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HT 2012: Das Wasser: Ressource zwischen Alltagsbedarf, Ingenieurkunst und Repräsentation. Eine Konversation zwischen Antike und Neuzeit

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)
Datum, Ort:25.09.2012–28.09.2012, Mainz

Bericht von:
Ole Johannsen / Florian Hellberg, Seminar für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
E-Mail: <Ole.Johannsengeschichte.uni-freiburg.de>; <Florian.Hellberggeschichte.uni-freiburg.de>

Gemäß ihres gewählten Titels hatte sich diese – von CHRISTIAN WIELAND (Frankfurt am Main / Freiburg im Breisgau) und SITTA VON REDEN (Freiburg im Breisgau) geleitete – Sektion das Ziel gesetzt, die Ressource Wasser anhand von ausgewählten Fallbeispielen in einem Zeitraum vom 6. Jahrhundert v.Chr. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zu untersuchen. Mit Hilfe des historischen Vergleichs, der explizit nicht unter einer entwicklungsgeschichtlichen Perspektive angewendet wurde, sollte der Fokus auf „die durch verschiedene kulturelle Bedingungen geprägten Formen des Umgangs“ mit Wasser gerichtet werden. Im Zentrum standen hierbei Fragen nach dem Zusammenhang von Natur, Technik, Macht und Repräsentation. Diese methodische Grundlegung hatte zur Folge, dass die insgesamt sechs Impulsvorträge nicht chronologisch, sondern in engem thematischen Bezug aufeinander angeordnet wurden. Alle Beiträge konnten vorab ausformuliert auf der Homepage des Historikertages eingesehen werden.[1]

NEVILLE MORLEY (Bristol) betrachtete die konkurrierenden Ansprüche auf die knappe und volatile Ressource Wasser in der griechisch-römischen Antike sowie die unterschiedlichen Strategien, die zu ihrer Sicherung angewandt wurden. In einer Zuspitzung auf die Zeit des Frühen Prinzipats nahm er die inschriftliche Repräsentation staatlicher Versorgungsformen und ihrer Technologien in Nordafrika und Italien sowie die römischen Rechtsquellen in den Blick, in denen er das Phänomen einer Rhetorik der Regelmäßigkeit ausmachte, die in auffälligem Kontrast zu der Unberechenbarkeit der Wasserversorgung im mediterranen Raum stand. Die Unbeständigkeit der Wasserversorgung sowie das Konfliktpotential, das sich aus der Nutzung der begrenzten Ressource Wasser zwangsläufig ergebe, seien in den römisch-rechtlichen Regelungen ignoriert worden. Stattdessen suggerierten diese eine kontrafaktische Beständigkeit und konnten damit keine praktikablen Modi der Streitschlichtung entwickeln. Morley diskutierte verschiedene Erklärungsansätze für diesen Befund. Er sei unter anderem auf den fluiden Charakter des Wassers zurückzuführen, der die Konzeptualisierung als greifbaren Rechtsbegriff innerhalb der römischen Rechtsdogmatik erschwerte. Zudem lässt die Unangemessenheit der rechtlichen Regelungen darauf schließen, dass aufkommende Konflikte meist nach tradierten informellen Verfahren geregelt wurden. Das gesetzte Recht hingegen und dessen Rhetorik der Regelmäßigkeit stand größtenteils in Diensten einer sozialen und ökonomischen Elite, die dazu tendierte, den Zugang zu der begrenzten Ressource, insbesondere in der Region um Rom, zu privatisieren.

CHRISTIAN WIELAND widmete sich in seinem Beitrag den Wasserbauingenieuren des 17. Jahrhunderts und diskutierte hierbei überzeugend die Frage, wie es dieser Gruppe gelingen konnte, sich den Werten der aristokratisch-höfisch geprägten Gesellschaft anzupassen. Bürgerliche Herkunft, ein niedriger sozialer Status und die Nähe der Techniker zum Handwerk trugen zu ihrer gesellschaftlichen Diskreditierung bei. Anhand von wasserbaulichen Maßnahmen im barocken Rom und in England unter der Herrschaft der Stuart-Monarchie im 17. Jahrhundert konnte gezeigt werden, wie sich in der Frühneuzeit ein gesellschaftlicher Wandel beobachten lässt, indem Wasser zunehmend politisiert wurde und sogar Eingang in die politische Theorie fand. Im Zuge dieser Entwicklung gelang es den Ingenieuren zunehmend, ihr gesellschaftliches Stigma zu überwinden. Durch Rückgriff auf pagan-römische Ideale (Integration) und eine sich verändernde Bezeichnung der Wasserbauingenieure als bellatores (Aristokratisierung) sowie durch die Nützlichkeit ihrer Bauwerke (Brücken und Brunnen) rückten sie in die Nähe der aristokratisch geprägten Gesellschaft. Der eigene Anspruch, durch infrastrukturelle Projekte, den urbanen Raum neu zu gestalten, wurde im barocken Rom maßgeblich geprägt vom gesellschaftlich-politischen Modell der römischen Antike. Im England des 17. Jahrhunderts lässt sich die Funktionalisierung von Wasser in einer antiken Tradition nicht ausmachen. Hydraulik und Gartenkunst sind hier weniger antik, sondern vielmehr ländlich orientiert. Abschließend wurde sichtbar, dass sowohl in Rom als auch im England des 17. Jahrhunderts eine Verbindung zwischen wasserbaulichen Maßnahmen und der damit einhergehenden ostentativen Herrschaft über Wasser mit der Herrschaft über Menschen besteht.

SITTA VON REDEN näherte sich dem Thema der Sektion wiederum über ein Phänomen der griechisch-römischen Antike: Ihr Gegenstand war die Repräsentation von Wasser im ptolemäischen Alexandria (323 – 30 v.Chr.), die technische, ästhetische und mythologische Aspekte verband. Auf komplexe Weise wurden hier Vorstellungen von außeralltäglicher Macht, monarchischer Fürsorgepflicht und die kultische Stabilisierung dynastischer Nachfolge miteinander verknüpft. In diesem Bedeutungskomplex standen Nil- und Quellwasser einerseits in einem kulturellen Gegensatz zueinander, andererseits verbanden sie sich in der Repräsentation eines interkulturellen Herrschaftsanspruchs. Das Konzept der doppelten Versorgungs- und Repräsentationsfunktion von Wasser übertrug von Reden auf die ptolemäische Bewässerungspolitik in der Oase Fayum. Auch hier stand das Bewässerungsprojekt in engem Zusammenhang mit der Bedeutung des Fayums als Machtfaktor und Ausdruck der Leistungsfähigkeit, Fülle und Fruchtbarkeit der ptolemäischen Dynastie. Gleichzeitig trat die von Alexandria aus gesteuerte Bewässerung des Fayums in Konkurrenz mit den vorhandenen Bewässerungssystemen im Niltal, die traditionell das Aktionsfeld lokaler sozialer Machtausübung darstellten.

Der Beitrag von ASTRID MÖLLER (Freiburg im Breisgau) stellte sich anhand des Eupalinos-Tunnels auf Samos und des Brunnenhauses der Athener Agora die Frage, ob und auf welche Weise es sich bei diesen baulichen Maßnahmen um Repräsentationen „tyrannischer“ Stadtherrschaft oder doch eher um Monumente „eines gesteigerten kollektiven Gemeinschaftsgefühls der Poleis handelte“. Auf Grundlage der nicht zeitgenössischen Urteile in der historiographischen Überlieferung wurden die genannten Bauprojekte von Teilen der Forschung wie selbstverständlich als Ausnahmeleistung einzelner Tyrannen klassifiziert. [2] Das Grundproblem liegt allerdings darin begründet, welche terminologischen Prämissen und somit welche Bedeutungsdimensionen einem tyrannos zugerechnet werden. Sich anschließend an neuere Arbeiten zur archaischen Tyrannis stellt diese viel weniger ein eigenes politisches System, sondern vielmehr eine Extremform aristokratischer Herrschaft dar. [3] An diese theoretischen Überlegungen zur soziopolitisch-kulturellen Ordnung archaischer Herrschaft anknüpfend, wurden die wasserbaulichen Großprojekte auf Samos und in Athen „nicht als Ausdruck der Herrschaftsrepräsentation eines einzelnen Tyrannen, sondern als Ausdruck des gestiegenen Gemeinschaftsgefühls der Polisbürger“ interpretiert. Dies impliziert jedoch nicht zwingend, dass ein einzelner Aristokrat im agonalen Wettstreit um ein Mehr an Anerkennung die Wasserversorgung verbesserte. In einem Exkurs auf ikonographische Darstellungen von Frauen beim Wasserholen – wie sie sich im späten 6. Jahrhundert v.Chr. auf Hydrien und Kalpiden nachweisen lassen – konnte Wasser zudem als prominentes Sujet der Vasenmalerei ausgewiesen werden.

Trotz eines zeitlichen Abstands des Untersuchungsgebiets von etwa 2500 Jahren knüpften die Ausführungen von FRANZ-JOSEF BRÜGGEMEIER (Freiburg im Breisgau) unmittelbar an den vorangegangenen Beitrag an. Er widmete sich den Entwicklungen von Kanalisationen in den europäischen Großstädten mit ihren dazugehörigen „Epiarchitekturen“, die sich ab 1850 europaweit beobachten ließen und eines der Großprojekte des ausgehenden 19. Jahrhunderts darstellten. Dabei ging es ihm ebenfalls darum, die wasserbaulichen Leistungen im Spannungsfeld zwischen städtischer Identität und dem Beitrag einzelner tatkräftiger Herrscher zu beleuchten. Auch wenn sich die Verwirklichung dieser großen Infrastrukturprojekte in einigen Fällen auf das Wirken von Monarchen und Institutionen des Zentralstaats zurückführen lässt – wie im Fall von Paris unter Napoleon III. – besaßen in den überwiegenden Fällen Gruppierungen und Elemente der Zivilgesellschaft, die vorwiegend lokal verankert waren, eine größere Bedeutung. Die These ließ sich am verbreiteten Phänomen des „internationalen Kanaltourismus“ verdeutlichen. In dessen Rahmen konnten sich die Städte und ihre Oligarchien als Verkörperungen eines ästhetisch überhöhten Fortschritts präsentieren, eine Form der kommunalen Selbstinszenierung und Repräsentation, die gleichzeitig nach innen und nach außen – auf die kosmopolitische Oberschicht – ausgerichtet war. Zudem wendete sich Brüggemeier gegen die Ansicht, den Bau von Kanalisationen „als Realisierung eines zentralen Welt- und Kulturmodells“ zu sehen, „das mit der Industrialisierung aufkam und durch die Gegenüberstellung von Stadt und Land, von maschineller Produktion und Abfall und generell von Natur und Gesellschaft gekennzeichnet sei“. [4] Nicht eine Beherrschung und Ignorierung der Natur [5] sei Grundlage und Ziel der technischen Experten gewesen, die diese Projekte verwirklichten. Vielmehr bestand ihre Intention in einem tieferen Naturverständnis sowie einer Verbesserung der Natur, die sie nicht als abstrakt und unberührt, sondern bereits als städtisch geprägt und durch Menschen massiv verändert vorfanden, wahrnahmen und konzeptualisierten.

CHANDRA MUKERJI (San Diego) untersuchte im Spannungsfeld von Ingenieurskunst, ökonomischer Macht und Staatswerdung, wie es Ludwig XIV. mit dem Bau des Canal du Midi (einem 240 Kilometer langen Kanal, der Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet) im ausgehenden 17. Jahrhundert gelang, lokale Eliten zu unterminieren. Dieses wasserbauliche Großprojekt wurde von der französischen Krone funktionalisiert, um die Leistungsfähigkeit und den Machtanspruch der Zentralherrschaft zu manifestieren und der lokalen Bevölkerung vor Augen zu führen. Wasser wurde durch die Monarchie zum „tool of governance“, mit dessen Hilfe das eigene Land kontrolliert werden konnte. Der Bau des Kanals instanziierte somit eine neue Qualität von Herrschaft, die somit „superhuman, uncanny and daunting“ zugleich gewesen sei.

Zum Abschluss präsentierte Christian Wieland die zentralen Erkenntnisse der Sektion in sechs Punkten, die sich thesenhaft zusammenfassen lassen:
1. In den epochenübergreifenden Vorträgen wurde deutlich, dass sich die neuzeitliche Wasserbaukunst explizit auf die Antike – insbesondere auf die der römischen Kaiserzeit – bezog, wobei der Bezugspunkt stets eine imaginierte Antike darstellte, die entsprechend den politischen und kulturellen Zwecken der jeweiligen neuzeitlichen Akteure modelliert war.
2. Wasser ist ein Politikum und der erfolgreiche Umgang mit Wasser gilt als Ausweis legitimer und erfolgreicher Herrschaft, was zum einen an seinem „elementaren“, unverzichtbaren Charakter liegt, zum anderen daran, dass die Transformation dieses fluiden Elements in ein stabiles als besonders nachdrücklicher Beweis der Naturbeherrschung und damit für die Befähigung zur Herrschaft überhaupt dienen kann.
3. In verschiedenen Zeiten lässt sich das Phänomen beobachten, dass großangelegte Wasserbauprojekte einzelnen herausgehobenen Akteuren zugeschrieben und als Momente der Herrschaftsausübung symbolisch aufgeladen wurden. Dabei gingen Infrastrukturprojekte in der Peripherie mit Eingriffen der Zentralmacht in die lokalen gesellschaftlichen Formationen einher, was nicht zwangsläufig zu einer Zentralisierung der Herrschaft, aber doch zu einer verstärkten Interaktion zwischen Zentrum und Peripherie führte.
4. Die Rechtssprache, die die Vorstellung von Unwandelbarkeit transportiert, kann als Inbegriff einer Elitenperspektive auf das Wasser gelten. Ebenso wie die Hydraulik, durch die die juristisch erwünschte Regelmäßigkeit erst ermöglicht wird, lassen sich die Kategorisierungen des Rechts als Medium der Herrschaft analysieren.
5. Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert stand der Umgang mit Wasser in einem Spannungsfeld zwischen einer Ausrichtung auf das Allgemeinwohl (die auch der Rechtfertigung und symbolischen Überhöhung von Herrschaft diente) und der Ermöglichung von fürstlich-adligem Luxus.
6. Die religiöse bzw. mythische Bedeutung des Wassers in den betrachteten Kulturen ist unbestritten, wobei in zukünftigen Untersuchungen zu fragen wäre, was geschieht, wenn Wasser „in das Kreuzfeuer konkurrierender religiöser Deutungen“ gelangt.

In zwei Diskussionsblöcken wurden weiterführende Perspektiven benannt, die bei einer epochenübergreifenden Betrachtung der Ressource Wasser zukünftig berücksichtigt werden sollten. Erstens wurde die Forderung laut, den Blick auf Wasser nicht nur auf europäische oder mediterrane Fallbeispiele zu beschränken. Gerade Länder in Afrika – in denen extreme Wasserknappheit vorherrsche – sollten ebenfalls berücksichtigt werden, da in solchen Fällen das Phänomen der Kontrolle über Wasser als Quelle der Herrschaftslegitimation besser beleuchtet werden könnte. Zweitens wurde angemerkt, den Begriff der Naturbeherrschung historisch schärfer zu konturieren. Besonders in der Neuzeit trete die Naturbeherrschung und somit auch die Beherrschung der Ressource Wasser ein in Fragen nach der Nutzbarmachung der Natur für privatwirtschaftliche-ökonomische Interessen. Und drittens lohne sich auch, die zerstörerische Kraft von Wasser – wie sie in Flutwellen oder Hochwasserkatastrophen zutage tritt – in den Blick zu nehmen. Gerade hieran ließe sich der jeweils spezifische Umgang von Gesellschaften mit dem Gefahrenpotential von Wasser im historischen Vergleich illustrieren.

Diese Anregungen sollten als Ausgangspunkt dienen, den Fokus der historischen Forschung auch in Zukunft auf die volatile Ressource Wasser zu richten. Wie die Ergebnisse der Sektion verdeutlichen, erweist es sich als äußerst fruchtbar, hierbei auch in einen epochenübergreifenden Dialog zu treten, um den Wandel gesellschaftlicher Diskurse über Wasser im historischen Prozess zu untersuchen. [6] Insbesondere der Zusammenhang zwischen dem jeweiligen zeitspezifischen Naturverständnis und dessen Konsequenz für Fragen nach Naturbeherrschung und Herrschaftsrepräsentation scheint ein vielversprechendes Thema zukünftiger Forschungen. Es bleibt zu hoffen, dass die epochenübergreifende Beschäftigung mit Wasser durch die hier besprochene Sektion angeregt wurde und nicht am Ende des Historikertages wieder zum Erliegen kommt. Der Ressource Wasser wäre dies nur zu wünschen.

Sektionsübersicht:

Sektionsleitung: Christian Wieland (Frankfurt am Main / Freiburg im Breisgau) und Sitta von Reden (Freiburg im Breisgau)

Neville Morley (Bristol): ‘The same procedure as last year’: managing competition and conflict over water in classical antiquity

Christian Wieland (Frankfurt am Main / Freiburg im Breisgau): Herrschaftsrepräsentation, Wasser und Ingenieurskunst im frühneuzeitlichen Europa. Ein vergleichender Blick auf Italien und England im 17. Jahrhundert

Sitta von Reden (Freiburg im Breisgau): Land und Wasser: Die symbolische Ökonomie ptolemäischer Herrschaft im hellenistischen Ägypten

Astrid Möller (Freiburg im Breisgau): Tyrannische Wasserversorgung?

Franz-Josef Brüggemeier (Freiburg im Breisgau): Wasserkunst und Bürgerstolz

Chandra Mukerji (San Diego): Impersonal Rule and the Canal du Midi

Anmerkungen:
[1] <www.historikertag.de/Mainz2012/de/programm/wissenschaftliches-programm/sektionen/einzelansicht/article/das-wasser.html> (29.09.2012).
[2] Vgl. Hans-Joachim Gehrke, Jenseits von Athen und Sparta. Das dritte Griechenland und seine Staatenwelt, München 1986, hier S. 118-120 sowie Hermann J. Kienast, Die Tyrannis inszeniert sich - Großbauten auf der Insel Samos, in: Ernst-Ludwig Schwandner / Klaus Rheidt (Hrsg.), Macht der Architektur - Architektur der Macht. Bauforschungskolloquium in Berlin vom 30. Oktober bis 2. November 2002 (Diskussionen zur Archäologischen Bauforschung 8), Mainz 2004, S. 69-78.
[3] So bei Greg Anderson, Before Turannoi were Tyrants. Rethinking a Chapter of Early Greek History, in: Classical Antiquity 24 (2005), S. 173-222.
[4] Vgl. hierzu Susanne Hauser, „Reinlichkeit, Ordnung und Schönheit“. Zur Diskussion über Kanalisation im 19. Jahrhundert, in: Die alte Stadt. Zeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie und Denkmalpflege 19 (1992), S. 292-312.
[5] Vgl. hierzu Ulrich Beck, Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Frankfurt am Main 1986, S. 9.
[6] Dass diese Diskussion bereits in vollem Gange zu sein scheint, unterstreicht nicht zuletzt die seit 2009 erscheinende Zeitschrift „Water History“, die sich als „interdisciplinary forum for discussing the relationship of humankind with water“ versteht.

ZitierweiseTagungsbericht HT 2012: Das Wasser: Ressource zwischen Alltagsbedarf, Ingenieurkunst und Repräsentation. Eine Konversation zwischen Antike und Neuzeit. 25.09.2012–28.09.2012, Mainz, in: H-Soz-Kult, 29.10.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4428>.

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