1 / 1 Tagungsbericht

Theoretische Konzepte raumzeitlicher Ordnungspraktiken: De Certeau – Koselleck – Eliade

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Arbeitsgruppe „Erfurter RaumZeit-Forschung“; mit freundlicher Unterstützung der Plattform Weltregionen und Interaktionen; und des Historischen Seminars der Universität Erfurt; sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); Organisation: Sebastian Dorsch; Kathrin Fehringer; Christiane Fiebig; Robert Fischer; Florian Heintze; Susanne Rau; Katharina Waldner
Datum, Ort:06.07.2012–07.07.2012, Erfurt

Bericht von:
Lena Jung, Historisches Seminar, Abteilung für iberische und lateinamerikanische Geschichte, Universität zu Köln
E-Mail: <lena.junguni-koeln.de>

In ihrem dritten[1] Workshop setzte sich die Arbeitsgruppe der „Erfurter RaumZeit-Forschung“ an zwei Tagen mit den Konzepten raumzeitlicher Ordnungspraktiken auseinander. Ausgehend von der Annahme, dass Räumlichkeit und Zeitlichkeit in ihrer Konstruiertheit alltagsweltlich nicht voneinander zu trennen sind, war das Ziel des Workshops herauszuarbeiten, wie diese räumlichen und zeitlichen Praktiken theoretisch konzeptionalisiert werden können und welche ordnungsbildenden Eigenschaften beiden inhärent sind. Dazu wurden drei Theoretiker behandelt, die in Bezug auf die Anwendbarkeit ihrer jeweiligen Konzeption von raumzeitlichen Ordnungspraktiken diskutiert wurden: Der Kulturphilosoph Michel de Certeau, der Geschichtstheoretiker Reinhart Koselleck sowie der Religionshistoriker Mircea Eliade. Zu jeder Sektion waren Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen geladen, die in die Texte der bzw. über den jeweiligen Theoretiker einführten und zusammen mit den Kommentatoren die Diskussion (ein)leiteten.

SEBASTIAN DORSCH (Erfurt) entwickelte in seinem Eröffnungsvortrag das Konzept sozial gemachter Räumlichkeit anhand eines historischen Exkurses in die Raumforschung ab 1900 und stellte dabei einige wichtige Theoretiker vor – Émile Durkheim, Georg Simmel, Michel Foucault, Pierre Bourdieu, Michel de Certeau und Henri Lefebvre –, wobei Letzterer zentraler Bestandteil seines Vortrages war. Er betonte den ordnungsstiftenden Charakter des (sozialen) Raumes und fasste ihn als eine Konstruktion und Repräsentation mit stark gesellschaftsordnendem Charakter zusammen und nicht als etwas bereits gemachtes, unveränderliches, sondern als etwas immer wieder zu machendes, zu imaginierendes.

Der Begriff der räumlichen Praktiken wurde maßgeblich durch Henri Lefebvre geprägt.[2] Lefebvres Raumtrias wird durch den wahrgenommenen Raum (espace perçu), den konzipierten Raum (espace conçu) und den gelebten Raum (espace vécu) konstituiert. Ausgehend von seinem Forschungsprojekt zur Produktion einer eigenen Zeitlichkeit in São Paulo[3] und der Beobachtung, dass sich der Konstruktionscharakter des Gemacht-Werden auch bei Zeit finden lässt, stellte Dorsch die Frage an das Plenum, wie die Theorie von Lefebvre mit ihren Elementen der Raum-Produktion auch auf die Kategorie Zeit angewendet werden kann und plädierte abschließend für die Einführung der Termini „Zeitpraktiken“ und „Produktion der Zeit“.

Die Konzeption von Räumen bzw. räumlichen Praktiken wurde in der ersten Sektion anhand von Michel de Certeau (1925-1986) und dessen Erfolgswerk „Kunst des Handelns“ [4] diskutiert. Seine Raumtheorie war für den Workshop vor allem wegen seiner Ansätze zu einer Geschichte der (Alltags-)Praktiken und zu den Begriffspaaren Struktur/Handlung sowie Raum/Ort interessant. Mit MARIAN FÜSSEL (Göttingen) erfolgte zunächst eine geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Certeauschen Raumtheorie, die anschließend durch die literaturwissenschaftliche Perspektive von KATHRIN FEHRINGER (Erfurt) ergänzt wurde. Füssel hob in seinem Vortrag hervor, dass de Certeau in seiner (räumlichen) Denkweise zunächst von Michel Foucault und dessen Heterotopie-Begriff beeinflusst wurde.[5] Gemein sei beiden die Abkehr vom Konzept der Utopie. Der Unterschied liege hingegen in der praxistheoretischen Perspektive: Während Foucault Eigenschaften und Potentiale von Orten benenne, seien es bei de Certeau immer die Akteure, die die Räume erst schaffen, die Orte blieben als solche leblos. De Certeaus Raumverständnis, so Füssel resümierend, sei im Wesentlichen performativ: Räume sind nicht gegeben, sondern werden gemacht („… l’espace est un lieu pratiqué“[6]). Füssel und Fehringer wiesen ferner auf die raumschaffenden Praktiken des Gehens und Erzählens bei de Certeau hin, die als zentrale Artikulationsformen des „lieu pratiqué“ dienen: Das konkrete physische Gehen als Produktion des Raumes und die Raum-Erzählungen seiner Bewohner, die aus den stummen Orten erst Räume mit Bedeutungen machen.

Im weiteren Verlauf wurde unter anderem die Operationalisierbarkeit seiner dichotomischen Begriffspaare diskutiert. Fehringer verwies auf die Verwendung der Certeauschen Begriffspaare Raum/Ort und Wegstrecke/Karte in der Literaturwissenschaft als Analysemodell für raumzeitliche Überlegungen in narrativen Texten. Die Karte stellt das panoptische Strukturprinzip von Räumen dar, die Wegstrecke hingegen das narrative Element. Dieses Hybrid aus parcours und carte findet sich in den frühen Karten, die kleine Zeichnungen und Symbole enthalten; problematisch sei allerdings die Anwendung seines Raumbegriffes bei modernen Karten, oder auch bei Lärmkarten. Die Zeit tritt bei de Certeau im Hintergrund auf, sie stellt jedoch die konstituierende Komponente für die Praxis (des Erzählens und Gehens) dar.

Die zweite Sektion beschäftigte sich mit den Konzepten von Zeit/zeitlichen Praktiken auf der Grundlage von Reinhart Koselleck (1923-2006). Dorsch hatte in seinem Einführungsvortrag vermerkt, dass die Kategorie Zeit erst seit Kurzem wieder vermehrte Aufmerksamkeit in den Sozial- und Kulturwissenschaften erfahre. Sie spiele bei Raumüberlegungen zwar oft eine integrative, jedoch meist untergeordnete Rolle; die Untersuchung als eigenständige Kategorie, die nicht nur ihre theoretische Konzeption, sondern auch ihre praktische Anwendbarkeit berücksichtigt, stelle jedoch nach wie vor eine Seltenheit innerhalb der Raum- und Zeitforschung dar.

Reinhart Koselleck gilt als einer der wichtigsten Geschichtstheoretiker des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig wurde er vor allem für seine eurozentrische Herangehensweise kritisiert. Er äußerte sich grundlegend zur Semantik (in) der westlichen Moderne und definierte diese über Verzeitlichungsmuster (Geschichte, Fortschritt, Beschleunigung). FLORIAN HEINTZE (Erfurt) stellte Kosellecks „Theorie geschichtlicher Zeiten“ anhand dessen Definition von Historik vor, die für ihn die „Lehre von den Bedingungen möglicher Geschichten“[7] ist; berücksichtigt werden dabei auch außersprachliche bzw. „transzendentale“[8] Bedingungen von Geschichte. Heintze analysierte ebenfalls den Begriff der Zeitschichten sowie die Konzepte von Erfahrungsraum und Erwartungshorizont. Die Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeit, wie sie von Ernst Bloch formuliert wurde[9], finde nach Koselleck im Begriff der Zeitschichten seine Synthese, da er ein vielschichtiges Zusammendenken von Rekurrenz und Einmaligkeit ermögliche. Die Darstellung der Zeit, so Heintze, scheint bei Koselleck deutlich komplexer zu sein als die des Raumes. Der Erfahrungsraum und Erwartungshorizont treten vielmehr als räumliche Metaphern für die Beschreibung von Zeit auf, anstatt als eigenständige Konzepte. Dies zeige sich auch in Kosellecks zentraler These der Verzeitlichung, die um 1800 durch das zunehmende und zunehmend schnellere Auseinandertreten von Erfahrungsraum (historische Vergangenheit) und Erwartungshorizont (historische Zukunft) sichtbar wird und den Auftakt für die Epoche der Moderne darstellt. Heintze verwies auf HAGEN SCHULZ-FORBERG, der als Vortragender leider kurzfristig absagen musste. Dieser schlägt den analogen Begriff Raumschichten vor, um die Vielfalt von lokalen, nationalen, regionalen und globalen Räumen in ihrer komplexen Wirkung auf die Erfahrung zu beschreiben.

Ausgehend von seinen Überlegungen zu den theoretischen Konzepten raumzeitlicher Ordnungspraktiken bei Koselleck, entwickelte Heintze drei Fragen:
1. Lassen sich die Begrifflichkeiten und Erfahrungsmodi Kosellecks aus ihrer eurozentrischen Herleitung und Verwendung herauslösen und auch auf nicht-westliche Akteure anwenden? Inwieweit sind die Abwesenheit von Raumschichten und die relative Abwesenheit Außereuropas bei Koselleck konstitutiv miteinander verbunden?
2. Wie könnte man bei Koselleck die praktische Ebene noch stärker nutzbar machen? Ist bei Koselleck das Machen von Erfahrung und das Begreifen von Phänomenen und Geschichte in Begriffen bereits die Praxis?
3. Inwieweit ist das Denken Kosellecks in Epochen (Epoche der Verzeitlichung /Geschichtlichkeit seit 1800) bzw. die postmoderne „Epoche des Raumes“ (Foucault) selbst eine raumzeitliche Ordnungsstruktur – auf narrativer Ebene?

In der anschließenden Diskussion wurde unter anderem Rückbezug zur ersten Sektion genommen. Sowohl de Certeau als auch Koselleck greifen in ihren raumzeitlichen Überlegungen auf Metaphern zurück (vgl. Be-Gehen des Raumes, Zeit-Schichten). Andererseits stellt de Certeau in vielen Aspekten den Gegenpol zu Koselleck dar. Bei Letzterem spielt Zeit, anders als Raum, die übergeordnete Rolle; es geht Koselleck vor allem um eine theoretische Begriffs-Geschichte, weniger um Praktiken. Die Einteilung in (Zeit-)Epochen stellt für ihn die Ordnungsstruktur dar. Der jeweils unterschiedliche Fokus auf Raum bzw. Zeit macht deutlich, dass es jeweils eine Frage der Betrachtungsweise ist – je nachdem ob man sich Zeiten in verschiedenen Räumen bzw. Räume zu verschiedenen Zeiten anschaut – und dass beide Begriffe miteinander korrelieren. Diskutiert wurde auch, ob der Begriff der ‚Schichten’ Sinn macht und ob nicht die Spirale als hermeneutisches Symbol trefflicher wäre, um die Wiederholbarkeit (und Wandelbarkeit) von Geschichte zu verdeutlichen.

In der letzten Sektion wurden religiöse Raum- und Zeitvorstellungen behandelt. Innerhalb der Religionswissenschaften stellt die Beschäftigung mit räumlichen und zeitlichen Fragen noch ein Novum dar, wie KATHARINA WALDNER (Erfurt) anmerkte. Eine Ausnahme und gleichzeitig die Grundlage für Forschungen zu religiösen Raum- und Zeitvorstellungen stellt die Arbeit des Religionshistorikers, Ethnologen und Phänomenologen Mircea Eliade (1907-1986) und seine Neukonzeptionalisierung des Heiligen und Profanen dar. CHRISTIANE FIEBIG (Erfurt) stellte sein Werk „Le Sacré et le profane“ [10] und dessen zentralen Begriff der Hierophanien vor, unter dem Eliade den Einbruch des Heiligen in den profanen Geschichtsverlauf versteht. Katharina Waldner machte in ihrem Vortrag darauf aufmerksam, dass Eliades Ansichten kritisch reflektiert werden müssen. Sie argumentierte mit Jonathan Z. Smiths[11], der sich unter anderem mit der Zentrumsmythologie Eliades auseinandergesetzt hat, dass sowohl seine Quellen (Aboriginal-Mythos) als auch Schlussfolgerungen zu kritisieren seien.

In seinem Kommentar verwies HARRY MAIER (Vancouver/ Erfurt), der sich mit religiösen Themen aus sozial- und kulturhistorischer Perspektive beschäftigt, auf einen Third Space zwischen Raum und Zeit – „the empirical world around us“, in dem auch die Religion angesiedelt sei. Sein eigenes Forschungsprojekt stellt eine sozialgeographische Studie von Michel de Certeau und Edward Soja dar, indem er die Herausbildung von Identität im frühen Christentum untersucht. Damit fand die erste Sektion mit der Herangehensweise Maiers an de Certeau aus religionswissenschaftlicher Perspektive seine Abrundung.

In der Abschlussdiskussion, die SUSANNE RAU (Erfurt) moderierte, wurden noch einmal die Diskussionspunkte und -fragen der einzelnen Sektionen aufgegriffen. Mit Michel de Certeau, Reinhart Koselleck und Mircea Eliade waren drei (bzw. wenn man Henri Lefebvre und Michel Foucault noch miteinschließt, fünf) Theoretiker für den Workshop ausgewählt worden, auf deren Grundlage unterschiedliche Konzepte zu Zeit- und Raum(-praktiken) erarbeitet wurden.

Dorsch’ These lautete, dass jede Gesellschaft ihren eigenen Raum und Zeit produziert. Diese sind somit jeweils akteurs- und kontextabhängig. Macht als Ordnungsarrangement spielt für das Entstehen räumlicher und zeitlicher Praktiken eine bedeutende Rolle (vgl. Foucault): Sie können sowohl ordnungsunterlaufend (vgl. Lefebvre, de Certeau) als auch ordnungsbildend (vgl. Eliade) sein. Bei den Theoretikern fanden sich verschiedene Ansätze, wie man Räumlichkeit und Zeitlichkeit besser zusammenbringen kann. Beispielsweise über repetitive Handlungen (vgl. de Certeau) oder den Begriff der Raumschichten (Schulz-Forberg) in Analogie zu Kosellecks Zeitschichten.

De Certeau bildete gewissermaßen den Schwerpunkt des Workshops. Die breite Anwendung seiner raumzeitlichen Überlegungen innerhalb der Kulturwissenschaften zeigte sich sowohl in den Vorträgen als auch bei den Diskussionen. Füssel hatte in seinem Vortrag angemerkt, dass die Korrelation zu Koselleck und Eliade noch ausstünde. Hierzu leistete der Workshop einen wichtigen Beitrag, da in allen Sektionen Bezüge zwischen den drei Theoretikern hergestellt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet wurden.

Positiv zu bewerten ist, dass sich der Workshop durch eine hohe Diskussionsbereitschaft von Vortragenden und Teilnehmern auszeichnete. Die interdisziplinäre Zusammensetzung von Geschichts-, Literatur-, Religions- und Kommunikationswissenschaftlern sowie Philosophen und Theologen ermöglichte eine Auseinandersetzung mit Konzepten raumzeitlicher Ordnungspraktiken aus verschiedenen (Forschungs-)Perspektiven im Spannungsfeld zwischen Historizität und Aktualität.

So allgegenwärtig uns die Begriffe Raum und Zeit erscheinen, umso schwieriger gestaltet sich deren Definition als theoretische Konzepte und Ordnungspraktiken. Während sich beide Begriffe durch ihren Konstruktionscharakter des Gemacht-Werden auszeichnen, kann, so die Arbeitsgruppe „Erfurter RaumZeit-Forschung“, anhand von zeitlichen und räumlichen Praktiken etwas Spezifisches über Räumlichkeiten und/oder Zeitlichkeiten abgelesen werden. Der Workshop trug dazu bei, neue Impulse und Anregungen im Hinblick auf die RaumZeit-Forschung zu geben, die versucht Räumlichkeit und Zeitlichkeit zu verbinden. Der nächste Workshop möchte sich noch stärker den zeitlichen Praktiken widmen.

Konferenzübersicht:

Begrüßung: Katharina Waldner (Erfurt)

Sebastian Dorsch (Erfurt): Räumliche und zeitliche Ordnungspraktiken. Zur Einführung.

Sektion I: Michel de Certeau

Moderation: Robert Fischer (Erfurt)

Marian Füssel (Göttingen): „… l’espace est un lieu pratiqué.“

Kathrin Fehringer (Erfurt): Michel de Certeaus Raumpraktiken als literaturwissenschaftliche Methode – das Verhältnis von Karte und Text.

Sektion II: Reinhart Koselleck

Moderation: Sebastian Dorsch

Florian Heintze (Erfurt): Kosellecks ‚Theorie geschichtlicher Zeiten’ (und Räume?) als historiographiegeschichtliche Ordnungspraxis.

Hagen Schulz-Forberg (Århus, Dänemark): Zeit- und Raumschichten in globalhistorischer Perspektive. [ausgefallen]

Sektion III: Mircea Eliade

Christiane Fiebig (Erfurt) und Katharina Waldner (Erfurt): Religion und Raum. Eine theoretische Einführung.

Kommentator: Harry Maier (Vancouver, Kanada/ Erfurt)

Abschlussdiskussion

Moderation: Susanne Rau (Erfurt)

Anmerkungen:
[1] Forschungsatelier „Räumliche und zeitliche Praktiken in historischer Perspektive“, Universität Erfurt, 08.–09.07.2011 und Workshop „Historisches Kartenlesen“, Forschungsbibliothek Gotha, 16.12.2011, siehe auch: <www.uni-erfurt.de/geschichte/dfg-saopaulo/erfurter-raumzeit-forschung/> (07.08.2012).
[2] Henri Lefebvre, La production de l’espace, Paris 1974.
[3] DFG-Projekt: „Kulturelle ZeitRäume einer atlantischen Metropole: São Paulo 1867-1930“.
[4] Michel de Certeau, Kunst des Handelns, Berlin 1988 (1. Aufl. 1980).
[5] Michel Foucault, Von anderen Räumen (1967), in: Jörge Dünne / Stephan Günzel (Hrsg.), Raumtheorie. Grundlagen aus Philosophie und Kulturwissenschaften. Frankfurt am Main 2006, S. 317-327.
[6] de Certeau, Kunst des Handelns, S. 218.
[7] Reinhart Koselleck, Zeitschichten. Studien zur Historik, Frankfurt am Main 2000, S. 97.
[8] Angelika Epple, Natura Magistra Historiae. Reinhart Kosellecks transzendentale Historik, in: Geschichte und Gesellschaft 32 (2006), S. 201-213.
[9] Ernst Bloch, Erbschaft dieser Zeit, Frankfurt am Main 1973 (1. Aufl. 1935).
[10] Mircea Eliade, Das Heilige und das Profane: Vom Wesen des Religiösen, Frankfurt am Main 1990 (1. Aufl. 1957).
[11] Jonathan Z. Smith, To Take Place. Toward Theory in Ritual, Chicago 1992.

ZitierweiseTagungsbericht Theoretische Konzepte raumzeitlicher Ordnungspraktiken: De Certeau – Koselleck – Eliade. 06.07.2012–07.07.2012, Erfurt, in: H-Soz-u-Kult, 22.09.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4391>.

Copyright (c) 2012 by H-Net, Clio-online, and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact H-SOZ-U-KULTH-NET.MSU.EDU.