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HT 2012: Die organisierte Disziplin als Forschungsproblem. Perspektiven auf eine Geschichte des Historikerverbandes

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Datum, Ort:25.09.2012–28.09.2012, Mainz

Bericht von:
Karin Trieloff, Freie Universität Berlin; Meta Stephan / Chris Vogelsänger, Humboldt-Universität zu Berlin
E-Mail: <karintrieloff.net>; <metastephangmail.com>; <chris.vogelsaengergooglemail.com>

Obwohl die deutsche Geschichtswissenschaft sich seit geraumer Zeit durch eine Tendenz zur Selbsthistorisierung und Selbstreflexion auszeichnet, fehlt dem Fach bis heute eine Geschichte seines Verbandes. Die systematische Aufarbeitung der eigenen Geschichte, zu der sich der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) nun entschlossen hat, kommt sowohl im Vergleich zu Verbänden anderer Disziplinen in Deutschland als auch zu anderen nationalen Verbänden spät. Dabei kann eine solche Untersuchung zur Institutionalisierung der Disziplin einen wichtigen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Bedürfnisse und Möglichkeiten der deutschen Geschichtswissenschaft seit dem Ende des 19. Jahrhunderts leisten. Auf dem 49. Deutschen Historikertag stellte die Sektion „Die organisierte Disziplin als Forschungsproblem. Perspektiven auf eine Geschichte des Historikerverbandes“ die ersten Ergebnisse der Pilotstudie einer problemorientierten Geschichte des Verbandes vor. Die Beiträge deckten den gesamten Zeitraum seit der Gründung chronologisch ab und näherten sich dabei jeweils schlaglichthaft den konstitutiven Momenten der Entwicklung des Verbandes.

Der internationale Vergleich der Funktionalität von Historikerverbänden diente GABRIELE LINGELBACH (Bamberg) in ihrem Vortrag dazu, Besonderheiten nationaler Verbände herauszuarbeiten. Indem sie die potentiellen Aufgaben und Funktionen eines Verbandes und die potenziell dafür bereitstehenden Mittel zusammentrug, entwickelte sie einen Ansatzpunkt, um die Spezifika der einzelnen Verbände in den Blick zu nehmen. Für die Disziplin können Verbände 1) eine fachinterne Kommunikation organisieren, 2) den fachlichen Diskurs durch die Akzeptanz thematischer und methodischer Felder standardisieren, und 3) die Arbeit der Historiker in Forschung, Lehre und Verwaltung durch Serviceleistungen unterstützen. Nach außen hin können sie 4) eine Interessenvertretung gegenüber der Politik und Verwaltung wahrnehmen und 5) in der Wissensvermittlung für ein breiteres Publikum eine Brücke zur Öffentlichkeit schlagen. Als Mittel, um diese Aufgaben zu erfüllen, stehen die Organisation von Kongressen, die Herausgabe von Veröffentlichungen, die Vergabe von Preisen, das Einsetzen historischer Kommissionen sowie die Organisation von Vortragsreihen zur Verfügung. Keiner der von Lingelbach untersuchten Verbände deckt allerdings das gesamte Spektrum dieser potentiellen Verbandstätigkeiten ab. Im zweiten Teil richtete sie ihren Blick auf strukturelle Unterschiede der Verbände und ihre möglichen Gründe. Es sei ein Zusammenhang der geographischen und politischen Gegebenheiten eines Landes und der Organisationsformen seines Historikerverbandes zu beobachten: Je größer, heterogener und dezentraler verfasst die Geschichtswissenschaft eines Landes ist, desto notwendiger erschien ein nationaler Historikerverband. Die frühe Bildung des amerikanischen Historikerverbands lasse sich so erklären, aber auch das Fehlen eines französischen, da sich das wissenschaftliche Leben in Frankreich vor allem auf Paris konzentriere. Hemmend für die Entstehung und Entwicklung nationaler Verbände seien sowohl Konkurrenzinstitutionen als auch eine durch ideologische Differenzen gespaltene Historikerschaft.

Der Frage, welcher Aufgaben sich der deutsche Verband von seiner Gründung bis ins Jahr 1945 annahm, wie er diese zu lösen vermochte und welchen Grenzen er sich gegenüber sah, widmete sich MATTHIAS BERG (Berlin). Der Verband trat bei seiner Gründung in ein ausdifferenziertes Institutionsgefüge, in dem sich die Geschichtswissenschaft an den Universitäten gefestigt hatte, einen Themen- und Methodenkanon sowie im Publikationsorgan der Historischen Zeitschrift ein fachinternes Leitmedium besaß. Nach Berg gründete sich der Verband daher für eine prominente Rolle zu spät. Es blieb ihm zu Beginn nur die Organisation und Etablierung der Historikertage, die vor allem die Nachfrage nach fachinterner – wie auch externer – Öffentlichkeit befriedigten. Die Etablierung der Historikertage, so Bergs These, ging auf einen „Wandel in der Präsentation und Diskussion historischer Forschung“ zurück. Dem Verband sei in seiner Frühzeit keine Hoheits-Funktion zugekommen, methodische Fragen und Debatten wurden auch andernorts ausgefochten. Doch diese vermeintliche Schwäche habe integratives Potential erzeugt, da sich die Historikerschaft über methodische Kontroversen und außerpreußische Perspektiven hinaus einen konnte. Zur Jahrhundertwende löste ein Trend zur „Disziplinierung“ die Offenheit und Heterogenität des Verbandes jedoch immer mehr ab. Die fachwissenschaftlichen Eliten nahmen im Ausschuss des Verbandes durch die Auswahl des Programms der Historikertage immer mehr Einfluss auf die Setzung von methodischen und thematischen Standards. In der internationalen Öffentlichkeit kam dem deutschen Historikerverband als Vertreter auf den seit der Jahrhundertwende stattfindenden internationalen Historikertagen eine wichtige Rolle zu. Wie wichtig das Wirken des Verbandes auf internationaler Ebene war, zeigte sich nach dem Ersten Weltkrieg. Es gelang ihm, die aus dem Krieg resultierende Isolierung der deutschen Historiker relativ schnell zu überwinden, was sich nach 1945 mit erstaunlicher Ähnlichkeit wiederholen sollte. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten betonte der Verband, lediglich seine vermeintlich rein wissenschaftliche Ausrichtung wahren zu wollen. Die Bestrebungen Karl Brandis, der seit 1932 den Vorsitz des Verbandes innehatte, dem Verband eine gewisse institutionelle Autonomie und Handlungsspielräume zu sichern, sollten jedoch erfolglos bleiben. Der Verband wurde zunehmend bedeutungslos und hatte ab dem Internationalen Historikertag von Zürich 1938 keine Funktion mehr. Der Verband, so resümierte Berg, war vor allem in seiner Funktion als internationaler Vertreter und als Organisator der Historikertage erfolgreich. Dies allerdings lasse es noch nicht zu, von ihm als einer „Zusammenfassung“ (Otto Hoetzsch) der deutschen Historikerschaft zu sprechen.

Ausgehend von der Rede einer „Krise der Geschichte“, wie sie in den 1970er-Jahren formuliert wurde und sich ganz augenscheinlich im Rückgang der Studierendenzahlen sowie der Kürzung des Faches in den Lehrplänen spiegelte, zeigte OLAF BLASCHKE (Trier), wie sich der Verband dieser Herausforderung verbandsintern und bildungspolitisch annahm. Obwohl der Verband von der „Krise“ 1970 direkt betroffen war – zum ersten und einzigen Mal verzeichnete er rückläufige Mitgliederzahlen – erlebte er weder strukturelle Veränderungen noch einen Generationenwechsel im Vorstand. Allerdings wurden die Vortragenden auf den Historikertagen jünger, und der Verband positionierte sich bis 1978 zunehmend auch politisch. Keine Probleme habe der Verband – anders, als es zu erwarten wäre – mit der innerfachlichen Herausforderung durch neue Methoden gehabt. Sozialgeschichtliche Sektionen fanden wie selbstverständlich ihren Platz auf den Historikertagen. Eine größere Herausforderung stellten die fachexternen Konflikte der Zeit dar. Im Zuge der Studentenunruhen schien eine ungestörte Durchführung des 1969 in Köln geplanten Historikertags nicht möglich. Kurzerhand wurde dieser ins nächste Jahr verschoben, wo er, entgegen der nach wie vor bestehenden Ängste, ungehindert abgehalten werden konnte. In der bildungspolitischen Konkurrenz mit der Soziologie und Politikwissenschaft gelang es dem Verband dank einer geschickten Öffentlichkeitsarbeit, ausgezeichneter Verbindungen zu Kultusministerien und Vernetzungen mit Entscheidungsgremien auf Bundes- und Länderebene, sich im „Ressourcenkonflikt“ um die Mittelvergabe und den Stellenwert des Faches Geschichte an Schule und Universität erfolgreich zu positionieren und die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten.

Da eine Gesamtgeschichte des Historikerverbandes ohne die Betrachtung der institutionellen Dissoziierung und Reintegration der ostdeutschen Geschichtswissenschaft unvollständig sei, widmete sich MARTIN SABROW (Potsdam/Berlin) der deutsch-deutschen Konkurrenzgeschichte der Geschichtswissenschaft und den Bezugnahmen der beiden deutschen Verbände aufeinander. Dabei stand die Frage nach der Funktion des Konkurrenzverhältnisses „für die institutionelle Selbstverständigung, den fachlichen Geltungsanspruch und die (fach)politische Handlungsweise der konkurrierenden Teilverbände VHD und Historiker-Gesellschaft“ im Zentrum. Zur Beantwortung dieser Frage bedürfe es eines theoretischen Konzepts, das von den vorhandenen Beschreibungsmodellen nicht hinreichend geliefert werde. Vielmehr müssten die bisherigen Modelle selbst als Bestandteil der deutsch-deutschen Beziehungsgeschichte gelesen werden. Dies gelte auch für das von Christoph Kleßmann[1] entworfene Konzept einer „asymmetrisch verflochtenen Parallel- und Abgrenzungsgeschichte“. Es unterstelle eine prinzipielle Gleichartigkeit und könne so die innere Logik der Systeme nicht erfassen. Die gegenseitige Rezeption sei vielmehr als inkompatibel zu beschreiben. Das Festhalten der Fachvertreter beider deutscher Staaten an einer „Einheit des Fachs“ bis Mitte der 1950er-Jahre sei als „kompetitive Selbstvergewisserung auf gemeinsamem Boden“ zu verstehen. Nachdem es in Folge des Historikertags 1953 zu einer scharfen Polemik in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft gegen die Geschichtswissenschaft der Bundesrepublik kam, hielt diese zwar weiter an der postulierten Einheit fest, antwortete aber ihrerseits mit Kritik an der Wissenschaftskultur der DDR. Diese Konflikte mündeten in die schon länger vorangetriebene Gründung eines eigenen Verbandes der DDR-Historiker, der Historiker-Gesellschaft (HG) im März 1958. Noch im selben Jahr manifestierte sich die Spaltung der Zunft auf dem Historikertag von Trier mit der Abreise der DDR-Delegation. So trat 1958 nicht nur die „institutionelle Abschottung“ der beiden Geschichtswissenschaften zum Vorschein; auch das „gemeinsame ost-westliche Paradigma der diskursiven Ausgrenzung“ erhielt seine Gestalt. Vor allem für die DDR-Geschichtswissenschaft zeigte sich die Ausgrenzung der Westwissenschaft als stabilisierender Faktor. Der Einfluss, den beide Geschichtswissenschaften aufeinander ausübten, habe eine unterschiedliche Qualität besessen: Während der Westen den Blick kaum nach Osten richtete, beschäftigte sich die DDR-Geschichtswissenschaft permanent mit ihrem westlichen Gegner. Beide projizierten das eigene Wissenschaftsverständnis auf den jeweilig anderen, um ihn so zu „entlarven“. Diese Projektion habe zunehmend zu einer „Demaskierung durch Anverwandlung“ geführt. Doch trug die Rezeption auch zu Veränderungen im Westen bei. So hätten sich mit der Zeit auch westdeutsche Historiker die eigene Standortgebundenheit eingestanden und der DDR-Geschichtswissenschaft emanzipatorische Entwicklungen zugestanden. Durch die gegenseitige Rezeption sei – wenn auch zeitlich verschoben – das Einfalltor für eine schleichende Integration beider Wissenschaften geschaffen worden. Diese Integration fand im Zuge eines Prozesses statt, in dem die DDR durch internationale Anerkennung auf Stabilisierung hoffte. In den ersten Erfolgen dieses Prozesses verbarg sich aber vor allem die Erosion der sinnweltlichen Grundlagen des Faches. So kam es zu einer Integration, in der die Kooperationsbereitschaft des Westens eine identitätszerstörende Wirkung im Osten entfaltete. Im Jahre 1990, nach einer vorherigen Loslösung der HG von ihrem „sozialistischen Wissenschaftsverständnis“, kam es schließlich zur Vereinigung der ost- und westdeutschen Historiker.

Dass diese Vereinigung nicht reibungslos vonstatten ging, zeigte CHRISTOPH CORNELIßEN (Düsseldorf) in seinem Beitrag über den Historikertag in Bochum 1990. Nach dem unerwarteten Umbruch der Verhältnisse in der DDR sah man sich in Bochum mit der vierzigjährigen Geschichte der DDR-Geschichtswissenschaft konfrontiert. Cornelißen zeichnete die Vorgänge auf dem Bochumer Zusammentreffen als „klassisches Drama“ in drei Akten, das kathartisch die Selbstreflexion der Zunft befördert habe. Die Vorbereitungen des Historikertags, die Kontakte des VHD zur HG bezüglich einer möglichen Zusammenführung mit sich brachten, waren als erster Akt von dem behutsamen Vorgehen des VHD geprägt, der der ostdeutschen Geschichtswissenschaft mit Respekt zu begegnen suchte, angesichts des ihr bevorstehenden, vollständigen Umbaus ihres Wissenschaftssystems. Den Höhepunkt des Stückes bildete im zweiten Akt die vom Unabhängigen Historikerverband (UHV) vorgeschlagene Podiumsdiskussion „Zur Lage der Geschichtswissenschaft in der DDR“, wo Armin Mitter Anklage gegen die DDR-Geschichtswissenschaft und eine vorschnelle Vereinigung führte. Im dritten Akt des Dramas standen die Folgen des Bochumer Historikertags: der Umbau des Wissenschaftsbetriebes Ost und die Neuorientierung der deutschen Geschichtswissenschaften weg vom Modell des deutschen Sonderweges und hin zu einer intensiven Erforschung des DDR-Staats, welche auf nationaler Ebene im Vergleich zu 1945 als erfolgreiches Projekt beschrieben werden könne. Das Prädikat des „Vereinigungs-Historikertags“ sprach Cornelißen Bochum ab: Vielmehr müsse man ihn einen ersten Schritt auf dem Weg eines langen und schmerzhaften Vereinigungsprozesses nennen.

STEFAN BERGER (Bochum) stellte in seinem Kommentar erneut die Frage nach den Gründen für die späte Gründung des Verbandes. Dabei verwies er auf den Umgang deutscher Historiker mit der Nation als ein mögliches Gründungsbedürfnis. Als sich die Gefahr einer preußisch-deutschen Geschichtspolitik als inhaltliche und methodische "Ordnungsmacht" der nationalen Geschichtsschreibung abzeichnete, habe sich der Verband gegründet. So könne man auch Bergs Ausführungen verstehen, die den Verband in seinem Anfang als vermeintlich oppositionelles Vehikel der süddeutschen und österreichischen Historiker charakterisierten. Dabei könne jedoch in keiner Weise von einem nationalkritischen Verband die Rede sein. Das Bemühen um Reintegration auf internationalem Boden müsse vielmehr im Nebeneinander mit der „nationalistischen“ und „revisionistischen“ Rolle der deutschen Historikerschaft sowohl in den beiden Weltkriegen als auch in der Zwischenkriegszeit als eine „krankhafte Form von Schizophrenie“ diagnostiziert werden. Eine Perspektivenerweiterung könne ein konsequenterer internationaler Vergleich bringen. So sei die Frage nach dem Verhältnis sich entgegenstehender Geschichtswissenschaften in anderen Ländern unter dem Paradigma der Wahrnehmungs- und Zuschreibungsgeschichte, wie sie Martin Sabrow für die geteilte deutsche Zunft fordert, eine interessante Ergänzung und erfülle auch die Forderung nach Überwindung nationaler Selbstbezogenheit. Zuletzt lenkte Berger die Aufmerksamkeit auf die Frage nach der Wirkmächtigkeit von politischen Zäsuren im Wissenschaftsbereich. Auch wenn dieser nicht unabhängig sei, ließen bestimmte Kontinuitäten auf eine Teilautonomie und auf eigene Zäsuren schließen.

Angesichts der zentralen Funktion, die der Verband als Medium inner- wie außerfachlicher Kommunikation übernahm und übernimmt, kann die Geschichte des Verbandes dazu dienen das Spannungsverhältnis zwischen politischer Bedingtheit und wissenschaftlicher Autonomie der Disziplin besser zu fassen. So kann man aus der in der abschließenden Diskussion medienwirksam aufgeworfenen These von der „Verlangweilung“[2] der Historikertage noch immer das Bedürfnis der Historikerschaft nach breiter Öffentlichkeit lesen, wie es Matthias Berg bereits als Motiv zur Gründung des Verbandes ausmacht. ULRICH HERBERT (Freiburg) artikulierte in dieser Formulierung seinen Wunsch nach übergeordneten und öffentlichkeitswirksamen Fragen, mit denen sich die Disziplin aus ihren Spezialisierungen wieder lösen und zusammenführen ließe. Die Prognose von der zunehmenden „Langeweile“ und dem Bedeutungsverlust der Historikertage stieß beim Podium jedoch auf wenig Zustimmung. Vor allem Stefan Berger zeigte sich über den Trend zur Pluralisierung der Wissenschaft erleichtert. Christoph Cornelißens Betonung der Kontextabhängigkeit der Geschichtswissenschaft und somit auch ihrer öffentlichen Debattenfähigkeit führte die Sektion zum Ende erneut auf den eigentlichen Untersuchungsgegenstand. Angesichts des großen Besucherinteresses und der scharf geführten Diskussion um die Bedeutung der Geschichtswissenschaft in der Gegenwart bestätigte sich das Interesse an einer Selbstreflexion ihres Verbandes.

Sektionsübersicht:

Sektionsleitung: Olaf Blaschke (Trier) / Matthias Berg (Berlin)

Gabriele Lingelbach (Bamberg): Funktionen von Verbänden im internationalen Vergleich.

Matthias Berg (Berlin): Verspätet oder verfrüht? Der Historikerverband im geschichtswissenschaftlichen Feld zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Olaf Blaschke (Trier): Der verband im Umbruch? Herausforderungen und Konflikte um 1970.

Martin Sabrow (Potsdam): Der Kalte Krieg der deutsch-deutschen Geschichtswissenschaft 1949-1989.

Christoph Cornelissen (Düsseldorf): „Vereinigungs-Historikertag“? Bochum 1990.

Stefan Berger (Bochum): Kommentar.

Anmerkungen:
[1] Christoph Kleßmann, Verflechtung und Abgrenzung. Aspekte der geteilten und zusammengehörigen deutschen Nachkriegsgeschichte, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 29-30/1993, S. 30–41.
[2] Bodo Mrozek, Alte Schlachtrösser gegen junge Milde, in: Tagesspiegel 01.10.2012.

ZitierweiseTagungsbericht HT 2012: Die organisierte Disziplin als Forschungsproblem. Perspektiven auf eine Geschichte des Historikerverbandes. 25.09.2012–28.09.2012, Mainz, in: H-Soz-Kult, 22.11.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4504>.

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