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HT 2012: Zeitpolitik und Zeitgeschichte

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Datum, Ort:25.09.2012–28.09.2012, Mainz

Bericht von:
Lisa Dittrich, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München
E-Mail: <lisa.dittrichlrz.uni-muenchen.de>

Zeit hat als historisches Thema in jüngster Vergangenheit zunehmend Interesse hervorgerufen. Die Beschäftigung mit Zeit war in historiographischen Arbeiten lange zumeist auf Debatten um Epochen, Zäsuren und Kontinuitäten beschränkt. Die historische Zeit-Forschung selbst konzentrierte sich vor allem auf den Übergang zur sowie von der Frühen Neuzeit. Eine systematische Historisierung von Zeit als Gegenstand der Zeitgeschichte beginnt gerade erst. Ausgehend von dieser Überlegung schlugen ALEXANDER GEPPERT (Berlin) und TILL KÖSSLER (Bochum) in ihrer Sektion Zeitgeschichte und Zeitpolitik vor, Zeit als eine zentrale Ressource im 20. Jahrhundert zu untersuchen. Denn Zeit sei bereits seit dem 19. Jahrhundert eine Verfügungsmasse von unterschiedlichen sozialen Gruppen und politischen Regimen gewesen. In ihrer Einführung konstatierten Geppert und Kössler zwei Tendenzen, die Zeit in der industriellen Moderne bestimmen. Zum einen prägten neue Formen der Zeitmessung, Synchronisierung und Standardisierung, den Umgang mit Zeit, die zugleich mit einer Disziplinierung einhergingen. Zum anderen sei Zukunftsoffenheit und die Dynamisierung der Wahrnehmung von Zeit zentrales Merkmal der modernen Industriegesellschaften. Durch die explizite Beschäftigung mit Zeitkonzepten und -konflikten, mit Widerständen und Widersprüchen in Zeitpolitik sollte in der Sektion nichts weniger als diese klassische Beschreibung der Moderne für das 20. Jahrhundert hinterfragt werden. Dazu hatten Geppert und Kössler Vorträge aus unterschiedlichen geographischen Räumen chronologisch zusammengestellt. Das Interesse an dieser Fragestellung war so groß, dass zu Beginn der Sektion in einen größeren Raum gewechselt werden musste.

VANESSA OGLE (Philadelphia) eröffnete die Sektion mit einem Vortrag, der die Standardisierung der Zeit um 1900 in globalgeschichtlicher Perspektive beleuchtete. Nach einer allgemeinen Einführung in die zunehmende globale Vernetzung durch Verkehr, die neuen Kommunikationsmittel und die imperiale Politik, welche sie als Voraussetzung für die aufkommende Auseinandersetzung mit der Ressource Zeit ausmachte, zeichnete Ogle den Zeitdiskurs der Jahrhundertwende nach. Europäische und amerikanische Wissenschaftler, Politiker und Diplomaten definierten damals im Zusammenhang der Einführung und Durchsetzung des Zeitzonensystems Zeit vor allem als eine durch die Neuerung zu gewinnende Ressource und setzten die weltweite Standardisierung erfolgreich durch. Anhand zweier Beispiele außerhalb Europas und den USA zeigte Ogle dann, dass zu dieser bis heute in der Historiographie dominierenden Geschichte der Standardisierung auch eine Gegenerzählung gehört. Nach einigen ersten gescheiterten lokalen Bemühungen führte die britische Regierung in Indien ab 1905 für Eisenbahnen und Telegraphie eine an das Zonensystem angepasste Zeit ein, es blieb aber den lokalen Regierungen überlassen, inwieweit diese auch für den alltäglichen Gebrauch übernommen wurde. So passten die lokalen Autoritäten in Kalkutta ihre Alltagszeit gar nicht an das Zonensystem an, während in Bombay die neue Zeit durchaus in bestimmten Bereichen implementiert wurde. Die Reformen scheiterten dort allerdings an Protesten seitens von Arbeitern der Baumwollindustrie und indischer Nationalisten, wobei letztere die Auseinandersetzungen politisierten. In Gegenüberstellung zu den Widerständen in den indischen Kolonien skizzierte Ogle die Reaktionen der arabischen Provinzen des osmanischen Reiches als eine Aneignung des europäischen Modells. Die Standardisierung sei hier als Teil einer Erfolgsgeschichte Europas rezipiert und mit der Idee der Aufgabe individuellen Zeitmanagements in Lebenszeitperspektive verbunden worden. Die arabischen Begrifflichkeiten des Diskurses hätten sich dabei allerdings an lokale Zeitvorstellung im Sinne des Schicksals und nicht der Uhrzeit angelehnt und so die Übernahmen regional eingefärbt. Ogle verdeutlichte mit beiden Fällen, dass die Einführung der Zeitzonen von Widerständen und alternativen Zeitdefinitionen begleitet war und plädierte deshalb dafür, den Umgang mit Zeit um 1900 eher als Pluralisierung denn als Standardisierung zu charakterisieren.

Der zweite Vortrag wendete sich von der Rahmenfragestellung nach Zeitkonzepten und -konflikten etwas ab, nahm aber zugleich von einer anderen Perspektive die übergreifende Fragestellung nach der Moderne als Zeitalter der Beschleunigung auf. ALF LÜDTKE (Erfurt/ Seoul) analysierte ein „Aufschreibebuch“ eines angelernten Drehers bei Krupp und stellte die Frage nach der individuellen Wahrnehmung von Zeit in der Zwischenkriegszeit und im Nationalsozialismus jenseits des Elitendiskurses. Das „Aufschreibebuch“ diente dem Arbeiter dazu, zentrale Ereignisse seines Lebens mit Ort und Uhrzeit festzuhalten und gab Auskunft über Geschehnisse der höheren Politik, des persönlichen und familiären Kreises, der lokalen Betriebspolitik sowie der saisonalen Abläufe wie Aussaat und Ernte im heimischen Garten. In der Zunahme der notierten Ereignisse, im Aufschreiberhythmus und der Hierarchisierung der Notate durch Schriftart, Größe und Anordnung insbesondere während des Krieges im Zusammenhang der Luftangriffe las Lüdtke einen Wandel in der Wahrnehmung. Ob diese Vermehrung als Konzentration und damit als Beschleunigung zu interpretieren sei oder eher für eine Ausdehnung und damit für eine Verlangsamung der Zeitwahrnehmung stehe, wollte Lüdtke nicht entscheiden. Stattdessen gab er die Anregung, zukünftig nicht nur mit dem Parameter Schnelligkeit zu arbeiten, sondern Zeitwahrnehmung nach Intensitätsgraden zu messen. Darüber hinaus kritisierte er das klassische Narrationsmuster der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, da die Aufzeichnungen verdeutlichen würden, dass es sich vielmehr um verschiedene Rhythmen in unterschiedlichen Handlungsfeldern handele, die parallel abliefen. Dabei sei etwa in der Thematisierung von Freizeit durchaus auch ein Bestreben zu vermerken, sich zeitlicher Verfügbarkeit zu entziehen. Die vermehrten Notate könnten zudem mit der Frage nach der Selbstmobilisierung im Nationalsozialismus in Verbindung gesetzt werden. Sein Beispiel, so schloss Lüdtke, lade bei aller methodischer Problematik solcher Einzelzeugnisse und ihrer tentativ bleibenden Interpretation dazu ein, sich intensiver mit individueller Zeitwahrnehmung zu beschäftigen.

Im dritten Vortrag untersuchte TILL KÖSSLER (Bochum) die Zeitdiskurse und die gescheiterten Reformen in der Zeitpolitik des Franco-Regimes. Er legte in seinem Beitrag überzeugend dar, dass die klassische Interpretation einer sich zunehmend dynamisierenden Gesellschaft, die einem statisch bleibenden politischen Regime gegenüberstand, nicht für alle Bereiche der Franco-Diktatur galt. Nach einer kurzen Einführung in den spanischen Zeitdiskurs der Jahrhundertwende, der Spanien im Vergleich zum Resteuropa als archaisch charakterisierte, beschrieb Kössler den Wandel in den Argumentationslinien seit Beginn des Franco-Regimes. Um die Jahrhundertwende sei der zurückgebliebene Charakters Spaniens allgemeiner Konsens gewesen. Während Liberale diese angebliche spanische Eigenheit jedoch kritisierten und sie durch Reformen überwinden wollten, hätten Konservative darin ein bewahrenswertes nationales Spezifikum erblickt. Das junge Franco-Regime habe sich dagegen mit revolutionärem Gestus als Beginn einer neuen Zeitrechnung präsentiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wandelte sich die Argumentationsstrategie. Der spanische Weg war für das Regime im Vergleich zu Europa und den USA nun nur ein alternativer Pfad in die Moderne. Dadurch habe der neue Staat sich als zukunftsoffene Entwicklungsdiktatur präsentiert und sei so der zunehmend drängenden Frage nach dem politischen System nach Francos Tod begegnet. Im zweiten Teil seines Vortrags stellte Kössler dann das realpolitische Pendant dieses neuen Zeitdiskurses vor. Die Regierung verfasste 1961/62 verschiedene Erlasse, die die spanischen Arbeitszeiten an das westeuropäische Modell anpassen sollten und bemühte sich in den gelenkten Medien, diese Reform als Europäisierung Spaniens zu verteidigen. Auf Grund vielfältiger Widerstände von Kino- und Theaterbetreibern, Arbeitern, Falangisten sowie Hausfrauen seien die Reformen allerdings wieder zurückgenommen worden. Hier setzten Debatten ein, die bis über das Ende des Regimes hinaus anhielten und in denen der Verlust der Verfügbarkeit von Zeit von linken Positionen als negative Entwicklung der Moderne charakterisiert wurde. Diese Diskussionen zeigen wie die Zeitpolitik des Regimes, so schloss Kössler seinen Vortrag, die Auflösung der klassischen links-rechts Aufteilung, wie wir sie aus anderen europäischen Ländern kennen.

Der vierte Vortrag des Panels führte zurück in den deutschen Raum. PAUL NOLTE (Berlin) nahm in vorwiegend sozialgeschichtlicher Makroperspektive das Verhältnis zwischen Arbeits- und Freizeit von Unter- und oberen Mittelschichten sowie Männern und Frauen in der Bundesrepublik in den Blick und stellte die These auf, dass sich die schichtspezifischen Zeitregime seit den 1970er-Jahren umgekehrt haben und so eine neue soziale Ungleichheit hinsichtlich der Ressource Zeit entstanden sei. Das Bürgertum habe bis in die klassische Hochmodern hinein über viele Mußestunden verfügt und lange Arbeitszeiten seien dementsprechend das Merkmal der Unterschichten gewesen. Letztere litten allerdings nun im postfordistischen Zeitalter auf Grund von Teilzeit, sich vermehrender marginaler Beschäftigungsverhältnisse, Vorruhestandsregelungen sowie der sich ausbreitenden Dauerarbeitslosigkeit zunehmend unter geringer werdender Arbeitszeit. Dagegen könne für die oberen Mittelschichten eine Ausweitung der Arbeitszeit beobachtet werden, die sich quantitativ in einer längeren Tages- Wochen- und Lebensarbeitszeit niederschlage. Diese Skizze neuer sozialer Differenzen ergänzte Nolte im zweiten Teil seines Vortrages durch einige Überlegungen zur geschlechterspezifischen Verortung der Umkehrungen der Zeitregime. Zum einen habe das Ernährermodell lange Zeit die Position der Gewerkschaften bestimmt und dadurch Flexibilisierungen und die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt verhindert. Zum anderen beträfe die sich verkürzende Arbeitszeit der Unterschichten in einem überdurchschnittlichen Maße Frauen, während die Ausweitung der Arbeitszeit auf Grund der Kinderbetreuungsfrage vor allem ihre Geschlechtsgenossinnen aus den oberen Mittelschichten vom Arbeitsmarkt fernhielte. In übergreifender Perspektive schloss Nolte seinen Beitrag mit der These, dass die Inversion nicht die Vorstellung einer sich schlicht verstärkenden Beschleunigung nach dem Strukturbruch in den 1970er-Jahren unterstütze, sondern diese vielmehr zugleich von Entschleunigungsprozessen überlagert werde, die entlang schichts- und geschlechtsspezifischer Bruchlinien verlaufen. Seine präzise Beschreibung dieser neuen Ungleichheiten lädt dazu ein, in Zukunft die unterschiedlichen ökonomischen, kulturellen sowie politischen Faktoren und Gründe dieser Entwicklung, die Nolte nur kursorisch anführte, zu systematisieren.

Der letzte Vortrag der Sektion widmete sich nochmals Zeitdiskursen und stellte die Debatten um Zeit im Space-Age vor. ALEXANDER GEPPERT (Berlin) fragte ausgehend von Reinhart Kosellecks Überlegung, dass von Zeit grundsätzlich in räumlichen Metaphern gesprochen werde, nach der Beziehung zwischen der zunehmenden Erschließung des Weltraumes und dem Zeitbegriff seit der Nachkriegszeit. Im ersten Teil seiner Ausführungen arbeitete er das Zeitdenken in den Weltraumdebatten der 1950er- und 1960er-Jahre heraus. In der Folge des Literaturwissenschaftlers De Witt Douglas Kilgore zeigte er, dass Expertenkreise wie die NASA und ähnliche Organisationen bzw. Netzwerke Zukunftsbeherrschungsphantasien entwickelten, die auch Allgemeingut breiterer Bevölkerungskreise wurden. Diese Szenarien entwarfen Vorstellungen der sukzessiven und vollständigen Eroberung des irdischen und außerirdischen Raumes. Durch die rasante ‚realhistorische‘ Entwicklung der Raumfahrt seien die Expansionsphantasien dann scheinbar belegt worden und damit das Gefühl entstanden, in einer Zeit radikal beschleunigter Entwicklung zu leben, die in einer absoluten Kontrolle des Raumes und zugleich der Zeit münden würde. Der zweite Teil des Vortrages drehte die Fragestellung um und ging dem Einfluss der Weltraumerschließung auf Zeitvorstellungen nach. Geppert erläuterte, dass die Sicht auf die Erde von außen die Vorstellung des menschlichen Raumes grundlegend gewandelt habe, sich die Eroberung des Weltalls und die damit einhergehende Entdeckung der Unermesslichkeit der Zeit aber kaum Einfluss auf konkrete Zeitvorstellungen gehabt zu haben scheint. Dieser enttäuschende Befund führte ihn dazu, einen Sprung zu vollführen und eine Beobachterperspektive jenseits der historischen Debatten einzunehmen. Zum einen entstünde in der globalisierten Welt durch die satellitengestützten Navigations- und Kommunikationssysteme eine bisher unbekannte Gleichzeitigkeit. Zum ersten Mal sei eine weitgehende Verortung aller möglich und zwar in Zeit und Raum zugleich. Zum anderen blieben die praktischen Konsequenzen der Vorstellung räumlich begrenzter Zeitlichkeiten nach wie vor unklar. Damit verwies Geppert auf einen fundamentalen Wandel, dessen Folgen bislang nicht abzuschätzen sind und ließ seinen Vortrag bewusst offen enden.

MARTIN GEYER (München) begann sein Kommentar mit einigen skeptischen Bemerkungen zur methodischen Problematik hinsichtlich von Zeit als historischem Gegenstand an sich und betonte zugleich, dass die Frage nach der Kategorie Zeit in der Zeitgeschichte berechtigterweise gestellt werde. Die Diskussion um den Bruch der 1970er- und 1980er-Jahre thematisiere nicht nur eine neue Periodisierung, sondern gehe auch von einem Wandel kollektiver und individueller Zeitregime aus und damit stoße die von Geppert und Kössler konzipierte Sektion direkt in die neuesten Debatten der Zeitgeschichtsschreibung. Im Einzelnen verdeutlichten die Vorträge für Geyer vor allem dreierlei. Erstens unterliegen „Zeitarrangements“ insbesondere in der Zeitgeschichte Versuchen politischer Steuerung, die zugleich Widerstände verschiedener Akteure hervorriefen. Zweitens sei die Kategorie Zeit auf das engste verbunden mit der Schaffung unterschiedlicher Räume etwa in nationaler, privater oder globaler Hinsicht. Und drittens könne in der Folge der vorgestellten Befunde, die These der zunehmenden Beschleunigung für das 20. Jahrhundert nicht in ihrer Eindimensionalität aufrechterhalten werden. Zugleich vermisste Geyer in den vorgestellten Ansätzen allerdings eine klare methodische Systematik, die durch eine konzeptionelle und theoretische Debatte über eine Historiographie der Zeit in Anlehnung an Diskurse um 1900 und seit den 1970er-Jahren zu erarbeiten sei. Über die Kritik Geyers hinaus erscheint es für die eingangs gestellte Frage nach der großen Erzählung der Beschleunigung notwendig, den in der Sektion vorgeschlagenen Perspektiven der Zeitkonzepte und -konflikte trotz der von Alf Lüdtke vorgeführten methodischen Probleme noch die Ebene der individuellen Wahrnehmung hinzuzufügen. Die methodische Komplexität des Themas verdeutlichte auch die Diskussion, in der die Motive und Motoren der Veränderungen in den Zeitregimen, die grundsätzliche Möglichkeit des Sprechens über Zeit sowie konkreter die Einordnung diktatorischer Zeitpolitik im 20. Jahrhundert thematisiert wurden. Zugleich machten die Fragen wie die fünf, jeweils für sich aufschlussreichen Beiträge deutlich, wie viele interessante Ansatzpunkte Zeit als Thema der Zeitgeschichte aufwirft, die die Geschichte der Moderne noch einmal anders beleuchten lassen.

Sektionsübersicht:

Sektionsleitung: Alexander C. T. Geppert (Berlin), Till Kössler (Bochum)

Alexander C. T. Geppert (Berlin), Till Kössler (Bochum): Einführung

Vanessa Ogle (Philadelphia): Standardisierung vs. Pluralisierung

Alf Lüdtke (Erfurt/ Seoul): Beschleunigung vs. Verlangsamung

Till Kössler (Bochum): Stillstehen vs. Aufholen

Paul Nolte (Berlin): Verkürzung vs. Ausweitung

Alexander C. T. Geppert (Berlin): Lokalisierung vs. Universalisierung

Martin H. Geyer (München): Kommentar

ZitierweiseTagungsbericht HT 2012: Zeitpolitik und Zeitgeschichte. 25.09.2012–28.09.2012, Mainz, in: H-Soz-Kult, 03.12.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4517>.

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