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Das Schwert – Symbol und Waffe

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Lisa Deutscher / Mirjam Kaiser / Marius Miche, Universität Freiburg; Sixt Wetzler, Universität Tübingen
Datum, Ort:19.10.2012–20.10.2012, Freiburg im Breisgau

Bericht von:
Sixt Wetzler, Tübingen; Lisa Deutscher / Mirjam Kaiser, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Email: sixt.wetzlergooglemail.com; lisa_deutscherweb.de; Mirjam-Kgmx.net

Am 19. und 20. Oktober 2012 fand an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die interdisziplinäre Nachwuchstagung „Das Schwert – Symbol und Waffe“ statt. Die Organisation erfolgte durch Lisa Deutscher, Mirjam Kaiser und Marius Miche vom Freiburger Institut für Ur- und Frühgeschichte sowie Sixt Wetzler von der Tübinger Abteilung für Skandinavistik. Die Tagung griff eine Position des Wissenschaftsrates auf, der in seinen "Empfehlungen zu den wissenschaftlichen Sammlungen als Forschungsinfrastrukturen" (Januar 2011) formuliert hatte: „Die Anreicherung der sichtbaren Beschaffenheit des Objektes mit Wissen über seine nicht sichtbaren Eigenschaften, die Verbindung inhärenter und externer Attribute, führen zu einem erheblichen Bedeutungszuwachs. Ein Objekt ist durch diese angelagerten Eigenschaften nicht nur ein Faszinosum, sondern es kann die Bedeutung eines Kulturguts erlangen, der Selbstvergewisserung und Identitätsbildung in der Gesellschaft dienen, als materielles Zeugnis fungieren, es vermag Antworten zu geben auf verschiedenste Fragen und es kann zu weitergehenden Fragen anregen.“

Am Schwert als herausragendem Objekt menschlicher Kultur galt es zu demonstrieren, wie die Perspektive des material turn konkret entfaltet und die „Sprache der Objekte“ (BMBF) entschlüsselt werden kann. Die Themen der Vorträge reichten von der Bronzezeit bis ins 21. Jahrhundert und stießen auf großes Interesse: Neben dem akademischen Nachwuchs kamen bekannte Autoren des Themenfeldes nach Freiburg; auch Schmiede, Waffensammler und historische Fechter waren vertreten. Das Programm war thematisch in vier Panels geordnet, hinzu kam ein öffentlicher Abendvortrag.

I. Vom Erz zur Klinge - Herstellung und Technologie

MICHAEL SIEDLACZEK (Berlin) eröffnete die Tagung und referierte Forschungsergebnisse auf Grundlage von über 430 untersuchten Artefakten und rezenten Nachgüssen. Besonders bemerkenswert war die Veranschaulichung der Widerstandsfähigkeit bronzener Schwertklingen, die auch in der Fachliteratur häufig unterschätzt wird.

JAN-HEINRICH BUNNEFELD (Göttingen) stellte technische Details der nordischen Vollgriffschwerter und der südlicheren Achtkantschwerter vor und diskutierte mögliche Technologietransfers und Adaptionen zwischen den beiden Fertigungsräumen. Dabei machte er eine tendenziell größere Homogenität der südlichen Schwerter im Vergleich zu individuelleren Gestaltungen im Norden aus, bei mutmaßlicher gegenseitiger Beeinflussung in beide Richtungen.

MAREK VERCIK (Halle) erweiterte den Horizont in Richtung des antiken Mittelmeerraumes. Am Beispiel des Kopis stellte er dar, wie sich eine Klingenform sowohl durch kulturellen Austausch, als auch durch militärische Auseinandersetzungen mit außergriechischen Völkern vom Opfermesser hin zur einer Kriegswaffe entwickelte, die vor allem als Seitbewaffnung der Phalanxen von Bedeutung war.

ULRICH LEHMANN (Münster) zeigte, wie sich durch aktuelle Analysemethoden neue Erkenntnisse über die Fertigungsweise erhaltener Spathaklingen gewinnen lassen. So macht die Computertomographie nicht nur Korrosion und Restaurierungsarbeiten deutlich, die mit bisherigen Röntgenuntersuchungen kaum nachzuvollziehen waren. Sie zwingt auch dazu, die Vorstellung zu überdenken, Spathakerne bestünden zumeist aus drei Bahnen Torsionsdamast. Nach Lehmanns Ergebnissen muss meist von einer Dopplung der Stränge ausgegangen werden, also einer Sechszahl.

GUNNAR GRANSCHE (Bamberg) betrachtete frühmittelalterliche Klingen aus der Perspektive zeitgenössischer Schmiedepraxis. Anhand der von ihm präsentierten Reparaturen, Um- und Neubearbeitungen zeigte er mögliche wirtschaftliche Hintergründe („Recycling“), persönliche Ansprüche eines Benutzers und ein breites Spektrum handwerklichen Könnens auf.

ROLAND WARZECHA (Hamburg) und INGO PETRI (Kiel) wiesen in Ihrer gemeinsam gehaltenen Präsentation darauf hin, wie entscheidend es ist, mittelalterliche Fechtweisen zu verstehen, um die Formgebung der entsprechenden Waffen nachvollziehen zu können. Konkret führten sie die Verlängerung der Parierstange im Wandel vom früh- zum hochmittelalterlichen Schwert auf eine Veränderung der Kampftaktik, speziell des Schildeinsatzes zurück. Eine These, die sie durch praktisches „Nachfechten“, Bildquellen und Sichtung der relevanten Schwertfunde untermauern konnten.

II. Das Schwert als Bildträger - Symbole und Verzierung

DANIEL BERGER (Halle) hinterfragte gängige Vorstellungen zur Durchführbarkeit von Tauschierungen in Bronzeklingen. In vielen Fällen ließen sie sich ihm zufolge einfacher anbringen als von der Forschung angenommen. An modernen Repliken wurde allerdings deutlich, wie gering die Farbwirkung der meisten Tauschierungen gewesen sein dürfte, sofern die Klingen nicht nachbehandelt wurden, was von Berger mit vergorenem Urin vorgenommen worden war. Allerdings lässt sich ein solcher Vorgang für die urgeschichtliche Zeit nicht nachweisen.

MIRJAM KAISER (Freiburg) verfolgte die Verzierungen auf spätbronzezeitlichen Schwertern über typologische und chronologische Aspekte hinaus anhand der Vogelbarken auf urnenfelderzeitlichen Vollgriffschwertern. Sie verdeutlichte die individuelle Gestaltung des ziselierten Motivs als Teil eines Ornamentkanons und sein Zusammenspiel mit der Dreidimensionalität der Waffen. Darüber hinaus diskutierte sie mögliche symbolische Bedeutungen, die sich aber im schriftlosen Kontext nur schwierig belegen ließen.

LISA DEUTSCHER (Freiburg) arbeitete das Bildprogramm der Stempelmarken auf latènezeitlichen Schwertern auf, verdeutlichte ihre Ausrichtung auf den Schwertern und beschrieb ihre eigenen, praktischen Versuche zur Anbringung solcher Marken. Zusammenfassend vertrat sie die Ansicht, dass es sich bei den sich im Motiv oft wiederholenden Stempelmarken nicht um Fabrikationszeichen einzelner Werkstätten oder Besitzermarken handelt, sondern wahrscheinlich um apotropäische und siegbringende Signaturen.

INES KLENNER (Hamburg) präsentierte das Kuriosum eines Theaterschwertes aus dem hervorragend erhaltenen Mithräum von Güglingen, also einer Klinge, die von einem halbreifförmigen Bügel unterbrochen wird und bei Befestigung um den Oberkörper den Eindruck einer Durchbohrung erweckt. Gestützt auf weitere Funde und schriftliche Quellen zum Mithraskult konnte sie darstellen, wie solche Theaterschwerter im Kultspiel genutzt wurden, um die symbolische Tötung eines Teilnehmers zu vollziehen.

MARIUS MICHE (Freiburg) überprüfte die bisherige archäologische Typeneinteilung der Goldgriffspathas der Merwowingerzeit, insbesondere in eine fränkische und eine alamannische Gruppe. Dies geschah durch eine Merkmalsanalyse der Spathae selbst, in einem zweiten Schritt durch eine Kontextualisierung mit den übrigen Funden aus den jeweiligen Gräbern.

III. Das Schwert als Waffe - Gebrauch und Kampf

PETER EMBERGER (Salzburg) referierte über die Bedeutung des Schwertes als Symbol der Macht, als Kriegswaffe und als Propagandamotiv zur Zeit Cäsars. Obwohl im militärischen Einsatz nur eine von mehreren Waffen, dominierte das Schwert den symbolischen Diskurs über die Gewalt und fungierte gleichzeitig als Zeichen für das Imperium.

MATTHIAS TEICHERT (Göttingen) ließ seinen Beitrag ebenfalls in der römischen Antike beginnen und ging der Frage nach, inwieweit sich die heterogenen Schwerttanz-Zeugnisse, die sich im germanischen Raum (und darüber hinaus) finden, als Nachweise einer Kontinuität vorchristlicher germanischer Ritualpraxis deuten lassen. Aus der Zusammenschau schriftlicher und ikonographischer Quellen deduzierte er allerdings eher eine „Konstante der Lust an der Bewegung mit der Waffe“ und betonte die Brüche zwischen den einzelnen Phänomenen.

TILMAN WANKE (Bamberg) gab einen kondensierten Überblick über die Typologien des Schwertes in den europäischen Fechtbüchern seit circa 1300. Dabei machte er deutlich, dass sich die vorliegende Formenvielfalt nicht als lineare Evolution hin zu einer „perfekten Waffe“ beschreiben lässt, sondern als Feld ständiger Überlappungen und Beeinflussungen begriffen werden muss, das nur unter Einbeziehung der jeweils zugrundeliegenden Fechtweisen richtig gedeutet werden kann.

Eine solche Fechtweise beschrieb HERBERT SCHMIDT (Dornbirn). Der Buckler, der kleine Faustschild, war seit der römischen Antike und bis in die frühe Neuzeit in Europa verbreitet. Bedeutendstes Zeugnis seiner Beliebtheit ist das sogenannte Towerfechtbuch MS I.33 von ca. 1300 n. Chr., das sich ausschließlich der Fechtweise mit Schwert und Buckler widmet. In der praktischen Darstellung einiger Fechttechniken konnte Schmidt diesen rüstungstechnologischen Kontext des Schwertes verdeutlichen.

Auch MATTHIAS JOHANNES BAUER (HS Niederrhein) rückte die verschriftlichten Fechtanleitungen in den Mittelpunkt. Aus germanistischer Perspektive wies er auf die Schwierigkeiten hin, die sich aus der geschlossenen Fachsprache der Fechtbücher in der Tradition des deutschen Fechtmeisters Johann Liechtenauers ergeben. In ihrer Doppelnatur als Gedächtnisstützen und Geheimtexte zwangen die Liechtenauerschen Merkverse, zusätzlich durch dialektale Umdeutungen erschwert, zu einer Textexegese, die die Fechtkunst in den Bereich einer esoterischen Geheimwissenschaft rückte.

CHRISTIAN JASER (Dresden) verdeutlichte, wo die zuvor genannten Kampfweisen der Fechtbücher ihren ,Sitz im Leben' haben konnten: In der Selbstdarstellung eines städtischen Bürgertums, das sich vor allem durch seine Zuwendung zur Waffe, seine Beherrschung derselben und seine Bereitschaft zu ihrem Einsatz auszeichnete. Örtlich und zeitlich kulminiert diese Faszination für das Schwert in den städtischen Fechtschulen. Fechten wurde hier zum gesellschaftlichen Identifikations- und Distinktionsmerkmal, indem es dominante Konzepte von Status, angemessenem sozialen Handeln und körperlicher Virilität öffentlich inszenierte.

IV. Das Schwert im kulturellen Diskurs: Bedeutung und Rezeption[1]

FABIAN WITTENBORN (Heidelberg) ging der Frage nach, inwieweit sich Geschlecht und sozialer Stand aus Schwertern als Grabbeigaben der Bronzezeit herauslesen lassen. Eine ausschließlich geschlechtsspezifische Verteilung von Waffenbeigaben lässt sich ihm zufolge kaum feststellen. Ebenso konnte er für die Urnenfelder- und Hallstattzeit zeigen, dass die höchste soziale Schicht mit den reichsten Grabbeigaben gerade nicht mit Waffen bestattet wurde, im Gegensatz zu der an Reichtum der Ausstattung folgenden Gruppe. Die Vorstellung eines ,Schwertadels' muss anscheinend hinter das differenziertere Bild einer administrativen Elite mit untergebener Kriegerkaste zurücktreten.

GÜNTER KRÜGER (Mannheim) diskutierte die Bedeutung des Schwertträgeramtes im deutschen Kaiserreich. Zu öffentlichen Anlässen wurde das Schwert des Herrschers als Zeichen seiner rechtmäßigen Gewalt von einem hochrangigen Untergebenen präsentiert; ein Amt, dessen Wahrnehmung sich, so Krüger, im Laufe des Mittelalters wandelte. Während er das Vorantragen des Schwertes im frühen 11. Jahrhundert als Geste der Unterwerfung deutete, wies er umgekehrt auf die Mühe Kaiser Barbarossas hin, die Auseinandersetzung seiner Fürsten um die Ehre des Schwertträgeramtes zu schlichten.

DANIEL LIZIUS (Vechta) beschrieb die Entwicklungslinien von Schwertleite und Ritterschlag. Er verstand diese Formen ritualisierter Ritterpromotion nicht als Erben vorchristlich-germanischer Mannbarkeitsriten, sondern als höfische Analogiebildungen zu kirchlichen Ritualen, in denen das Schwert (der Vorstellung nach) nicht als handelnder Akteur, sondern als wirkmächtiges Medium von Bedeutung war. Daran änderte auch die Verdrängung der Schwertleite durch den später aufkommenden Ritterschlag nichts. Anhand der Darstellung der unterschiedlichen Funktionen der Rituale, ihrer Terminologien und der klassischen Textstellen zeichnete Lizius ein differenziertes Bild des Themas.

In den letzten Jahren erfreut sich die Historische Europäische Kampfkunst (Historical European Martial Arts, kurz: HEMA) wachsender Beliebtheit, eine wissenschaftliche Aufarbeitung blieb bisher aus. SEBASTIAN KELLER (Regensburg) stellte sein Projekt vor, in dem er einerseits Lehrbücher der Szene untersucht, andererseits durch teilnehmende Beobachtung und eine Fragebogenstudie unter HEMA-Trainern ein Bild davon gewinnen möchte, welche Motivationen und Faszinationen Menschen auch heute noch dazu bringt, sich praktisch mit dem europäischen Schwert zu beschäftigen.

Der öffentliche Abendvortrag wurde vom schwedischen Schwertschmied PETER JOHNSSON (Uppsala) gehalten, der weltweit als eine der wichtigsten Autoritäten in Fragen der Gestaltung und des Nachbaus hoch- und spätmittelalterlicher Schwerter gilt. Nach einem Einblick in den Schmiedevorgang und die Physik des Schwertes präsentierte der Schwede seine These, die Proportionierung europäischer Schwerter ließe sich ab dem Hochmittelalter auf die gleichen geometrischen Grundlagen zurückführen, die zum Beispiel auch in der Architektur Anwendung fanden. Unterfüttert durch Textstellen mittelalterlicher Autoren über die Bedeutung der Geometrie, führte er seine Gedanken an den Maßen von Originalstücken aus. Auf die Gefahr einer Überinterpretation wies er selbst ausdrücklich hin, konnte in der Diskussion aber auch auf kritische Fragen überzeugende Argumente für seine These liefern.

Die Abschlussdiskussion brachte zum Ausdruck, wie wertvoll die Betrachtung des gemeinsamen Themas über die Fachgrenzen hinweg für alle Beteiligten gewesen war. Das Schwert ist in so vielfältiger Hinsicht Bedeutungsträger, dass eine monodisziplinäre Perspektive immer unzulänglich bleiben muss. Erst aus der Zusammenschau der unterschiedlichen akademischen Zugriffe, aber auch handwerklicher, künstlerischer und fechtpraktischer Ansätze kann ein fundiertes Verständnis dieses zentralen Objektes der europäischen Kultur erwachsen. Folglich wurde von den Diskutierenden dazu angeregt, die semantische Polyvalenz des Schwertes in der wissenschaftlichen Arbeit auch innerhalb der Grenzen einer einzelnen Disziplin stets mit zu berücksichtigen. Die Teilnehmenden äußerten in der Abschlussdiskussion die Hoffnung, die Tagung möge Auftakt für weitere Zusammenarbeit gewesen sein und regten eine Fortsetzung an.

Konferenzübersicht

Panel I: Vom Erz zur Klinge - Herstellung und Technologie

Michael Siedlaczek (Berlin): Das gegossene Schwert - zur Produktion und Funktionalität bronzezeitlicher Schwerter

Jan-Heinrich Bunnefeld (Göttingen): Zur Herstellung und Distribution älterbronzezeitlicher Vollgriffschwerter in Dänemark und Norddeutschland

Marek Vercik (Halle): Die barbarischen Einflüsse in der griechischen Bewaffnung

Ulrich Lehmann (Münster): Die frühmittelalterliche Spatha in Westfalen - Untersuchungen zu Technologie und Chronologie

Gunnar Gransche (Bamberg): Zwischen Präzision und Improvisation - eine schmiedetechnische Analyse der Spathen und Saxe von Pfakofen

Roland Warzecha (Hamburg) / Ingo Petri (Kiel): Form follows function - how combat requirements changed design from spatha to medieval cruciform swords

Panel II: Das Schwert als Bildträger - Symbole und Verzierung

Daniel Berger (Halle): Tauschiertechnik und Farbwirkung bronzezeitlicher Schwerter

Mirjam Kaiser (Freiburg): Vogelbarken auf urnenfelderzeitlichen Vollgriffschwertern

Lisa Deutscher (Freiburg): Latènezeitliche Schwerter mit Stempelmarken

Ines Klenner (Hamburg): Schwerter im Mithraskult

Marius Miche (Freiburg): Die Goldgriffspathas der frühen Merowingerzeit

Panel III: Das Schwert als Waffe - Gebrauch und Kampf

Peter Emberger (Salzburg): Das Schwert im Bürgerkrieg zwischen Cäsar und Pompeius

Matthias Teichert (Göttingen): Schwerttanz und (göttliche) Waffenträger in der Germania des Tacitus und auf mittelalterlichen Bilddenkmälern

Tilman Wanke (Bamberg): Das Schwert im Spiegel zeitgenössischer Fachprosa

Herbert Schmidt (Dornbirn): Schwert und Buckler – eine Erfolgsgeschichte

Matthias Johannes Bauer (HS Niederrhein): Von ‚Mordschlag’ bis ‚drei Wunder’ – Das ‚lange Schwert’ in Fechthandschriften und -drucken des 14.-16. Jh.

Christian Jaser (Dresden): Der Bürger und das Schwert - Fechten und Fechtschulen als Teil städtischer Sportkulturen im ausgehenden Mittelalter

Panel IV: Das Schwert im kulturellen Diskurs - Bedeutung und Rezeption

Fabian Wittenborn (Heidelberg): „Schwertfrauen“ und „Schwertadel“ in der Urnenfelder- und Hallstattzeit

Friedrich Grünzweig (Wien): Siegschwert und álög - literarisches Motiv?

Günter Krüger (Mannheim): Das Schwertträgeramt - Erniedrigung oder Ehrendienst?

Daniel Lizius (Vechta): Das Schwert als Ritualmedium der mittelalterlichen Rittererhebung

Sebastian Keller (Regensburg): Die HEMA-Szene in Deutschland

Abendvortrag

Peter Johnsson (Uppsala): On the construction of the medieval sword

Anmerkung:
[1] Zum allgemeinen Bedauern musste FRIEDRICH GRÜNZWEIGS (Wien) altnordistischer Beitrag krankheitsbedingt ausfallen.

ZitierweiseTagungsbericht Das Schwert – Symbol und Waffe. 19.10.2012–20.10.2012, Freiburg im Breisgau, in: H-Soz-Kult, 13.02.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4640>.

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