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The Debate between Jews and Christians until the Age of Theodosius. The Process of Differentation from 2nd to the 4th Centuries CE Reconsidered

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Käte-Hamburger-Kolleg, Ruhr-Universität Bochum
Datum, Ort:24.10.2012–25.10.2012, Bochum

Bericht von:
Meret Strothmann / Mitja Bleckmann, Ruhr-Universität Bochum
Email: <meret.strothmannrub.de>; <mitja.bleckmannrub.de>

Ausgehend von den aufsehenerregenden Artikeln von Arye Edrei und Doron Mendels im „Journal for the Studys of Pseudepigrapha“ (Vol. 16 [2007], 91-137; vol. 17 [2008], 163-187)[1] sollten neue Perspektiven und Diskussionen über sich wandelnde Paradigmen in Bezug auf den jüdisch-christlichen Trennungsprozess vom 2. bis 4. Jahrhundert angeregt werden. Der Frage in welchen Verhältnis Juden und Christen zueinander standen und in welcher Weise Unterschiedlichkeiten, insbesondere sprachliche, zwischen der östlichen und westlichen jüdischen Diaspora auf die Ausdifferenzierung wirkten, wurde anhand der Neubetrachtungen jüdischer, christlicher und römischer Quellen nachgegangen.

Nach einer in das Thema einleitenden Begrüßung durch GÖRGE HASSELHOFF (Bochum), referierte RUTH LANGER (Boston) die Entstehungs- und Wandlungsgeschichte der „Birkat HaMinim“ („Ketzersegen“) und die Frage nach der Autorität der Rabbiner.[2] Insbesondere die Frage, ob mit „minim“ Christen gemeint seien und welche Bedeutung die „Birkat HaMinim“ vor dem 4. Jahrhundert hatte, wurde thematisiert. Bei Langers Untersuchungen wurde deutlich, dass die Bedeutung des Gebetes und der Einfluss der Rabbiner regional unterschiedlich war. Zudem lasse sich nicht klar feststellen, welche Quelle den Originaltext wiedergebe; die Geniza-Version des Gebetes aus dem 11. Jahrhundert könne nicht ohne Zweifel als Original angesehen werden. Sowohl Text als auch dessen Bedeutung für die Anwender habe sich stetig im Wechsel befunden. Für den jüdisch-christlichen Trennungsprozess spricht Langer der „Birkhat HaMinim“ eine untergeordnete Rolle zu. Verwünschungen waren ein nicht ungewöhnliches kulturelles Instrument zur Diffamierung anderer Gruppierungen in der antiken Welt. Die spezifisch anti-christlichen Elemente kamen erst hinzu, nachdem das Christentum etabliert war. Auf eine klar begrenzte Gruppe bezog sich die „Birkat HaMinim“ zu keinem Zeitpunkt der Antike.

GÜNTER STEMBERGER (Wien) thematisierte in seinem Vortrag über plurale Formen des Judentums zur Zeit der Mishnah ebenfalls die Autorität der Rabbiner und stimmte weitestgehend mit Langer überein. Der Einfluss der Rabbiner auf das jüdische Leben war geringer als bisher angenommen und das rabbinische Judentum könne die Pluralität des palästinischen Judentums nicht angemessen repräsentieren. Ideen sowohl der Essener als auch der Sadduzäer hätten weiter Bestand gehabt, ohne in der rabbinischen Literatur erfasst zu sein. Stemberger betonte das Weiterbestehen einer alternativen rabbinischen Kultur. Einige Rabbiner hätten als Dorfälteste auf dem Land gelebt und dort unabhängig von den rabbinischen Schulen gewirkt. Für den Trennungsprozess von Christen und Juden habe die Sprache eine enorme Bedeutung gehabt. Die Tatsache, dass Juden vielfältig an der römischen und griechischen Kultur partizipierten, interpretierte Stemberger als einen noch geringen Einfluss der rabbinischen Kultur. Durch die Anwendung griechischer und lateinischer Sprache erfolgte eine Hellenisierung und Paganisierung der jüdischen Bevölkerung sowohl in der Diaspora als auch in Palästina. In der anschließenden Diskussion wurde danach gefragt, wer, wenn nicht die Rabbiner, Einfluss auf die Synagogen ausübte. Stemberger erläuterte, dass Leviten als Vorsteher auf die Synagogen einwirkten und diese als Art von Tempelersatz initiierten.

In seinem Vortrag über die „Erfindung des Christentums“ anhand von Justin dem Märtyrer und Kelsos, unter Bezugnahme auf die zugespitzte These von Boyarin, schlussfolgerte GÖRGE HASSELHOFF (Bochum), dass die bei Justin aufgeworfenen Differenzen zwischen Juden und Christen Differenzen zwischen verschiedenen Schulen, nicht aber zwischen verschiedenen vollständig separierten Religionen waren. Die Basis des jüdisch-christlichen Dialogs sei stets die jüdische Bibel gewesen. Auch bei Kelsos seien zwar zwei unterscheidbare, aber stark voneinander abhängige Gruppen dargestellt, dennoch handele es sich tendenziell eher um einen intra- und nicht um einen interreligiösen Diskurs. Wechselseitige Häresie-Beschreibungen dienten dazu, Grenzen zwischen konkurrierenden Gruppen zu beschreiben. Von einem abgeschlossenen Trennungsprozess sei aber für das 2. Jahrhundert noch nicht auszugehen. Vielmehr hätte das Christentum nach einem von Kelsos bemühten Bild im Schatten des Judentums gestanden, beide seien eng miteinander verbunden und vermischt gewesen.

Während der auf den Vortrag folgenden Diskussion wurde die Bedeutung des hellenistischen Einflusses auf den intrareligiösen Diskurs anhand des logos-Begriffs angesprochen. Logos sei sowohl bei Justin als auch bei Kelsos bedeutsamer Teil der Argumentation. Insofern könne man den Differenzierungsprozess als einen intrareligiösen Diskurs innerhalb einer jüdisch-christlichen Pluralität in Auseinandersetzung mit kulturellen Einflüssen durch den Hellenismus beschreiben.

Dennoch wird die behelfsweise angeführte These Boyarins problematisiert, da dieser seinen Fokus auf die Grenzen des römischen Palästinas beschränkt.

Am Ende des ersten Workshop-Tages stand ein öffentlicher Abendvortrag von DORON MENDELS (Jerusalem) über die geteilte jüdische Diaspora und die daraus folgenden Konsequenzen. Mendels stellte ausführlich seine These von der sprachlichen Distanz zwischen der westlichen und östlichen Diaspora als primäres Differenzierungsmerkmal dar. Während es über Kontakte zwischen Israel und der östlichen Diaspora zahlreiche Berichte gibt, fehlen Zeugnisse bezüglich eines Wissenstransfers mit der westlichen Diaspora. Damit soll nicht behauptet sein, dass es keine Kontakte gab, sondern vielmehr, dass die rabbinische Kultur keinen nennenswerten Einfluss auf den jüdischen Westen ausübte. Wenn sich Quellen auf Kontakte zur westlichen Diaspora beziehen, handelt es sich meist um Steuerfragen. Die Lücke, die durch das Fehlen der Rabbiner im Westen entstand, wurde teilweise durch die christlichen Apostel gefüllt, die eine eigene Form der Halakha überliefert hätten. Diese bildete die Grundlage der Herausbildung des Christentums in der westlichen Diaspora.

Mendels These, dass es aus dem Westen kaum Reaktionen auf die Zerstörung des Tempels gab, eröffnete eine lebhafte Diskussion, in der Mendels konkretisierte, dass es selbstverständlich sowohl im Westen als auch im Osten Intellektuelle gab, diese aber nicht miteinander kommunizierten und es deswegen auch keine diesbezüglichen Überlieferungen gibt.

Der zweite Tag wurde durch einen Vortrag von MERET STROTHMANN (Bochum) zum Kalender des Philokalos eingeleitet, der in das Jahr 354 n.Chr. zu datieren ist.[3] Der Kalender, der einen umfassenden Eindruck in die aktuelle römische Lebenswelt vermittelt, war Valentinus, einem Angehörigen der römischen Oberschicht gewidmet. Er spiegelt zeitgenössische römische Werte und Traditionen, die von Christen und Paganen gleichermaßen geteilt wurden, wider und nimmt im Rahmen des Spannungsfeldes zwischen Juden und Christen eine eher beobachtende Rolle ein, wobei allerdings die hebräischen Wurzeln des Christentums in der letzten Sektion XVI, einer kleinen Weltgeschichte, prominent vertreten sind. Durch die vom Passahfest strikt getrennte Berechnung des christlichen Osterfestes wird auf jüdische Traditionen dagegen nur indirekt Bezug genommen. Auffällig ist die klare Zweiteilung des Kalenders: Sektion I - VI weist eine reichhaltige Bebilderung auf, kommt aber völlig ohne christliche Bezüge aus, in den Sektionen VII - XVI werden christliche Konzepte und Ideen in die Schilderung paganer Ereignisse und Tabellen integriert, so das von einer funktionalen Zuweisung christlicher wie paganer Elemente in einer gemeinsamen Welt römischer Bürger gesprochen werden kann.

In der an den Beitrag anschließenden Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, welche Schlüsse daraus gezogen werden könnten, dass das Judentum im Kalender keine explizite Erwähnung findet. Ob sich dies durch die Komplexität des jüdischen Kalenders oder die mangelnde politische Relevanz des Judentums aus Sicht der römischen Aristokratie erklären lässt, blieb offen.

KARL-LEO NOETHLICHS setzte den Thesen von Doron Mendels die Diktion der Rechtstexte und ihre Verbreitung entgegen. In seinen Beispielen aus zeitgenössischen Rechtstexten ging er nicht nur auf die Terminologie ein, welche Juden als Gruppe offenkundig mit einbezieht, sondern verwies auch auf juristische Relevanz von Rechtstexten, die nur resultiert, wenn Juden und Christen in West wie Ost voneinander geschieden und so gemäß ihrer Zugehörigkeit beurteilt werden können. Auch die operativen Geltungsbereiche und Zuständigkeit von Gesetzen müssen hier in Anschlag gebracht werden. Die von Mendels aufgestellten Sprachgrenzen zur Definition der jeweiligen Bereiche wurden von Noethlichs modifiziert, so könnten kaum die Räume West bzw. Ost benannt werden, vielmehr müsse von einem hebräisch-aramäischen und griechischen Sprachraum ausgegangen werden. Von dieser Feststellung aus müssten die Untersuchung nach dem Separationsprozess und die Neudefinition von West bzw. Ost neu starten. Ausdrücklich wies Noethlichs zudem darauf hin, dass Ägypten und Syrien in der Komplexität und Kombination von Ethnien Ausnahmen bilden und für die Diskussion von Trennungsprozessen nur bedingt herangezogen werden könnten. Zudem wäre weiter nachzuforschen, inwieweit überhaupt Schriftlichkeit und Sprachräume als Grundlagen für Trennungsprozesse belastbare Fundamente bieten, da das Element der oral tradition hier völlig ausgeblendet werde.

ADOLF MARTIN RITTER (Heidelberg) konturierte in seinem Beitrag die scharfen Anwürfe des Antiocheners Johannes Chrysostomos gegenüber den Juden und ordnete sie in ihren urbanen und politischen Kontext ein. Die häufig zitierten und oft in die Nähe des Antisemitismus gerückten Aussagen des Kirchenvaters seien vielmehr als Aufforderung zur Abgrenzung denn als konkrete Vorwürfe oder gar Aufforderung zu Pogromen zu verstehen. Chrysostomus kannte die Attraktivität der jüdischen Bräuche und ihre Anziehungskraft, die sie auf die junge Christengemeinde ausübten. Vielerorts waren Assimilationsprozesse im Gang, die eher die Versammlungen der Juden anstatt die der Christen anwachsen ließen. Er distanziert sich zwar von den aktuellen jüdischen Lebensgewohnheiten und Werten, stellt aber die hebräischen Wurzeln des Christentums an keiner Stelle in Frage. In den allgemein gültigen christlichen Auftrag, sich gegenüber allen freundlich zu erweisen, bezieht er die Juden ausdrücklich ein, wenn er darlegt, dass man nicht für jemanden beten könnte, den man hasst. Ritter plädierte dafür, die Intention des Chrysostomus zu fokussieren, damit deutlich werde, dass dieser versucht habe, eine Judaisierung der Christen zu unterbinden. Dabei handelte es sich primär um einen innerchristlichen Prozess: er handelte aus einer wahrgenommenen Verteidigungssituation gegenüber der jüdischen Alternative seiner Gemeindemitglieder.

In seiner Studie zu Eusebius von Caesarea verdeutlichte HARTMUT LEPPIN (Frankfurt am Main), wie stark die antiken Wurzeln der Geschichtsschreibung dessen Werk geprägt haben. Der christlich-apologetische Einfluss wird dennoch schon zu Beginn deutlich: Anstelle der Nennung des Autors am Anfang stehen bei Eusebius die Apostel und der Name des Erlösers, durch den das Werk inspiriert sei. Eusebius memoriert Grundzüge der hebräischen Religion, respektiert die gemeinsame Tradition, und nimmt Zuweisungen für die Völker vor. So trifft die Juden das Strafgericht Gottes unmittelbar nach dem Vergehen an Christus und seinen Aposteln (Eusebius, historia ecclesiastica 1,1, 1-2; 3,5, 3-4). In der Schilderung des Strafgerichts jedoch bleibt er der Geschichtsschreibung verpflichtet, indem er klar auf seine Quelle Josephus verweist. Seine Darstellung des Vollzugs der Rache Gottes in ihren grausigen Details gründet dabei auf den Motiven der Empathie und misericordia, ganz im Sinn der antiken Historiografie. Die Darlegung des Schicksals der Juden dient damit nicht einer weiteren Verurteilung der Juden oder Manifestierung eines Absonderungsprozesses der Christen, sondern der Einordnung der jüdischen Geschichte in den historischen Kontext. Die negative Beschreibung der Juden, im Gegensatz zum positiv besetzen "Hebräer"-Begriff, diene Eusebius als negatives Beispiel für häretische Bewegungen. Das Konstrukt Hebräer ermöglicht, ganz im Sinne klassischer Rhetorik, eine Kontinuität zwischen hebräischer Tradition und Christentum zu ziehen, zugleich aber eine Abgrenzung zum Judentum zu schaffen. In der Diskussion verdeutlichte sich, dass eine Trennung zwischen Judentum und Christentum aus Sicht des Christentums notwendig war, und Eusebs Kirchengeschichte ein Part der Verdeutlichung jener Grenzziehung darstellen sollte. Zur Datierung jener Separation müsse man Eusebius entgegen seiner eigenen Intention lesen.

Den Workshop abschließend wurde resümiert, dass der lange Weg vom 2. bis zum 4. Jahrhundert viele offene Fragen zurückließ. Im engen Diskussionsbezug auf die Grundthese des Workshops wurde in offener Gesprächsatmosphäre konstruktiv und intensiv miteinander gearbeitet. Die angeregte Diskussion der These von Doron Mendels zur Dichotomie der Sprache und die damit einhergehende Teilung der jüdischen Diaspora in Ost und West sei durchaus fruchtbar, allerdings blieb offen, ob es sich in der Trennung der Juden von den Christen im 2.-4. Jahrhundert um einen inter- oder intrareligiösen Separierungsprozess gehandelt habe. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die literarische Überlieferung und deren Bedeutung gelegt worden, auch z.B. der rabbinischen Literatur, die in ihrer Tragweite bisweilen überschätzt wird. Viele Fragen müssen unter diesem Blickwinkel erneut diskutiert werden, z.B. ist die These der Ausbreitung des Christentums vornehmlich in der Unterschicht so nicht mehr haltbar, auch die Einflüsse griechischer bzw. hellenistischer Kultur müssen neu bewertet werden. Einige Schriften wie z.B. die Werke Justins lassen sich völlig anders lesen, wenn von einem intra- nicht von einem interreligiösen Dialog gesprochen werden kann, was sich auch auf die Literatur aus dem 4. Jahrhundert erstreckt. Hier war die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Juden und Christen deutlich voneinander geschieden, aber es handelt sich um Binnendifferenzierungsprozesse, die sich z.B. im Geschichtswerk des Eusebius von Caesarea finden lassen, der über die Juden im ganz klassischen Sinne der Geschichtsschreibung berichtet und keinerlei Polemik dabei im Blick hat, ganz analog zur Darstellung der Juden bei Johannes Chrysostomos, die vielmehr aus dem aktuellen Horizont der Metropole Antiochia verstanden werden muss als aus einer allgemein antijüdischen Haltung der Christen. Hier waren die jüdischen Bräuche so lebendig, dass sie auch für die Christen sehr attraktiv waren, weshalb der spätere Bischof scharf gegen sie argumentiert. Insgesamt muss wohl viel stärker von Austausch- und Kommunikationsprozessen statt von Auseinandersetzungen zwischen den Angehörigen einzelner Gruppen ausgegangen werden, durch die das gesellschaftliche Zusammenleben in den Städten geregelt wurde, was sich auch auf den Austausch zwischen Christen und Römern bezieht. Der Philokaloskalender zeugt von gegenseitigem Interesse, weniger von Konflikten.

Wie wichtig die sprachliche Dimension und zugleich wie vieldeutig sie ist, wurde an den Thesen von Karl-Leo Noethlichs deutlich, in deren Folge sich ergibt, wie dezidiert sprachliche Indizien auch zu völlig anderen Ergebnissen in der Bewertung von Trennungsprozessen führen können, so z.B. zur Separation des griechischen Sprachraums vom hebräisch-aramäischen, was zu einer neuen Sicht auf die Ausdifferenzierung zwischen Juden und Christen führt.

Konferenzübersicht:

Ruth Langer (Boston): The Early History of the Birkat HaMinim as a Window into Questions of Rabbinic Authority

Günter Stemberger (Wien): Pluriform Judaism in the Time of the Mishnah

Görge Hasselhoff (Bochum): Justin Martyr, Kelsos, Daniel Boyarin, and the Invention of Christianity

Doron Mendels (Jerusalem): The Split Jewish Diaspora and its Consequences

Meret Strothmann (Bochum): Philocalus and the Roman Religion – Some Considerations on Changes and Continuities

Karl Leo Noethlichs (Aachen): Can Jewish Legislation Help Manifesting a Cultural Rift in the Roman Empire?

Adolf Martin Ritter (Neckargemünd): Antioch, John Chrysostom and the Jews

Hartmut Leppin (Frankfurt/M.), Eusebius of Caesarea and the Jewish Context of Christianity

Anmerkungen:
[1] Die beiden Artikel liegen inzwischen in überarbeiteter und erweiterter Form in deutscher Übersetzung vor: Doron Mendels / Arye Edrei, Zweierlei Diaspora: Zur Spaltung der antiken jüdischen Welt; Aus dem Englischen von Michael Dewey, Göttingen, 2010 (Toledot, 8).
[2] Bei dem Vortrag handelte es sich um eine Zusammenfassung von Ruth Langer, Cursing the Christians? A History of the „Birkat HaMinim“, Oxford 2012.
[3] Im Anschluss an die älteren Meinung von R. M. Salzman, On Roman Time, Berkeley 1990, und damit entgegen der neueren Forschungsthese von Sacha Stern, Calendars in Antiquity, Oxford 2012, S. 319-320, der den Kalender in das Jahr 355 n. Chr. verlegt.

ZitierweiseTagungsbericht The Debate between Jews and Christians until the Age of Theodosius. The Process of Differentation from 2nd to the 4th Centuries CE Reconsidered. 24.10.2012–25.10.2012, Bochum, in: H-Soz-Kult, 05.02.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4632>.

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