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Diskursive Identitätskonstruktionen im östlichen Europa

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Verbundprojekt „Kulturelle Prozesse und Identitätsdiskurse im östlichen Europa“ am Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo), Justus-Liebig-Universität Gießen
Datum, Ort:15.11.2012, Gießen

Bericht von:
Saltanat Rakhimzhanova, International Graduate Centre for the Study of Culture, Justus-Liebig-Universität Gießen
E-Mail: <saltanat.rakhimzhanovagcsc.uni-giessen.de>

Ziel dieser Arbeitstagung war es, eine Abschlussbilanz für das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Kulturelle Prozesse und Identitätsdiskurse im östlichen Europa“ zu ziehen, das seit Dezember 2009 läuft und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird.[1] Die einzelnen Vorträge sollten aus der Perspektive der osteuropäischen Geschichte, der Turkologie und der Slavistik exemplarisch zeigen, welche Identitätsmuster in verschiedenen Regionen des östlichen Europa, von Zentralasien über Russland bis zu Südosteuropa hin, vorhanden sind. Dabei sollte der Frage nachgegangen werden, welche möglichen Faktoren – darunter Sprache, Religion, ethnische oder nationale Zuordnung – bei der jeweiligen Identitätskonstruktion eine entscheidende Rolle spielen.

PAUL SRODECKI (Gießen) thematisierte im ersten Tagungsvortrag die Topoi des christlichen Bollwerks und des osmanischen Feindes im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit. Gleich zu Anfang stellte Srodecki fest, dass „Europa“ und „christliches Abendland“ gleichgesetzt und positiv bewertet wurden, während das christliche Bild des islamischen Orients negativ besetzt war und dafür häufig folgende Allegorien und Redewendungen eingesetzt wurden: „böser Mohammed“, „Religion des Teufels“, „Erzfeind des christlichen Glaubens“, „Heiden“, „Schismatiker“, „Osmanen wie schleichende Krankheit“. Die 1454 gehaltene Frankfurter „Türkenrede“ von Enea Silvio Piccolomini, dem späteren Papst Pius II., benannte der Referent als ein Musterbeispiel der Feindbild-Konstellation, denn sie enthalte die meisten oben aufgeführten Allegorien. Beim Inhalt dieser Türkenrede konstatierte der Referent auch die Stilisierung Ungarns zu einem Bollwerk des christlichen Europa. Es wurde im Weiteren gezeigt, dass der Topos „Ungarn als christliche Vormauer Europas“ auch bei Pietro Ranzano und Antonio Bonfini Eingang findet. In seinem anschließenden Kommentar wies JOHANNES HELMRATH (Berlin) darauf hin, dass es im griechischen Barbaren-Diskurs zwei mögliche Kategorien von Barbaren gegeben habe: unzivilisierte Völker wie die Skythen einerseits und kulturell fortgeschrittene Völker wie Trojaner oder Perser andererseits. Während die Türken im Mittelalter noch als Nachkommen der Trojaner galten, und damit als Teil der europäischen Völkerfamilie, wurde dies nun von den Humanisten verneint. Den Türken wurde nun die Herkunft von den unzivilisierten Skythen zugeschrieben, so dass das humanistische Türkenbild bewusst einseitig und ausschließlich negativ konnotiert war. Helmrath fügte noch hinzu, dass die Türkenrede als Texttyp Erfolg hatte, eine literarische Diffusion erfuhr und sich im Reichstag durchsetzte.

Im zweiten geschichtswissenschaftlichen Vortrag behandelte ULRICH HOFMEISTER (Bochum) zwei Hauptkriterien, nach denen die einheimische Bevölkerung Zentralasiens durch die russischen Kolonialherrscher im 19. Jahrhundert eingeteilt wurde. Am Beispiel des russischen Offiziers Alexej Kuropatkin, der in den Jahren 1890–1898 Kommandant von Transkaspien war, erörterte Hofmeister, dass für die Kolonialverwaltung das wichtigste Einteilungsprinzip das der ethnischen Zugehörigkeit war, obwohl dies bisher in den zentralasiatischen Gesellschaften keine Rolle gespielt hatte. Im Rahmen der Ethnisierungspolitik wurde vor allem zwischen der sesshaften Bevölkerung („Sarten“) und der nomadischen Bevölkerung („Kirgisen“) unterschieden, denen beispielweise getrennte Verwaltungseinheiten zugewiesen werden sollten. Hierzu bemerkte der Vortragende, dass es wegen vorhandenen Zwischenstufen dennoch zu gemischten Einheiten kam.

Die Elitenpolitik der russischen Kolonialverwaltung verwies auf das andere Einteilungskriterium der Bevölkerung Zentralasiens. Hofmeister bemerkte dabei eine teilweise Abkehr von der bisherigen Zarenpolitik, da die einheimische Elite aufgrund fehlenden Vertrauens und der Befürchtung von Separatismus nicht mehr generell anerkannt wurde. Stattdessen durften počëtnye tuzemcy (Ehren-Eingeborene) Posten von Richtern oder Bezirksvorstehern besetzen und übernahmen damit individuell eine Vermittlerfunktion zwischen Herrschern und Einheimischen. Dies veranschaulichte der Referent an der Person von Muhitdin Hodža Išan (1840–1902), einem reichen und großen Einfluss besitzenden Sohn des ehemaligen obersten islamischen Richters in Taschkent. Hofmeisters Fazit war, dass die Bevölkerung Zentralasiens von der russländischen Kolonialverwaltung horizontal nach Ethnien und vertikal nach Würdenträgern klassifiziert worden ist. Eine abschließende Bemerkung war, dass die Politik der Ethnisierung später auch von den Bolschewiki übernommen wurde, die allerdings andere ethnische Gruppen identifiziert hätten.

In seinem zeitgeschichtlichen Beitrag zu tschetschenischen Communities im postsowjetischen Raum entschied sich WALTER SPERLING (Bochum), auf den Begriff Identität zu verzichten. Er sprach stattdessen von Zugehörigkeit (oder belonging), um auf diese Weise die performative und emotionale Komponente zu betonen. Ausgehend von Oushakines Theorie[2] zeigte der Referent anhand von zwei virtuellen Netzwerken der ehemaligen Grosny-Einwohner, wie typische postsowjetische communities of loss entstehen und was diese auszeichnet. So etwa versucht die tschetschenische Community, durch den Austausch im Internet alte Gemeinschaften zu reanimieren, und schafft dabei neue Zugehörigkeiten, so dass virtuelle Kontakte zu sozialen Beziehungen werden. Sperling veranschaulichte dies am Beispiel eines realen Treffens der Grosny-Webgemeinschaft in der Moskauer Umgebung.

CHRISTIAN VOSS (Berlin) befasste sich mit der gegenwärtigen Sprachsituation der slavischsprachigen Pomaken, die mit 36.000 etwa ein Drittel der Balkanmuslime im griechischen West-Thrakien bilden. Der Slavist schilderte dabei, wie die griechische Politik aufgrund der gefürchteten doppelten Gefahr aus dem Norden (Bulgarien) und aus dem Osten (Türkei) aus der pomakischen Dreisprachigkeit (Türkisch, Griechisch, Bulgarisch) eine gegenwärtige Zweisprachigkeit (Türkisch, Griechisch) verursachte. Ein starker antislawischer Diskurs in West-Thrakien begünstigte die freiwillige Aufgabe der bulgarischen Sprache durch die Pomaken selbst. Die Tatsache, dass etwa 260.000 weitere Pomaken in Bulgarien leben, konnte nicht zum Erhalt des Bulgarischen bei den west-thrakischen Pomaken beitragen. Der Grund dafür liegt in der sprachlichen Divergenz der Pomaken in Griechenland und Bulgarien, da die beiden Gruppen bis 1990 durch den Eisernen Vorhang voneinander isoliert waren. Die abschließend gestellte Prognose von Voß für die Zukunft des Bulgarischen bei den Pomaken fiel negativ aus: Die heutigen Anzeichen deuten auf den Sprachtod dieser Sprache in West-Thrakien hin.

Die Slavistin AKSANA BRAUN (Gießen) beschrieb den russischsprachigen Identitäts- und Sprachdiskurs im postsowjetischen Kasachstan und in Tatarstan, einer autonomen Republik in Russland. Ihr empirisches Material, bestehend unter anderem aus halbstrukturierten Interviews, wertete Braun anhand der diskurslinguistischen Mehr-Ebenen-Analyse[3] aus. Die Ergebnisse der wortorientierten Teilanalyse waren wiederkehrende Schlüsselwörter wie etwa „Muttersprache“, „Staatssprache“, „Stolz“, „Notwendigkeit“, „Respekt“, „Prestige“ und solche Stigmawörter wie „Russifizierung“, „Kasachisierung“ oder „mankurt“.[4] Bei der textorientierten Teilanalyse fand die Referentin heraus, dass im russischen Diskurs in Kasachstan und Tatarstan häufig die Oppositionslinien wir≠sie_und _Dorf≠Stadt anzutreffen waren. Auf der transtextuellen Ebene der Analyse konnte die Referentin im Diskurs konstruktive Strategien feststellen, beispielsweise die Betonung von Sprachengleichheit (Kasachisch=Russisch bzw. Tatarisch=Russisch) oder auch die positive Selbstdarstellung und negative Fremddarstellung von Akteuren. Zu den wiederkehrenden Argumentationsmustern gehört der Frist-Topos, in Wortgestalt als „in 20 Jahren“, „erst in 20 Jahren“, „schon in 20 Jahren“. In ihrem Fazit hob Braun eine Gemeinsamkeit zwischen den Sprachdiskursen hervor, dass in beiden Gemeinschaften eine positive Einstellung gegenüber der Zweisprachigkeit (Kasachisch-Russisch bzw. Tatarisch-Russisch) festzustellen sei.

Die Zentralasienwissenschaftlerin INGEBORG BALDAUF (Berlin) hielt gleich zu Beginn ihres Vortrags fest, dass das Schreiben von Memoiren im postsowjetischen Usbekistan sehr populär sei, und gab einen Überblick über Lebenserzählungen in usbekischer Sprache aus den besonders produktiven Jahren 1996–1997 und 2010–2011. Eine Besonderheit sei der bescheidene Umgang und der seltene Gebrauch von „ich“ in autobiographischen Texten von Usbeken. Viel wichtiger als die eigene Person scheint die Abstammung zu sein, so dass viele Schreiber die Geschichte ihrer Familien 150 Jahre zurückverfolgen und sie detailliert beschreiben. Dabei werden von usbekischen Autoren, die gewöhnlich der Altersgruppe von sechzig Jahren und älter angehören, Gruppenidentitäten umgewertet. Die Berufsgruppe der in der Sowjetunion hochangesehenen Kolchosbauern wird negativ als ausgebeutete Bauern geschildert. Die Handwerker, die zu Sowjetzeiten wegen ihrer Zuschreibung als religionsnah und gläubig unbeliebt waren, werden dagegen in den gegenwärtigen Erzählungen positiv dargestellt. Der Referentin fällt in den usbekischen Autobiografien des Weiteren auf, dass die Bezeichnung uzbek nicht in dem breiten, nationalen Sinn verwendet wird, der seit der frühen Sowjetzeit bis heute offiziell propagiert wird, sondern nur eine viel kleinere Stammesgruppe bezeichnet, die diese Bezeichnung auch schon in der vorrevolutionären Zeit trug. Wer sich nicht dieser bestimmten Stammesgruppe zugehörig fühlt, bevorzuge regionale (zum Beispiel Choresm) und kleinräumige (etwa Stadtviertel, Straßen) Zuordnungen. Neben der Umwertung von sozialen Identitäten lässt sich in den Lebenserzählungen ein Wandel hinsichtlich der Gewichtung von Namen beobachten. Einen postsowjetischen Boom erfahren die Personennamen Išan oder Hodža, die im sowjetischen Usbekistan wegen ihrer religiösen Konnotation vermieden worden waren. Biografische Texte enthalten zahlreiche Namen, auch wenn viele von ihnen nur kurz erwähnt werden. Bei Namenserwähnungen findet die Referentin eine Entwicklung: Werden in den 1990er Jahren in negativen Erinnerungen Personen namentlich erwähnt, sind solche Namen in den jüngeren Texten (ab dem Jahr 2000) nicht genannt, sondern nur angedeutet. In ihrem Abschlusswort unterstrich Baldauf, dass die usbekische Gesellschaft ein Paradebeispiel für Netzwerkgesellschaft sei.

Im abschließenden turkologischen Vortrag von RUTH BARTHOLOMÄ (Gießen/Freiburg) wurden zuerst Fakten und Ereignisse vorgestellt, die den Alphabet-Diskurs im postsowjetischen Tatarstan umrahmen. In Tatarstan (sowie auch in Kasachstan) ist seit den späten 1930er Jahren das kyrillische Alphabet in Gebrauch, doch ab dem Zerfall der Sowjetunion wird der Übergang zu einer Lateinschrift diskutiert. Als die ersten politischen Meilensteine hob die Referentin die Resolution über die Einführung des lateinischen Alphabets fürs Tatarische ab dem Jahr 2001, die beim „2. Weltkongress der Tataren“ im Jahr 1997 beschlossen wurde, sowie das im Anschluss beschlossene Gesetz der Republik Tatarstan hervor. Der politische Prozess der Alphabetreform kam allerdings im November 2002 ins Stocken mit dem Inkrafttreten des Gesetzes „Über die Sprachen der Völker der Russischen Föderation“, das für in Russland verwendete Alphabete ausschließlich die Kyrilliza vorschreibt. Bartholomä benannte im Weiteren die Hauptargumente, die die Gegner der Einführung einer lateinischen Schrift für das Tatarische häufig nennen. Befürchtet werden etwa die Spaltung von Tataren innerhalb und außerhalb der Republik Tatarstan, Separationsbestrebungen wie bei Tschetschenien oder auch eine Annäherung an die Türkei und andere Turkvölker, wobei die gemeinsame Sprache Türkisch sein würde.

Bei der Beschreibung der Besonderheiten des Alphabet-Diskurses in Kasachstan zeigte die Referentin Unterschiede zu demjenigen in Tatarstan auf. So spielt die Türkei in der kasachstanischen Alphabet-Diskussion so gut wie keine Rolle, und die lateinische Schrift wird nicht als gemeinsames kommunikatives Mittel für Türkvölker gesehen. Die häufig anzutreffenden befürwortenden Argumente für eine Latinisierung der kasachischen Schrift sind etwa Schritt halten mit der Globalisierung, die Möglichkeit zur Modernisierung und einem Prestigegewinn des Kasachischen, die Annäherung an Europa sowie auch an das als Weltsprache positiv bewertete Englische. Zum politischen Rahmen des Alphabet-Diskurses in Kasachstan gehört unter anderem die Beauftragung einer Fachkommission, die sich mit dem Thema wissenschaftlich auseinandersetzen sollte. Die Regierung signalisiert Unterstützung für die Alphabetreform. Dies zeigte Bartholomä am Beispiel des Kultusministers Kul-Muchammed, der in einer offiziellen Stellungnahme im Jahre 2010 die Einführung der lateinischen Schrift fürs Kasachische begrüßte. Ein anderes zu ergänzendes Beispiel für die Befürwortung wäre Präsident Nazarbaev, der sich 2004 gerade bei seinem offiziellen Besuch in Tatarstan zum ersten Mal und positiv zur Latinisierung der kasachischen Schrift äußerte. Vor wenigen Tagen äußerte er sich erneut zum Thema und benannte die Frist für die Durchführung der Alphabetreform: So soll der Alphabetwechsel bis zum Jahr 2025 stattgefunden haben.[5]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der prozesshafte Charakter von Identitätsbildung durch alle Tagungsbeiträge zog. Eine weitere auffallende Gemeinsamkeit war, dass die meisten Referenten nach einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit dem komplexen Begriff Identität beschlossen, auf dessen Verwendung in ihren Forschungsarbeiten zu verzichten. Stattdessen sprach man von Zugehörigkeit, Belonging oder Community. In der Abschlussdiskussion skizzierten die Tagungsteilnehmer die Aussichten für nachfolgende Forschungen zu Identitätskonstruktionen im östlichen Europa. Angeregt wurde die Notwendigkeit einer Neuordnung der Imperiumsdiskussion, bei der man die Größe, Breite und Vielfalt des „türkischen“ Faktors in besonderem Maße berücksichtigen und sich bei der Behandlung von neu entstandenen Räumen in Jugoslawien von der russozentrischen Sicht abwenden sollte.

Konferenzübersicht

Einführung: Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen), Mark Kirchner (Gießen), Markus Koller (Bochum) und Monika Wingender (Gießen)

Panel 1

Paul Srodecki (Gießen): Die humanistischen Zirkel und die Verbreitung und Rezeption der Bollwerkstopoi im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit

Panel 2

Ulrich Hofmeister (Bochum): (Ein)teilen und Herrschen: Klassifizierungen der Bevölkerung Turkestans durch die russische Kolonialverwaltung

Walter Sperling (Bochum): Erinnern, vergessen und verorten: Die Gemeinschaften der Grosny-Einwohner und die Frage von ‚Zugehörigkeit‘ in der postsowjetischen Welt

Panel 3

Christian Voß (Berlin): Identitätsdiskurse der bulgarischsprachigen Muslime (Pomaken) in West-Thrakien – zwischen Religiosität, türkischem Nationalismus, slawischer Reethnisierung und griechischer Assimilation

Aksana Braun (Gießen): Sprache und Identität im aktuellen russischsprachigen Diskurs in Kasachstan und Tatarstan: Eine diskursanalytische Untersuchung anhand qualitativer Interviews

Panel 4

Ingeborg Baldauf (Berlin): Spuren sichern: Lebenserzählungen aus dem unabhängigen Uzbekistan

Ruth Bartholomä (Freiburg/Gießen): Alphabetwechsel als Schritt zum ‚Westen‘ oder der ‚türkischen Welt‘? Identitätskonstruktionen in der Debatte um die Einführung einer Lateinschrift in Kasachstan und Tatarstan

Anmerkungen:
[1] Siehe den Bericht über die frühere Tagung des Verbundprojektes, in: H-Soz-u-Kult, 13.01.2011, < hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3487> [25.01.2013].
[2] Serguei Alex Oushakine, The patriotism of despair. Nation, war, and loss in Russia, Ithaca 2009.
[3] Jürgen Spitzmüller/ Ingo H. Warnke, Diskurslinguistik. Eine Einführung in Theorien und Methoden der transtextuellen Sprachanalyse, Berlin/Boston 2011.
[4] Eine abwertende Bezeichnung für einen ethnischen Kasachen, der seine Identität bezüglich Sprache, Kultur, Tradition und Werten verloren hat.
[5] Siehe: <www.inform.kz/eng/article/2518790> [25.01.2013].

ZitierweiseTagungsbericht Diskursive Identitätskonstruktionen im östlichen Europa. 15.11.2012, Gießen, in: H-Soz-Kult, 16.02.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4645>.

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