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The Institution of Literature: 250 Years of English Studies and Cultural Transfer

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Abteilung „Anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft“, Englisches Seminar Göttingen; in Kooperation mit der „Fachdidaktik des Englischen“
Datum, Ort:30.08.2012–01.09.2012, Göttingen

Bericht von:
Karolin Echarti, Promotionskolleg Personalunion, Georg-August-Universität Göttingen
E-Mail: <k.echarti1stud.uni-goettingen.de>

1762 wurde der Engländer John Tompson (1693-1768) zum Ordinarius für Philosophie an der Universität Göttingen ernannt, und wurde so zum ersten ordentlichen Professor für Englisch weltweit. Als Sprachmeister nach Göttingen berufen, hatte er bis zu seiner Ernennung zum Professor bereits 27 Jahre lang Englisch gelehrt und 1737 eine Anthologie unter dem Titel „English Miscellanies“ veröffentlicht, die erste akademische Anthologie zur Lehre von englischer Literatur und Kultur für deutsche Studenten. Mit ihren vier Auflagen (bis 1766) war sie nicht nur die bedeutendste, sondern auch die erfolgreichste englische Anthologie ihrer Zeit, die im 18. Jahrhundert maßgeblich den deutschen Geschmack an englischer Literatur formte.

Anlässlich des 250jährigen Jubiläums von Tompsons Ernennung veranstaltete die Abteilung „Anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft“ des Englischen Seminares Göttingen in Kooperation mit der „Fachdidaktik des Englischen“ vom 30.8. – 1.9. 2012 in der Paulinerkirche eine Konferenz zum Thema „The Institution of Literature: 250 Years of English Studies and Cultural Transfer“. Hier wurde die Geschichte des Kulturtransfers und Austausches zwischen Großbritannien und Deutschland und die Entwicklung der Anglistik in einem internationalen Kontext untersucht und diskutiert. Zugrunde lag die Annahme, dass eine Geschichte der Anglistik nicht zwangsläufig nur die Geschichte ihrer Institutionen und Institutionalisierung darstellt, sondern auch einen zentralen Punkt in allen Aspekten des Literatur- und Kulturtransfers. Dazu wurden über drei Tage Fragen zur Normsetzung, zu Ausschluss- und Aufnahmeprozessen im Bereich der literarischen und linguistischen Mediation erörtert.

Den erste Tag der Konferenz und die Sektion „Inventing the Institution“ eröffnete CHRISTIAN SCHMITT-KILB (Rostock) mit seinem Vortrag „‘Cultural Imperialism‘ and the Invention of EngLit in Elizabethan England”. Betrachtet wurde hier die Verknüpfung von expansionistischen Ambitionen und der Entstehung einer Nationalliteratur im Elisabethanischen England. Bereits im 16. Jahrhundert befassten sich die Zeitgenossen mit der Frage nach einem englischen Literaturkanon, der zum einen nationale Identität schaffen, zum anderen aber auch zu Rivalitäten und kulturellem Nationalismus führen konnte.

ANTON KIRCHHOFER (Oldenburg) stellte in seinem Vortrag “Literature and the Institution of the Human” den Wandel in der Literaturdefinition in Anthologien und Literaturgeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts dar und argumentiert für die Sichtweise einer gegenseitigen Abhängigkeit von menschlichen und institutionellen Dimensionen der Literatur.

Die zweite Sektion mit dem Titel “Transcultural Persepectives” wurde von GEORGIA CHRISTINIDIS (Berlin) mit ihrem Vortrag „Cross-cultural Transformations of Bildungsroman-Criticism“ eröffnet. Sie untersuchte die unterschiedliche Herangehensweise an den „Bildungsroman“ von Deutscher und Englischer Philologie in Deutschland und dem englischsprachigen Raum ebenso wie den Wandel im Verständnis dieses Genres im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Dabei machte sie deutlich, dass diese Veränderung symptomatisch ist für den Wandel im Selbstverständnis der Literaturkritik und warb für den Bildungsroman als ideales Studienobjekt in der Fremdsprachenphilologie.

Anthologien waren mit ihrem Anliegen, die Fülle der literarischen Produktion darzustellen und das kulturelle Überleben anerkannter Werke zu sichern, der institutionellen Einführung des Fachs Komparatistik zeitlich weit voraus. Der Frage, wie die Betrachtung aktueller Anthologien der Weltliteratur zum Verständnis von Komparatistik beitragen kann, widmete sich MARTINA WITT-JAUCH (Hildesheim). In ihrem Vortrag „Miscellany or Masterpiece? – Defining the Discipline of Comparative Literature Through its Anthologies“ untersuchte sie, auf welche Weise die Arbeiten dieses Genres Einsichten in verschiedene Konzepte und gemeinsame Nenner der Komparatistik geben können.

In der folgenden Sektion zum Thema „Canon Formation“ untersuchte zunächst THOMAS KULLMANN (Osnabrück) in seinem Vortrag „Canon Formation in English Literature Studies: A Comparison of Britain and Germany, 1900-1930“ die Mechanismen der Selektion in Großbritannien und stellte danach die Unterschiede zur Bildung eines Kanons der britischen Literatur in Deutschland dar.

Von der Auswahl eines Literaturkanons ging es zur „Weihe“ bestimmter literarischer Werke, nämlich der Institution von Literaturpreisen, die seit dem 20. Jahrhundert das literarische Leben revolutioniert haben. ANNA AUGUSCIK (Oldenburg) befasste sich in ihrem Vortrag „The Institution of Literary Prizes“ mit Literaturpreisen im Allgemeinen und dem Booker Prize im Speziellen. Dabei stellte sie die Interaktion von Literaturpreisen und anderen Akteuren des Literaturbetriebs dar, wobei sie die Preise zugleich als „partners in debate“ und ernstzunehmende Rivalen für andere Institutionen betrachtete.

Auf die Vorträge des Nachmittags folgte die Enthüllung der Gedenkplakette zu Ehren John Tompsons am Haus Nr. 43 in der Weender Straße. Dort hatte Tompson, ebenso wie auch zeitweise Georg Christoph Lichtenberg, viele Jahre lang gewohnt.

Bei einer Konferenz zur Geschichte und Gegenwart der Englischen Philologie darf das Thema Literaturkritik nicht fehlen. Für diese Konferenz hatten die Veranstalter den wohl bekanntesten britischen Literaturtheoretiker und -kritiker gewinnen können. TERRY EAGLETON bot in seinem Abendvortrag mit dem Titel „The Death of Criticism?“ einen Querschnitt durch sein bisheriges Schaffen und konnte gerade dadurch die anhaltende Notwendigkeit von Kritik herausstellen.

Der Zweite Konferenztag wurde eröffnet mit einer Keynote von KONRAD SCHRÖDER (Augsburg), der sich schon in seinem Lexikon der Fremdsprachenlehrer des deutschsprachigen Raumes vom Spätmittelalter bis 1800 mit John Tompson befasst hat. Anhand von offiziellen Dokumenten und Akten sowie Briefen von Freunden und Bekannten Tompsons zeichnete er wichtige Stationen in dessen Arbeitsleben nach und hob seine Bedeutung für die Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts und der Englischen Philologie in Deutschland heraus.

Die erste Sektion des zweiten Konferenztages war den “Institution Histories” gewidmet. Unter dem Titel “Navigation Guides for the Vast Ocean of Literature: Writing and Teaching the History of (English) Literature in 1800” betrachtete FRAUKE REITEMEIER (Göttingen) die Literaturgeschichten, die Johann Gottfried Eichhorn, Professor für Orientalistik in Göttingen, und sein Kollege Friedrich Bouterweck Ende des 18. Jahrhunderts als Lehrwerk für ihre Studenten verfassten. Dabei untersuchte sie, wie Eichhorn und Bouterweck die Literatur bewerteten, welches Bild von britischer Literatur und Kultur sie transportierten, und wie die Lehrwerke von Studenten zu nutzen waren.

Das in den 1930ern an der Universität Bonn neu eingeführte Fach „Commonwealth Literature“ stand im Fokus des Vortrags “Germany in the Antipodes, the Antipodes in Germany” von LEIGH DALE (Wollongong). Mit Professor Gustave Hübner, der 1934 aus Interesse an der Literatur des ehemaligen Britischen Empires eine Reise durch Australien und Indien unternahm, untersuchte sie eine bislang unbekannte Figur in der Geschichte der Didaktik von Commonwealth- bzw. postkolonialer Literatur.

WOLFGANG HALLET (Gießen) analysierte in seinem Vortrag „The Rise of the Multimodal Novel: Generic Change and (Inter-) Disciplinary Challenges“ Beispiele für dieser Romanform, die neben dem verbalen Text nonverbale semiotische Formen wie graphische Elemente, Landkarten, Diagramme oder Zeichnungen verwendet. Auch andere Genres wie Briefe, Filmskripte oder Websites können integriert werden. Hallet beschrieb die damit verbundenen Veränderungen im Leseprozess und machte deutlich, dass der Aufstieg dieses neuen Sub-Genres narratologische und disziplinäre Veränderungen mit sich ziehen müsse.

Schülern und Studenten fällt der Umgang mit literarischen Texten oftmals schwer, weil ihnen zunächst die nötigen Hilfsmittel zur Textanalyse fehlen und sie später den Texten das erlernte Analysemodell aufzwingen, statt es kreativ zu nutzen. Ziel des Workshops “Basic is Fundamental: A Thinking Tool for Humanistic Interpretation Based on Scientific ‘Facts’” von DANIEL CANDEL (Alcalá) war es daher, Studenten ein Konzept an die Hand zu geben, mit dem sie sich literarischen Texten nähern und mithilfe eines metakognitiven Elements Modelle besser anwenden können.

In der Sektion zum Thema „Literature and Teacher Education“ beschäftigte sich zunächst KATERINA DAKOURA (Frankfurt am Main) mit dem Problem der Literaturkompetenz bei zukünftigen Fremdsprachenlehrern. Dazu untersuchte sie, wie diese Studenten in ihrer Ausbildung ein höheres Kompetenzlevel erlangen können und präsentierte ein Konzept für eine Literatur-Didaktik-Seminar, das Metakognition und strategisches Lesen als Voraussetzung für die Planung von kompetenzorientiertem Literaturunterricht in den Mittelpunkt stellt.

Danach widmete sich LAURENZ VOLKMANN (Jena) in seinem Vortrag “Landeskunde and FL Teaching: The History of a Troubled Relationship” der, wie er es nannte, „Cinderella der Anglistik-und Amerikanistik-Seminare“, also einem vernachlässigten Bereich der Englischen Philologie, und untersuchte Entwicklungen, Einflüsse und Konzepte der Landeskunde im Hinblick auf die aktuellen Paradigmen der „Cultural Studies“ und dem interkulturellen Lernen.

Die Übersetzungstheoretikerin und Komparatistin SUSAN BASSNETT (Warwick) leitete mit ihrer Keynote den letzten Tag der Konferenz und die Sektion „Transfer and Translation“ ein. In ihrem Vortrag “The Joys and Perils of Poetry Collections” beschäftigte sie sich mit Anthologien, deren Zusammenstellung die sich wandelnde Rolle von Literatur in unterschiedlichen Epochen erkennen lassen. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Literatur sowohl als zivilisatorische Kraft nach außen hin, wie auch als Mittel zur nationalen Erneuerung im eigenen Land angesehen wurde, war ihre Funktion Ende des Jahrhunderts weniger klar. Auch die differierende Einstellung und Benutzung von Anthologien in den USA im Vergleich mit dem britischen Raum wurde thematisiert.

FRITZ-WILHELM NEUMANN untersuchte in seinem Vortrag „Cultural Transfer and Translation: the Strange Fascination of the World’s Secular Metropolis“ die Verbreitung von englischer Literatur in Deutschland im frühen 18. Jahrhundert. Dabei konzentrierte er sich auf die direkten Übersetzungen (also jenen, die nicht den Umweg über das Französische genommen hatten), die besonders im Dreieck Hamburg-Leipzig-Frankfurt von teilweise jüdischstämmigen Druckern und Buchhändlern verbreitet wurden.

Mit Göttinger Übersetzerinnen des späten 18. Jahrhunderts setzte sich KAROLIN ECHARTI (Göttingen) in ihrem Vortrag „Women Translators in Göttingen at the End of the Eighteenth Century” auseinander. Die Übersetzungsleistung dieser Frauen ist nur selten ausdrücklich überliefert, da sie meist die ungenannten Mitarbeiter an der Seite der männlichen, offiziellen Übersetzer waren. Der Vortrag analysierte die Bildung, die Übersetzungstätigkeit und das Selbstbild der Übersetzerinnen und die wechselseitige Abhängigkeit zwischen ihnen und den Männern an ihrer Seite.

JANICE BLAND (Hildesheim), führte mit ihrem Vortrag über postmoderne Märchen und ihren Einsatz in der Lehrerausbildung („Postmodern Fairy Tales: Empowerment of Teacher Education“) zurück in den Bereich der Didaktik. Drei Teilschritte, nämlich „engaged reading“, „participatory reading“ und zuletzt „reading against the text“, führten, so Bland, zur Fähigkeit des kritischen Lesens, dem Ziel der literaturwissenschaftlichen Ausbildung zukünftiger Lehrer.

In der folgenden Sektion stellten sich drei Doktoranden der Didaktik methodologischen Herausforderungen. Die Frage des Status von Literaturunterricht in der Gegenwart untersuchte DANIEL XERRI (Malta). In seinem Vortrag „Teachers‘ Beliefs and Literature Teaching: the Case of Poetry“ stellte er die Ergebnisse eine Studie zum Selbstbild von Literaturdozenten und ihrer Einstellung zum Lehren von Lyrik vor. Dabei wurden Einschätzungen und Ansichten von Lehrern denen ihrer Studenten gegenübergestellt und die Rolle der Literatur in ihrer eigenen Ausbildung sowie die Unterrichtsmethoden, die sie anwandten, untersucht.

Literarische Texte im Fremdsprachenunterricht helfen nicht nur die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern können Schüler auch in der emotionalen, kognitiven und imaginativen Entwicklung fördern.
Zwei Hamburger Doktorandinnen betrachteten den Einsatz entsprechender Texte im Englischunterricht aus unterschiedlichen Perspektiven. Zunächst stellte CHRISTINE GARDEMANN (Hamburg) ihr Projekt vor, das eine empirische Lücke füllen und mithilfe von quantitativen sowie qualitativen Daten aus Hamburger Gymnasien Einsicht in die Verwendung von literarischen Texten im Klassenraum gewinnen will. Ihr Vortrag „Literary texts in the English language classroom – English teachers‘ codes of practice in Hamburg“ stellte dabei auch die Frage, wie Lehrer das Lehren von Literatur und den Einsatz von literarischen Texten in ihrem Unterricht gewichten und abwiegen und ob aktuelle Konzepte überhaupt in der Praxis umgesetzt werden.

ELISABETH BRACKER (Hamburg) näherte sich in ihrem Vortrag „Negotiating literary texts – a nexus between different realms of competences? Examples of a qualitative case study with advanced English learners“ dann dem Thema von der Schülerseite. Ihr Projekt untersucht das Potenzial literarischer Texte für die kommunikative Herangehensweise an Originalmaterial. Dazu analysierte sie Gruppendiskussionen von Schülern zu einer literarischen Kurzgeschichte und fand eine enge Verknüpfung zwischen dem Austausch über die Bedeutung des Inhalts und die Bedeutung von Wörtern und Ausdrücken.

Die letzte Sektion der Konferenz widmete sich den „Globalized English Studies“. Das Projekt von ARJAN SHUMELI, MANJOLA SALLA, ESMERALDA SOTIRI, und JOLANDA XHEMALI (alle Tirana) beschäftigte sich mit dem Status der Englischausbildung in Albanien. Das Englische, das seit dem Ende des Kommunismus wie keine andere Sprache Lerner gewonnen hat, erhält im Zuge der Globalisierung nun teilweise Konkurrenz durch andere Sprachen, wie Deutsch, Chinesisch, Französisch, Italienisch und Spanisch als zweite Fremdsprache.

NANDANA DUTTA (Guwahati) setzte sich in ihrem Vortrag “English Studies and the Mediation of Modernity: The Case of North East India” mit Problemen der Anglistik im Zusammenhang mit der ungleichen Verbreitung von Englischunterricht in verschiedenen Regionen Indiens auseinander. Anhand des Beispiels der Region Assam untersuchte sie, wie das Englische nicht nur ein Vehikel der Moderne wurde, sondern auch - getragen von Intellektuellen der Region - eine Vehikel der Vermittlung von Moderne.

Zuletzt berichtete MYLES CHILTON (Nihon) vom sich wandelnden Status der englischen Literatur in den japanischen Hochschulen. Englisch als Sprache wird zunehmend als ein Instrument gesehen, weniger als Ausdruck anglo-amerikanischen Kulturerbes; der Westen ist nicht länger das Zentrum. Die Englische Philologie und ihre Lehrenden stehen damit vor der Herausforderung, die Kluft zwischen der literaturwissenschaftlichen Ausbildung und dem Unterricht von Englisch als Fremdsprache zu überwinden, traditionelle Konzepte der Literaturwissenschaft zu überdenken und globale anglophone Literatur zu integrieren.

Von einer Analyse der Anfänge der Englischen Philologie über die Untersuchung von Aspekten wie Normsetzung und Kanonisierung, stellte die Konferenz zentrale Fragen zum Stand der Literaturwissenschaft und der Vermittlung von englischer Literatur und Sprache. Die inhaltlich wie methodisch vielseitigen Beiträge machten die Produktivität einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit Grundfragen des kulturellen Transfers deutlich.

Konferenzübersicht:

Opening remarks: Carola Surkamp (Göttingen)

Panel: Inventing the Institution

Christian Schmitt-Kilb (Rostock), ‘Cultural Imperialism’ and the Invention of EngLit in Elizabethan England

Anton Kirchhofer (Oldenburg), Literature and the Institution of the Human

Panel: Transcultural Perspectives

Georgia Christinidis (Berlin), Cross-cultural Transformations of Bildungsroman-Criticism

Martina Witt-Jauch (Hildesheim), Miscellany or masterpiece? – Defining the Disciplne of Comparative Literature Through its Anthologies

Panel: Canon Formation

Thomas Kullmann (Osnabrück), Canon Formation in English Literature Studies: A Comparison of Britain and Germany, 1900-1930

Anna Auguscik (Oldenburg), The Institution of Literary Prizes

Unveiling John Tompson’s Memorial Plaque

Welcome Adresses: President Ulrike Beisiegel & Barbara Schaff

Keynote: Terry Eagleton (Lancaster), The Death of Criticism?

Keynote: Konrad Schröder (Augsburg) ‘Hardly has a university had a more distinguished master of languages than Tompson was.’ John Tompson’s personality, his biography, and his significance for ELT and English Studies in Germany

Panel: Institution Histories

Frauke Reitemeier (Göttingen), Navigation Guides for the Vast Ocean of Literature: Writing and Teaching the History of (English) Literature in 1800

Leigh Dale (Wollongong), Germany in the Antipodes, the Antipodes in Germany

Wolfgang Hallet (Gießen), The Rise of the Multimodal Novel: Generic Change and (Inter-)Disciplinary Challenges

Workshop: Daniel Candel (Alcalá), Basic is Fundamental: A Thinking Tool for Humanistic Interpretation Based on Scientific ‘Facts’

Panel: Literature and Teacher Education

Katerina Dakoura (Frankfurt), Experts in the Making? – The Problem of Literary Competence in Future EFL-Teachers’ University Education

Laurenz Volkmann (Jena), Landeskunde and FL Teaching: the History of a Troubled Relationship

Keynote: Susan Bassnett (Warwick), The Joys and Perils of Poetry Collections

Panel: Transfer and Translation

Fritz-Wilhelm Neumann (Erfurt), Cultural Transfer and Translation: the Strange Fascination of the World’s Secular Metropolis

Karolin Echarti (Göttingen), Women Translators in Göttingen at the End of the Eighteenth Century

Janice Bland (Hildesheim), Postmodern Fairy Tales: Empowerment of Teacher Education [eigentlich im Panel “Literature and Teacher Education”

Panel: Methodological Challenges

Daniel Xerri (Malta), Teachers’ Beliefs and Literature Teaching: the Case of Poetry

Christine Gardemann (Hamburg), Literary Texts in the English Language Classroom – English Teachers’ Codes of Practice in Hamburg

Elisabeth Bracker (Hamburg), Negotiating Literary Texts – a Nexus Between Different Realms of Competence? Examples of a Qualitative Case Study with Advanced English Learners

Panel: Globalized English Studies

Arjan Shumeli, Manjola Salla, Esmeralda Sotiri, Jolanda Xhemali (Tirana), the Status of English Language Education in Albania in the Context of Globalization Challenges

Nandana Dutta (Guwahati), English Studies and the Mediation of Modernity: The Case of North East India

Myles Chilton (Nihon), Global English and Changing Status of English Literature in the Japanese Academy

Closing Remarks: Barbara Schaff, Carola Surkamp, Johannes Schlegel

ZitierweiseTagungsbericht The Institution of Literature: 250 Years of English Studies and Cultural Transfer. 30.08.2012–01.09.2012, Göttingen, in: H-Soz-u-Kult, 07.01.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4608>.

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