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Is this the End? The Eclipse of the Therapeutic Revolution

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Institute and Museum of the History of Medicine, University of Zurich
Datum, Ort:04.10.2012–06.10.2012, Zürich

Bericht von:
Lukas Engelmann, Fondation Brocher, Genf / GK Geschlecht als Wissenskategorie, Humboldt Universität zu Berlin
E-Mail: <lukas.engelmanngmail.com>

"Medical historians have always found therapeutics an awkward piece of business." [1] Charles Rosenberg stellte seiner Diagnose der "therapeutic revolution" im 19. und 20. Jahrhundert damit ein Unvermögen der Medizingeschichte zur Seite. Denn die Umwälzungen im Verhältnis von Arzt und Patient, von fürsorglicher Behandlung und abstrakter Medikation waren in der medizinhistorischen Forschung oft nur Gegenstand anekdotischer Erzählungen geblieben.

Viel hat sich seither verändert. Die "therapeutic revolution" hatte, so zeigten die meisten Beiträge der Tagung, nur die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts überdauert. Das seit dem 19. Jahrhundert wirksame Versprechen eines kontinuierlichen Siegeszuges der wissenschaftlich begründeten Medizin hatte im Lauf des 20. Jahrhundert an Einfluss verloren. Die Vorstellung eines fortschreitenden Triumphes des kritischen klinischen Geistes über den Obskurantismus des Altertums, der Glaube auf einen stetigen Fortschritt medizinischer und therapeutischer Fertigkeiten und die immer wieder erneuerte Hoffnung auf weitere "Magic Bullets"[2] in der pharmazeutischen Krankheitsbekämpfung flaute spätestens in den 1970er-Jahren merklich ab. Und mit der Archivierung der 'Revolution' sind ihre Geschichten, ihre Produkte und ihre Konflikte gleichsam zu einem wertvollen Gegenstand medizinhistorischer wie anthropologischer Forschung geworden. Die Geschichte und die sozialen Bedingungen der "therapeutics" haben längst umfangreiche Aufmerksamkeit erfahren und es sind in der jüngeren Vergangenheit einige Studien erschienen, die den Bedingungen und der Genese einzelner Medikamente aus dem goldenen Zeitalter der Pharmakologie folgen.

Die Tagung suchte nun die vergangene 'Revolution' von ihrem Ende her wieder aufzurollen. Ihre Beiträger/innen setzten folglich in den 1970er-Jahren an, um die Geschichte und die Anthropologie von Therapien, Medikamentenmärkten und pharmazeutischer Forschung zwischen Industrie, Wissenschaft und Alltag produktiv zu diskutieren. Dabei haben sämtliche Beiträge unter Beweis gestellt, dass die Geschichte der "therapeutics" längst kein "awkward piece of business" mehr ist. Die Tagung am medizinhistorischen Institut und Museum der Universität Zürich wurde durch den Schweizer Nationalfonds, die European Science Foundation und das D.R.U.G.S. Network sowie durch das Zentrum Geschichte des Wissens ermöglicht, die Koordination lag bei Flurin Condrau, Sandra Eder, Niklaus Ingold, Janina Kehr und Betina Siegle-Antunes.

SCOTT PODOLSKY (Boston, USA) warf in seiner eröffnenden Keynote den Blick von der gegenwärtig viel diskutierten Multiresistenz von Keimen gegen Antibiotika auf die Geschichte der Regulierung ärztlicher Verschreibungsgewohnheiten in den USA. Die scheinbar wahllose Behandlungen gewöhnlicher Erkältungen mit Antibiotika führte demnach zu einem sogenannten "regulatory backdrop." Im Blick der Regulierungsbehörden wurden die Ausläufer der Revolution von therapeutische Irrationalität begleitet und über die 1950er- und 1960er-Jahre wäre Antibiotika so verstärkt zum Gegenstand einer staatlicher Aufsicht geworden. Die Regulierung wurde zugleich als empfindliche Einmischung in Arzt-Patienten Verhältnisse empfunden und als "government overdose" bezeichnet. Die schließlich etablierten "antibiotic stewardship practices" markieren, so Podolsky, einen der zahlreichen Punkte, an denen das Ende der therapeutischen Revolution greifbar werden würde.

Diesen Faden nahm die erste Session der Tagung wieder auf. NILS KESSEL und CHRISTIAN BONAH (Strasbourg) werteten Verkaufszahlen von Medikamenten zwischen 1960 und 1980 in West-Deutschland aus und zeigten, dass neben Schmerz- insbesondere Hausmittel große Nachfrage hatten. Die niedrigschwellige Behandlung von Erkältungen durch traditionelle Mittel machte in diesem Zeitraum einen überraschend großen Teil der pharmazeutischen Umsätze aus. Eine globalisierte Perspektive auf die Frage der Session nach den Folgen der therapeutischen Revolution bot JULIA YONGUE (Tokyo). Das 'goldene Zeitalter' der Impfstoff-Industrie war zwar mit den 1970er-Jahren zu Ende gegangen, ein globaler Blick offenbare aber neue und geografisch sehr diverse Konjunkturen, die insbesondere mit der Entwicklung von Kombinationspräparaten in Verbindung stünden.

Ob sich diese Entwicklungen in die "generic future" einbetten lassen, deren historischen Konditionen JEREMY GREENE (Baltimore) in der öffentlichen Vorlesung am Abend nachging, ist eine spannende Frage. Denn was tatsächlich neue Medikamente seien, wie sich ein neuer Wirkstoff von vorhandenen Wirkstoffen unterscheiden ließe und wie Innovation zu Imitation stünde: das ist zum einen ein Problem von Regulierungspolitiken und Patentregelungen und zum anderen aber auch ein attraktiver Gegenstand medizinhistorischer Fragestellungen. Die konstante Abnahme neu registrierter Wirkstoffe seit den 1950er-Jahren verleite zu der Annahme, dass die Produktion generischer Substanzen, die in der Nachahmung nur minimal verschieden sind, vielleicht einen viel wichtigeren Aspekt der "therapeutic revolution" darstellen würden, als allgemein angenommen. Denn keiner der populären Durchbrüche in etwa der genetischen Medizin löste die erhofften Innovationswellen aus, die immer wieder kolportiert wurden. Stattdessen scheine die Zukunft ökonomisch wie forschungspolitisch den Generika zu gehören. Die globale Konjunktur generischer Medikamente gehe zudem mit der Klassifizierung essentieller Medikamente einher. Das (Menschen-)Recht auf bestimmte Substanzen ruhe so jedoch meist auf bekannten und längst etablierten, also alten Wirkstoffen. Die triviale Innovation von sogenannten "me-too drugs" stehe, so schlussfolgerte Greene, der Imitation daher immer schon sehr nahe. Entscheidend für eine Bewertung aktueller Entwicklungen bleibe aber die Distribution und damit der Blick auf den globalen Markt.

Die zweite Session eröffnete die Perspektive auf notwendige Medikamente und Drogen mit dem bezeichnenden Titel "Drugs for life." Die Substitution von Heroin durch Methadon in Frankreich und den Niederlanden beleuchtete einen bis dato wenig beachteten Aspekt von Medikalisierungsprozessen. ALEXANDRE MARCHANT (Paris) führte daher die Frage ein, was eigentlich substituiert und was letztlich bewahrt werden würde, wenn Drogenkonsum zum Gegenstand medizinischer Aufmerksamkeit wird. Die kulturellen und insbesondere rassistischen Rahmungen von Sucht betrachtete AARON GOODFELLOW (Baltimore) in der Präsentation seiner anthropologischen Studie, die die Selbstwahrnehmungen von afro-amerikanischen Drogenabhängigen vor der Folie internalisierter Sklaverei-Metaphoriken ausbreitete. Überwog hier der Eindruck von Entfremdung und Ohnmacht, so stellte dem MAGALY TORNAY (Zürich) Ermächtigungsmomente durch sogenannte "lifestyle drugs" entgegen. Diese brächten sowohl im Konsum als auch in den begleitenden Informationspolitiken aktive und selbstbewusste Patient/innen hervor. Lebensnotwendigen Substanzen folgte sodann KATRIN AMELANG (Berlin/Göttingen) mit einem weiteren anthropologisch ausgerichteten Beitrag, der immunsuppresive Medikamente zum Gegenstand hatte, die nach Organtransplantationen vergeben werden. Deren lebenslange Einnahme disponiere für die Patient/innen einen Zustand, den Amelang als "empowered powerlessness" (Emily Martin) analysierte. STEPHEN PEMBERTON (Newark, NJ) betrachtete abschließend ein "remake" der therapeutischen Revolution hinsichtlich medikamentöser Behandlung von Hämophilie (Bluterkrankheit). Sein Beitrag wies mit aller Deutlichkeit auf die beschränkte Reichweite vergangener Revolutionen hin, die 75 Prozent der Betroffenen immer noch nicht erreicht hätten.

Damit lag der Fokus auf der Distribution der Produkte der therapeutischen Revolution, die JULIE LIVINGSTONE (New Brunswick NJ) in einer eindrücklichen Keynote aufgriff: Die Chemotherapie im Schatten antiretroviraler Medikamente war ihr Gegenstand. Exemplarisch bereitete sie ihn anhand eigener ethnografischer Beobachtungen in einer Krebsstation in Botswana auf. Die zunehmende Problematik von Kombinationserkrankungen, in denen besonders aggressive Krebsvarianten auftreten können, träfe hier auf die periphere Stellung Botswanas im Horizont der Krebs-Pharmaindustrie. Als Ungleichzeitigkeit zwischen Politiken der Verfügbarkeit und Technologien der Vergabe von Medikamenten bezeichnete Livingstone die deutlich komplexere Lage in Botswana, die den klassischen und überholten Bildern einer linearen und nachholenden Entwicklung im globalen Süden nicht entspräche. In der Detailstudie der Krebsstation konnte sie überzeugend zeigen, dass der Zugang zu Medikamenten allein noch keine Lösung sei. Auch die chemische Substanz könne eben nur im Netzwerk eines therapeutischen Settings funktionieren und so erst die Hoffnungen einlösen, die nach wie vor in Chemotherapien als prägnantem Beispiel der therapeutischen Revolution gesetzt werden.

Dass diese Politiken zudem in Kontexte von nationaler Souveränität eingebettet seien, zeigte FANNY CHABROL (Paris, France) in dem Auftaktvortrag zur dritten Session, die die "Political Economy of Drugs" zum Gegenstand hatte. Die Ökonomie der Vergabe von Medikamenten sei im Beispiel Botswana ebenso sehr an Staatsbürgerschaft gebunden, wie das individuell empfundene Recht auf Behandlung staatsbürgerliche Zugehörigkeit disponiere. In Tansania verschiebe sich die Verantwortung hingegen immer weiter in die Patient/innen hinein, wie NADINE BECKMANN (Oxford) anhand antiretroviraler Therapien in Bezug auf Konzepte von biosozialer Bürgerschaft herausgearbeitet hat. Die Session wurde schließlich mit einem Blick auf die spekulativen Medikamentenmärkte in Nigeria von KRISTIN PETERSON (Irvine, CA) abgeschlossen.

Der dritte Tag wendete sich zunächst der Industrie zu und VIVIANE QUIRKE (Oxford) fragte in ihrer Keynote nach den Auswirkungen von veränderten Standards und auslaufenden Patenten. Im Fokus ihres Beitrags stand vor allem die Reaktion der Pharmaindustrie auf die nicht eingelösten Versprechen eines biotechnologischen Booms in den letzten drei Jahrzehnten. Quirke folgte in vielen Punkten dem Abendvortrag von Greene, verlieh dem Gegenstand mit exemplarischen Ausschnitten aus der industriellen Medikamentenentwicklung aber einen vertiefenden und plastischen Eindruck und verwies so auf die Konsequenzen einer abflauenden oder gar ausbleibenden Revolution.

NICOLAS HENCKES und STEEVES DEMAZEUX (beide Villejuif) eröffneten im Anschluss die vierte Session zu "Risk and Responsibility" mit einem Blick auf die Installation von "Early Psychosis" als Krankheitseinheit. Markiere diese Definition eigentlich nur das Risiko einer Krankheitskontraktion (Schizophrenie), so verschiebe sie aber die Grenzen psychopharmazeutischer Interventionen deutlich. SOPHIE CHAUVEAU (Montbéliard) lieferte eine knappe Geschichte der "Screening-Policies", die – nicht nur in Frankreich – stets zwischen freiwilligen und erzwungenen Praktiken oszilliere. Ebenso wandele sich der Blick auf Bevölkerungsgruppen, die damit entweder als dem Risiko ausgesetzt gelten oder aber als Risikoträger betrachtet werden würden.

"Biomarkets" bildeten den letzten Baustein des umfangreichen und vielschichtigen Tagungsprogramms. CLAAS KIRCHHELLE (Oxford) gab einen Eindruck auf die Auswirkungen der therapeutischen Revolution auf die Landwirtschaft in West-Deutschland. Insbesondere die Vergabe von Antibiotika sei hier einer beständigen Sorge um Lebensmittelsicherheit ausgesetzt, der auch Ende der 1960er-Jahre strenge Regulierungen folgten. Das sogenannte "Bioprospecting", der Handel und Besitz von biologischen Substanzen, die für die Entwicklung von Medikamenten unerlässlich seien, wurde von KLAUS ANGERER (Berlin) in den Kontext von globaler Biodiversität eingeordnet. DAVID TEIRA (Madrid) warf schließlich einen letzten Blick auf das umstrittene Terrain der "medical trials", um mit Blick auf die darin nur rhetorisch wirksame Unbefangenheit auch die Frage nach dem Ende einer methodologischen Revolution zu stellen.

Die Schlussworte des Gastgebers FLURIN CONDRAU (Zurich) brachte die wesentlichen Impulse der Konferenz auf den Punkt. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der beeindruckend internationalen Gruppe von Historiker/innen und Anthropolog/innen verspricht insbesondere in der Zeitgeschichte eine wertvolle Perspektive, wenn die disparaten Perspektiven als gegenseitige Ergänzung betrachtet werden. Das ist dieser Tagung hervorragend gelungen. Sie hat das dichte Geflecht von synchronen und diachronen Prozessen, das die therapeutischen Revolutionen hinterlassen haben, an einigen Stellen analytisch durchdrungen und zugleich in globaler Perspektive eingebettet. Zudem ist nicht zuletzt die Interdisziplinarität ein Garant dafür gewesen, dass das therapeutische Verhältnis hier als relevanter Gegenstand der zeitgeschichtlichen Forschung glänzen konnte. Denn erst wenn die Untersuchung der klinischen Rationalität, der Geschichte pharmazeutischer Substanzen mit Studien therapeutischer Kontexte und Praktiken kombiniert und durch ökonomische Einblicke erweitert wird, lässt sich die Bestandsaufnahme der Hinterlassenschaften einer Revolution wagen. Dies hat die Tagung ebenso gezeigt, wie sie die Teilnehmer/innen mit der Frage hinterlassen hat, ob und in welcher Form eine solche Revolution jemals wirklich stattgefunden hat, oder ob sie nicht vielmehr eine gemeinsame und produktive Projektionsfläche von Historiker/innen, Anthropolog/innen und auch der Pharmaindustrie war und ist.

Konferenzübersicht:

Scott Podolsky (Harvard Medical School, Boston MA, USA): "Multi-Resistance”: Antibiotic Resistance and Delimitations of Physician Prescribing Activity

Session 1: Beyond the Therapeutic Revolution

Nils Kessel (Université de Strasbourg, France): What was it all about? Reframing Drug Innovation, Sales and Consumption Approaches 1960-1980. Part I: Discourses and Figures

Christian Bonah (Université de Strasbourg, France): What was it all about? Reframing Drug Innovation, Sales and Consumption Approaches 1960-1980. Part II: Consumption Surveys, the Case of West Germany

Julia S. Yongue (Hosei University, Tokyo, Japan): A New Golden Age for the Global Vaccine Industry? The Impact of Public Health Policies on the Eclipse or the Dawn of the Therapeutic Revolution

Public Evening Lecture

Jeremy Greene (Johns Hopkins University, Baltimore MD, USA): The Generic Future: Imitation, Innovation, and the End of the Therapeutic Revolution

Session 2: Drugs for Life

Alexandre Marchant (Ecole Normale Supérieure de Cachan / Université Paris Ouest - Nanterre La Défense, France): The Physician, Methadone and the Drug Epidemic: A Comparison Between France and the Netherlands, 1970s-1980s

Aaron Goodfellow (Johns Hopkins University, Baltimore MD, USA): On Being Worked Towards Death: Chemical Dependency, Slave Narratives, and Biological Citizenship

Magaly Tornay (University of Zurich, Switzerland): Lifestyle Drugs and Post-Therapeutic Selves

Katrin Amelang (Humboldt University Berlin / University of Göttingen, Germany): Immunosuppressant Drugs and "Transplanted Health”

Stephen Pemberton (New Jersey Institute of Technology / Rutgers University, Newark NJ, USA): Generations of Clotting Factor: Remaking the "Therapeutic Revolution” for Interminable Bleeding

Keynote
Julie Livingston (Rutgers University, New Brunswick NJ, USA): Chemotherapy in the Shadow of Antiretrovirals: The Ambiguities of Hope as seen in an African Cancer Ward

Session 3: Political Economy of Drugs

Fanny Chabrol (IRIS – EHESS, Paris, France): Antiretrovirals in Botswana: Attractive Global Pharmaceuticals and National Sovereignty

Nadine Beckmann (University of Oxford, UK): Saving Lives: Antiretrovirals, Responsibilisation and the Logic of Choice

Kristin Peterson (University of California, Irvine CA, USA): Speculative Drug Markets: Monopolies and Derivative Life in Nigeria

Keynote
Viviane Quirke (Oxford Brookes University, UK): When Drug Standards Change, and Standard Drugs Come to an End: Pharmaceutical Companies and the Advent of Biotechnology

Session 4: Risk and Responsibility

Nicolas Henckes (CERMES3, Villejuif, France) and Steeves Demazeux (CERMES3, Villejuif, France): Psychosis Risk Syndrome and the Limits of Psychopharmacological Invention

Sophie Chauveau (Université Technologique de Belfort-Montbéliard, France): Screening: A New Instrument of Public Health Policies?

Session 5: Biomarkets

Claas Kirchhelle (University of Oxford, UK): Contagious Chemistry: The Eclipse of Subtherapeutic Antibiotics in West German Agriculture (1951-1990)

Klaus Angerer (Humboldt-Universität zu Berlin, Germany): Bioprospecting since the 1990s – the Beginning or the End of Natural Product Research in Drug Discovery?

David Teira (Universidad National de Educación a Distancia, Madrid, Spain): Patents, Pharmaceutical Monopolies and the Impartiality of Clinical Trials

Closing Remarks
Flurin Condrau (University of Zurich, Switzerland) & Jakob Tanner (University of Zurich, Switzerland)

Anmerkungen:
[1] Charles Rosenberg, The therapeutic revolution: Medicine, meaning and social change in nineteenth-century America, in: Perspectives in Biology and Medicine 20-4 (1977), S. 485-506, hier S. 485.
[2] Allan M. Brandt, No magic bullet. A social history of venereal disease in the United States since 1880, New York, 1987.

ZitierweiseTagungsbericht Is this the End? The Eclipse of the Therapeutic Revolution. 04.10.2012–06.10.2012, Zürich, in: H-Soz-Kult, 27.11.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4488>.

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