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Common Sense Geography. Implicit Geographical Knowledge in Antiquity

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Klaus Geus, Arbeitsbereich Historische Geographie des antiken Mittelmeerraumes, Freie Universität Berlin; Wolfgang Crom, Staatsbibliothek Berlin für das Exzellenzcluster TOPOI
Datum, Ort:14.09.2012–15.09.2012, Berlin

Bericht von:
Michael Rathmann, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
E-Mail: <michael.rathmannku.de>

Wie KLAUS GEUS (Berlin) einleitend betonte, will der für die Tagung neu geprägte Begriff Common Sense Geography drei differierende, aber dennoch zusammengehörende Themenkomplexe verklammern. CS-Geography verweist auf jenen Teil der Historischen Geographie, der sich mit dem geographischen Wissen befasst und zwar insbesondere mit dem Wissensbereich, der in impliziter Form vorliegt und keinen expliziten Niederschlag in geographischen Fachwerken gefunden hat. Darüber hinaus thematisiert die CS-Geography im Gegensatz zur wissenschaftlichen Geographie deren niedrige, alltägliche Ausprägung, wie sie von einer breiten Bevölkerung geteilt wurde. Common Sense Geography meint schließlich eine Art laienhafte, unwissenschaftliche Wahrnehmung und Beschreibung des Raumes bzw. die Anwendung von intuitiv einleuchtenden Argumenten bei geographischen Problemstellungen.

Den Auftakt machte THOMAS POISS (Berlin) mit „Ancient Perspectives on Landscape: Searching for Alternatives to the Hodological Approach“. In der Auswahl und Interpretation seiner Quellen konzentrierte sich POISS auf die griechischen Autoren, nicht zuletzt auf Herodot. Dabei zeigte er auf, dass die hodologische Raumwahrnehmung (anhand von Straßen, Flüssen, Küsten, Landmarks etc.) in Form von Itinerarien anscheinend einer Art mentalem Mastermodell entsprach. Dies kann jedoch nicht das einzige mentale Raumwahrnehmungsmodell gewesen sein, wie Zeugnisse in der geographischen und historiographischen Literatur nahelegen. Des Weiteren weist auch die allgemeine Darstellung von politischen, religiösen oder ökonomischen Gegebenheiten auf zusätzliche Raumwahrnehmungsmodelle hin. Unter dem Aspekt der CSG zeigte Poiss Ansatzpunkte für die Suche nach mentalen Karten antiker Autoren auf, die bislang nicht gesehen wurden. In der Diskussion betonte er, dass es gerade für die griechischen Autoren vor dem Hintergrund ihrer gebirgigen Heimat verwunderlich sei, dass sie in der nichtfiktionalen Literatur beinahe vollständig auf die Vogelperspektive, also auf die Landschaftsbeschreibung von einem exponierten Punkt (zum Beispiel Berg/Akropolis) aus, verzichtet hätten.

Im Anschluss referierte ANCA DAN (Paris) über „Common and Uncommon Sense Geography in Xenophon's Anabasis“. Xenophon, ein im Grunde typischer CSG-Autor, bietet in seiner Anabasis unter geographischen Gesichtspunkten kein einheitliches Informationsniveau. Überraschenderweise findet man dort nur unzureichende Einsichten in die normale Umwelt von normalen Menschen. Vor allem aber unterrichtet die Anabasis uns keineswegs darüber, was eine breite Gruppe von Griechen am Perserreich gerade unter geographischen Gesichtspunkten hätte interessieren können. Trotz bester Voraussetzungen seitens des Verfassers kann das Werk keineswegs als geographisches Fachbuch für den thematisierten Raum betrachtet werden. Dies nicht zuletzt, da das Werk in der Behandlung der militärisch-strategisch relevanten Details überraschend schwach ist. Lediglich bei der Übernahme von indigenen Namen in gräzisierter Form blitzen gute Faktenkenntnisse auf. Dem gegenüber bietet sich die Anabasis für eine Analyse auf anderen Ebenen an. Sie steht für eine ex-eventu-Ausarbeitung in Form einer Autobiographie vor dem Hintergrund einer klar definierten kulturellen Identität in Hellas zu Beginn des 4. Jh. v. Chr. Dabei unterliegen viele Partien des Werkes einer literarischen Ausgestaltung und werden somit von der Ebene eines möglichen geostrategischen Fachbuches auf die eines für Mutterlandgriechen verständlichen CSG-Textes transferiert. Weitere Untersuchungen müssen daher auf die gelegentlich durchscheinenden Detailinformationen ebenso achten, wie auf den allgemeinen CSG-Duktus.

Als qualitative Fallstudie war der Beitrag „Die Wahrnehmung und die Beschreibung der Insel Albion“ von SERENA BIANCHETTI (Florenz) angelegt. Am Beispiel der britischen Inseln zeigte sie auf, unter welchen Voraussetzungen wissenschaftliche und allgemeinempirische Informationen über einen Raum gesammelt und rezipiert werden konnten. Dies setzte bereits bei der Frage ein, ob das Meer zwischen Britannien und dem Festland als ein trennendes oder verbindendes Element aufgefasst wurde. Galt es wirtschaftliche Konkurrenz von den Zinnvorkommen fernzuhalten, betonte man selbstverständlich die Distanz. Bianchetti arbeitete die unterschiedlichen Modi der Wahrnehmung im Vergleich mit dem Gegenüber von Sizilien und Italien heraus. Im Resultat machte sie deutlich, warum bereits in der Antike aus Pytheas von Massilia über Britannia unterschiedliche Informationen entnommen wurden. So gingen diverse Daten in die wissenschaftliche, vieles aber auch als common sense-Angaben in die Mainstream-Literatur ein. Bemerkenswert war, wie Bianchetti deutlich machte, der offensichtliche Bruch bzw. Neuanfang in der Wahrnehmung Britanniens in römischer Zeit, die mit einer grundsätzlich veränderten Erfassung des Nordens einherging.

Die Ausgangsfragestellung des Beitrags „Die Tabula Peutingeriana als Wissensspeicher“ von MICHAEL RATHMANN (Eichstätt) lautete, inwieweit die Tabula aus der traditionellen Betrachtung einer imperial-kaiserzeitlichen Geographie herausgelöst werden kann, um sie als Zeugnis der CSG anzusprechen. Folglich zielte der Vortrag zunächst darauf ab, die TP als Ausgangsprodukt einer hellenistischen Kartographie aus dem 3. Jh. v. Chr. zu definieren, die im Kopierprozess mit diversen (vor allem römischen) Informationen angereichert wurde. Die Tabula diente demnach zu keinem Zeitpunkt als offiziöses Dokument einer Visualisierung imperial-staatlicher Interessen – so Rathmann –, wie eine These, die jüngst noch von R. Talbert vertreten wurde, Glauben macht. Vielmehr sei die Tabula stets ein common sense-Dokument gewesen. Darüber hinaus lassen sich in der TP zahlreiche Reminiszenzen der einzelnen Kopierstufen ausmachen, common sense-Zeugnisse im Umfang allgemeiner topographischer Informationen, die in späthellenistischer oder republikanischer Zeit, in der Hohen Kaiserzeit oder in der Spätantike Eingang in die verschiedenen Vorgänger-TPs gefunden haben müssen.

Mit dem Titel „Common Sense Geography in Verses: Didactic Poem of Dionysius Periegetes“ wandte sich EKATERINA ILYUSHECHKINA (Leiden/Münster) CSG-Aspekten im epischen Lehrgedicht zu. Mit welchen Verfahren bzw. Techniken vermittelte Dionysios seinem Leser eine didaktisch aufbereitete Erdbeschreibung? Die Referentin untersuchte dabei das vom Autor intendierte Ziel, vor dem inneren Auge des Rezipienten ohne jedwede geographischen Vorkenntnisse ein mentales Bild der Oikumene entstehen zu lassen. Die ekphrastischen Techniken (Zoom-Technik, Vogelperspektive, hodologische Beschreibung, Vergleiche der Kontinentform mit geometrischen Figuren, imaginäre Meridiane usw.) wurden zwar schon von den Vorgängern des Periegeten verwandt, aber in Verbindung mit den poetisch-didaktischen Elementen in seinem Werk entstand ein Common Sense Geographical Weltbild. Die Abschlussfrage lautete, ob Dionysios eventuell eine ihm vorliegende Karte als eine Ekphrasis-Übung beschrieb. Als Ergebnis der Materialdiskussion konnte Ilyushechkina die Frage verneinen. Im Ganzen wurde deutlich, dass sich Dionysios vor allem in der geographischen Tradition auskannte und nur danach strebte, die Angaben seiner Vorgänger zu systematisieren, um sie in anschaulicher und zugänglicher Form dem laienhaften Leser darzubieten.

GIAN FRANCO CHIAI (Berlin) referierte über “Thinking and Constructing Space: Insularity as a Mental Model”. Sein Vortrag zeigte durch die Heranziehung literarischer Textstellen griechischer und lateinischer Autoren die Art und Weise, wie Inseln bzw. allgemein Insularität als ein mentales Modell zur Wahrnehmung und Definition geographischer Räume in der Antike genutzt wurden. Die römischen Wohnkomplexe (insulae) konnten als Inseln bezeichnet werden. Die überflutete Nillandschaft und die hochgelegenen Städten und Dörfer konnten per Analogie mit Meer und Inseln in Zusammenhang gebracht werden. Als wichtige Orientierungspunkte in der Wüste wurden Oasen mit den Inseln verglichen und die Wüste als ein profundum aequor betrachtet. Die Verschiedenheit der Inselformen, auf die häufig die Inselnamen selbst zurückgehen, sorgte auch für die varietas der immensa spatia des Meeres. In der Diskussion skizzierte Chiai noch die Perspektiven seines in TOPOI II geförderten Forschungsvorhabens.

In einem für althistorische Zuhörer zugeschnittenen Einführungsreferat zeigte der kognitive Linguist MARTIN THIERING (Berlin) unter dem Titel „Implicit Knowledge Structures as Mental Models in Common Sense Geography“ die Potentiale und Chancen der kognitiven Wissenschaften für die CSG auf. Insbesondere die Adaption gestalttheoretischer Modelle der Figur-Grund Segregation räumlicher Relationen, die Orientierung an Hand von Landmarken, räumliche Referenzrahmen und mentale Modelle der räumlicher Repräsentation machte Thiering stark, um CSG-spezifische Aspekte theoretisch zu fundieren. Erkenntnistheoretisch stand die Frage im Vordergrund, wie synchrone Beschreibungsmodelle aus den Kognitionswissenschaften auf diachrone anzuwenden sind. Ein Ziel der CSG ist die Rekonstruktion impliziter Wissensstrukturen antiker Abstandsverhältnisse und Orientierungsmerkmale. Thiering argumentierte, dass diese Rekonstruktion impliziter Wissensstrukturen durch die Annahme mentaler Modelle als abstrakte kognitive Konzeptualisierungen ein Forschungsdesiderat löst. Implizite Wissensstrukturen werden durch textliche und symbolische Beschreibungen externalisiert und bieten somit einen Einblick in die zugrundeliegenden mentalen Modelle. Das Postulat der Kognitionswissenschaften, dass Sprache in direktem Zusammenhang mit kognitiven Strukturen steht und damit abbildet, wurde durch Thiering als Heuristik auf antike Texte vorgeschlagen. Anhand einschlägiger Beispiele – zum Beispiel von Navigationstechniken ohne Instrumente – veranschaulichte Thiering, wie stark präjudizierend unsere wissenschaftstradierte Sicht auf die Faktenlage ist und dass dabei nur vermeintlich klare Resultate generiert werden. Gerade in deren Bewusstmachung liegt die Chance über eine neue Methodik neue Fragen und folglich neue Antworten zu erhalten.

TÖNNES BEKKER-NIELSEN (Kolding) sprach in seinem Beitrag „Hard and soft space in the Roman world“ über die römischen Konzepte von fuzzy boundaries und soft spaces. Gerade für die römische Welt stellte die Vorstellung von soft spaces ein nützliches Mittel der Raumordnung zwischen theoretischen Konzepten und alltäglichen Erfahrungen dar. Das Problem des modernen Betrachters, wie Bekker-Nielsen betonte, besteht darin, dass der antike anders als der heutige Mensch in seinem Alltag problemlos ohne hart definierte Grenzen auskommen konnte. Dies wurde im Beitrag an Beispielen, bei denen unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Intentionen im selben Raum interagierten, deutlich. Gerade bei Untersuchungen von politischen oder ökonomischen Räumen sollte dies zukünftig stärkere Beachtung finden.

Mit geläufigen ‚Vorurteilen‘ einer angeblichen räumlichen Orientierung antiker Seeleute räumte PASCAL ARNAUD (Lyon) auf. Sein Beitrag „The Geography of Mariners and the Geography of Periplus: Orientations and Distances. From Common Sense Geography to Euclidean Geography” stellte die zentrale Frage, wie ein Seemann ohne Seekarten, GPS oder Kompass seine Route fand. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass das Meer in der Antike als asymmetrischer Raum wahrgenommen wurde. Des Weiteren ist bereits seit den Tagen Herodots eine Zeit-Distanz-Umrechnung bei der Generierung von Entfernungsangaben auszumachen. Da jedoch die zugrundeliegenden Parameter wie auch die Küstenbeschreibungen und -vermessungen höchst vage waren, diskutierte Arnaud die drei in der antiken Literatur anzutreffenden Orientierungsmechanismen: Windrichtungen, Himmel (zum Beispiel Sterne, Sternbilder) und markante Küstenformationen (zum Beispiel Kaps). Ohne die eingängige Diskussion der Fakten hier nachzeichnen zu wollen, war das Resultat ernüchternd. Keine der drei Mittel taugte tatsächlich für eine ernsthafte Orientierung zu See. Seeleute mussten sich offenbar primär auf ihr Erfahrungswissen stützen.

„In Stein gemeißelte Topographie: Geographische Vorstellungen in griechischen Inschriften“ lautete der Vortrag von JAN STENGER (Glasgow), in dem es um attische Inschriften der klassischen Zeit ging. Sie bieten eine Fülle an topographischen Informationen über den Stadtraum Athens. Mit Hilfe dieser Angaben, die jedoch nicht den Hauptzweck der Inschriften bilden, sondern eher beiläufig einfließen, lässt sich die mentale Repräsentation des Raumes rekonstruieren, mit der sich die Athener in ihrer Stadt orientierten. Die Verfahrensweisen und Eigenschaften, die dieses Raummodell charakterisieren, wurden mit einem kognitionswissenschaftlichen bzw. linguistischen Ansatz analysiert. Stenger konnte zeigen, dass in das Raummodell Erfahrungen mit dem Stadtraum eingehen, ebenso aber auch kulturell codierte Prämissen. Die mentale Repräsentation des urbanen Raumes erweist sich grundsätzlich als kollektiv, elementar und auf den praktischen Nutzen hin orientiert, so dass wir berechtigt sind, sie als common-sense-Topographie zu bezeichnen.

ALEXANDR PODOSSINOV (Moskau) kam nach einer Analyse der verschiedenen Genres der antiken geographischen Literatur in seinem Vortrag „Geographie im antiken Roman: Exakte Wissenschaft und/oder Common Sense Geography?“ zu dem Schluss, dass die Grenzen zwischen den Genres der hohen Geographie und der CSG diffus sind. Podossinov diskutierte geographische Kenntnisse, Passagen und Beschreibungen, wie sie im antiken Roman reflektiert wurden. Dabei arbeitet er verschiedene Ebenen geographischer Kenntnisse heraus, die Informationen auf unterschiedlichem Niveau enthielten, so zum Beispiel theoretisch-wissenschaftliche Aussagen, Distanzangaben sowie Beschreibungen von Städten. Er gelangte zu der Erkenntnis, dass in den Romanen – als Texte der common sense geography verstanden und gelesen – auch Elemente der higher geography (wie zum Beispiel Distanzangaben) gefunden werden können, was auf die Durchlässigkeit von geographischem Wissen zwischen verschiedenen Wissensträgern und -gruppen in der Antike schließen lässt.

Eine Erforschung der CSG zählt zu den Desiderata der Altertumswissenschaft. Insgesamt konnte die Tagung plausibel machen, dass nach der Überwindung einer positivistischen Sicht der antiken Geographie in den 1970er- und 1980er-Jahren in einem nächsten Schritt nun die Fixierung auf die wissenschaftliche Geographie von Eratosthenes bis Ptolemaios relativiert werden muss. Untersuchungen von geographischen Themen oder Aspekten in der allgemeinen antiken Literatur sind von Nöten, um zu einer der Komplexität und Verschiedenheit der antiken Gesellschaften adäquateren Analyse und Beschreibung der „Raumbilder“ zu gelangen. Erste Ergebnisse wurden jüngst von der TOPOI-Gruppe in dem beim Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte downloadbaren Preprint „Common Sense Geography and Mental Modelling“ vorgelegt.[1]

Konferenzübersicht:

Klaus Geus (Berlin): Einleitung

Thomas Poiss (Berlin): Ancient Perspectives on Landscape: Searching for Alternatives to the Hodological Approach

Anca Dan (Paris): Common and Uncommon Sense Geography in Xenophon's Anabasis

Serena Bianchetti (Florenz): Die Wahrnehmung und die Beschreibung der Insel Albion

Michael Rathmann (Eichstätt): Die Tabula Peutingeriana als Wissensspeicher

Ekaterina Ilyushechkina (Leiden/Münster): Common Sense Geography in Verses: Didactic Poem of Dionysius Periegetes

Gian Franco Chiai (Berlin): Thinking and Constructing Space: Insularity as a Mental Model

Martin Thiering (Berlin): Implicit Knowledge Structures as Mental Models in Common Sense Geography

Tönnes Bekker-Nielsen (Kolding): Hard and soft space in the Roman world

Pascal Arnaud (Lyon): The Geography of Mariners and the Geography of Periplus: Orientations and Distances. From Common Sense Geography to Euclidean Geography

Jan Stenger (Glasgow): In Stein gemeißelte Topographie: Geographische Vorstellungen in griechischen Inschriften

Alexandr Podossinov (Moskau): Geographie in antiken Roman: Exakte Wissenschaft und/oder Common Sense Geography?

Anmerkung:
[1] Download unter: <www.mpiwg-berlin.mpg.de/Preprints/P426.PDF> (20.11.2012).

ZitierweiseTagungsbericht Common Sense Geography. Implicit Geographical Knowledge in Antiquity. 14.09.2012–15.09.2012, Berlin, in: H-Soz-u-Kult, 01.12.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4498>.

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