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Geteilt. Vereint. Global. Vom Forschen im geteilten Deutschland zum Forschen ohne Grenzen

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Zentrum Moderner Orient Berlin in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung des ZMO e.V.
Datum, Ort:06.12.2012, Berlin

Bericht von:
Bettina Gräf/ Heike Liebau / Larissa Schmid, Zentrum Moderner Orient, Berlin
E-Mail: <Bettina.Gräfzmo.de>; <Heike.Liebauzmo.de>; <Larissa.schmidzmo.de>

Im Januar 1992 nahmen sieben geisteswissenschaftliche Forschungsschwerpunkte (FSP) in Berlin ihre Arbeit auf. Sie wurden im Ergebnis der Evaluierung der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) gegründet und bildeten die Vorgängerinstitutionen für die 1996 geschaffenen Geisteswissenschaftlichen Zentren. Aus Anlass des 20. Jahrestages der Gründung des Forschungsschwerpunktes Moderner Orient lud das Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung des ZMO e.V. ein, über Entwicklungen in den Geisteswissenschaften seit 1989 zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, inwieweit die Geschichte des FSP Moderner Orient als Vorläuferinstitution des heutigen ZMO exemplarisch für größere Veränderungsprozesse in den Geisteswissenschaften und insbesondere in den Regionalwissenschaften nach der Vereinigung beider deutscher Staaten gesehen werden kann. Vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen nach dem Ende des Kalten Krieges und der Auseinandersetzung und Annäherung unterschiedlicher wissenschaftlicher Systeme, schien eine Beschäftigung mit der Geschichte der FSP vielversprechend, und von weiter reichendem Interesse. Gleichzeitig wurde nach der Bedeutung dieser Geschichte für das Selbstverständnis des heutigen Zentrums Moderner Orient gefragt. Damit verbunden war eine kritische Reflexion der eigenen aktuellen Forschungsansätze sowohl vor dem Hintergrund damals entwickelter Ideen und Strukturen als auch angesichts des aktuellen Aufschwungs von Regionalwissenschaften und transregionaler Forschung. Um diesen Bogen zu spannen, behandelte die Tagung einerseits strukturelle Fragestellungen und fokussierte andererseits biographische Zugänge.

Während der Tagung wechselten Vorträge und Diskussionsrunden einander ab. MATTHIAS MIDDELL (Leipzig) zeigte in seinem einleitenden Vortrag „Area Studies – Zwischen nationaler Wissenschaftspolitik und Standortspezifik“, wie eng die Etablierung von Regionalstudien seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert von politischen Maßstäben und Zielsetzungen beeinflusst war. Im späten Kaiserreich, im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft entstanden, war nach 1945 zunächst ein Rückzug der Regionalwissenschaften aus der Politik durch eine verstärkte „Philologisierung“ zu beobachten, die seit den späten 1950er-Jahren in der DDR durch die Gründung regierungs- und parteinaher Institutionen teilweise wieder aufgehoben wurde. Mit der dritten Hochschulreform 1963-68 war eine Umgestaltung des Hochschulwesens der DDR insgesamt verbunden, in deren Folge es zu einer Ausdifferenzierung der Regionalstudien und deren Verteilung auf unterschiedliche Standorte kam. Die Gründung des Instituts für Allgemeine Geschichte innerhalb der Akademie der Wissenschaften der DDR 1986 war ein Versuch, vorhandene Potentiale wieder zusammen zu führen. Nach diesem Längsschnitt als Einstieg in die Tagungsthematik stellte MITCHELL ASH (Wien) in seinem Vortrag „Zu den Umbrüchen in den Geisteswissenschaften nach 1989“ fest, dass die Übernahme der DDR-Wissenschaftsinstitutionen in die BRD unterschiedlich, entweder als „Kolonisation, Erneuerung oder Erneuerung mit Bedauern“, interpretiert wurde. Er betonte am Beispiel der Forschungslandschaft in Berlin die grundsätzliche Prozesshaftigkeit und Offenheit politischer Umbruchsituationen wie der von 1989. Außerdem machte er deutlich, dass die beteiligten Akteure wie der Wissenschaftsrat, Vertreter der Länder, die DFG etc., unter dem dreifachen Druck von wenig Zeit, geringem finanziellem Spielraum und politischer Legitimation standen. Mit Bezug auf die kurze Geschichte der geisteswissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte betonte Ash, dass die Wissenschaftsratsempfehlungen teilweise als „Planungsvorgaben“ wahrgenommen wurden, die es nicht zu hinterfragen galt. Ash plädierte für die differenzierte Betrachtung unterschiedlicher Nachwendegeschichten, denn von DEN Geisteswissenschaften könne man so nicht sprechen.

Die inhaltlichen Weichenstellungen am Forschungsschwerpunkt Moderner Orient wurden in den folgenden Vorträgen durchaus unterschiedlich bewertet. Aus der Perspektive eines Islamwissenschaftlers, der 1993 von der FU Berlin an den FSP Moderner Orient kam, begrüßte THOMAS SCHEFFLER (Beirut) in seinem Impulsreferat die zunehmende Konzentration der Forschung zwischen 1993 und 1995 auf übergreifende Fragen zu muslimischen Gesellschaften bzw. die „Islamisierung des FSP“, wie er in seinem Vortrag überspitzt formulierte. Sein ehemaliger Kollege, der Afrikahistoriker ULRICH VAN DER HEYDEN (Berlin) unterstrich dagegen die inhaltlichen Kontinuitäten, die sich nach der Abwicklung des Instituts für Allgemeine Geschichte der DDR innerhalb des FSP fortgesetzt hätten und die seiner Ansicht nach erst mit der ersten DFG-Antragsphase 1995 abgebrochen wurden. Er machte zudem deutlich, welches spezifische Potential z.B. Afrikahistoriker der DDR in den Vereinigungsprozess einbringen konnten. Einerseits gab es zwar wenige Reisemöglichkeiten, um vor Ort zu forschen, andererseits hatten sie jedoch ausgezeichnete Kenntnisse der Archivlandschaft der DDR und darauf basierend fundierte empirische Forschung geleistet. HEIKE LIEBAU (Berlin), Südasienwissenschaftlerin und bis heute am ZMO tätig, betrachtete die mit der Tagung begonnene systematische Annäherung an die Geschichte des ZMO aus der Perspektive des Instituts heute. Sie hob nicht nur hervor, wie wichtig es sei, das am ZMO produzierte "Wissensarchiv" immer wieder kritisch und kreativ für laufende Forschungen und die Forschungsentwicklung zu nutzen (Grundlagenforschung), sondern betonte gleichzeitig die Notwendigkeit der stetigen Reflexion politischer Dimensionen geisteswissenschaftlichen Forschens.

In den Diskussionsrunden kamen jeweils gegenwärtige und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Evaluierte und Evaluatoren sowie ehemalige Entscheidungsträger miteinander ins Gespräch. Die erste Runde, moderiert von JÜRGEN KOCKA (Berlin), befasste sich mit der Frage, ob und wie die Vereinigung zweier Wissenschaftskulturen nach der Wende gelungen ist und nahm die Möglichkeiten und Grenzen in den Blick, die sich in der Wissenschaftslandschaft eröffneten. Die Teilnehmer der Diskussion waren sich darin einig, dass einerseits der Vereinigungsprozess der Wissenschaftskulturen strukturell nach westdeutschen Vorgaben erfolgte und dass andererseits die Gründung der FSP angesichts fehlender Institutionen für Regionalwissenschaften in Westberlin und der BRD insgesamt eine große Chance darstellte. Gleichzeitig bedeuteten die Umgestaltungen in den Geisteswissenschaften nach 1989 für viele ostdeutsche Wissenschaftler einen Bruch in ihrer wissenschaftlichen Karriere, da nur in den seltensten Fällen nahtlose Übergänge an wissenschaftliche Institutionen der BRD erfolgten. Die Beteiligten hoben Lernprozesse auf beiden Seiten hervor und berichteten über intensive Bemühungen der gegenseitigen Annäherung in der Zeit unmittelbar vor und während der Wendezeit (von Oppen, Reetz, Schwabe). Aufbruch- und Reformbestrebungen erfolgten allerdings unter stark umkämpften Rahmenbedingungen, widersprüchlichen Entscheidungen, unklaren Finanzlagen und Verantwortlichkeiten, wie CHRISTOPH SCHNEIDER (ehemals DFG), verdeutlichte.

Die zweite Diskussionsrunde mit dem Titel „‘Forschen ohne Grenzen‘ oder wozu braucht das ZMO seine FSP-Vorgeschichte?“ schlug die Brücke zur Reflexion über die aktuelle Forschungstätigkeit am ZMO. Die Teilnehmer hoben hervor, dass das Institutsmodell der Forschungsschwerpunkte (und später der Geisteswissenschaftlichen Zentren) die notwendigen Möglichkeiten und Freiräume für geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung biete, die an Universitäten aufgrund anderer Rahmenbedingungen und Anforderungen nicht in gleicher Weise gegeben seien (FREITAG, FÜRTIG). Vor allem seien in den Zentren eine relativ schnelle Korrektur gefestigter Kategorien sowie ein flexibler Umgang mit herkömmlichen Forschungsfeldern möglich. Betont wurde jedoch auch, wie wichtig es sei, mit thematischen Kontinuitäten zu arbeiten bzw. immer wieder auf bereits bearbeiteten Themen aufbauen zu können, wie etwa die Forschungen zum Indischen Ozean zeigten (BROMBER). Diskussionsteilnehmer unterstrichen auch die Bedeutung der multidisziplinären und von unterschiedlichen internationalen wissenschaftlichen Schulen profitierenden Annäherung an einen thematischen Schwerpunkt, die im Rahmen des ZMO heute erfolgreich praktiziert wird (ENDE und BROMBER). Gleichzeitig biete die Struktur der FSP und der Zentren eine Möglichkeit für konzeptionelle und projektgebundene Zusammenarbeit, in deren Ergebnis wiederum inhaltliche Schwerpunkte modifiziert und neue entwickelt werden (FÜRTIG). CLAUDIA SCHRÖDER und NILS RIECKEN (beide Berlin) erläuterten, wie der Blick auf die Geschichte des FSP Moderner Orient ihre Wahrnehmung der Forschungseinrichtung ZMO verändert habe. Einen bewussten Zusammenhang herzustellen zwischen dem ZMO als Ort in Berlin, mit einer spezifisch orientierten Bibliothek und speziellen Archiven, die Ost- und Westtraditionen miteinander vereinen, und transregionaler außereuropäischer Forschung, sei in hohem Maße anregend und politisch relevant.

In Bezug auf das Vorhaben der Tagung, genutzte und vertane Chancen des Vereinigungsprozesses zu diskutieren, die Arbeit des FSP Moderner Orient nach der Wende nachzuvollziehen und die Frage zu beantworten, wozu das Zentrum Moderner Orient seine Vorgeschichte reflektieren sollte, ist abschließend folgendes zu sagen. Ausgehend von Artikel 38 des Einigungsvertrages vom August 1990, in dem der Umgang mit wissenschaftlichen Institutionen der DDR festgelegt wurde, diskutierten die Teilnehmer die Folgen der Evaluierung der Akademie der Wissenschaften der DDR für Einzelne und für den Vereinigungsprozesses insgesamt. Die Ambivalenz zwischen strukturellen Chancen und biographischen Brüchen wurde in den Diskussionen sehr deutlich. Dass dabei Raum entstand für persönliche Details und emotionale Einschätzungen, ist keineswegs selbstverständlich und wurde von den Anwesenden mehrheitlich als positiv angesehen.

Was die konkrete Arbeit des FSP Moderner Orient angeht, als einer Institution, in der die entsprechenden Stellungnahmen des Wissenschaftsrates (1991/1994) umzusetzen waren und in der die ost- und westdeutsche Wissenschaftslandschaft zusammenwachsen sollten, so wurde in den Diskussionen deutlich, dass Komplikationen und Schwierigkeiten nicht notwendiger Weise nach dem Muster West versus Ost verliefen. Disziplinäre Orientierungen und regionale Expertise spielten eine wichtigere Rolle für gemeinsame oder sich widersprechende Positionen als die Herkunft aus Ost- bzw. Westdeutschland. Bezogen auf die konkreten Inhalte und Strukturen der Forschung des FSP Moderner Orient wurde diskutiert, wie sich die Entwicklung von transregionaler Forschung aus den Konstellationen am FSP heraus gestaltete. Die Jahre 1993 bis 1995 legten in mehrerer Hinsicht eine wichtige Grundlage für die spätere Forschung am ZMO: Die Relevanz sozialhistorischer Fragestellungen, die Konzentration auf Akteurs zentrierte Forschung, die Möglichkeit regional vergleichender Studien und die interdisziplinäre Ausrichtung wurden in diesem Zusammenhang genannt. Es wurde des weiteren herausgearbeitet, welche konkreten inhaltlichen, personellen und wissenschaftspolitischen Weichenstellungen für das Profil des ZMO bereits im FSP erfolgten, so etwa der Fokus auf die Regionen Südasien, Afrika, Naher Osten als auch die Festlegung auf einen Islamwissenschaftler als Direktor/in und die Einigung auf den Institutsnamen Moderner Orient.

In der Bundesrepublik existierte vor dem Fall der Berliner Mauer kein außeruniversitäres geisteswissenschaftliches Forschungszentrum, welches sich mit den Regionen und Themen befasst, die heute im ZMO beforscht werden. Insofern entstand mit dem FSP Moderner Orient etwas strukturell neues, eine geisteswissenschaftliche Forschungsinstitution als Experiment gewissermaßen. Dieses Experiment, so wurde eingeschätzt, kann man als gelungen bezeichnen, weil es heute in hohem Maße den Anforderungen an regionalwissenschaftliche Forschung in Zeiten ökonomischer, politischer und kultureller Globalisierung gerecht wird.

Der Anspruch der Tagung, die Arbeit des FSP bis 1995 im Rahmen größerer Entwicklungen in den Geisteswissenschaften seit der Wende kritisch zu reflektieren, erwies sich dennoch als hoch. Mit Blick auf die Tagungsteilnehmer, die sich mehrheitlich aus aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZMO und Zeitzeugen, d.h. ehemaligen Mitarbeitern bzw. Entscheidungsträgern im Evaluierungsprozess, zusammensetzten, wurde deutlich, dass diese Thematik auf kein breiteres wissenschaftshistorisches Interesse gestoßen ist.

Die Beschäftigung mit der übergeordneten Thematik, die Geschichte des ZMO exemplarisch für größere Veränderungsprozesse in den Geisteswissenschaften und insbesondere in den Regionalwissenschaften nach 1989 zu reflektieren, kann demnach nicht als abgeschlossen betrachtet werden. Vielmehr ist mit der Konferenz eine intensivere Beschäftigung mit dem Zusammenhang von regionalwissenschaftlicher Forschung und Politik im Rahmen der jüngsten historischen Entwicklungen angeregt worden. Um hierbei der Gefahr einer „Nabelschau“ der eigenen Institutsgeschichte zu entgehen, erscheint es sinnvoll sowohl die inhaltliche Forschung am FSP/ZMO vor dem Hintergrund regionalwissenschaftlicher Entwicklungen systematisch zu untersuchen als auch relevante wissenschaftspolitische Weichenstellungen weitergehend analytisch zu erfassen.

Eine Poster-Ausstellung zur Geschichte der Evaluierung und über den FSP Moderner Orient wurde während der Tagung eröffnet. Sie visualisiert den Spannungsbogen zwischen politischen Umbrüchen, Veränderungen in der Wissenschaftslandschaft und den Konsequenzen für individuelle Biographien (Konzeption Sophie Wagenhofer, grafische Gestaltung Marina Thies). Die Ausstellung wurde begleitet von thematischen Hörstationen, die auf Interviews mit ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ehemaligen Evaluatoren und Entscheidungsträgern basieren (inhaltliche Zusammensetzung und technische Umsetzung Larissa Schmid).

Konferenzübersicht

Matthias Middell (Universität Leipzig): Area Studies - Zwischen Standortspezifik und nationaler Wissenschaftspolitik

Mitchell Ash (Universität Wien): Zu den Umbrüchen in den Geisteswissenschaften nach 1989

Thomas Scheffler (Orient-Institut Beirut): 'Orient', 'Islam', 'Kultur': Strategie und Taktik beim Entwickeln von Forschungsprogrammen

Ulrich van der Heyden (HU Berlin): Der Forschungsschwerpunkt Moderner Orient – ein Exempel der außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschung in den Neuen Bundesländern - Anspruch und Wirklichkeit

Heike Liebau (ZMO): Institutionelles Gedächtnis als intellektuelle und politische Herausforderung

Diskussionsrunden

Die Geisteswissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte in der Berliner Wissenschaftslandschaft – Vereinigung zweier Wissenschaftskulturen?

Einleitung und Moderation: Jürgen Kocka (WZB Berlin)

Diskutanten: Dietrich Reetz (ZMO), Thomas Zitelmann (FU Berlin), Kerstin Schwabe (ZAS Berlin), Christoph Schneider (ehemals DFG), Achim von Oppen (Universität Bayreuth)

„Forschen ohne Grenzen“ oder wozu braucht das ZMO seine FSP-Vorgeschichte?

Moderation: Katharina Lange (ZMO)

Diskutanten: Katrin Bromber (ZMO), Werner Ende (Beirat ZMO), Ulrike Freitag (ZMO), Henner Fürtig (GIGA Hamburg), Nils Riecken (ZMO), Claudia Schröder (ZMO)

Begleitprogramm
Hörstation mit Zeitzeugeninterviews und Poster-Ausstellung: Sophie Wagenhofer und Larissa Schmid

ZitierweiseTagungsbericht Geteilt. Vereint. Global. Vom Forschen im geteilten Deutschland zum Forschen ohne Grenzen. 06.12.2012, Berlin, in: H-Soz-Kult, 17.05.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4804>.

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