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Violence and Politics in Germany: Origins and Consequences of Nazism

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Bar Ilan Universität; Minerva Institute für deutsche Geschichte, Universität Tel Aviv; Israelbüro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv
Datum, Ort:13.01.2013-14.01.2013, Tel Aviv

Bericht von:
Doron Avraham, Bar Ilan University, Tel Aviv; Jose Brunner, Tel Aviv University; Marianne Zepp, Heinrich Böll Stiftung
E-Mail: <doron591bezeqint.net>; <josebpost.tau.ac.il>; <Marianne.Zeppil.boell.org>

Die Themen der Konferenz umfaßten die letzten 200 Jahre deutscher Geschichte. Es sollte Gewalt sowohl von staatlicher Seite wie aus der Gesellschaft heraus vorgestellt und diskutiert werden. Anlass der Konferenz war der 80. Jahrestag der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland. Doch dem historischen Anlass der Tagung entsprechend, war der Nationalsozialismus ein zentrales Thema. Das erlaubte einerseits, interessante historische und thematische Verbindungen offen zu legen, führte aber, besonders in den Debatten des ersten Tages, manchmal auch zu Interpretationen, welche die Entwicklung bis 1933 als eine Vorgeschichte des Nationalsozialismus einengten.

In seinem Auftaktvortrag ging DORON AVRAHAM (Ramat Gan) der Frage nach, welchen Einfluss die Befreiungskriege und die damit verbundene Reform und Demokratisierung der preußischen Armee für das Militär und für die Gesellschaft in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte. Die von den Reformern vertretene gegen die alten Eliten gerichtete Idee einer Verbindung zwischen Armeedienst und allgemeinen Bürgerrechten führte, so Avraham, dazu, dass der allgemeine Militärdienst nicht nur zu einem gewalteinübenden Exerzitium wurde, sondern dass damit auch ein Konzept von Männlichkeit verbunden war, das gewalttätige Praxen als Erziehungsmaßnahme propagierte. Das mit der Bürgergesellschaft aus der Aufklärung stammende Bildungsethos eines Teils der Bürgerschaft verlor dadurch an Bedeutung. So wurde durch die allgemeine Wehrpflicht eine Militarisierung der Zivilgesellschaft vorangetrieben, die für die folgenden Jahrzehnte das Konzept von Staatsbürgerschaft prägte. Im Anschluss daran entfaltete ISHAY LANDA (Raanana) seine ideengeschichtliche These, dass innerhalb der intellektuellen deutschen Eliten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Abwehrhaltung gegenüber sozialistischen Ideen entwickelt wurde. Diese wurde als eine Bedrohung gesellschaftlicher Hegemonie gegen „die Massen“ interpretiert. In der Folgezeit, besonders nach dem Ersten Weltkrieg wurde diese Vorstellung zu einer allgemeinen Modernisierungsbedrohung, repräsentiert durch Demokratie, Sozialismus, Massenkultur und Konsumorientierung weiterentwickelt. Als prägnanten Vertreter dieser Haltung zitierte Landa Ernst Jünger. Allerdings, das war dem Autor wichtig zu betonen, war sie nicht auf Deutschland beschränkt, sondern in anderen europäischen Ländern ebenfalls verbreitet. In der Diskussion wurde dazu angemerkt, dass die von Klaus Theweleit[1] entwickelte Geschlechterkonnotation der gegen diese Modernisierungsbestrebungen gerichteten elitären Männerbünde besonders für die 1920er-Jahre auch weiterhin ihre Gültigkeit habe.

Einen Überblick über die gesamte Weimarer Periode gab SHULAMIT VULKOV (Tel Aviv) in ihrem Beitrag, der sich mit politischen Attentaten beschäftigte. Sie wies darauf hin, dass politische Gewalt während dieser Periode wenig aufgearbeitet sei, obwohl sie ein kennzeichnendes Merkmal der Zeitspanne zwischen 1919 (beginnend mit dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht) und dem Ende der Weimarer Republik war. Sie betonte, dass sich für diesen Zeitraum über 300 politische Morde nachweisen ließen.

Obgleich die bekannte Autorin vieler Werke zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts (zuletzt einer Biographie von Walter Rathenau) die These einer zwangsläufigen Entwicklung hin zum NS zurückwies, unterstrich sie die Bedeutung von Gewalt als einen formativen Faktor für diese Periode deutscher Geschichte. Gewalt habe in den rechten Organisationen als Konsolidierung nach innen gedient und auf staatlicher Ebene habe sich die Tradition des Armeekorps als konstituierendes Element fortgesetzt.

In seinem von einer Auswahl Bildern begleiteten Vortrag untersuchte DANIEL UZIEL (Jerusalem) graphische Darstellungen feindlicher und eigener Gewalt in Fotographien, Flugblättern und Plakaten, die durch die Propagandaeinheiten der Wehrmacht angefertigt und verbreitet wurden.

Einen sorgfältig ausgearbeiteten kulturgeschichtlichen Ansatz präsentierte THOMAS PEGELOW KAPLAN (Davidson, N.C.) in seiner Analyse des Zusammenhangs zwischen sprachlicher und physischer Gewalt. Durch die sprachliche Setzung durch die Nationalsozialisten, so seine These, wurden Opfergruppen definiert, bei denen sowohl dem Individuum wie der Gruppe die Möglichkeit eines Selbstentwurfs verweigert wurde. Sie wurden in der Folge durch rassistische Kategorien aus dem nationalen Kollektiv ausgeschlossen. Als die staatlichen Agenten dieses kulturellen Ausgrenzungsvorgangs identifizierte Pegelow Kaplan einmal das Reichsinnenministerium, wie auch den Deutschen Sprachverein, der in der Nachkriegszeit als Gesellschaft für Deutsche Sprache auch in personeller Kontinuität wiederauferstand. Durch den Prozess der „Entjudung“ der deutschen Sprache waren sie Teil der diktatorischen Maschinerie des Dritten Reiches. Er wies darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen dieser Form linguistischer Gewalt und der physischen Brutalität, die ihr folgte, noch näher erforscht werden müsse.

Einen interessanten Aspekt trug JOST DÜLFFER (Köln) vor, wenn er die Außenpolitik des Dritten Reiches 1939/1940 als humanitäre Intervention interpretierte. Der Begriff wurde erst 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte international als völkerrechtlich verbindlich gesetzt. Dennoch begründet der bis vor kurzem in Köln lehrende Historiker seine Analyse mit der diplomatischen Vorgehensweise des Dritten Reiches bis zum Überfall auf die Sowjetunion. Die Übereinkunft, die sich nach dem Ersten Weltkrieg in den internationalen Beziehungen herausgebildet hatte, nämlich dass die Grundrechte von Minderheiten von staatlicher Seite geschützt werden sollen, wurde als Interventionsbegründung von dem nationalsozialitischen Regime benutzt, um die als Minderheit definierten Deutschen in Österreich und in der Tscheslowakei „zu befreien“ . Die internationale Legitimation, die man diesem Vorgehen damit zu geben versuchte, bereitete die Aggressionspolitik bis zum Überfall auf die Sowjetunion vor und stellte den Versuch dar, gegenüber den Westmächten diese Politik zu legitimieren, so Dülffer.

Der zweite Tag befasste sich mit der im Zusammenhang mit dem Genozid ausgeübten Gewalt. THOMAS KÜHNE (Worceter, MA) bezog sich in seinem Vortrag auf die in seinen beiden Veröffentlichungen[2] entfalteten Thesen des konstituierenden Elements der gemeinsam ausgeübten Gewalt im Prozess der deutschen Nationenbildung. Basierend auf den Gruppentheoretischen Ansätzen von William H. White und den Simmelschen Ausführungen über Geheimgesellschaften analysierte er die männerbündische Struktur im deutschen Eroberungs- und Vernichtungskrieg im Osten. Deren Kohäsion beruhte u.a. auf antibourgeoisen Ressentiments und war gegen ein strukturiertes Zivilleben gerichtet. Etabliert und exekutiert wurde sie durch die „Volksgemeinschaft“, die nicht inkludierte, sondern basierend auf der Exklusion ganzer Bevölkerungsgruppen einen Eroberungs- und Vernichtungskrieg führte. Die entscheidende Verbindung dieser Strukturen (die sich bereits in den Freikorps der 1920er-Jahre herausbildet hatten, wie nicht zuletzt Theweleit nachgewiesen hat) und der überwiegenden Mehrheit der Deutschen im „Altreich“ war das Wissen um die Teilnahme an Massenverbrechen, so Kühne, das auch nach 1945 ein Gefühl der Zusammengehörigkeit als ein nationenstiftendes Grundsentiment zur Verfügung stellte.

SVEN REICHARDT (Konstanz) wiederum bot einen transnationalen Vergleich unter dem Aspekt von Gewalt und Konsens in den verschiedenen faschistischen Gesellschaften in den 1920er- bis 1940er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Den Zusammenhang zwischen Konsens und Gewalt erklärt Reichardt aus der Perspektive des Foucaultschen Ansatzes der Governmentalität, um den Zusammenhang zwischen Regierungstechniken und gesellschaftlichen Prozessen der Subjektbildung zu beleuchten. Der Faschismus, so Reichardt, war nicht nur durch rücksichtslose Gewaltausübung gekennzeichnet, ihm zugrunde lag auch die Vorstellung, eine neue gesellschaftliche Ordnung gewaltsam durchsetzen zu wollen. Reichardt verwies in diesem Zusammenhang auch auf den von Zygmunt Bauman hergestellten Zusammenhang zwischen der Rationalität der Moderne und der Vernichtungspolitik[3] hin. Die Radikalisierung dieser Ordnungsvorstellungen, die nur durch Gewalt umgesetzt werden konnten, fand in dem Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten ihren Höhepunkt. Seinen Ausgang hatten sie in der rassistisch begründeten Sicherung des Überlebens des „eigenen Volkes“. Reichardt betonte diesen Zusammenhang zwischen der Herstellung von Ordnung durch Ausübung von Gewalt als das herausragende Merkmal des Faschismus, eine Vorstellung, die durch den Vernichtungskrieg radikalisiert wurde. Auch Reichardt verwies auf die Funktion des „male-bounding“ an der Front und kritisierte Theweleit dahingehend, dass er darauf hinwies, dass es nicht um sexuelle Fantasien ginge, sondern um Machtverhältnisse im Geschlechterverhältnis.

In ihrem Vortrag ging INGE MARSZOLEK (Bremen) auf ein besonderes Kapitel der (west)deutschen Nachkriegszeit ein. Sie thematisiert in ihrem Vortrag Gewalt nur indirekt als eine Grundierung nationaler Identitätsbestimmung in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Anhand von bisher nicht untersuchten Radiosendungen entwickelte sie die These, dass diese mediale Sinnsuche den in sich widersprüchlichen Versuch darstellte, eine Kontinuität des europäisch-christlichen Gedankens, den der Volksgemeinschaft und die Konstruktion einer deutschen Nachkriegsidentität durch eine modifizierte Volksgemeinschaftsidee im Kalten Krieg in sich zu vereinbaren. Die Wiederbelebung des „Abendlandes“ als diskursives Konstrukt wird angewandt, um sich auf die verlorenen Ostgebiete als ehemals deutsches Kulturland beziehen zu können und zugleich die Westbindung des Nachkriegsdeutschland plausibel erscheinen zu lassen. Den damit einhergehenden Begriff der „Heimat“ definiert sie mit dem Foucaultschen Begriff der Heterotopia, ein utopischer Raum, der ähnlich wie das Abendland, Widersprüche in sich vereint, mit denen man aber Kontinuitäten jenseits des Nationalsozialismus behaupten konnte.

SARAH COLVINs (Warwick) Analyse befasste sich mit der Rhetorik eines Essays aus dem Jahre 1968, das damals unter dem Titel „Gewalt“ in der Zeitschrift „Konkret“ veröffentlicht wurde und als eine Art theoretische Vorbereitung der Baader-Meinhof Gruppe gelesen werden kann. Sie zeigte, dass es in dem Essay darum ging, nicht nur Gewalt gegen Sachen, sondern auch Gewalt gegen Personen als Gegengewalt zu legitimieren, die dem Widerstand verpflichtet ist. Durch Berufung auf den Begriff des Widerstands wurde ein historischer Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus heraufbeschworen, durch den versucht wurde, auch der in den späten 1960er-Jahren propagierten Gewalt heroische Züge zu verleihen. Aus einer ganz anderen Perspektive als Pegelow Kaplan ging Colvin außerdem auch auf die Verbindung zwischen Sprache und Gewalt ein, indem sie den in diesem Essay unternommenen Versuch kritisierte, Gewaltakte als Kommunikationsmittel zu legitimieren. SUSANNE BRESSAN (Berlin) befasste sich mit der Frage, inwiefern die Biographie Gudrun Ensslins, insbesondere ihre bisher noch ungenügend untersuchte Herkunft, ihre Wende zur Gewalt erklären kann.

Die letzte Sektion der Konferenz war der Gewaltwelle durch die neonazistische Gruppe NSU in den 1990er-Jahren in Deutschland gewidmet. THOMAS SKELTON-ROBINSON (Hamburg) gab einen Überblick über die Mordserie und verknüpfte diese empirischen Befunde mit der These einer „leaderless resistance“. Skelton-Robinson charakterisierte diese Terrorwelle als die gewalttätigste in der neuesten Geschichte Deutschlands. Die Besonderheit besteht seiner Ansicht nach in dem klandestinen Vorgehen der Gruppe, die für ihre Taten öffentlich keine Verantwortung übernahm. Damit fällt dieses Vorgehen aus der von Peter Waldheim vorgeschlagenen und weithin akzeptierten Definition von Terror als einer Form der (öffentlichen) Kommunikation heraus. Die von der als Zwickauer Zelle bezeichneten Gruppierung begangenen und in faschistischer Manier als „Rassenkrieg“ propagierten Morde, so seine These, stellten nicht nur eine Eskalationsstufe in dem Propagandakrieg der Neonazi- Szene insgesamt dar, sie zielten auch in erster Linie auf die eigene ideologische Klientel.

Es ist nicht das Ziel von Tagungen dieser Art, zu einem Resultat zu gelangen, das sich in einem prägnanten Schlusssatz zusammenfassen lässt. Vielmehr dienen sie dazu, Verallgemeinerungen durch sorgfältige Differenzierungen zu untergraben, neue Erkenntnisse zu Perioden zu vermitteln, die man schon zu kennen glaubt, und Verbindungen aufzuzeigen, wo bisher keine wahrgenommen wurden. Mit anderen Worten, akademische Tagungen sollten Denken anregen, nicht Antworten liefern. Dies hat dieses Treffen in vielfacher Weise erreicht. So erlaubt zum Beispiel Shulamit Volkovs Darstellung der in der Weimarer Republik endemischen Gewalt das übliche Bild dieser Periode zu hinterfragen. Pegelow Kaplan hat durch seine Diskussion der Vorbereitung physischer Gewalt durch sprachlichen Ausschluss neue Denkanstöße zum Zusammenhang zwischen Sprache und Gewalt vermittelt. Jost Dülffer wie auch Sven Reichardt und Sarah Colvin haben dazu beigetragen, Sprachmuster, die dazu dienen, Gewalt zu legitimieren aus verschiedenen Richtungen näher zu überdenken. Und wenn man dennoch versuchen wollte, die Beiträge der Tagung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen? Dann könnte man vielleicht sagen, dass, ohne dies so zu benennen, alle Beiträge die kulturelle Verankerung der Gewalt hervorgehoben haben, dass sie auf unterschiedliche Art und aus diversen Perspektiven immer wieder aufgezeigt haben, dass Gewalt sich nicht jenseits der Kultur befindet, sondern als integraler Teil innerhalb der Kultur angesiedelt ist, in der sie ausgeübt wird und die sie zugleich auch bedroht.

Konferenzübersicht:

Morning Panel: Second Reich and Weimar

Chair: Dan Michman, Ramat Gan

Doron Avraham, Ramat Gan: Training the Citizens: Violence and Military Practices in 19th Century German Liberal Thought

Ishay Landa, Raanana: ‘Take care not to spit against the wind!’: War on the Last Man from Nietzsche to Jünger

Shulamit Volkov, Tel Aviv: The Weimar Republic: On the Primacy of Political Assassination

Afternoon Panel: Third Reich: Violence Against the Jews, Language and Legitimation

Chair: Yvonne Friedman, Ramat Gan

Thomas Pegelow Kaplan, Davidson, NC: Rethinking Nazi Violence: Linguistic Injuries, Physical Brutalities, and Dictatorship Building

Daniel Uziel, Jerusalem: „Schlagt den Judenkommissar, seine Fresse schreit nach einem Ziegelstein!" Violence in the Wehrmacht Propaganda

Jost Dülffer, Cologne: Humanitarian Intervention as Legitimation for Violence: the German Case 1937/1940

Morning Panel Part I: Third Reich: Violence and Community

Chair: Roni Stauber, Tel Aviv

Thomas Kuehne, Worcester, MA: Nation Building Through Genocide: The Nazi Volksgemeinschaft as Social Reality

Sven Reichardt, Konstanz: Interaction between Consensus and Violence in National Socialism

Morning Panel Part II: 1945-1968

Inge Marszolek, Bremen: The Reconstruction of the European Mission of Germany in the 50s

Sarah Colvin, Birmingham: Violence, Counter-Violence, or “Enlightening Violence”? Differentiation and Justification in German Left-Wing Discourse in 1968

Afternoon Panel Part I: 1968 and after

Chair: Marianne Zepp, Tel Aviv

Susanne Bressan, Berlin: Bombing U.S. Interests in Order to Cope with the Nazi Past? Perceptions of the Biography of a Co-Founder of the Red Army Faction

Thomas Skelton-Robinson, Zürich: The Ignored Resurgence of Neo-Nazi Terrorism in Germany: the Case of the so-called Zwickau Cell or National Socialist Underground (NSU), 1998-2011

Film and Discussion

Filmscreening: David Wnendt: "Die Kriegerin" followed by
Roundtable Discussion: Neonazism, Gender and Violence in Germany Today
Marianne Zepp, Tel Aviv
José Brunner, Tel Aviv

Anmerkungen:
[1] Klaus Theweleit, Männerphantasien, Bd. 1: Frauen, Fluten, Körper, Geschichte, Frankfurt a.M. 1977; Bd. 2: Männerkörper - zur Psychoanalyse des weißen Terrors, Frankfurt a.M. 1978
[2] Thomas Kühne, Kameradschaft, Göttingen 2006; ders., Belonging and Genocide, New Haven 2010.
[3] Zygmunt Bauman, Dialektik der Ordnung. Die Moderne und der Holocaust, Hamburg 1994.

ZitierweiseTagungsbericht Violence and Politics in Germany: Origins and Consequences of Nazism. 13.01.2013-14.01.2013, Tel Aviv, in: H-Soz-u-Kult, 16.04.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4768>.

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