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Historische Zeitforschung und globale Geschichtsschreibung – Krisen, Ordnungen, (Un)Gleichzeitigkeiten

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Sebastian Dorsch / Thoralf Klein / Martina Winkler, Historisches Seminar, Universität Erfurt
Datum, Ort:30.11.2012-01.12.2012, Erfurt

Bericht von:
Robert Fischer, Historisches Seminar, Abteilung Nordarmerikanische Geschichte, Universität Erfurt; Plattform „Weltregionen und Interaktionen: Area Studies Transregional“; DFG-Forschungsprojekt: „Kulturelle ZeitRäume einer atlantischen Metropole: São Paulo 1867-1930“
E-Mail: <robert.fischeruni-erfurt.de>

Mit der Verbindung der historischen Zeitforschung und der Globalgeschichte hatten die Veranstalter Sebastian Dorsch (Erfurt), Thoralf Klein (Loughborough) und Martina Winkler (Münster) den Blick auf eine geschichtswissenschaftliche Teildisziplin gelenkt, die sich bislang besonders mit Räumlichkeit auseinandersetzt. Entsprechend sollte auf dem Workshop ausgelotet werden, inwieweit die Globalgeschichte um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Faktor Zeit bereichert werden kann. Dem Untertitel gemäß wurden dazu von den Referenten gesellschaftliche Krisen und Ordnungen hinsichtlich ihrer räumlichen und zeitlichen Perspektive analysiert. Um Denkmuster wie Geschichte, Fortschritt, Beschleunigung, Position oder Distanz aufzubrechen, konzentrierten sich die Teilnehmer entweder auf ordnende oder krisenhafte raum-zeitliche Praktiken und Konzeptionen. Diese Verschränkung von theoretisch-konzeptionellen als auch empirisch-akteursbezogenen Elementen in den Vorträgen fügte einen weiteren Faktor der Differenzierung hinzu.

Konzeptionell gingen die OrganisatorInnen davon aus, dass Zeit – ähnlich wie Raum im Zuge des spatial turn – de-essentialisiert und als historisch Gemachtes verstanden werden müsse. Idealerweise könnten Raum und Zeit in historischen Arbeiten als Kategorien betrachtet werden, die in ihrer Konstruiertheit lebensweltlich kaum voneinander zu trennen seien. Dabei standen Fragen im Vordergrund, wie neue Räume und Zeiten produziert und wie sie zu bereits existierenden raum-zeitlichen Konzepten/Praktiken in Verbindung gebracht werden (können). Ausgangspunkt in den Vorträgen waren oft Prozesse der (De)Kolonialisierung und des Imperialismus. Ziel der Veranstaltung war es mithin auch, eurozentrische Blickweisen auf Raum und Zeit aufzubrechen und beide durch eine Auseinandersetzung in spezifisch historisch-regionalen Kontexten zu diversifizieren.

Den Eröffnungsvortrag bestritt MATTHIAS MIDDELL (Leipzig) mit einer Analyse zur Verzeitlichung bzw. Verräumlichung kultureller Differenzen. Zum ersten Aspekt argumentierte er, dass mit der „Entdeckung der Welt“ und dem Beginn der modernen Geschichtsschreibung bereits im 18. Jahrhundert so etwas wie ein temporal turn stattgefunden hätte. Im Zuge des Fortschrittsglaubens war somit das Anderswo nicht mehr einfach nur anders, sondern als ein Anderswann auch zeitlich verspätetet und damit zwangsläufig unterlegen. Als dreigliedrig beschrieb Middell die weitere Entwicklung nach der Dekonstruktion in den postmodernen Debatten der 1970er-Jahre: Von der ungebrochenen Fortführung beispielsweise in der Modernisierungstheorie, über die Vereinheitlichung im „Ende der Geschichte“ (Fukuyama) und, drittens, der Pluralisierung im Modell der multiple modernities. Bezüglich des spatial turns betonte Middell die Konstruiertheit von Raum. Er kritisierte die Dominanz des Nationalen und plädierte für eine flexible Verwendung der Grenzen von Raumkategorien, vor allem auf der Akteursebene. Eine Abschwächung des Nationalen sah er in der Möglichkeit, Lokales an Globales zu binden. Parallel dazu argumentierte er für ein Aufbrechen der historiografischen Periodisierung und deren regionalspezifische Neukonzeption. Die Untersuchungen von synchronen Vorgängen globaler Umbrüche sowie der lebensweltliche Umgang in einer gemeinsamen Zeit [1] hob Middell hervor.

IRIS SCHRÖDER (Berlin) eröffnete die erste Sektion zu Raum-Zeit-Krisen mit einem Vortrag zur Verhandlung von Zeit in kolonialen Räumen am Beispiel Afrikas. Zu Beginn negierte sie die Existenz eines europäischen oder afrikanischen Zeitmodells per se und konstatierte innerhalb dieser Pluralität eine Dominanz europäischer Konzepte in Bezug auf die Standardisierung von Zeit, aber auch von Zeitregimen im Alltag. Am Beispiel der task time/clock time nach E.P. Thompson [2] arbeitete sie die Parallelität und die Wandlung von Zeitregimen anhand von Land- und Dockarbeitern auf dem afrikanischen Kontinent zur Bemessung von Arbeit heraus. Nach Cooper hätten die Europäer die verbreitete task time (beispielsweise Bemessung landwirtschaftlicher Arbeitszeit in räumlichen Längen) schrittweise in eine clock time umgewandelt. Schröder hob dabei die Parallelität der Zeitregime in der Gesellschaft, aber auch in einer Person hervor, was nicht zwangsläufig zu Konflikten führen müsse. Die auf das soziale und saisonale Umfeld der Menschen ausgerichtete task time wurde durch die auf Disziplin und Lohnarbeit ausgerichtete clock time vielmehr ergänzt. In einer Verflechtung/Vermischung/Hybridisierung sowohl auf afrikanischer als auch auf europäischer Seite (jedoch asymmetrisch) wurde der Erfahrungsraum der Kolonisierenden und der Kolonisierten somit erweitert.

In seinem Vortrag zur brasilianischen Metropole São Paulo um 1900 beschäftigte sich SEBASTIAN DORSCH (Erfurt) mit der raumzeitlichen Verortung der aufstrebenden Stadt im atlantischen Raum. Er zeichnete in Anlehnung an Lefebvres Raumproduktion [3] die diskursiven Veränderungen bei der Verortung São Paulos nach. Verstärkte Migration und enormes wirtschaftliches Wachstum veränderten die Stadtstruktur Ende des 19. Jahrhunderts. Am Beispiel nomadenhafter Straßenhändler erläuterte Dorsch das Aufbrechen traditioneller Konzepte wie der Dichotomie zwischen Haus (Ordnung, Familie) und Straße (Gefahr, Chaos) oder geregelten Arbeitsstunden durch das Verschwimmen von Arbeit und Privatem. Ein Ausgangspunkt für Neu-Verortungsversuche war dabei die Latinité – die Prägung durch die französische Kultur, welche sich im 19. Jahrhundert als Kontrastpunkt zum angelsächsischen und spanischen Modell in São Paulo etabliert hatte. Dies ermöglichte den paulistas eine Abgrenzung gegenüber anderen Ethnien. Einen anderen, stärker werdenden Anknüpfungspunkt für die Neuverortung sieht Dorsch im Yankee-Charakter, den Reisende der Stadt attestierten. São Paulo wurde nun als besonders aktiv und frühreif (amerikanisch) erlebt. In Bezug auf die Erfahrung mit der fronteira und der Neurasthenie wurde São Paulo nun als fortschrittliche Yankee-Stadt im Land der Zukunft (Stefan Zweig) beschrieben.

Im ersten Vortrag der Sektion „RaumZeit-Ordnungen“ beschäftigte sich MARTINA WINKLER (Münster) anhand der ersten russischen Weltumseglung (1803-1806) mit Distanz als sozio-kulturell konstruiertes raumzeitliches Konzept. Die verschränkte Betrachtung von Herstellung und Überwindung von Distanzen stellte sich dabei als fruchtbarer Ansatz heraus. Anhand von Reiseberichten identifizierte Winkler drei Bereiche von Distanz: Bezüglich der Kommunikation fühlten sich die Expeditionsteilnehmer zunehmend isoliert. Vor allem hinsichtlich fixer Zeitpunkte wie Feiertagen wurden Konzepte von Gleichzeitigkeit und Ungleichzeitigkeit produziert. Der zweite Bereich Vermessung und Navigation stellte den Versuch dar, Distanzen in Bezug auf Orientierung auf See und die Erstellung von Karten mit wissenschaftlichen Mitteln zu objektivieren, wobei Zeit hier ein zentraler Charakter zugeschrieben wurde. [4] Kultur und Fremdwahrnehmung beschrieb den dritten Bereich: Bereits das Meer an sich als das Andere enthalte eine größere Distanz in Form von Abgeschiedenheit und Einsamkeit. Parallel dazu verstärke sich bei den Expeditionsteilnehmern der Eindruck des Verlustes von Zivilisation mit der Vergrößerung der Distanz zur Heimat. Zusammenfassend bedeutete für Winkler die erste russische Weltumseglung zweierlei – zum einen der Versuch, die Distanzen innerhalb des russischen Gebietes zeitlich zu minimieren und zum anderen die Distanz zu den „weiter fortgeschrittenen“ Nationen zu verkürzen.

THORALF KLEIN (Loughborough) hielt einen Vortrag über die Praktik des wöchentlichen Gedenkens in China zwischen 1925 und 1949 während der Herrschaft der Nationalpartei Guomindang. Mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders 1911/12 und des graduellen Wandels des zyklischen Zeitverständnisses in ein lineares wurde die Grundlage für die Teilhabe Chinas an der Zeitordnung einer globalen Moderne geschaffen. Innerhalb des wöchentlichen Gedenkens machte Klein eine temporale Zweiteilung aus: Auf der einen Seite die „Ritualzeit“ [5], die – außeralltäglich und standardisiert – die Fiktion einer sozial homogenen Gleichzeitigkeit zum Ziel einer nationalen Gemeinschaft produzieren sollte. Als elitäres Ritual bezog sich das wöchentliche Gedenken besonders auf institutionelle Stützen des Staates. In einem festen zeitlichen und räumlichen Rahmen sowie unter einem Verhaltenscodex wurden Elemente des Nationalstaats reproduziert und somit identitätsstiftentend implementiert. Auf der anderen Seite sollten regelmäßige Arbeitsberichte der jeweiligen Institutionen den Teilnehmern Gelegenheit geben, ihre bereits geleistete und künftig zu leistende Arbeit selbstkritisch zu prüfen. Dadurch wurde ein Konzept von Revolution als Arbeit in den wöchentlichen Rhythmus des Rituals eingebunden. Obwohl sowohl die Produktion sozialer Gleichzeitigkeit als auch die Versuche revolutionärer Transformation mit Mängeln behaftet waren, lebte das wöchentliche Gedenken in Taiwan bis in die 1980er Jahre fort.

Die dritte und letzte Sektion zu „theoretisch-historischen Konzeptionen“ eröffnete HAGEN SCHULZ-FORBERG (Århus) mit einem Vortrag zur RaumZeit-Ordnung in der Wirtschaftstheorie in der Zeit um den Zweiten Weltkrieg. Am Beispiel der Mont Pelerin Society untersuchte er die normativen Spannungen von Räumlichkeit und Zeitlichkeit in der Wirtschaftstheorie auf sprachlicher Ebene. Als Topoi des Vortrags können das Netzwerk der „alten Männer“ und die inhärente Zukunftsorientiertheit in der Wirtschaft zum Ziel der „guten sozialen Ordnung“ genannt werden. Anhand von Begrifflichkeiten wie Markt, Flexibilität, Wachstum, Balance und Zwischenzeit eruierte Schulz-Forberg, wo die Zeit „wohne“. Interessant gestaltete sich dabei vor allem der Einblick in die Versuche Zeit zu kontrollieren – beispielsweise bei der Verkürzung von Zeiten der Rezension zwischen Zeiten des Wachstums. Als Maximen der liberalen Wirtschaftstheorie während des Betrachtungszeitraums gelten zum einen die Darstellung der Wirtschaftspolitik der 1920er Jahre und des Zweiten Weltkriegs als „falsch“. Zum anderen sollten die zivilisatorischen Errungenschaften des freien Marktes/Preises für die Zukunft erhalten werden, um so den Kommunismus zurückzudrängen. Im Gegensatz zur Realität einer gespaltenen Welt (Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus) verfolgten die Wirtschaftsliberalen das Ziel des „ewigen Friedens“ und einer föderativen, regionalen oder autarken Weltordnung.

KATJA NAUMANN (Leipzig) bestritt mit einem Beitrag zur Betrachtung von Historikern als RaumZeit-Produzenten den letzten Vortrag im Forschungsatelier. In einer Analyse zu US-amerikanischen Universitäten mit bedeutenden geschichtswissenschaftlichen Instituten (Chicago, Columbia, Harvard) ging Naumann der Desynchronisierung der historiografischen Organisation in Raum und Zeit bezüglich der europäischen und der US-amerikanischen Geschichtswissenschaften zwischen den 1920er- und den 1960er-Jahren nach. Naumann stützte sich dabei auf Daten des Lehrangebots für Doktoranden und auf abgeschlossene Dissertationen an den erwähnten Instituten. In diesem Zeitraum der Dekolonialisierung und der Etablierung der USA als Supermacht stellte sie eine Regionalisierung der Themenschwerpunkte und mithin ein Aufbrechen des „Containers Außereuropa“ fest. Für bestimmte Weltregionen wurden jedoch wiederum räumliche Foki gesetzt (bei Asien Nationenbetrachtungen, bei Lateinamerika Kontinentalbetrachtungen). Hinsichtlich der zeitlichen Dimension machte Naumann gleichsam eine Differenzierung und eine De-Eurozentrierung der geschichtswissenschaftlichen Periodisierung in den USA aus. Abschließend diagnostizierte sie, dass vor allem die Area Studies bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zu einer Globalisierung innerhalb der Disziplin geführt hätten.

In der Abschlusssitzung zum Forschungsatelier, die wegen Krankheit ohne den Vortrag von Birgit Schäbler stattfinden musste, fasste FLORIAN HEINTZE (Erfurt) in einem Kommentar die thematischen Linien der Veranstaltung zusammen und hob die Fruchtbarkeit einer gleichberechtigten Kombination und Verschränkung von Raum- und Zeitforschung für globalgeschichtliche Fallstudien hervor. Er plädierte zudem dafür, die im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sich herausbildende Denkfigur der Verzeitlichung als normatives und eurozentrisches Erklärungsmodell für kulturelle Differenzen und mithin als eine der Folgen des „historicist turn“ um 1800 (nach Rorty [6]) zu interpretieren. Der Begriff des temporal turn, so Heintze, sollte dagegen eher in Analogie zum spatial turn für eine heute zu betreibende, kritische Dekonstruktion und De-Essentialisierung der nach wie vor auch in den Wissenschaften wirkmächtigen Figur des „progressiven Vergleichs“ (Koselleck [7]) verwendet werden.

In der anschließenden Diskussion herrschte allgemeine Zustimmung in der Ablehnung europäischer RaumZeit-Standards für außereuropäische Regionen bzw. der Fortschreibung kolonialisierender Raum-Zeit-(Zu-)Ordnungen zur (wissenschaftlichen) Erklärung globaler Ungleichheiten. Als mögliche Auswege aus der Reproduktion dieser Zeiten und Räume wurden streng themenspezifisches Arbeiten aus den Quellen heraus und eine weitere Ausdifferenzierung vorgeschlagen. Bezüglich des Themenspektrums problematisierte man den Mangel an Betrachtungen zu zeitlichen Praktiken. Zum einen wurde mit Bloch argumentiert, dass verschiedene Zeitregime aufgrund ihrer grundsätzlichen Ähnlichkeit nicht derart konfliktreich und offen verhandelt wurden wie beispielsweise Territorien auf räumlicher Ebene.[8] Zum anderen hob man Themenfelder hervor wie die Standardisierung der Zeit, die Modernisierung oder den Fortschritt. Des Weiteren wurde die fehlende Reflexion zum eigenen, vorwiegend linearen Denkverhalten zu Zeit kritisch betrachtet.

Insgesamt überzeugte das Forschungsatelier durch regional ausdifferenzierte Vorträge zu einer Bandbreite an verschiedenen Thematiken und durch lebhafte Diskussionen. Während die Beschäftigung mit räumlichen Komponenten als unproblematisch eingestuft wurde, konnte die zurückhaltende Auseinandersetzung mit dem Faktor Zeit auf eine allgemeine Forschungslücke in der globalen Geschichtsschreibung hinweisen. Im Sinne eines temporal turn könnte eine verstärkte Reflexion über die eigene Konzeption von Zeit im Verhältnis zu anderen Zeiten hilfreich sein, um (vermeintlich unproblematische) Veränderungen in Zeitregimen aufzudecken. Eine stärkere Ausdifferenzierung der Vorträge in zeitlicher Dimension hätte hierzu beitragen können.

Konferenzübersicht

Eröffnungsvortrag
Matthias Middell (Leipzig): Temporal turn und spatial turn in der Weltgeschichtsschreibung

Sektion I: Raum-Zeit-Krisen

Iris Schröder (Berlin): Moderne Zeiten? Konkurrierende Raum-Zeit-Regime im kolonialen Afrika um 1900

Sebastian Dorsch (Erfurt): RaumZeitliche Verortungen der werdenden Metropole São Paulo um 1900

Sektion II: Raum-Zeit-Ordnungen

Martina Winkler (Münster): „Selbst in dieser Entfernung, wo die russländische Fahne noch nie wehte“: Distanz als Kategorie für die pazifischen Ambitionen des Russländischen Reiches um 1800

Thoralf Klein (Loughborough): Politische Religion und die Globalisierung der Zeitordnung: Das wöchentliche Gedenken im nationalistischen China, 1925-1949

Sektion III: Theoretisch-historiographische Konzeptionen

Hagen Schulz-Forberg (Århus): Globale Raum- und Zeitordnungen in der Wirtschaftstheorie von den 1920er bis zu den 1950er Jahren

Katja Naumann (Leipzig): Umbruch und Divergenz: die Verzeitlichung der Welt in der US-amerikanischen Historiographie in den 1950er und 1960er Jahren

Abschlussvortrag: (Ausgefallen)
Birgit Schäbler (Erfurt): Andere Zeiten, andere Räume, andere Geschichten? Überlegungen zu Zeit und Raum in den Global and Area Histories

Abschlussdiskussion
Moderation: Florian Heintze (Erfurt)

Anmerkungen:
[1] Vgl. Martin H. Geyer, „Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“. Zeitsemantik und die Suche nach Gegenwart in der Weimarer Republik, in: Wolfgang Hardtwig (Hrsg.), Ordnungen in der Krise. Zur politischen Kulturgeschichte Deutschlands, 1900-1933, München 2007.
[2] E.P. Thompson, Time, Work-Discipline and Industrial Capitalism, in: Past & Present 38 (1967), S. 56-97.
[3] Lefebvre, Henri, The Production of Space, Malden, Mass. 2011.
[4] Philippe Despoix, Die Welt vermessen, Dispositive der Entdeckungsreise im Zeitalter der Aufklärung, Göttingen 2010.
[5] Maurice Bloch, The Present and the Past in the Present, in: Man 12 (1977), S. 278-292.
[6] Richard Rorty, Contingency, Irony, and Solidarity, Cambridge 1989.
[7] Reinhart Koselleck, Christian Meier, „Fortschritt“, in: ders., Otto Brunner, Werner Conze (Hrsg.), Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland, Band 2, Stuttgart 1975, S. 351-423.
[8] Maurice Bloch, The Present and the Past.

ZitierweiseTagungsbericht Historische Zeitforschung und globale Geschichtsschreibung – Krisen, Ordnungen, (Un)Gleichzeitigkeiten. 30.11.2012-01.12.2012, Erfurt, in: H-Soz-u-Kult, 05.03.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4681>.

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