschung werde dabei häufig mit Fragen zur Geschichte der Familie, zum Lebenszyklus sowie zu sozialen, ökonomischen und rechtlichen Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung kombiniert. In der Slowakei hingegen gebe es wenig Forschung zu diesem Thema.

In diesem Panel wurde deutlich, dass das von Wilhelm Heinrich Riehl entworfene und von Otto Brunner popularisierte Konzept des „ganzen Hauses“ vorwiegend in der deutschsprachigen Forschung diskutiert wurde – dies im Gegensatz zur Cambridge Group um Peter Laslett, die die einzige Forschungsgruppe zum Haus oder Haushalt mit europaweitem Einfluss zu sein scheint. Es wurde diskutiert, ob der Einfluss der Cambridge Group darin begründet liegen könnte, dass es zuerst sozialhistorische Basisforschung brauchte, um später auch materielle und kulturelle Aspekte rund um das Haus betrachten zu können, die im Moment im Trend zu liegen scheinen.

Der Austausch zwischen der Geschichtswissenschaft und anderen sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen wurde im Panel „Zugänge anderer Disziplinen“ gesucht. Der Sozialanthropologe HEINZPETER ZNOJ (Bern) thematisierte Transformationen vernakularer Architektur am Beispiel austronesischer Traditionen in Zentral-Sumatra. Im Gegensatz zur Sozialanthropologie spielen Konzepte des Hauses laut BARBARA KRUG-RICHTER (Saarbrücken) in der Volkskunde/Europäischen Ethnologie und nach EMMANUEL ALLOA (St. Gallen) auch in der Philosophie derzeit nur eine marginale Rolle. Fragen zur genealogischen Kontinuität und zu dynastischen Konstellationen rund um das Haus waren hingegen in der deutschen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Sujet. Dieses war in einigen zeitgenössischen Texten so dominant, dass laut NACIM GHANBARI (Siegen) von einer literarischen Gattung des Häuserromans gesprochen werden kann.

Die folgende Sektion richtete das Augenmerk auf das Verhältnis von Raum und sozialen Beziehungen. JAMES PALMITESSA (Michigan) stellte hierzu seine Arbeit zu Nachlassinventaren aus Prag aus dem 16. Jahrhundert vor. Palmitessa wies darauf hin, dass in diesen Quellen eine strukturell-funktionale Raumverteilung in den Häusern fassbar sei und dass räumliche Verschränkung und sozialer Austausch zwischen Nachbarn, beispielsweise an „kommunikativen Mischzonen wie Brunnen“, stattgefunden hätten. Daher erscheine ihm Eibachs Konzept des „offenen Hauses“ als geeignet, um das Haus besser zu verstehen. Auch das Beispiel Hamburgs des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, das FRANK HATJE (Hamburg) präsentierte, zeige, dass „functional subdivisions on spatial terms generated social relations beyond the sphere of household and immediate neighbourhood.“ Ferner konnte das Haus Ort der Ausbildung und Berufstätigkeit sein, wie ELISABETH JORIS (Zürich), Bezug nehmend auf das 19. Jahrhundert, ausführte. Im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen jüdischen Kontext war das Haus laut BIRGIT KLEIN (Heidelberg) insbesondere als Wirtschaftseinheit bedeutsam, wobei in der Praxis – trotz gegenteiliger rechtlicher Normen – auch Frauen erbrechtliche Ansprüche stellen konnten.

„Normen und Praktiken“ waren Thema der IV. Sektion, in die ERIC PILTZ (Dresden) einführte. Piltz betonte, dass das Haus ein Schnittpunkt sozialer und rechtlicher Normen sei, wobei die normative Ordnung der Diskursivierung von Normabweichung unterliege. Normen und Praktiken würden von verschiedenen Faktoren beeinflusst und seien sowohl reziprok als auch fluid. Vor diesem Hintergrund thematisierte zunächst ANTON TANTNER (Wien) die Praxis der Hausnummerierungen in Wien. Er ging davon aus, dass die Einführung der Hausnummerierungen den staatlichen Zugriff auf die Untertanen erlauben sollte. Dass ein Haus und dessen Bewohner/innen in der Frühen Neuzeit nicht notwendigerweise fest miteinander verknüpft waren, legte KARSTEN LABAHN (Rostock) am Beispiel von Stralsund dar. Hauswechsel seien in frühneuzeitlichen Städten ein alltägliches Phänomen gewesen, bei dem soziale Beziehungen eine wichtige Rolle spielten, besonders, wenn es um die Frage ging, wohin man umzog. Einfluss auf die Mobilität hatten ferner Lebenszyklen sowie die Frage, ob man „Neubürger“ war oder nicht. Um soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten, waren Besuche in der Frühen Neuzeit bedeutsam, wie GABRIELE JANCKE (Berlin) aufzeigte. Doch waren nicht nur mit den Gastgebenden in Beziehung stehende Personen Besucher/innen respektive Gäste des Hauses, sondern auch Arme oder Bedürftige, die aufgenommen und versorgt wurden.

Das Haus spielte auch im antiken Griechenland und Rom eine bedeutende Rolle. Vergleichende Perspektiven fokussieren jedoch laut ASTRID HABENSTEIN (Bern) in der Regel auf Teilbereiche und nicht auf das Haus als Ganzes. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass Unklarheiten darüber bestünden, was das Haus in der Antike ausmache. Sie erläuterte vier Perspektiven auf das antike Haus: Das Haus als Gebäude bzw. räumliches Ensemble, die zum Haus gehörenden Personen und deren soziale Beziehungen untereinander, das Haus und seine soziopolitische Umwelt sowie Normen und soziale Praktiken rund um das Haus. Mit dem „household“ in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Aristoteles-Kommentaren beschäftigte sich ANNA BECKER (Basel). Sie ging davon aus, dass der „household“ zentral für das Politische des frühneuzeitlichen Europa gewesen sei. Abschließend verband SURAIYA FAROQHI (München) die Frage nach den Normen mit der konkreten Geschichte der Architektur im Osmanischen Reich.

In seinem Gesamtkommentar griff DAVID SABEAN (Los Angeles) noch einmal zentrale Punkte der Diskussionen auf und kam auch auf methodische Aspekte zu sprechen. Unter anderem griff er die Diskussion rund um die „microhistory“ auf, die James Palmitessa als „path to the future“ vorgeschlagen hatte, was Dionigi Albera nicht unterstützte, mit dem Argument, dass die microstoria zur Akkumulation neige, nicht aber vergleichen könne. Élie Haddad hatte zur Diskussion gestellt, diesem Problem durch konsequente und umfassende Kontextualisierung zu begegnen. David Sabean betonte in seinem Kommentar, dass sowohl Partikularität, Spezifität als auch Kontext wichtig seien für eine komparatistische Methode. Das Hauptproblem sei jedoch die Komplexität sozialer Interaktionen im Haus und dass dort Menschen mit unterschiedlichen Netzwerken, Interessen und „Selfs“ kommunizierten und handelten. Er schlug vor, die Geschichte des Hauses mit der Geschichte des Selbst zusammenzubringen, denn „different kinds of selfs were coming together in different houses“. Dazu gehöre auch die Frage, „what people actually do“. Bei der Verwendung des Hauses als analytische Kategorie bestehe zudem die Schwierigkeit, damit Wandel zu analysieren. Zum Schluss betonte Sabean die Wichtigkeit des internationalen und interdisziplinären Austauschs – nur so sei es möglich, der Vielschichtigkeit dieses Themas gerecht zu werden.

Das Haus scheint eine interessante Kategorie darzustellen, um unterschiedliche soziale Beziehungsformen wie etwa Verwandtschaft, Nachbarschaft oder auch Freundschaft sowie verschiedene Perspektiven miteinander zu verbinden. Ob der Komplexität aller Bereiche, die mit dem Haus zusammenhängen, zu denen unter anderem die Materialität – inklusive Bausubstanzen und Innendekorationen –, die Menschen in ihren sozialen Beziehungen, die Gemeindestrukturen, in denen die Häuser eingebunden waren und sind, die Normen, die Praktiken, der Arbeitsalltag im Haus, die Gastfreundschaft und damit verbunden auch Ideale der Charité, mit dem Konzept des „offenen Hauses“ gerecht werden kann, bleibt von der zukünftigen Forschung zu beantworten. Deutlich wurde jedoch, dass unter dem „Dach“ des „Hauses“ Forschende versammelt werden können, deren unterschiedliche räumlichen, zeitlichen, thematischen und disziplinären Perspektiven auf einen gemeinsamen Forschungsgegenstand zu äußerst inspirierenden Diskussionen führen können. Die Ergebnisse dieser Tagung sollen in Form einer Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Konferenzübersicht:

Inken Schmidt-Voges (Osnabrück): Das Haus in der Vormoderne

Joachim Eibach (Bern): Das Haus im 19. und 20. Jahrhundert

Kaspar von Greyerz (Basel): Das Haus und häusliche Beziehungen aus der Perspektive frühneuzeitlicher Selbstzeugnisse

Raffaella Sarti (Urbino): House and Home in Europe (1500-1800)

Sektion I: Geschichtswissenschaftliche Zugänge

Jon Mathieu (Luzern/Zürich): Einführung in die Sektion

Philip Hahn (Tübingen): Vom „ganzen Haus“ zum „offenen Haus“: Tendenzen deutschsprachiger Forschung seit 1945

Élie Haddad (Paris): What is a ‚House‘? From Lévi-Strauss to Recent French-Scholar Research

Dionigi Albera (Aix-en-Provence): Research traditions in Italy on house, relatives and neighbours

Catherine Richardson (Kent): Crossing the threshold: researching English homes

Alice Velková (Prag): Forschungstraditionen zum „Haus“ in Tschechien und der Slowakei

Karin Hassan Jansson (Uppsala): Households in Practice: Agency and Authority in Early Modern Sweden

Sektion II: Zugänge anderer Disziplinen

Margareth Lanzinger (Hannover/Wien): Einführung in die Sektion

Heinzpeter Znoj (Bern): Transformations of vernacular architecture in Central Sumatra

Barbara Krug-Richter (Saarbrücken): Hauskonzepte in der Europäischen Ethnologie

Emmanuel Alloa (St. Gallen): Oikos und Oikonomia in der Philosophie

Nacim Ghanbari (Siegen): Das „Haus“ in der Literaturwissenschaft: „Häuserromane“

Sektion III: Räume und Relationen

Elizabeth Harding (Wolfenbüttel): Einführung in die Sektion

James Palmitessa (Michigan): Haus und Nachbarn in Prag an der Schwelle zur Frühen Neuzeit

Frank Hatje (Hamburg): Private Öffentlichkeit. Beziehungsräume und Raumbezüge im norddeutschen Bürgertum um 1800

Elisabeth Joris (Zürich): Haus, Profession und Geschlecht im 19. Jahrhundert. Das Haus als Ort der Ausbildung und Berufstätigkeit

Birgit Klein (Heidelberg): Besitztransfer, Geschlechter- und Generationsbeziehungen in jüdischen ‚Häusern‘

Simone Zweifel (Basel/Luzern): Zwischenkommentar

Sektion IV: Normen und Praktiken

Eric Piltz (Dresden): Einführung in die Sektion

Anton Tantner (Wien): Vom Hausnamen zur Hausnummer: Die Adressierung des Hauses

Karsten Labahn (Rostock): Hauswechsel

Gabriele Jancke (Berlin): Economy, social relationships, types of households: Hospitality in an early modern household society

Sektion V: Wissensordnungen

Heinrich Richard Schmidt (Bern): Einführung in die Sektion

Astrid Habenstein (Bern): oikos und domus – Die griechisch-römische Antike und das ‚Haus‘

Anna Becker (Basel): The household in the intellectual tradition of medieval and early modern Europe

Suraiya Faroqhi (München): Research on the Ottoman (or Turkish) house: a bundle of controversies and contradictions

David Sabean (Los Angeles): Gesamtkommentar

ZitierweiseTagungsbericht Das Haus im Kontext – in europäischer Perspektive. 05.03.2013-08.03.2013, Rheinfelden, in: H-Soz-u-Kult, 20.06.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4867>.

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