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Sprache und Konflikt. Semantische Kämpfe in Rom zwischen Republik und Prinzipat

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Claudia Tiersch / Marian Nebelin, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Datum, Ort:09.01.2013–11.01.2013, Berlin

Bericht von:
Frank Görne, Heinrich Schliemann-Institut für Altertumswissenschaften, Rostock
E-Mail: <frank.goerneuni-rostock.de>

Im Fokus der Tagung lagen Reinhart Kosellecks Konzept „semantischer Kämpfe“ und dessen Anwendbarkeit auf die Übergangszeit zwischen später Römischer Republik und früher Kaiserzeit.

Nach Koselleck ist der semantische Kampf ein Phänomen aller „Krisenzeiten“ und bezeichnet eine Auseinandersetzung um Definitionen politischer und sozialer Positionen durch die jeweils beteiligten Akteure. In der „Sattelzeit“ (1750-1850), besonders im Zuge der Französischen Revolution, so Kosellecks Annahme, intensivierten sich diese Konflikte deutlich, da der „Erfahrungsgehalt“ der umkämpften Begriffe abnahm, während gleichzeitig die damit verknüpften Erwartungen zugenommen hätten.[1] Inwieweit sich ähnliche Tendenzen auch für die „Transformationsepoche“ zwischen Römischer Republik und Prinzipat feststellen lassen, war eine der Leitfragen der gut besuchten internationalen Tagung in Berlin. In insgesamt siebzehn Vorträgen wurden die Auswirkungen des politischen und sozialen Wandels dieser Epoche auf die Semantik der Zeitgenossen untersucht. Hierbei wurde deutlich, dass die Frage nach der Anwendbarkeit von Kosellecks Modell des Kampfes um die „richtigen Begriffe“ auf die Übergangszeit zwischen Republik und Kaiserzeit eine lohnenswerte ist. Im Folgenden wird eine Auswahl der gehaltenen Vorträge näher vorgestellt.

Einleitenden Charakter hatte der erste Tagungsvortrag von CHRISTOF DIPPER (Darmstadt). In ihm zeichnete er die Entwicklung des koselleckschen Konzepts „semantischer Kämpfe“ nach. Dabei vertrat Dipper die These, dass Koselleck sein Konzept, das er in seiner Dissertation „Kritik und Krise“ entwickelt hatte, in den 1990er-Jahren „stillschweigend“ einer Versachlichung unterzogen und in eine „Semantik des Sprachwandels“ eingebettet habe. Ursprünglich sei dieser von einer „fatalen Eigenlogik der Sprache“ ausgegangen, die die Aufklärer aufgrund einer dualistischen Denkform manichäischen Ursprungs in einen immer schärfer werdenden Sprachkampf stürzte und sie zu einem „Anspruch auf Unfehlbarkeit der eigenen Ideologien“ trieb. Mit Kosellecks Konzentration auf den Aspekt der „Zeit“ wandelte sich jedoch seine Auffassung von den semantischen Kämpfen. Er ging nun davon aus, dass sich durch das Auseinanderdriften von Erwartungen und Erfahrungen im Laufe des 18. Jahrhunderts die Bedeutungsgehalte vieler umkämpfter Begriffe änderten. Um solche „Grundbegriffe“ fänden „Deutungskämpfe“ statt, da ihnen ein besonderes semantisches Potential innewohne. Dipper machte in seinem Vortrag deutlich, dass Koselleck seine Theorie von den semantischen Kämpfen in Hinblick auf die „Sattelzeit“ entwickelt hatte und es daher offenbleibt, inwieweit ihre Anwendung auf die Vormoderne sinnvoll ist. Die anschließende Diskussion verdichtete sich auf die Frage danach, ob in der Antike ein Kampf mit semantischen Mitteln oder um die Semantik geführt wurde.

Den ersten Beitrag zur Untersuchung dieser Frage lieferte MARTIN JEHNE (Dresden). Er griff in ihm auf die vom Koselleckschüler Willibald Steinmetz eingeführte Unterscheidung zwischen „Sagbarem“ und „Machbarem“ zurück und wendete sie auf den spätrepublikanischen Diskurs um die Erfüllung notwendiger Aufgaben auf der einen Seite und den Anspruch auf Einhaltung von Regeln zur Machtbegrenzung einzelner nobiles auf der anderen Seite an. Jehne zeigte anhand von einigen Abschnitten in Ciceros Rede „de lege Manilia“ über den Oberbefehl des Pompeius im Krieg gegen Mithridates VI., dass im politischen Diskurs der späten Republik über die Notwendigkeit und mögliche Negativfolgen umfangreicher Militärkommandos debattiert werden konnte, während die eigentlich naheliegende Diskussion über eine Alternative zur Republik (in dem Fall die Monarchie) ausbleiben musste. So konnten zwar Systemkorrekturen vorgenommen, Alternativen zum System aber nicht artikuliert werden; ein „offener semantischer Kampf“ um die Beschaffenheit der res publica fand nicht statt. Das Sagbare blieb, so Jehne, deutlich hinter dem Machbaren zurück.

MARIAN NEBELIN (Berlin) beschäftigte sich in seinem Vortrag mit den Extremfällen „asymmetrischer Gegenbegriffspaare“, indem er die Unterscheidung zwischen „Guten“ (boni) und „Bösen“ (improbi/mali) in der Römischen Republik und im Prinzipat in den Fokus rückte. Nach Koselleck sind „asymmetrische Gegenbegriffe“ Sonderfälle von semantischen Kämpfen, bei denen (positive) „Selbst-“ und (negative) „Fremdbezeichnungen“ auseinander treten. Im Extremfall wird die diskreditierende Wirkung solcher Gegenbegriffe soweit getrieben, dass dem Gegner die Existenzberechtigung abgesprochen wird.[2] Für die Gegensatzpaare boni/improbi und boni/mali konnte Nebelin anhand der Verwendung durch Cicero, Sallust und Velleius Paterculus neben einer „Inklusions-“ auch eine „Exklusionskomponente“ nachweisen und somit die Nutzung asymmetrischer Gegenbegriffe für die ausgehende Republik glaubhaft machen. Im Prinzipat seien dann, so Nebelin, die semantischen Kämpfe durch die unangefochtene Stellung der principes in andere Bereiche als den politischen verdrängt worden.

Der sprachlichen Auseinandersetzung mit dem schwierigen Phänomen des Bürgerkriegs widmete sich KURT RAAFLAUB (Providence). Dazu gliederte er seinen Vortrag in zwei Abschnitte. Im ersten arbeitete er zunächst die Unterschiede zwischen griechischen (am Beispiel des Thukydides) und römischen (am Beispiel des Sallust) Bürgerkriegsanalysen heraus. Während die Griechen den Bürgerkrieg erfolgreich mit politischen Kategorien zu fassen versuchten, hätten die Römer Probleme, das Phänomen angemessen zu erklären, da sie vornehmlich moralische nutzten. Die Konzentration der römischen Senatsaristokratie (der die meisten Historiographen angehören) auf res gestae führe bei ihnen zu einer Verleugnung und Verschleierung der Realität des Bürgerkriegs im politischen Diskurs. Im zweiten Abschnitt illustrierte Raaflaub dies anhand der Agitationen der Parteien im Bürgerkriegsjahr 49/48 v.Chr. zwischen Caesar und Pompeius. Beide Seiten leugneten zwar auf sprachlicher Ebene den Bürgerkrieg, jedoch auf unterschiedliche Weise. Raaflaub konnte zeigen, dass Caesars Gegner vermittels des senatus consultum ultimum schlicht der anderen Seite die Zugehörigkeit zur res publica absprachen und damit den inneren Krieg in einen äußeren Krieg umdefinierten. Caesar deutete hingegen den Bürgerkrieg zu einer persönlichen Auseinandersetzung um und offerierte den Besiegten und Unbeteiligten Frieden, indem er sein Verhalten als lenitas bezeichnete und nicht als clementia, die man für gewöhnlich dem besiegten Feind zukommen ließ. Die Verwendung von clementia wurde dann erst unter Caesars Diktatur und später im Prinzipat gebräuchlich.

Der Gegensatz zwischen Patriziern und Plebejern stellte den Untersuchungsgegenstand von UWE WALTER (Bielefeld) dar. Er konstatierte, dass die Vorstellung von den Auseinandersetzungen in der frühen Republik zwischen Patriziern und Plebejern als regelrechter Ständekampf bis zum Jahr 287 v.Chr. eine Konstruktion der Historiographen der 30er-Jahre des ersten vorchristlichen Jahrhunderts sei. Grundlage für die „Homogenisierung der Patrizier/Plebejer-Antinomie“ sei zum einen das steigende antiquarische Interesse der Annalisten an der Frühzeit, zum anderen die politische Anschauung der spätrepublikanischen Gegenwart gewesen (factiones, starke Einzelpersönlichkeiten, concordia/discordia-Diskurs), die in die weit zurückliegenden Ereignisse hineininterpretiert wurde. Befördert durch die Wahrnehmung der neuen Bedeutung von Patriziern als Gruppe durch Caesars Ernennung sei dann durch Sallust, Livius und Dionysios Halikarnassos, freilich mit unterschiedlicher Intensität, die Vorstellung eines Ständekampfs geprägt worden, die ihre Vorgänger im zweiten Jahrhundert noch nicht kannten. Der Gegensatz zwischen Patriziern und Plebejern hätte jedoch auf die politischen Diskurse, so Walters Bilanz, keine Wirkung gehabt, der „Sprache keine Macht zur Mobilisierung oder Veränderung“ innegewohnt.

HENRIETTE VAN DER BLOM (Oxford) konzentrierte sich in ihrem Vortrag zur novitas auf den Zeitraum zwischen 49 und 31 v.Chr., der in den bisherigen Studien zu den homines novi kaum Berücksichtigung gefunden hat. Sie arbeitete mit den novitas-Definitionen von Ronald Syme (das erste Familienmitglied erringt den Consulat) und Peter Wiseman (der Erste in der Familie wird Senatsmitglied), um die Zahlen der politischen Aufsteiger dieses Zeitraums auszuwerten. Hierbei wurde deutlich, dass im Verhältnis zu den vorangehenden Jahrzehnten signifikant mehr homines novi den Consulat oder die Praetur erreichten. Eine große Zahl dieser Aufsteiger gehörte zu Caesars Legaten. Van der Blom nahm an, dass Caesar und seine Erben im besonderem Maße auf die Loyalität dieser homines novi bauten, da ihre Einbindung in die Politik allein durch sie und nicht über ein über viele Generationen entstandenes familiales Netz sozialer Bindungen erfolgte. Dies sei auch anhand der Semantik der republikanischen Spätzeit ablesbar, wie van der Blom aufgrund einzelner Passagen aus Ciceros Briefen annahm.

Werden die Kategorien „Optimaten“ und „Popularen“ in der späten Republik auch als asymmetrisches Gegensatzpaar in Kosellecks Sinne verwendet? Dieser Frage ging CLAUDIA TIERSCH (Berlin) in ihrem Beitrag nach, indem sie Ciceros Versuch, den Begriff popularis zu diskreditieren und in einen negativ besetzten Kampfbegriff umzuwandeln, in den Blick nahm. Zunächst fiel auf, dass Cicero die Bezeichnung optimates nur selten verwendet, stattdessen aber viel häufiger auf die äquivalenten Ausdrücke boni und optimi zurückgreift. Letztere hätten eine stärkere moralische und soziale Basis und seien deswegen geeigneter, um für die Senatselite zu werben. Tiersch demonstrierte, wie der Redner mit einer „Doppelstrategie“ versucht, die Bezeichnung popularis, die in der politischen Öffentlichkeit bis dahin positiv besetzt ist, umzudefinieren und in einen Gegensatz zur konservativen Senatsmehrheit zu bringen. Dabei greift er auf der einen Seite seine popularen Kontrahenten direkt an, indem er ihren „Anspruch auf Volksfreundlichkeit“ in Frage stellt, und führt auf der anderen Seite eine Entscheidung zwischen „echten“ und „falschen“ Popularen ein, indem er die eigentliche Volksnähe der eigenen Seite zuspricht. Cicero konstruiert also einen Gegensatz zwischen boni/optimi (als Gruppe) und populares (in Form von abweichenden Einzelnen). Allerdings endet dieser „Kampf um die Begriffe“ spätestens mit der frühen Kaiserzeit ergebnislos.

Das Verhältnis zwischen princeps und plebs urbana stand im Zentrum des Vortrags von EGON FLAIG (Rostock). Zunächst stellte er heraus, dass es sich bei der römischen Monarchie um ein „Akzeptanzsystem“ handele, in dem der princeps sich gegenüber drei verschiedenen Gruppen, der Senatsaristokratie, der städtische Bürgerschaft und dem Heer, auf unterschiedliche Weise um den Erhalt der Akzeptanz bemühen muss. Im Anschluss untersuchte Flaig die politische Kommunikation zwischen princeps und plebs urbana im ludischen Raum. Die Interaktion bei den Konsensritualen der ludi drehe sich um die Kategorien consensus, popularitas und pietas. Anhand der Grenzfälle des Tiberius (Kommunikationsverweigerung), des Domitian (einseitiger Kommunikationsabbruch; „Domitianwort“) sowie des Nero (Versuch der veränderten Kommunikation) zeigte Flaig, wie die Akzeptanz des Kaisers durch die plebs urbana aufgrund gravierender Verletzungen des rituellen Rahmens stark abnehmen konnte.

CHRISTOPH LUNDGREEN (Dresden) nahm Ciceros Reden gegen Catilina (63 v.Chr.) und Antonius (43 v.Chr.) in den Blick. In beiden Fällen verlaufe die „rhetorische Diffamierung und Vereinzelung“ gleich und führe schließlich zu einem „Ausschluss des Abweichlers“. Dabei zeigte Lundgreen, wie bei Cicero in beiden Auseinandersetzungen vermittels einer geschickten Verwendung der Begriffe amicitia, inimicitia und hostis die Isolierung des Gegners von statten geht – aus dem persönlichen inimicus des Redners wird ein hostis der res publica und er erscheint dadurch als eine Bedrohung des Gemeinwesens. In der Folge verliert er die amicitia aller Bürger. Der „semantischen Ausgrenzung“ folge dann, so Lundgreens These, „die tatsächliche“. Was im Jahr 63 v.Chr. von nachhaltigem Erfolg sei, laufe jedoch zwanzig Jahre später aufgrund Ciceros Fehleinschätzung der politischen Lage auf einen Misserfolg mit tödlichen Folgen hinaus.

Möglichen Veränderungen in der Semantik von Vertrauensverhältnissen spürte JAN TIMMER (Bonn) im letzten Tagungsvortrag nach. Dabei stellte er zunächst die hohe Bedeutung des Vertrauens für die Senatsaristokratie heraus. Vertrauen sei die „Basis für Kooperation“ zwischen Angehörigen des Adels, da sie die „Transaktionskosten“ untereinander senke. Zum Erhalt des Vertrauens ist für die römische Elite ein regelmäßiger Umgang miteinander notwendig, um so die Orientierung auf gemeinsame Ziele und die Besinnung auf die gemeinsame Vergangenheit zu fördern. So werde das Wohl des anderen zur „Handlungsmaxime“ des Adels. Trotz der hohen Bedeutung von Vertrauensverhältnissen in der Römischen Republik sei aber, so Timmer, in der Semantik keine Veränderung festzustellen, wie er anhand einer großen Auswahl vornehmlich ciceronischer Textauszüge darzulegen suchte.

Die Vorträge der Tagung erbrachten wertvolle Erkenntnisse für die Auseinandersetzung mit Fragestellungen der historischen Semantik in der untersuchten Transformationsepoche. Es wurde deutlich, dass sich zumindest in einigen Fällen tatsächlich ein Kampf um die Semantik feststellen lässt, aber ihre Untersuchung epochenspezifische Probleme mit sich bringt. Es handelt sich bei der Übergangszeit zwischen Republik und Kaiserzeit nicht um eine „zweite Französische Revolution“, wie in der Abschlussdiskussion der Tagung betont wurde. Die semantischen Kämpfe verlaufen weniger offensichtlich, weswegen Kosellecks Konzeption bei der Untersuchung der behandelten Fälle angepasst werden muss, soll sie nicht ins Leere laufen. Ein weiteres Problem stellt die disparate Quellenlage dar. In den Vorträgen wurde sehr stark auf die literarischen Zeugnisse, im Zeitraum der späten Republik vornehmlich auf den umfangreichen ciceronischen Textcorpus, zurückgegriffen, weswegen zu Recht am Ende der Tagung eine stärkere Konzentration auch auf das materielle Quellenmaterial und die römische Urbanistik gefordert wurde, um hieran zu weiteren Erkenntnissen zu gelangen. Überhaupt zeigte sich in der anregenden Abschlussdiskussion noch einmal, dass das Thema der Veranstaltung gut gewählt war und die Verwendung der koselleckschen Fragen hilfreich für die Beschäftigung mit den politischen Diskursen der späten Republik und dem frühen Prinzipat ist.

Konferenzübersicht:

Sektion 1
Bedingungen semantischer Kämpfe: Konzeptionalisierung, Institutionen und politische Kultur
Moderation: Rene Pfeilschifter (Würzburg)

Christof Dipper (Darmstadt): Reinhart Kosellecks Konzept „semantischer Kämpfe“

Martin Jehne (Dresden): Die Chance, eine Alternative zu formulieren, und die Chance, eine Alternative zu verwirklichen. Das Sagbare und das Machbare im republikanischen und augusteischen Rom

Claudia Moatti (Los Angeles): Politics, Language and Historicity. Some Reflections on Abruptions and Disruptions from Republic to Empire

Sektion 2
Positionskämpfe I: Krieg – Distanz
Moderation: Jan B. Meister (Berlin)

Marian Nebelin (Berlin): Semantischer Extremismus? Asymmetrische Gegenbegriffe in der späten Republik und im frühen Prinzipat

Kurt Raaflaub (Providence): The Pathology of Civil War in History and Political Reality: Clementia/lenitas vs. crudelitas in the Civil Wars of the First Century BCE

Andrew Lintott (Oxford): Provocatio in the Second Century BC

Uwe Walter (Bielefeld): Patrizier und Plebejer in der römischen Historiographie

Maggie Robb (London): seditio and seditiosi

Sektion 3
Positionskämpfe II: Differenz – Distinktion
Moderation: Heinrich Schlange-Schöningen (Saarbrücken)

Wolfgang Blösel (Essen): Mos maiorum – Verwandtschaft als Argument

Henriette van der Blom (Oxford): Novitas between Republic and Empire

Valentina Arena (London): Optimate versus Popularis libertas: a Public Struggle

Claudia Tiersch (Berlin): Optimaten und Popularen

Egon Flaig (Rostock): Die plebs urbana, der populus Romanus und der princeps. Transformationen ritueller Semantiken im Übergang von der Republik zur Monarchie

Sektion 4
Definitionsfragen: Herrschaft und Freundschaft
Moderation: Bernhard Linke (Bochum)

Ulrich Gotter (Konstanz): Imperium und res publica

Paul Marius Martin (Montpellier): Évolution de la notion de regnum entre République et Principat

Christoph Lundgreen (Dresden): Umgang mit radikaler Devianz: amicusinimicus - hostis

Jan Timmer (Bonn): Freundschaft, Patronage und die Sprache des Vertrauens

Anmerkungen:
[1] Reinhart Koselleck, Vergangene Zukunft. Zur Semantik geschichtlicher Zeiten, 4. Aufl. Frankfurt am Main 1985, S. 113.
[2] Koselleck, Vergangene Zukunft, S. 211 ff.

ZitierweiseTagungsbericht Sprache und Konflikt. Semantische Kämpfe in Rom zwischen Republik und Prinzipat. 09.01.2013–11.01.2013, Berlin, in: H-Soz-Kult, 08.06.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4846>.

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