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Wahnsinn und Methode. Notieren, Ordnen, Schreiben in der Psychiatrie

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Prof. Dr. Cornelius Borck, Lübeck; Prof. Dr. Armin Schäfer, Hagen; DFG-Forschergruppe Kulturen des Wahnsinns. Schwellenphänomene der urbanen Moderne (1870-1930)
Datum, Ort:21.03.2013-23.03.2013, Lübeck

Bericht von:
Johanna Olk, Trier
E-Mail: <olkuni-trier.de>

Der Workshop widmete sich methodischen Aufzeichnungsverfahren der Psychiatrie um 1900. Insbesondere befasste er sich mit Fragen nach der Bedeutung von Aufschreibesystemen für die Entstehung bestimmter Wissensordnungen und den damit verbundenen Eigenlogiken von Notationsweisen sowie deren Rückwirkungen auf den Patienten, die wiederum Eingang in den Aufschreibeprozess fanden.

Wie CORNELIUS BORCK (Lübeck) und ARMIN SCHÄFER (Hagen) in ihrer Einleitung darlegten, befand sich die Psychiatrie um 1900 auf der Suche nach neuen Methoden der Erfassung ihres Gegenstandes, die dem Ziel einer „wissenschaftlichen Objektivität“ gerecht werden sollten. Diese „neue methodische Grundlegung des Fachs“ veranschaulichten sie an den Forderungen des Gießener Psychiaters Robert Sommer nach einer systematischen und exakten Beschreibung, die frei von subjektiven Urteilen sein sollte. Dies geschah jedoch „ohne dabei die medientheoretischen Voraussetzungen des durchaus registrierten Reformbedarfs zu gegenwärtigen“. Das im Zuge jenes Verwissenschaftlichungsprozesses generierte Aufschreibesystem der Psychiatrie verweist somit nicht nur auf eine erkenntnistheoretische Problematik solcher methodischen Zugänge, die sich eine „objektive“ Darstellung „der Sache selbst“ versprachen. Es zeigt vielmehr, wie sich darin eine “Funktionslogik psychiatrischer Praxis“ aufzeigen lässt, die sich im konkreten Material der Akten, Laborprotokolle, Gutachten, etc. niederschlägt. In Verfahren des Notierens, Ordnens und Schreibens lässt sich demnach nachzeichnen, „wie die psychiatrischen Methoden zugleich ein Wissen formieren, eine Machtkonstellation errichten und eine Ontologie des Wahnsinns herstellen“.

Im Anschluss formulierten Cornelius Borck und Armin Schäfer vier Fragerichtungen als Diskussionsofferte, die sich auf die Gelingensbedingungen psychiatrischer Aufschreibeverfahren, der Legitimierungsfunktion des Aufschreibesystems sowie seiner epistemischen Dynamik und schließlich nach dessen Selbstreferenzialität richteten.

Der Workshop begann in der Sektion „Aufschreibesysteme und Diskurse“ mit einem Beitrag von VOLKER HESS (Berlin). Darin fragte er zunächst nach der Herkunft eines „fast libidinös“ erscheinenden Verhältnisses der Psychiatrie zu ihren Akten. Entgegen einer Erklärungsweise, welche diese Besonderheit in der „narrativen Natur“ psychiatrischen Wissens suche, betrachtete er „Akte und Archiv“ nicht als Folge, sondern als Voraussetzung einer narrativen Organisation des Wissens. Er führte im Folgenden aus, dass sich die Akte als psychiatrische Aufzeichnungsform auf die Regelung von Entmündigungsverfahren im allgemeinen preußischen Landrecht (ALR) zurückverfolgen lässt. Im Kontext bürgerlicher Freiheitsrechte erschienen „Wahn- und Blödsinn“ somit nicht als Diagnosen, sondern als „juristische Urteile“ und machten einen Teil der Beweissicherung aus. Schließlich zeigte er auf, dass die zentrale Funktion der Akte in der Psychiatrie zu Beginn nicht in der medizinischen Dokumentation bestand, sondern zunächst eine Verwaltungsaufgabe war, eben eine „Buchhaltung des Wahnsinns“.

MARIAN KAISER (Gießen) widmete sich in seinem Vortrag zu „Kulturen des Wahnsinns und Wahnsinn der Kultur“ den Wirkungen der Zählkarten des Psychiaters Emil Kraepelin in Südostasien. Darin beschrieb er die Zählkarten Kraepelins, die dieser in seiner Heidelberger Klinik zu Registratur- und Forschungszwecken entwickelte, als ein geordnetes Aufschreibesystem, das in Java seine Wirkung als „Kolonialtechnik“ entfaltete. Kraepelins Südostasienreise galt vor allem seinem Forschungsinteresse in Bezug auf die Frage nach der Kulturalität psychiatrischer Krankheitsbilder. Marian Kaiser führte am Beispiel der Kolonialirrenanstalt Buitenzorg in Bogor (Java, Niederl.-Ostindien von 1894 bis 1901) aus, wie sich mit dem Aufschreibesystem der Zählkarten nicht nur eine Psychiatrisierung kulturell verankerter Zustände vollzog, sondern auch, wie sich jene Aufzeichnungsform über das psychiatrische System hinaus, so z.B. auf die koloniale Administration, auswirkte. Die Zählkarte markiert demnach den Punkt, „an dem sich Disziplinar- und Gouvernementaltechniken verknüpfen“.

Im Anschluss beschäftigte sich RUPERT GADERER (Bochum) mit „eigentümlichen Schriftstücken“, die in der Psychiatrie um 1900 als Indizien für das Krankheitsbild der „Querulanten-Paranoia“ dienten. In seinem Vortrag „Mimetischer Parasitismus. Psychiatrie, Recht und Kulturtechniken des Schreibens um 1900“ führte er anhand Michel Serres´ Figur des Parasiten aus, wie der im preußischen Bürokratieapparat installierte Typus eines querulantischen Schreibers im psychiatrischen und bürokratischen Aufschreibesystem als „mimetischer Parasitismus“ erscheint. Besondere Beachtung fand in seinem Beitrag die Schriftprobe als temporalisiertes Material, in der man die „Schreib-Szene“ nachzuvollziehen suchte. Die parasitäre Aktion beschrieb er als Nachahmung und Relation auf das Recht, die auf eine „offene Geschlossenheit“ des Rechtsystems verweist, das zugleich ermuntert und reglementiert.

Die zweite Sektion „Beobachtungen, Aufzeichnungen, Schreibformen“ begann mit einem Vortrag von PETRA FUCHS (Berlin) und WOLFGANG ROSE (Berlin). Sie beschrieben eine besondere Form der Kooperation zwischen Akteur/innen aus Jugendfürsorge/Heilpädagogik und universitärer Psychiatrie in der Kinderbeobachtungsstation an der Charité (1921-1933). Die pädagogische Beobachtung nimmt demnach im psychiatrischen Aktenmaterial einen Stellenwert ein, der auf eine gleichberechtigte Zusammenarbeit beider Professionen hinweist. Anhand von Erziehungsberichten kristallisierten sie Beobachtungskriterien heraus, die darauf verweisen, dass die pädagogische Beobachtung ein Aufschreibesystem erzeugt, das einen eigenen Status neben dem psychiatrischen Aufschreiben einnimmt. Die Diskussion griff vor allem die Besonderheit dieser „gleichberechtigten“ Kooperation der Professionen auf, die im Vergleich geradezu als ein „utopischer Ort“ anmutete.

Der Vortrag von NOVINA GÖHLSDORF (Berlin) hatte eine Wissensgeschichte des Autismus zum Thema. Anhand von Patientenakten des John Hopkins Hospital in Baltimore, an dem 1930 die erste kinderpsychiatrische Abteilung der USA von Leo Kanner gegründet wurde, zeigte sie zunächst auf, wie „auffällig unauffällig“ die in den Akten zu findenden Krankheitszeichen waren. Die Schwierigkeit einer systematischen Ordnung angesichts eines nicht-kategorisierbaren Verhaltens verwies hierin gerade auf die Präsenz des Entzugs von Krankheitszeichen in den ersten Beschreibungsversuchen zum Autismus. Dies führte sie in Bezug auf Hans-Jörg Rheinberger mit dem Begriff des „epistemischen Dings“ aus. Indem sich das Phänomen der wissenschaftlichen Beobachtung und Kategorisierung entzog, erzeugte es Widerstände. Zugleich wurde jedoch der Autismus in „Wiederholungsschleifen“ festgeschrieben, die in Form von „bizarren Wiederholungslisten“ körperbezogener Daten mündeten und schließlich im Anschluss an Bruno Latour als „immutable mobiles“ fungierten.

SOPHIA KÖNEMANN (Berlin) und SONJA MÄHLMANN (Lübeck) leiteten in die dritte Sektion „Feldforschung und Fallstudien“ ein. Sie rückten in ihrem Vortrag „Fliegende Blätter und Papierkrieg. Über Dynamiken psychiatrischer Aufschreibeverfahren“ die Beobachtung des Sprechverhaltens am Beispiel der „Pseudologia phantastica“ in den Fokus. Die im Besonderen mit dieser Diagnose verbundenen Übergänge von „fabulierenden und querulatorischen Sprechweisen“ in der psychiatrischen Beobachtung beschrieben sie anhand von Aktenmaterial aus der Berliner Charité von 1908. Entlang dieses konkreten Materials führten sie vor, wie das Diktat der Psychiatrie über den Sekretär in der Akte verhandelt wurde, indem der Patient auf eben jenen unmittelbaren Aufschreibeprozess reagierte. Es zeigten sich hieran folglich die Effekte von Aufschreibesystemen als ein „Reagieren“, das sich zugleich im selben zu verwirklichen vermag.

MAX GAWLICH (Heidelberg) beschäftigte sich in seinem Beitrag „Eine Maschine, die wirkt. Schock- und Krampftherapien und ihre Aufschreibesysteme“ mit der Geschichte der Elektrokrampftherapie (EKT) und Insulin-Koma-Therapie. Sein Material bildeten verschiedene Formen der im Rahmen der Behandlung angewandten Tabellen und Statistiken. Besonderes Interesse galt dabei der Wechselwirkung von Behandlung und Aufschreiben. „Schocklisten“ und „Krampftabellen“ erschienen in seinen Ausführungen als Objekte mit „verführerischem Wahrheitsanspruch“, die das Subjekt in der binären Ordnung von Krampf/Nicht-Krampf verschwinden ließen. Denn der Fokus der EKT richtete sich ganz auf die Maschine. Die Möglichkeit der exakten Vermessung stand hier folglich im Gegensatz zu jener schwierigen Form der psychiatrischen Beschreibung. In diesem Zusammenhang stellte die besondere Wirkung von Zahlen einen wichtigen Aspekt dar, den die Diskussion mit Blick auf die Frage nach einer „Entmenschlichung“ durch dieses Aufschreibesystem aufgriff.

Der Vortrag von ANNA URBACH (Magdeburg) über die Dokumentation der Epilepsie führte zunächst in die Geschichte der Versorgung von Epileptikern ein. Im Besonderen konzentrierte sich ihre anschließende Materialstudie auf die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Uchtspringe, die unter der Leitung von Prof. Dr. Konrad Alt Modellcharakter gewann. Gegenstand ihrer Untersuchung waren die von geschulten Pflegern beobachteten und im Tabellenformat notierten Krampfanfälle, die hiermit erstmals in ihrer Serialität erfassbar wurden. Die damit zur Verfügung stehende Aufzeichnungsform diente in der Folge als epistemisches Material zur Generierung von Wissen über Auslösefaktoren der Anfälle, woraus sich wiederum entsprechende Vorbeugemaßnahmen abzeichnen ließen, die Eingang in das Ausbildungsmaterial zur „Irrenpflege“ fanden.

Der Beitrag von TOMKE HINRICHS (Dresden) behandelte „Selbstzeugnisse psychiatrisierter Menschen und deren Auswirkung auf die Irrenrechtsbewegung im Wilhelminischen Deutschland/Sachsen“ am Fallbeispiel der „Irrenbroschüren“ von Andreas Rodig. Im Kontext der Irrenrechtsbewegung hatten diese Erlebnisberichte von Psychiatrie-Erfahrenen die Funktion einer Einflussnahme über die neuen Massenmedien. Dabei erschienen die folgenden drei Indikatoren als Voraussetzung: Ein Verfasser ohne Geisteskrankheit, eine Bemängelung des Anstaltsalltags und die Formulierung von Reformvorschlägen. Anhand der Irrenbroschüren Andreas Rodigs entfaltete sie die geschilderten Erlebnisse und Auseinandersetzungen mit der Justiz, die sie den Eintragungen in der Krankenakte gegenüberstellte. Sie beschrieb darin den Versuch, den Einschränkungen der bürgerlichen Rechte über „Autorschaft“ entgegenzutreten.

Den Abschluss der Tagung bildete die vierte Sektion „Wiedergabe und Wiederstand“. Sie begann mit dem Vortrag von VINCENT BARRAS (Lausanne) über „La problématique du récit des hallucinations“. Mit einem kritischen Verweis von Henri Ey in einer Fußnote seines „Traité des Hallucinations“ beschrieb er die darin behandelte Problematik der Illustration von Halluzinationen. Die Einzigartigkeit der jeweiligen Wahrnehmung und die daraus resultierenden Undarstellbarkeit führten ihn zu der Frage nach einer „Objektivierung ohne Objekt“. Im Folgenden zeigte Vincent Barras auf, wie der Diskurs zur Halluzination im 19. Jahrhundert sich über die Rezeption von Charles Bonnets „Urgeschichte“ formierte. Charles Bonnet beschrieb als erster die „normale Halluzination“ (Charles-Bonnet-Syndrom) infolge einer Augenerkrankung am Beispiel seines am Grauen Star erkrankten Großvaters. Die Konstitution des Wissens zum psychiatrischen Symptom der Halluzination verlief in der Folge über die Umwandlung eben dieser Geschichte.

Den abschließenden Vortrag des Workshop hielt SOPHIE LEDEBUR (Wien) mit dem Thema „Sehend schreiben, schreibend sehen. Vom Aufzeichnen psychischer Phänomene in der Psychiatrie“. Im Kontext einer neuen Aufmerksamkeit auf die Zeichen der Psyche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm sie die Rolle des Aufschreibens von Beobachtungen im Forschungsprozess in den Blick. Mit Verweis auf Karl Kahlbaums Forderungen nach Kriterien einer „klinischen Beobachtung“ ging es zunächst um den Zusammenhang von zunehmender Beachtung psychischer Symptome und der Idee von Krankheitsentitäten. Im Anschluss an Kahlbaum wurde das Konzept der Krankheitseinheit insbesondere von Emil Kraepelin, aber auch von Theodor Ziehen rezipiert. Die Idee einer objektiven Beobachtung am Krankenbett führte schließlich zu dem Einsatz entsprechender Techniken wie der Stenographie. Diese neue Art des Erfassens blieb jedoch nicht ohne Effekte. Wie Sophie Ledebur an ihrem Aktenmaterial verdeutlichte, führte der Einsatz dieser Technik zu einer Einmischung bzw. Unterwanderung durch den Patienten, indem dieser als Beobachter 2. Ordnung in die Kommunikation wiedereintrat.

Die durchaus heterogenen empirischen Felder der jeweiligen Vortragenden bildeten in Bezug auf Prozesse des Notierens, Ordnens und Schreibens ein spannendes Gesamtgefüge, das einen Einblick in das interdisziplinäre Feld der Psychiatriegeschichte offenbarte. Dabei konzentrierten sich die Materialstudien insbesondere auf die Akte als zentrales epistemisches Objekt der Psychiatrie um 1900. Zugleich wurde in den Diskussionen jedoch auch stets auf die Grenzen der Interpretierbarkeit jenes Materials hingewiesen. Die in Archiven und Klinikkellern lagernden „Überreste“ sprechen denn auch nicht für sich, sondern bedürfen wiederum eines interpretierenden Blicks, der sie in ihrer Funktion als epistemisches Material sichtbar werden lässt. Die Beiträge des Workshops widmeten sich eben dieser Herausforderung in vielfältiger Art und Weise.

Konferenzübersicht:

Sektion I: Aufschreibesysteme und Diskurse

Moderation: Thomas Beddies (Berlin)

Volker Hess (Berlin): Die Buchhaltung des Wahnsinns oder der Wahnsinn der Buchhaltung: Archiv- und Bürotechniken der Berliner Nervenklinik im frühen 20. Jahrhundert.

Marian Kaiser (Gießen): Wahnsinn und Kultur - Schreibakte und Zählkarten zwischen Europa und Asien

Rupert Gaderer (Bochum): Mimetischer Parasitismus. Psychiatrie, Recht und Kulturtechniken des Schreibens um 1900

Sektion II: Beobachtungen, Aufzeichnungen, Schreibformen

Moderation: Alexa Geisthövel (Berlin)

Petra Fuchs / Wolfgang Rose (Berlin): „Unter Wahrung der gegenseitigen Kompetenzen“ Pädagogische Beobachtungen in den Krankenakten der psychiatrischen Kinderbeobachtungsstation an der Charité (1921-1933)

Novina Göhlsdorf (Berlin): Aufschreibeverfahren und -probleme: Leo Kanners Aufzeichnungen autistischer Kinder

Sektion III: Feldforschung und Fallstudien

Moderation: Rainer Herrn (Berlin)

Sophia Könemann (Berlin) / Sonja Mählmann (Lübeck): Fliegende Blätter und Papierkrieg. Über Dynamiken psychiatrischer Aufschreibeverfahren

Max Gawlich (Heidelberg): Eine Maschine, die wirkt. Schock- und Krampftherapien und ihre Aufschreibesysteme

Anna Urbach (Magdeburg): „Das Fallen fixieren“ Die Dokumentation der Epilepsie in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Uchtspringe 1894-1914

Tomke Hinrichs (Dresden): Selbstzeugnisse psychiatrisierter Menschen und deren Auswirkung auf die Irrenrechtsbewegung im Wilhelminischen Deutschland/Sachsen

Sektion IV: Wiedergabe und Widerstand

Moderation: Katja Günther (Princeton)

Vincent Barras (Lausanne): La problématique du récit des hallucinations

Sophie Ledebur (Wien): Sehend schreiben, schreibend sehen. Vom Aufzeichnen psychischer Phänomene in der Psychiatrie

ZitierweiseTagungsbericht Wahnsinn und Methode. Notieren, Ordnen, Schreiben in der Psychiatrie. 21.03.2013-23.03.2013, Lübeck, in: H-Soz-u-Kult, 04.05.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4790>.

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