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Paul Eber (1511-1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Tagung anlässlich des 500. Geburtstags Paul Ebers

08.02.2012 Hopf, Cornelia <cornelia.hopfuni-erfurt.de>
 
Veranstalter:Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt; Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Reformation an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen; Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
Datum, Ort:10.11.2011-12.11.2011, Gotha

Bericht von:
Christiane Domtera, Fachbereich Kirchengeschichte, Universit├Ąt Leipzig
E-Mail: <christiane.domterauni-leipzig.de>

Paul Eber (1511-1569) als Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation widmete sich vom 10. bis 12. November 2011 in Gotha eine Tagung, die von der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt und dem Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Reformation an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen gemeinsam mit der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt veranstaltet wurde.

Nach der Begrüßung und Einleitung durch Klaus Manger (Präsident der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt), Kathrin Paasch (Leiterin der Forschungsbibliothek Gotha) und Daniel Gehrt (Forschungsbibliothek Gotha, Mitveranstalter der Tagung) wurde Paul Eber in einer ersten Sektion im Spannungsfeld der territorialen und überregionalen konfessionellen Konsolidierungs-, Integrations- und Abgrenzungsprozesse seiner Zeit betrachtet.

THOMAS TÖPFER (Leipzig) eröffnete die Sektion mit einem Beitrag zur Konfessionsbildung in Kursachsen in den 1550er- bis 1570er-Jahren. Im Mittelpunkt stand die Genese des „Corpus Doctrinae Christianae“ – der Sammlung wichtiger Bekenntnisschriften und Lehrtexte Philipp Melanchthons – und dessen Weg zur normativen Geltung im Kurfürstentum Sachsen. Auf der Grundlage einer neuen Sichtung der archivalischen Quellen zeigte Töpfer, dass sich der Aufstieg des „Corpus Doctrinae“ zu einer der wesentlichen, allerdings nicht zur alleinigen Bekenntnisgrundlage Sachsens evolutionär vollzog und erst nach dem Altenburger Religionsgespräch 1569 seinen Höhepunkt erreichte. Dem sukzessiven Bedeutungszuwachs des Corpus steht ein allmählicher Bedeutungsverlust im Verlauf der 1570er-Jahre gegenüber, der erst 1576 zu einer Distanzierung des Dresdner Landesherrn von seinem bisherigen, an der Autorität Melanchthons ausgerichteten konfessionspolitischen Kurs führte.

DANIEL GEHRT (Gotha) untersuchte in seinem Vortrag die Beziehung zwischen den Universitäten Wittenberg und Jena in den 1560er-Jahren anhand des Briefwechsels Paul Ebers mit den Jenaer Professoren. In der älteren Literatur werden die Eintracht und Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten in dieser Zeit als eine vorübergehende theologische Wende von der gnesiolutherischen zur philippistischen Richtung aufgefasst. Dahingegen wies Gehrt nach, dass die Annäherung keine Episode war, sondern dass zwischen 1548 und 1569 eine kontinuierliche Briefkommunikation verschiedener Intensitäten bestand. Soziale Zwänge, die von Landesherren, von Theologen mit Nähe zum Hof und schließlich von Matthias Flacius und seinen Mitstreitern in Jena ausgingen, schränkten die Kommunikation zwischen Jena und Wittenberg merklich ein. Gehrt stellte fest, dass Eber unmittelbar nach dem Tod Melanchthons 1560 in Wittenberg zum zentralen Berater in akademischen, theologischen und kirchenpolitischen Fragen sowie zum Hauptvermittler von Personen avancierte.

VOLKER LEPPIN (Tübingen) unterschied das Wirken Ebers in den damaligen Lehrkontroversen in zwei Phasen: Bis zum Tod Melanchthons war Eber weitgehend Begleiter des Geschehens und erlebte als solcher wichtige Beschlüsse in Pegau 1548 und Worms 1557. Obwohl er schon früh Fehler in Fragen der Adiaphora eingestand, unterschied sich seine Haltung kaum von der Melanchthons. Nach dessen Tod wurde er in die Kontroversen um das Abendmahl gezogen. Sein Lösungsversuch war irenisch-vermittelnd. Gleiches gilt für seine weiteren Aktivitäten bis hin zum Altenburger Religionsgespräch 1569. Dieses markierte auch das Scheitern seiner Politik, die zeit seines Lebens davon geprägt war, dass er auf der Grundunterscheidung zwischen reformatorischem und päpstlichem Lager beharrte, die zunehmenden Binnendifferenzierungen unter den werdenden Lutheranern aber nicht zu akzeptieren bereit war.

Die vielfältigen Wirkungsbereiche Paul Ebers wurden in der zweiten Sektion beleuchtet. MEINOLF VIELBERG (Jena) erläuterte Ebers Aufgaben als Adjunkt der Philosophischen Fakultät und akademischer Privatlehrer, als Professor der Pädagogie und als Inhaber des Lehrstuhls für Physik. Obwohl Ebers Lehrprogramm grundsätzlich auf der Lehre seines Mentors Melanchthon beruhte, weshalb ihn einige Zeitgenossen auch „repertorium Philippi“ nannten, gestaltete er es im Zusammenhang mit besonderen Ereignissen der Wittenberger Universitätsgeschichte durchaus nach eigenen Vorlieben.

ANDREAS GÖSSNER (Kassel) legte dar, dass Paul Ebers Berufsweg in die Theologische Fakultät und in die leitenden Wittenberger Kirchenämter in den Jahren 1558/60 durch die Mentorenschaft Melanchthons gut vorbereitet war. Durch die enge Kooperation mit diesem wuchs Eber als akademischer Lehrer (Lehre, Ordinationstätigkeit, Studentenfürsorge usw.) in seine Rolle als führender Theologe und Kirchenmann der zweiten Generation in Wittenberg hinein. Seine charakterliche Integrität und seine fachliche Fähigkeiten haben der Wittenberger Theologie in den 1560er-Jahren Stabilität verschafft, wenngleich Eber auf die aufbrechenden Lehrkontroversen mit Sorge reagiert hat.

Ausgehend von der Tätigkeit Philipp Melanchthons als Berater der sächsisch-albertinischen Kurfürsten untersuchte CHRISTIAN WINTER (Leipzig), in welchem Umfang Eber diese Aufgaben nach Melanchthons Tod übernahm und fortführte. Auf der Grundlage des Eber-Nachlasses wies Winter nach, dass Eber ab 1560 Autor der theologischen und kirchenpolitischen Gutachten war, die Kurfürst August in Auftrag gab. Ebers Tätigkeit als Berater war geprägt von der Positionierung Kursachsens in den innerprotestantischen Streitigkeiten. Daneben standen Fragen der Universitäts- und Kirchenorganisation. Mit seiner auf Ausgleich und Vermittlung orientierten Haltung blieb Eber nahe bei Melanchthon, konnte damit aber letztlich keine Entspannung in den innerprotestantischen Konflikten erreichen.

Die dritte Sektion beschäftigte sich mit einzelnen Facetten des humanistischen Wirkens Paul Ebers. Während deutsche Lieddichtungen aus seiner Feder ihren Weg bis in das Evangelische Gesangbuch gefunden haben, sind die lateinischen Dichtungen fast völlig unbekannt geblieben, stellte STEFAN RHEIN (Wittenberg) fest und bot einen Überblick zu Ebers neulateinischem literarischen Schaffen. Einige Gedichte, zum Beispiel astrologischen Inhalts, sind von Melanchthon angeregt oder in Gedichtausgaben Melanchthons tradiert worden. Eine weitere ergiebige Quelle sind die „Scripta publica“, die Sammlung der Verlautbarungen und Anschläge der Universität Wittenberg, unter denen lateinische Gedichte Ebers zu akademischen Anlässen erhalten sind. Zudem gehören Prologe zu antiken Komödien und ein Prologvorspiel zum poetischen Œuvre Paul Ebers.

CHRISTOPH BULTMANN (Erfurt) stellte die Übersicht über die Geschichte Israels in der Zeit des Zweiten Tempels vor, die Eber 1548 unter dem Titel „Contexta Populi Iudaici Historia“ veröffentlichte. Er zeigte, wie Eber mit seiner knappen Zusammenfassung von Josephus' „Antiquitates Iudaicae“ ein Geschichtsbild in den drei Epochen von der Rückkehr aus Babylon und dem Neubau des Tempels bis zur Zerstörung des Tempels vorstellte. Dabei lässt sich für Eber die Erhaltung der (Verheißungs-)Tradition Israels durch die Hasmonäer als ein „exemplum“ zu der Erhaltung der Kirche durch die Reformatoren in Beziehung setzen, und die barbarischen Grausamkeiten, die Titus an jüdischen Gefangenen verübte, werden zu einem Drohbild für all jene, die das reformatorisch neu in reine Lehre übersetzte Evangelium durch „falsae conciliationes“ zu verdunkeln drohen. Eber bezog hier eine Position in den aktuellen Lehrdisputen der Zeit. Mit Bezug auf einen Brief Ebers von 1564 zeigte Bultmann für die typographisch eindrucksvolle, zehnbändige „Biblia Germanico-Latina“ von 1565, dass die von Kurfürst August verlangte Parallelisierung des Luthertextes mit einem adaptierten Vulgatatext als ein unter größtem Zeitdruck realisiertes Projekt gelten muss, dessen philologische Beschränktheit dem Herausgeber Eber selbst deutlicher war als jedem anderen.

HANS-PETER HASSE (Dresden) stellte das „Calendarium historicum“ (1550) Ebers vor, in dem zu jedem Tag des Jahres Daten der biblischen Geschichte, der Antike und der Kirchengeschichte als „Gedenktage“ verzeichnet sind. Außerdem enthält das Kalenderwerk zahlreiche Geburtstage und Todestage von Humanisten, Reformatoren und Fürsten der Reformationszeit. Paul Eber prägte mit diesem Kalenderwerk, das mit elf Nachdrucken weite Verbreitung fand, die frühe protestantische Memorialkultur. Als Beispiel für die Rezeption des Kalenders im privaten Gebrauch wurde das Handexemplar Philipp Melanchthons vorgestellt, das zahlreiche handschriftliche Eintragungen enthält. Aus der von Eber verfassten Einführung zum Gebrauch des Kalenders geht hervor, dass dieser für die tägliche Memoria und Meditation denkwürdiger Ereignisse der Heilsgeschichte bestimmt war, deren Zusammenschau sich im Spiegel dieses Kalenders als ein göttlicher „Ordo temporum“ darstellt.

Von der Beschäftigung Paul Ebers mit der Astronomie handelte der Vortrag des Naturwissenschaftshistorikers KLAUS-DIETER HERBST (Jena). In einigen Briefen aus dem Eber-Nachlass fand Herbst Äußerungen über Himmelsphänomene. Allerdings ist hier kein astronomisch-wissenschaftliches Interesse des jeweiligen Briefschreibers erkennbar, sondern es handelt sich dabei um eine religiös motivierte Betrachtung der Phänomene, die als Wunderzeichen Gottes interpretiert wurden. Ähnlich verhält es sich bei den von Herbst vorgestellten zwei Drucken Ebers, einem Kometenkatalog von 1549 und einer Beschreibung der am 13. März 1562 in Wittenberg beobachteten Polarlichter.

Die vierte und letzte Sektion hatte das theologische und seelsorgerische Wirken Paul Ebers zum Gegenstand. JOHANNES HUND (Mainz) befasste sich eingehend mit Ebers Abendmahlsverständnis. Als dieser im Jahre 1560 Theologieprofessor in Wittenberg wurde, herrschte unter den evangelischen Ständen ein religionspolitischer Dissens über die Frage, ob die zum Calvinismus hinneigende Kurpfalz im Kreis der Augsburger Religionsverwandten verbleiben dürfe oder nicht. In einer ersten zwangsläufig sehr kurzen Phase der Orientierung übernahm Eber bis zur Vorbereitung des Naumburger Fürstentages im Dezember 1560 die dem Calvinismus wohlgesonnene Interpretation der Abendmahlslehre Melanchthons durch dessen Schwiegersohn Caspar Peucer. Als es im Nachgang zum Naumburger Konvent zu einem diplomatischen Abgleich der Positionen mit den Herzogtümern Württemberg und Pfalz-Zweibrücken kam, erlebte die Abendmahlslehre Ebers erste Modifikationen, bevor sie dann Ende 1561 ihre eher an Luther orientierte Endgestalt fand, die auch den mündlichen Empfang von Leib und Christi beinhaltete und die sich auch in der großen gedruckten Abendmahlsschrift Ebers von 1562 aussprach. Diese Position behielt Eber bis zu seinem Tod bei gegen alle Anfeindungen, die ihn nicht zuletzt auch aus der eigenen Wittenberger Fakultät erreichten. Er vertrat damit in der Abendmahlsfrage eine vermittelnde, um den innerlutherischen Frieden bemühte Position und blieb so auch und gerade in der Abendmahlsfrage seinem irenischen Lehrer Melanchthon verpflichtet.

ROBERT KOLB (St. Louis) referierte über Paul Eber als Prediger. Ebers ehemaliger Student Johannes Cellarius brachte auf der Grundlage studentischer Mitschriften eine dreibändige deutsche Postille heraus, die vollständige Texte von Ebers Predigten über die Perikopen überliefert, außerdem eine einbändige lateinische Postille mit Hilfsmittel zum Predigen über die Perikopen. Sie sind nach dem melanchthonischen Muster aufgebaut, mit Auslegung des biblischen Textes, „loci communes“ zur Anwendung des Textes im Leben der Zuhörer, linguistischen und historischen Erklärungen und Wort-Bildern verschiedener Arten. Die Predigten zielen darauf, die Zuhörer vor der Sünde zu warnen, zur Buße zu bringen und den Bußfertigen und Verzweifelten den Trost des Evangeliums zu schenken. Ebers Postillen sind typische Beispiele der Postillen-Gattung, die seine Zeitgenossen um 1530 gebrauchten, um die Wittenberger Theologie dem Volk nahezubringen.

STEFAN MICHEL (Jena) ging in seinem Beitrag Paul Ebers Gebrauch geistlicher Lieder in Haus, Schule und Kirche nach. Dabei ordnete er zunächst Ebers Anschauung auf der Grundlage seiner Vorrede zu den „Sonntagsevangelia“ von Nikolaus Herman (1560) in den Wittenberger Kontext ein. In einem zweiten Schritt betrachtete er kurz Ebers Lieder, wobei er punktuell auch die Rezeptionsgeschichte berücksichtigte. Schließlich wurde Ebers Arbeit am lateinischen Psalter vorgestellt, die in sein Chorgesangbuch „Psalterium Davidis“ von 1565/64 mündete. Dabei arbeitete Michel heraus, dass Eber in seinen Hausandachten sowohl deutsche Lieder wie lateinische Hymnen und Cantica verwendete.

Im öffentlichen Abendvortrag präsentierte DOREEN ZERBE (Leipzig) das Gedächtnismal von Lucas Cranach d. J. für Paul Eber in der Wittenberger Stadtkirche. Im Weinberg des Herrn haben sich Protagonisten der ersten und zweiten Generation der lutherischen Reformation versammelt. Zerbe stellte das Bild vom „Arbeiter im Weinberg des Herrn“ als zeittypisches Sinnbild für das Predigtamt vor, deutete das Denkmal aber auch als Statement zu den innerkonfessionellen Streitigkeiten, besonders den Streit um das „sola fide“. Letztlich sei hier ein Erinnerungsbild nicht nur für Paul Eber, sondern für die gesamte Wittenberger Schule entstanden.

Vor dem Hintergrund des facettenreichen Wirkens und doch schmalen Œuvres Paul Ebers diskutierten die Tagungsteilnehmer abschließend die Frage nach einem eigenständigen Profil und der Bedeutung des Wittenberger Reformators. Folgende Leitgedanken der Abschlussdiskussion lassen sich festhalten: Eber habe sich an einer Schnittstelle befunden, da er noch im direkten Kontakt zur ersten Generation der Wittenberger Reformatoren stand und in einer Zeit des Übergangs agierte. An seiner Gestalt würde besonders der Bruch nach Melanchthons Tod deutlich. Als Grund für die geringe Popularität Ebers wurde vermutet, dass Personen eher in Konfliktsituationen hervortreten und wahrgenommen werden. Eber ließe sich jedoch weniger als Aktionist denn als Vermittlergestalt mit irenischer Haltung und diplomatischem Handlungsgeschick bezeichnen, was gerade an seiner Positionierung zur Abendmahlsfrage deutlich wurde. Ebers Autorität zeige sich vor allem in seiner Gutachtertätigkeit. Insbesondere seien Ebers Transferleistungen zu würdigen. Er habe dazu beigetragen, Erinnerungsstücke in das kulturelle Gedächtnis zu überführen und Wert auf Deutschsprachigkeit gelegt, wie seine deutschen Postillen, die „Biblia Germanico-Latina“ und Liedübersetzungen belegen.

Tiefergehende Forschungsperspektiven wurden angeregt: So könne eine geschärfte Profilbildung Ebers nur auf Grundlage einer systematischen Untersuchung seines Briefwechsels erfolgen. Auch das Verhältnis Georg Majors und Paul Ebers bedürfe eingehender Untersuchung. Es kam die Frage auf, ob Eber nicht sogar stärkere Akzente gesetzt habe als Major. Dies könnte durch die Bearbeitung neuer Fundstücke und Quellen in Gotha geklärt werden. Ein großes Potential liege darin, die Vernetzung der Korrespondenten sowie die Vermittlung und Netzwerkbildung nach Europa zu analysieren.

Konferenzübersicht:

Sektion I: Konfessionelle Konsolidierung, Integration und Abgrenzung

Thomas Töpfer (Leipzig): Konfessionsbildung in Kursachsen in den 1550er- und 1560er-Jahren

Daniel Gehrt (Gotha): Ein Intermezzo der Eintracht? Die Beziehung der Universitäten Wittenberg und Jena Mitte der 1560er-Jahre

Volker Leppin (Tübingen): Paul Eber und die Lehrkontroversen seiner Zeit

Sektion II: Paul Ebers Kompetenz- und Wirkungsbereiche

Meinolf Vielberg (Jena): Paul Eber als akademischer Lehrer an der Philosophischen Fakultät der Universität Wittenberg

Andreas Gößner (Kassel): Paul Ebers Tätigkeit an der Theologischen Fakultät in Wittenberg und in seinen Kirchenämtern

Christian Winter (Leipzig): Paul Eber als kirchenpolitischer Berater Kurfürst Augusts von Sachsen

Sektion III: Paul Eber als Humanist

Stefan Rhein (Wittenberg): Paul Eber als neulateinischer Dichter. Ein Versuch

Christoph Bultmann (Erfurt): Paul Ebers „Contexta Populi Iudaici Historia“ (1548) und „Biblia Germanico-Latina“ (1565)

Hans-Peter Hasse(Dresden): Paul Ebers „Calendarium historicum“ (1550)

Klaus-Dieter Herbst (Jena): Die Astronomie bei Paul Eber

Öffentlicher Abendvortrag
Doreen Zerbe (Leipzig): Im Weinberg des Herrn. Das Gedächtnismal von Lucas Cranach d. J. für Paul Eber in der Wittenberger Stadtkirche

Sektion IV: Paul Eber als Theologe und Seelsorger

Johannes Hund (Mainz): Vom Philippisten zum Melanchthonianer. Die Entwicklungen in Paul Ebers Abendmahlslehre im Kontext des Zweiten Abendmahlstreits

Robert Kolb (St. Louis): Paul Eber as Preacher

Stefan Michel (Jena): „Das gesungene Wort Gottes“

ZitierweiseTagungsbericht Paul Eber (1511-1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Tagung anlässlich des 500. Geburtstags Paul Ebers. 10.11.2011-12.11.2011, Gotha, in: H-Soz-u-Kult, 08.02.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4056>.

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