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Empirische Geschichtsunterrichtsforschung

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Arbeitskreis „Empirische Geschichtsunterrichtsforschung“
Datum, Ort:04.09.2012–05.09.2012, Essen

Bericht von:
Dirk Urbach, Didaktik der Geschichte am Historischen Institut, Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: <dirk.urbachrub.de>

Nach der ersten Tagung des Arbeitskreises „Empirische Geschichtsunterrichtsforschung“ vom 6.-7. März 2012 in Frankfurt am Main fand vom 4.-5. September 2012 in Essen die zweite Tagung des Arbeitskreises statt, die sich – in Ergänzung zur ersten Tagung, auf welcher mit der Objektiven Hermeneutik und der Dokumentarischen Methode zwei qualitative Methoden diskutiert wurden[1] – vor allem der Clusteranalyse und der Analyse von Unterrichtsvideos zur empirischen Erforschung des Geschichtsunterrichts widmete.

In einem einleitenden Vortrag erinnerte MEIK ZÜLSDORF-KERSTING (Osnabrück) zunächst an die Gründungsidee eines Austauschs hinsichtlich der Vielfalt methodischer Instrumente zur Erforschung von Geschichtsunterricht auf der Basis eines Workshops und an Verlauf und Ergebnisse der vergangenen Frankfurter Tagung. Im Weiteren machte Zülsdorf-Kersting in einem kurzen Überblick auf diverse Projekte, Arbeitskreise und Veröffentlichungen im Kontext der Geschichtsunterrichtsforschung im Speziellen und der Geschichtsdidaktik im Allgemeinen aufmerksam. Besondere Erwähnung fanden hier die Drittmittelprojekte „Entwicklung und Validierung eines Tests historischer Kompetenzen zum Einsatz in Large-Scale-Assessments“ (HITCH) (Eichstätt, Hamburg, Tübingen) und „narratio“ (Aarau, Münster/Freiburg, Osnabrück), welches sich mit der Entwicklung eines Instrumentes zur Messung historischen Denkens befasst, sowie die Publikationen „Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts“[2] und die neu gegründete Reihe „Geschichtsunterricht erforschen“[3].

Eine erste Diskussion knüpfte sich an den von MATTHIAS MARTENS (Frankfurt am Main) in Form eines Diskussionspapiers gegebenen Impuls zur „Methodenausbildung in der empirisch forschenden Geschichtsdidaktik“, welcher die Möglichkeiten einer Verstetigung und Institutionalisierung von Methodenangeboten für geschichtsdidaktische Forschungsprojekte thematisierte. Während die grundsätzliche Forderung nach stärkerer Professionalisierung im Umgang mit möglichen Methoden (Datenerhebungs- und Auswertungsinstrumenten) mit dem Ziel einer wissenschaftlichen Aufwertung geschichtsdidaktischer empirischer Forschungsprojekte und gesteigerter Anschlussfähigkeit an die internationale Forschung allgemeine Zustimmung fand, zeigten sich die Schwierigkeiten der Umsetzung in den unterschiedlichen Beiträgen zum Format und zur organisatorischen Rahmung. Inwiefern eine gezielte, dezentrale Projektberatung oder eventuell offenere, zentrale Fortbildungsangebote sinnvoll erscheinen, wurde kontrovers diskutiert.

In dem ersten Workshop-Beitrag stellte CHRISTIAN SCHENDERA (Luzern) aus dem großen Pool quantitativer Auswertungsverfahren die „Clusteranalyse mit SPSS“[4] vor. Ziel und gleichzeitig Prinzip der Clusteranalyse ist es, aus den Daten der Gruppe „N“ Gruppierungen maximaler Homogenität oder Heterogenität zu bilden und Ähnlich- bzw. Unähnlichkeiten innerhalb eines Datensatzes abzubilden. Insgesamt lässt sich die Clusteranalyse als heuristisches Verfahren zur systematischen Klassifizierung von Beobachtung definieren. Zur Veranschaulichung und weiteren Einführung verwendete Schendera ausdrücklich keine geschichtsdidaktische Fragestellung, um den Blick auf die Verfahren und Funktionsweisen der Clusteranalyse zu fokussieren und inhaltliche Betrachtungen und Diskussionen zu vermeiden. Entscheidend sei es, dass die Regeln der Clusterbildung verstanden und entsprechend dem eigenen Forschungsinteresse genutzt werden könnten. So funktioniere die Zuweisung von Fällen zu Gruppen über selbst bestimmte Attribute, die sowohl qualitativer wie auch quantitativer Natur sein könnten. Hierbei betonte Schendera, dass die Zuordnung der Clusteranalyse zu den quantitativen Verfahren insofern irreführend sei, als die Attribuierung, welche über Paar- und Gruppenbildung, Ähnlichkeit und Unähnlichkeit entscheide, letztlich immer qualitativen Charakter habe, da sie durch den Forscher vorgenommen werden muss. Die hinter der Zuweisung einzelner Fälle stehende Rechenoperation folge dem AMD-Prinzip (Algorithmus + Maße + Daten). Da die vorgestellte Clusteranalyse von dem kleinsten Cluster (jedes Objekt bildet ein Cluster) ausging und über die erste Paarbildung immer größere Cluster erzeugte, ist für die Frage der Gruppenzugehörigkeit das Verfahren zur Distanzbestimmung (Algorithmus) die entscheidende Variable. An dieser Stelle bieten sich dem Forscher zum Beispiel das Complete (1), Single (2) oder Average (3) Linkage an. Je nach Wahl eines dieser Verfahren veränderten sich in dem präsentierten Beispiel die gebildeten Cluster und damit die zu interpretierenden Ergebnisse gravierend, was die Wichtigkeit der Wahl und Kenntnis der Distanzberechnung des jeweiligen Algorithmus unterstrich. Als zentrale Beispiele von Clusteranalysen stellte Schendera die hierarchische Clusteranalyse sowie die Clusterzentrenanalyse als zwei alternative Verfahren vor. Als Merkmale einer „guten Clusterung“ hob der Referent eine Intracluster-Homogenität / Intercluster-Heterogenität hervor, wobei eine „saubere Operationalisierung“ in Form von Attributen den entscheidenden Stabilitätsfaktor darstelle.

In der folgenden Diskussion stand die Frage nach der Bedeutung, den Möglichkeiten und Grenzen der Clusteranalyse für die geschichtsdidaktische Forschung im Mittelpunkt. Sehr deutlich wurde dabei, dass sich das Verfahren besonders hinsichtlich der Modell- und Typenbildung eignet, wobei eine theoriegeleitete Operationalisierung zur Quantifizierung/Attribuierung die unabdingbare Voraussetzung darstellt.

In einem zweiten Beitrag stellte MARKUS BERNHARDT (Duisburg-Essen) einen Werkstattbericht zu gemeinsam mit WOLFGANG HASBERG (Köln) angestrengten Überlegungen zu „Konzept und Struktur einer Bibliografie zur empirischen Geschichtsunterrichtsforschung“ vor. Der Schwerpunkt lag hier auf der Darstellung der verschiedenen Arbeitsschritte zur Genese des am Ende vorgelegten Entwurfs. Ausgangspunkt war eine Sichtung bereits existierender bibliografischer Projekte zur Geschichtsdidaktik von Ulrich Kröll[5] (1983), Horst Gies und Stefan Spanik[6] (1983) über Hans-Jürgen Pandels „Top Ten der Geschichtsdidaktik“[7] bis zu Marko Demantowskys und Markus Bernhardts Einführungsbibliografie auf der Online-Plattform „historicum.net“[8]. Als Fazit dieser Sichtung hielt Bernhardt fest, „dass der Geschichtsunterricht selbst bisher nicht im Fokus der empirisch-geschichtsdidaktischen Forschung steht“, weshalb sich hinsichtlich der Struktur und Konzeption einer Bibliografie kaum Ansatzpunkte finden und übernehmen ließen. Insgesamt stellte Bernhardt die für die Struktur des angestrebten Bibliografie-Projektes entscheidende Trennlinie zwischen der allgemeindidaktischen Empirie und der geschichtsdidaktischen Füllung als schwer zu lösende Grundfrage dar. Schließlich sei ein Strukturierungskonzept entstanden, welches auf das allgemeindidaktische Unterrichtsmodell Andreas Helmkes (Angebot, Nutzung, Ertrag) zurückgreife und es geschichtsdidaktisch fülle. So würden die in der allgemeinen Forschung anerkannten und etablierten Aspekte, Einflüsse, Akteure und Prozesse von Unterricht, welche erforscht werden (können), abgebildet und strukturiert. Als mögliches Vorbild zu Funktionsweise und Verschlagwortung einer Online-Bibliografie stellte Bernhardt die „STCSE-Bibliography zur Forschung über Alltagsvorstellungen, Schülervorstellungen und Conceptual Change in der Geographie und den Geowissenschaften“[9] vor, welche mit ihren Codes und Keywords einen schnellen und zielgerichteten Zugriff auf einzelne Titel und Titelgruppen ermögliche.

Die sich anschließende Diskussion lieferte diverse Anregungen zur weiteren Arbeit an dem Projekt. So wurde zum Beispiel die Möglichkeit einer interaktiven Nutzung und Aktualisierung einer Online-Bibliografie durch die Nutzer selbst (Hinzufügung von Titeln über entsprechende Eingabemasken) thematisiert. Zusätzlich wurde aber auch die Grundsatzfrage, inwiefern für eine solche Online-Bibliografie überhaupt eine Verschlagwortung oder Inhaltsstruktur hilfreich und nötig seien, kontrovers diskutiert. Markus Bernhardt erklärte sich zum Diskussionsende bereit, die Anregungen zu prüfen, gegebenenfalls in die Weiterentwicklung des Projektes zu integrieren und die weiteren Arbeitsergebnisse auf der folgenden Tagung des Arbeitskreises erneut vorzustellen. Zusätzlich bat er um die Zusendung der Literaturangaben zu eigenen Forschungsprojekten der Teilnehmer des Arbeitskreises.

In dem zentralen Beitrag des zweiten Tages lenkten MONIKA WALDIS (Aarau) und JAN HODEL (Aarau) den Blick auf „Sichtstrukturen und Qualitätsmerkmale im Geschichtsunterricht anhand eines Ausschnitts des Schweizer Videoprojektes ,Geschichte und Politik im Unterricht‘“.[10] Dabei lag der thematische Schwerpunkt auf der verwendeten Methodik, den Erhebungs- und Auswertungsinstrumenten, welche in einem anschließenden Workshop gemeinsam erprobt und diskutiert wurden.

In einer Einführung lieferte Waldis einen Überblick über die Entwicklung der Unterrichtsvideoanalyse von den Anfängen interpretativer Unterrichtsforschung in den 1970er-Jahren über die ersten breit angelegten Schulleistungsstudien gegen Ende der 1990er-Jahre (TIMSS), welche noch eher deskriptiven denn outcomeorientierten Charakter hatten. Hinsichtlich der gegenwärtigen Forschungsprojekte sei eine Abkehr von den großen Videosurveys und eine Hinwendung zur Einbettung der Videodaten in einen größeren Datenzusammenhang (Triangulation) zu beobachten, wobei die Videodaten sowohl quantitative als auch qualitative Analysen ermöglichten. Das Potential der Videoanalysen liege dabei in der „Greifbarmachung“ des ansonsten „flüchtigen Unterrichts“. Jan Hodel gab in einem zweiten Vortragsabschnitt Hinweise zu technischen und forschungspragmatischen Überlegungen (notwendiges technisches Equipment; Rekrutierung und Betreuung der Teilnehmenden; Überlegungen zu Kameraskripts; Umgang mit Datenschutz etc.) sowie zur Datenanalyse und -auswertung mit der Software „Videograph“.

Im Hinblick auf die zentrale Frage, wie sich Merkmale des videographierten (Geschichts-)Unterrichts erfassen, beschreiben, quantifizieren und qualifizieren lassen, erläuterten die Referenten ausführlich die Verfahren des hoch und des niedrig inferenten Codierens.

Während das niedrig inferente Codierverfahren wenig Interpretation erfordere und beobachtbare Ereignisse (Sichtstrukturen) erfassen und beschreiben helfe (tendenziell quantitative Ausrichtung), ziele das hoch inferente Verfahren auf die Einschätzung (Rating) der Qualität von Ereignissen (tendenziell qualitative Ausrichtung). Die Genese eines Codemanuals (Handbuch) zeigten Waldis und Hodel am Beispiel einer Videovignette aus dem Projekt „Geschichte und Politik im Unterricht“. Ziel sei es, ein Codesystem zu entwickeln, welches das Validitätsmerkmal der Intersubjektivität erfülle und mit dem verschiedene Rater/Projektmitarbeiter die Videodaten analysieren könnten. Besonders komplex und aufwendig sei diese Entwicklung für die hoch inferenten Codes hinsichtlich der Beurteilungsübereinstimmungen, da ein Rating auf einem theoriegeleiteten Konstrukt basieren müsse, welches eventuell mit dem „hidden curriculum“ (fachdidaktische Normen und Vorstellungen) der beteiligten Rater konkurriere. In der sich anschließenden Workshop-Einheit konnte die ausgewählte Videovignette (10 Min.) gemeinsam mithilfe der erstellten Codes nach hoch und niedrig inferenten Verfahren bewertet werden. Die Ergebnisse und die daran geknüpften Diskussionen zeigten deutlich die Wichtigkeit des Prozesses der Codeentwicklung im Team für eine Analyse von Unterrichtsvideos.

Den Tagungsabschluss moderierte HOLGER THÜNEMANN (Freiburg im Breisgau). Neben einem kurzen Rückblick bestimmte die Frage nach inhaltlichen und das Format betreffenden Vorstellungen für zukünftige Workshops des Arbeitskreises „Empirische Geschichtsunterrichtsforschung“ die Diskussion. Die Vorschläge reichten dabei thematisch von Methodenschulungen und konkreten Projektvorstellungen der Teilnehmer des Arbeitskreises bis hin zur Entwicklung eines gemeinsamen Forschungsprojektes auf der Grundlage bereits vorhandener Daten an den verschiedenen Standorten oder gemeinsamer Aufgabenfelder (zum Beispiel Entwicklung des Praxissemesters). Als Ergebnis kristallisierte sich die Idee eines gemeinsamen Forschungsvorhabens, welches an den verschiedenen Standorten durchgeführt werden könnte, heraus. Inhaltlich würde sich dabei möglicherweise der Schwerpunkt von der Unterrichts- hin zur Geschichtslehrerforschung, welche dabei besonders die Ausbildung der Studierenden in den Blick nähme, verschieben. Methodisch soll die gemeinsame Item-Konstruktion eines Fragebogens als Erhebungsinstrument im Zentrum des nächsten Workshops stehen. Die Frage nach der thematischen Ausrichtung, der leitenden Fragestellung, blieb zunächst offen und soll auf der Grundlage einer Ideensammlung, welche von Holger Thünemann und Meik Zülsdorf-Kersting organisiert wird, im Laufe der kommenden Monate entschieden werden.

Der Workshop zeigte deutlich die Chancen der diskutierten Methoden für die empirische Geschichtsunterrichtsforschung. Deutlich wurde jedoch auch, dass weiterhin intensive fachspezifische Rezeptions- und Adaptionsbemühungen notwendig sind, um die Potentiale der vorgestellten Methoden für die geschichtsdidaktische Forschung angemessen ausschöpfen zu können. Ob es dazu in Zukunft neuer bzw. ergänzender Veranstaltungsformate bedarf, wurde in der Abschlussdiskussion intensiv diskutiert.

Konferenzübersicht:

Meik Zülsdorf-Kersting (Osnabrück): Workshop-Eröffnung – erster Austausch

Christian Schendera (Luzern): Workshop zur Einführung in die Clusteranalyse mit SPSS

Markus Bernhardt (Duisburg-Essen): Bibliografie zur empirischen Geschichtsunterrichtsforschung – Überlegungen zu Konzept und Struktur

Monika Waldis / Jan Hodel (beide Aarau): Workshop zur Analyse von Sichtstrukturen und Qualitätsmerkmalen im Geschichtsunterricht: Methodik, Werkzeuge und Erfahrungen im Schweizer Videoprojekt „Geschichte und Politik im Unterricht“

Holger Thünemann (Freiburg): Rückschau und Ausblick

Anmerkungen:
[1] Vgl. hierzu den Tagungsbericht von Manuel Köster: Empirische Geschichtsunterrichtsforschung. 06.03.2012-07.03.2012, Frankfurt am Main, in: H-Soz-u-Kult, 29.03.2012, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4186 (21.12.2012).
[2] Michele Barricelli / Martin Lücke (Hrsg.), Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts, 2 Bde., Schwalbach im Taunus 2012.
[3] Monika Fenn u.a. (Hrsg.), Geschichtsunterricht erforschen, Schwalbach im Taunus 2012 ff.
[4] Vgl. Christian Schendera, Clusteranalyse mit SPSS, München 2010.
[5] Ulrich Kröll, Bibliographie zur neueren Geschichtsdidaktik, Münster 1983.
[6] Horst Gies / Stefan Spanik, Bibliographie zur Didaktik des Geschichtsunterrichts, Weinheim 1983.
[7] Hans-Jürgen Pandel, „Top Ten“ der Geschichtsdidaktik 2003 – Geschichtsdidaktische Basisliteratur, in: <www2.geschichte.uni-halle.de/didaktik/Top%20Ten.htm> (21.12.2012).
[8] Markus Bernhardt / Marko Demantowsky, Didaktik der Geschichte, in: <www.historicum.net/lehren-lernen/didaktik-der-geschichte/> (21.12.2012).
[9] Reinders Duit, Bibliography – STCSE, Students`and Teachers` Conceptions und Science Education, in: <www.ipn.uni-kiel.de/aktuell/stcse/stcse.html> (21.12.2012).
[10] Vgl. Jan Hodel / Monika Waldis, Sichtstrukturen im Geschichtsunterricht. Die Ergebnisse der Videoanalyse, in: Peter Gautschi u.a. (Hrsg.), Geschichtsunterricht heute – eine empirische Analyse ausgewählter Aspekte. Bern 2007, S. 91-142.

ZitierweiseTagungsbericht Empirische Geschichtsunterrichtsforschung. 04.09.2012–05.09.2012, Essen, in: H-Soz-u-Kult, 17.01.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4578>.

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