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Die Etablierung und Entwicklung des Faches Kunstgeschichte in Deutschland, Polen und Mitteleuropa (14. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger)

 

Informationen zu diesem Beitrag

Veranstalter:Institut für Kunstgeschichte der Jagiellonen-Universität / Instytut Historii Sztuki Uniwersytetu Jagiellonskiego
Datum, Ort:26.09.2007–30.09.2007, Krakau

Bericht von:
Carsten Liesenberg, Universität Rostock
E-Mail: <carsten.liesenberguni-rostock.de>

Im Zentrum der diesjährigen Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger stand nicht zuletzt aus Anlass des Gründungsjubiläums des Krakauer Lehrstuhls die Geschichte der universitären Fachdisziplin Kunstgeschichte. Gerade eine gemeinsame polnisch-deutsche Betrachtung muss dabei neben inhaltlichen Schwerpunkten, Forschungsgegenständen und methodischen Fragestellungen auch die Einflüsse der nationalen Bewegungen und Ideologien im 19. und 20. Jh. in den Blick nehmen. In zehn Sektionen wurden unterschiedliche Aspekte aus diesem komplexen Spektrum aufgegriffen.

Mit dem Werk Geschichte der neueren deutschen Kunst [1] stellte UTA KAISER (Dresden) die kunsttheoretischen Arbeiten des polnischen Adeligen und preußischen Landtagsabgeordneten Athanasius Graf Raczyński, eines wichtigen Vertreters des übernationalen kulturellen Austausches im 19. Jh., vor. In Mittelpunkt der Ausführungen von SUSANNE MÜLLER-BECHTEL (Dresden) zu den Skizzenbüchern von Giovanni Battista Cavalcaselle stand die Methode des Nachzeichnens klassischer Kunstwerke. Beide Beiträge behandelten frühe individuelle Studien, denen noch kein Anspruch auf theoriebildende Erkenntnisse zugeschrieben wird. Die Entfaltung der wissenschaftlichen kunsthistorischen Methodik ab 1830 behandelte dagegen HENRIK KARGE (Dresden). Er stellte dem empirischen Anspruch der Stilgeschichte, wie sie u.a. von Franz Kugler entwickelt wurde, Karl Schnaases historiographisches Modell einer Geschichte der bildenden Künste gegenüber, das von einer dialektischen Wechselbeziehung zwischen Kultur- und Stilepochen ohne zwingende zeitliche Parallelität oder eindeutige Epochenabgrenzung ausgeht [2]. Die Entwicklung der Kunstgeschichte zur hermeneutischen Disziplin, die „realistische“ bzw. „positivistische“ Betrachtung der Objekte und die zunehmende institutionelle Etablierung der Disziplin verdeutlichte JOHANNES RÖSSLER (Bern/Berlin) an der Person Anton Springers. Durch die Verknüpfung mit der politischen Ideengeschichte positionierte sich Springer als Vertreter der Geschichtspolitik.

Wichtige Aufschlüsse über die frühen fotografischen Verfahren und damit über die sich zunächst langsam entwickelnde, tatsächliche Verfügbarkeit und Qualität von Reproduktionen für die interessierte Öffentlichkeit, bzw. für die Forschung und Lehrtätigkeit, gab der Vortrag von DOROTHEA PETERS (Berlin). Die völlig neuen Möglichkeiten, die neue Macht und Bedeutung der „Bilder“, die bereits wenige Jahrzehnte später durch die große Zahl von Reproduktionen entstanden waren, untersuchte LENA BADER (Basel) anhand des „Holbein-Streits“. Angesichts der unterschiedlichen Widergaben der beiden strittigen Bildwerke gäbe es weder ein eindeutiges Original, geschweige denn eine „eindeutige“ Kopie, so Bader. Hieran schlossen sich die Beiträge von RYSZARD KASPEROWICZ (Lublin) zu Bernard Berensons „Kennerschaft“ der Renaissance und ALBERT BOESTEN-STENGEL (Toruń) über Aspekte der Zeichnungsforschung an.

Der Vortrag zu den „(kunst)wissenschaftlichen ‚Revolutionären’ der DDR“ von HEINRICH DILLY (Halle) rief vielfältige Reaktionen hervor, z. B. die Frage, welche Bedeutung den offenkundig ideologischen Absichtserklärungen im Vorwort des Lexikons der Kunst [3], den realsozialistischen Umwegen bei der Entstehung dieses (im gesamten damaligen „Ostblock“, aber auch in Westdeutschland wohl bekannten) Werkes oder seiner Beschränkung allein auf die universitäre Kunstgeschichte (ohne beispielsweise die Leistungen der Fachkollegen in der Denkmalpflege) tatsächlich beigemessen werden darf. Eindrucksvoll skizzierte REGINE DEHNEL (Berlin) das Spannungsfeld zwischen Ideologie und „Wahrheit“ im Buch Die Dame mit dem Hermelin von Ruth und Max Seydewitz [4]. Trotz wissenschaftlicher Mängel, die vor allem auf politisch und persönlich auferlegte Einschränkungen zurückzuführen sind, behandelten die DDR-Autoren bereits 1963 das Thema Kunstraub.

Die wechselvolle Geschichte des gastgebenden Krakauer Institutes legte ADAM MAŁKIEWICZ (Kraków) in seinem abendlichen Festvortrag dar. Der 1882 in der „geistigen Hauptstadt“ des geteilten Polens im österreichischen Herrschaftsgebiet gegründete kunsthistorische Lehrstuhl stand auch nach der Wiederentstehung des polnischen Staates 1918 in Verbindung mit den nationalen kulturellen Bewegungen.

An manches aus diesem Krakauer Kontext mochte man sich erinnern, als MARC SCHALENBERG (Zürich) zu Beginn des zweiten Tages die Entwicklung der institutionalisierten Disziplin aus der bürgerlichen Salon- und Sammlerszene in Berlin bis 1870 vorstellte, wobei noch ungesichert ist, ab wann die Bezeichnung „Kunsthistoriker“ Verwendung fand. Die große Nähe von nationalstaatlicher Politik und Kunstwissenschaft wies MATTHEW RAMPLEY (Teesside) auch bei der Wiener Schule nach. Die enge Verbindung zur volkskundlichen Forschung im Vielvölkerstaat ist u. a. bei Alois Riegl erkennbar. Ungeachtet seiner Rehabilitierung wenig geschätzter oder beachteter Kunstepochen und Gattungen (z. B. Die spätrömische Kunstindustrie… [5] fällte er durchaus „koloniale“ Werturteile, indem er etwa eine Kulturtradition der slawischen Völker in Zweifel zog. Völkerpsychologische Ansätze und Wertungen in Riegls Barockrezeption arbeitete auch PETER HEINRICH JAHN (München) heraus. Unabhängig von begrifflichen Verschiebungen verdeutlichte er deren Kontinuitäten bei der Neuen Wiener Schule, besonders bei Dagobert Frey und Hans Sedlmayr. PIOTR O. SCHOLZ (Lublin/Danzig) untersuchte Josef Strzygowskys Gedankenaustausch mit Aby Warburg und fragte nach den Einflüssen Strzygowskys auf die kulturwissenschaftlichen und ikonologischen Ansätze Warburgs. HANS AURENHAMMER (Wien) erklärte die Wandlung des Kunstverständnisses bei Max Dvořak als kontinuierlichen Denkprozess. Nicht zuletzt unter dem Einfluss zeitgenössischer Kunst – Impressionismus, Expressionismus und Abstraktion – gelangte er von der entwicklungsgeschichtlichen Kunstbetrachtung zur Deutung der Form als Ausdruck von Weltanschauung. Den Abschluss der Sektion über die Wiener Schule der Kunstgeschichte bildete JAN BAKOŠ’ (Preßburg/Bratislava) Überblick über die Kritik an den Deutungsansätzen der Wiener Schule.

Die Unterscheidung der Begriffe „Kunst“, „Bild“ und „Medium“ unterstrich HUBERT LOCHER (Stuttgart) in seinen Gedanken zum „Kunstbegriff“, während LIDIA GŁUCHOWSKA (Poznań) einen systematischen Vergleich der Geisteshaltungen im Schaffen Aby Warburgs und Friedrich Nietzsches unternahm. Im Plenum umstritten war der Versuch von BARBARA UPPENKAMP (Hamburg), Aby Warburgs ikonologische Methode in Thomas S. Kuhns Theorie des wissenschaftlichen Paradigmenwechsels einzupassen. SIGRID BRANDT (Berlin) stellte mit Joseph Gantner, Paul Zucker und Albert Erich Brinckmann drei Protagonisten der in den 1920er Jahren noch jungen Historiographie des Städtebaus vor. Die Autoren behandelten die Stadt insgesamt als „Form“ oder „Typus“, mithin als Kunstgegenstand. Enge Bezüge bestanden hier zu den um 1900 erstmals formulierten Forderungen von Denkmalpflegern nach dem Schutz nicht nur des Einzeldenkmals, sondern ganzer Bauensembles.

Die vier Beiträge am Samstag Vormittag behandelten – wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß – die politische Vereinnahmung der Kunstgeschichte vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jh. BEATE STÖRTKUHL (Oldenburg) stellte die Entwicklung des Faches Kunstgeschichte an der Breslauer Universität vor 1945 dar, die in vielem zeittypisch war: Ein kleines Institut, das sich nur eingeschränkt entwickeln konnte, sehr wohl aber wichtige, vor allem regionale Forschungsarbeit leistete. Die „völkische“ Ausrichtung war hier vor 1933 keineswegs vorprogrammiert, wenn auch anschließend sehr intensiv. Auf die Widersprüche in der Biografie und im Werk Wilhelm Pinders wies BIRTE PUSBACK (Hamburg) hin. Sein umfangreiches fachliches und populärwissenschaftliches Schaffen ist auch heute noch anerkannt. Dagegen steht seine unbedingte nationalsozialistische Haltung, die andererseits jedoch den Einsatz für verfolgte Kollegen und verfemte Kunst nicht ausschloss. SABINE AREND (Berlin) erläuterte die Funktion der 1941 eingerichteten kunsthistorischen Sektion am Krakauer „Institut für deutsche Ostarbeit“ im besetzten Polen. Zur wissenschaftlichen Legitimierung der nationalsozialistischen Expansionspolitik wurden u. a. Ausstellungen wie Altdeutsche Kunst aus Krakau und dem Karpatenland veranstaltet. Die durch Fotos dokumentierte, für die 1940er Jahre auffallend moderne Gestaltung dieser Ausstellung war ein Aspekt in der Diskussion dieses Beitrags. Den Abschluss des thematischen Teils der Konferenz bildeten die Ausführungen von EWA GŁADKOWSKA (Olsztyn) zur deutsch-polnischen Polemik vor und nach 1945 über die Herkunft der charakteristischen masurischen Bauernteppiche. Die Austauschbarkeit der Thesen Konrad Hahms und Marian Morelowskis verdeutlichte die Absurdität einer ideologisch geprägten Debatte um Kunstgegenstände, die sich gerade nicht ethnisch definieren lassen.

Im Rahmen der anschließenden Informationsbörse, einem festen Programmpunkt der Konferenzen des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger zur Präsentation aktueller Forschungsvorhaben, wurde u. a. das Internetportal GKNS-WEL zur Geschichte der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus (www.welib.de/gkns/) vorgestellt.

Die nunmehr 14. Jahrestagung des Arbeitskreises unterstrich durch Vorträge, Diskussionen und vielfältige Kontakte deutlich die Relevanz dieses bilateralen Forums, das auch von Fachleuten in anderen Ländern genutzt wird und sich als Ideenschmiede für diverse Projekte bewährt hat [6]. Die Ergebnisbände der Konferenzen leisten wichtige Beiträge nicht nur zum kunsthistorischen, sondern auch zum geschichtspolitischen Diskurs [7]. Auf der der Jahrestagung 2007 konnten naturgemäß nur ausgewählte Aspekte der Geschichte der Kunstgeschichte behandelt werden. Diskutiert wurde vor allem das Fehlen eines Beitrages zur polnischen Kunstgeschichte im Zeitraum zwischen 1945 und 1990 – ebenso wäre jedoch zu hinterfragen, ob die Geschichte des Faches in Westdeutschland in diesem Zeitraum als bekannt gelten darf. In der zukünftige Arbeit des Forums sollte nicht aus dem Blick geraten, worauf Dethard von Winterfeld (Mainz) bereits zu Beginn der Krakauer Tagung hinwies: Die traditionellen Arbeitsfelder der Kunstgeschichte werden zunehmend durch „Visual Culture Studies“ oder ein allgemeines „Kulturmanagement“ besetzt. Im Sinne der Qualitätssicherung von Kunstforschung, Kunstpräsentation und Denkmalpflege muss sich die Fachdisziplin dieser Herausforderung stellen.

Konferenzübersicht:

26. 9. 2007
- Wojciech Bałus: Einführung

27. 9. 2007

- Uta Kaiser: Die Geschichte der neueren deutschen Kunst (1836-1841) des Athanasius Graf Raczyński (1788-1874)
- Susanne Müller-Bechtel: Giovanni Battista Cavalcaselle (1819-1897) – ein Blick in die Skizzenbücher eines Kenners und Vertreters der Stilgeschichte
- Henrik Karge: Stilgeschichte versus Kulturgeschichte: zur Entfaltung der kulturhistorischen Methodik in den Jahrzehnten ab 1830
- Johannes Rößler: Zwischen Wissenschaft, Politik und Ästhetik. Anton Springer im Kontext
- Dorothea Peters: Zur Etablierung der Fotografie als „Hülfsmittel“ der Kunstwissenschaft: Der Kunstverlag Gustav Schauer und die Berliner Museen um 1860
- Lena Bader: „Ein Proceß über Bilder“. Der Holbein-Streit und die Anfänge einer Kunstgeschichte in Bildern
- Ryszard Kasperowicz: Who is Afraid of Art History? Berenson and His Connoisseurship
- Albert Boesten-Stengel: Aporien der Kennerschaft. Aspekte der Zeichnungsforschung
- Heinrich Dilly: Terminologisch, nicht paradigmatisch. Die (kunst)wissenschaftlichen ‚Revolutionäre’ der DDR
- Regine Dehnel: Zwischen Wahrheit und Ideologie: die Bücher von Ruth und Max Seydewitz
- Adam Małkiewicz: Kunstgeschichte an der Jagiellonen-Universität in Krakau 1882-2007

28. 9. 2007

- Marc Schalenberg: Berliner Schule? Zur Konstituierung der Kunstgeschichte in Preußen bis 1870
- Matthew Rampley: The Vienna School. A Contestable Idea.
- Peter Heinrich Jahn: „…statt plastischer Massengestaltung, optischer Illusionismus“. Der Einfluss Alois Riegls auf die Beurteilung der österreichischen Barockarchitektur
- Piotr O. Scholz: Josef Strzygowski und die Ikonologie
- Hans Aurenhammer, Max Dvořák und die Revision der Mittelalter-Kunstgeschichte
- Jan Bákoš: Vienna School Doctrine: Revised
- Hubert Locher: Kunstbegriff (Art with Capital „A”) und Kunstgeschichte. Schlosser – Gombrich – Warburg
- Lidia Głuchowska: „Die Nymphomanie“ und „die wilden Kräfte“ Aby Warburgs versus „das Dionysische“ Friedrich Nietzsches. Ein Versuch des systematischen Vergleichs
- Barbara Uppenkamp: Ein Paradigmenwechsel in der Kunstgeschichte: Aby Warburgs ikonologische Methode und der internationale Kunsthistorikertag 1912
- Sigrid Brandt: Gantner – Zucker – Brinckmann. Drei Städtebauhistoriker und die Stadt als Form
- Beate Störtkuhl: Die Kunstgeschichte an der Breslauer Universität und ihre Dozenten bis 1945
- Birte Pusback: „Denn Architektur ist Moral!“ Wilhelm Pinder und der Nationalsozialismus
- Sabine Arend: Die kunsthistorische Sektion am Institut für deutsche Ostfarbeit (IdO) in Krakau 1941-1945
- Ewa Gładkowska: Ostpreußische Bauernteppiche – die Geschichte der Polemik über die Herkunft

Informationsbörse:

- Sabine Arend: GKNS-WEL: ein Online-Archiv zur Geschichte der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus
- Britta Dümpelmann: Der Krakauer Marienaltar des Veit Stoß – Medialität, Körperlichkeit und Inszenierungsstrategien geschnitzter Bilder im spätmittelalterlichen Krakau
- Małgorzata Jankowska: Die gotische St.-Jakobi-Kirche in Stettin – Der Wiederaufbau geht weiter
- Peter Knüvener: Spätmittelalterliche Kunst in der Neumark. Ein grenzüberschreitendes Forschungsprojekt
- Marta Kowalski: Die Betrachtung der Kunst nach Stanislaw Przybyszewski in seinen kunstkritischen Schriften sowie der Einfluss und die Auswirkung seiner Theorien auf das internationale Kunstverständnis der aufbrechenden Moderne im 19. Jahrhundert am Beispiel der Malerei Edvard Munchs
- Magdalena Kunińska: Marian Sokołowski and the First Art History Curriculum in Poland
- Iwona Liżewska: The Adopting of Regional Traditional Elements in Contemporary Architecture
- Lena Bader / Susanne Müller-Bechtel / Johannes Rößler: Das Themenportal „Geschichte der Kunstgeschichte” auf arthistoricum.net
- Aleksandra Narczewska: Villa Architecture in Sopot between 1870 and 1914
- Elke Onnen: Deutsch-polnisches Projekt ANTIKON
- Anna Sobecka: Die Kultur des Gegenstandes. Das Stillleben und der Kunstgeschmack im frühneuzeitlichen Danzig

Anmerkungen:
[1] Raczyński, Athanasius, Geschichte der neueren deutschen Kunst, 3 Bde, Berlin 1836–1841.
[2] Schnaase, Karl, Geschichte der bildenden Künste, 7 Bde, Düsseldorf 1843–1864.
[3] Alscher, Ludger; Feist, Günter (Hrsg.), Lexikon der Kunst: Architektur, bildende Kunst, angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie. 5 Bde., Leipzig 1968 -1978.
[4] Seydewitz, Ruth; Seydewitz, Max, Die Dame mit dem Hermelin. Der größte Kunstraub aller Zeiten, Berlin 1963.
[5] Riegl, Alois, Die spätrömische Kunstindustrie nach den Funden in Österreich-Ungarn – im Zusammenhange mit der Gesamtentwicklung der bildenden Künste bei den Mittelmeervölkern. Bd. 1, Wien 1901.
[6] Auf die Initiative des Arbeitskreises geht u. a. zurück: Badstübner, Ernst u.a. (Hrsg.), Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005; pl. Ausgabe: Krajowy Ośrodek Badań i Dokumentacji Zabytków (Hrsg.), Zabytki sztuki w Polsce. Śląsk. Warszawa 2006.
[7] Zuletzt erschienen: Born, Robert; Labuda, Adam S.; Beate Störtkuhl (Hrsg.), Visuelle Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen in Deutschland und Polen. Teil I: 1800-1939. Beiträge der 11. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger (Das Gemeinsame Kulturerbe 3), Warszawa 2006; Pusback, Birte; Skuratowicz, Jan (Hrsg.), Landgüter in den Regionen des gemeinsamen Kulturerbes von Deutschen und Polen – Entstehung, Verfall und Bewahrung. Beiträge der 12. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger (Das gemeinsame Kulturerbe 4), Warszawa 2007.

Kontakt:

Joanna Wolanska

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ZitierweiseTagungsbericht Die Etablierung und Entwicklung des Faches Kunstgeschichte in Deutschland, Polen und Mitteleuropa (14. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger). 26.09.2007–30.09.2007, Krakau, in: H-Soz-Kult, 18.12.2007, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=1789>.

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