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Neuere Geschichte

M. Baumgarten: Professoren und Universitäten im 19. Jh.

 

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Diese Rezension wurde redaktionell betreut von: Peter Helmberger <peter=helmbergerrz.hu-berlin.de>
Autor(en):
Titel:Professoren und Universitäten im 19. Jahrhundert. Zur Sozialgeschichte deutscher Geistes- und Naturwissenschaftler
Reihe:Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft Band 121
Ort:Goettingen
Verlag:Vandenhoeck & Ruprecht
Jahr:
ISBN:3-525-35784-2
Umfang/Preis:376 S.; € 42,00

Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Ruediger vom Bruch, Institut für Geschichtswissenschaften Lehrst. für Wissenschaftsgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin
E-Mail: <vombruchrrz.hu-berlin.de>

Im Unterschied zu anderen Berufsgruppen gelangten - fast moechte man sagen: erstaunlicherweise - Universitaetsprofessoren erst verhaeltnismaessig spaet in das Fadenkreuz sozialgeschichtlicher Forschung. Eher und besser sind wir ueber Wanderungsstroeme, soziale Herkunft und Organisationsverhalten von Studierenden unterrichtet worden, mit eindrucksvollen Schwerpunktsetzungen zum Spaetmittelalter und zur fruehen Neuzeit, waehrend die im 19. Jahrhundert aufbluehende moderne deutsche Universitaet eher stiefmuetterlich behandelt wurde; zumindest in der deutschen Forschung, denn wegweisende Pionierstudien hierzu kamen aus den USA. So zitiert die Autorin des vorzustellenden Bandes einleitend eine Feststellung des Rezensenten aus dem Jahre 1984, wonach aufgrund der unzureichenden Forschungslage "zur verfassungs- und sozialgeschichtlichen Entwicklung der Lehrkoerper allenfalls Vermutungen angestellt werden koennen".
Allerdings schien mir damals schon eine vorsichtige Trendaussage moeglich, welche die Autorin gleichfalls zitiert: "Betonte die aeltere Forschung vorwiegend die an die Durchsetzung des neuhumanistischen Bildungsideals gebundene Veraenderung der Ideengestalt, so sehen wir jetzt schaerfer, dass sich mit und neben der Ideengestalt die Sozialgestalt der Universitaet grundlegend veraendert". Nach den fruehen Studien von Fritz Ringer hat sich die deutsche Forschung erst in den letzten Jahren deutlicher auf diese Sozialgestalt konzentriert, was erstaunlich ist, da von einem Mangel an Quellen keine Rede sein kann und da ein grundlegend sich aenderndes Berufsbild des modernen Professors lange schon als eine zentrale Voraussetzung fuer die Erfolgsgeschichte der modernen Forschungsuniversitaet vermutet wurde. Im Zentrum des neueren Forschungsinteresses stand vornehmlich das Kaiserreich, wobei wiederum insbesondere US-amerikanische Historiker wegweisende Studien zum Sozialprofil, zu Karrieremustern und zum Habitus einzelner Fachgruppen vorgelegt haben, etwa zu Physikern (Cahan) zu Chemikern (Johnson) und zu Biologen (Harwood), wobei in allen drei Faellen die Autoren durch neuartige Verflechtungen von universitaerer Sozialisation und ausseruniversitaeren Forschungschancen fasziniert waren.
Begruendete Vermutungen ersetzen keine praezisen Informationen und ueber Berufsauslese und Karriereverlaeufe deutscher Hochschullehrer im Uebergang von den von Peter Moraw als "Familien-Universitaet" gekennzeichneten Personalverbuenden der vormodernen deutschen Universitaet zum Wettbewerb stimulierenden, kulturnationalen Konkurrenzmodell im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts liess sich zwar einiges anhand von einzelnen Persoenlichkeitsprofilen und Fallstudien festmachen, doch durfte das noch keine repraesentative Geltung beanspruchen. Eine wichtige Schneise schlug Martin Schmeiser mit seiner Tuebinger soziologischen Dissertation ueber die von Max Weber als "Risikopassage" gekennzeichnete Privatdozentur, welche 1994 bei Klett-Cotta erschien unter den Titel: "Akademischer Hasard. Das Berufsschicksal des Professors und das Schicksal der deutschen Universitaet 1870 bis 1920. Eine verstehend soziologische Untersuchung". Diese flott geschriebene, sozialstatistisch solide unterfuetterte kollektivbiographische Studie zu 50 Juristen und Medizinern weist gewiss einige methodische Schwaechen und eine gewisse stilistische Selbstverliebtheit auf, sollte aber nach einer allzu harschen Kritik durch Dieter Langewiesche doch die ihr gebuehrende Beachtung gewinnen; sie markierte einen entscheidenden Fortschritt gegenueber der zuvor immer wieder zurecht zitierten "Geschichte des Privatdozenten" von Alexander Busch aus dem Jahre 1959. Nun aber liegt mit der Giessener, von Peter Moraw betreuten Dissertation von Marita Baumgarten eine ganz vorzuegliche und massstabsetzende, methodisch glaenzend kontrollierte und in den Ergebnissen neue Akzente setzende Studie zu unterschiedlichen Innovationsstrategien in den Natur- und Geisteswissenschaften, zur modifizierten Vorreiterrolle Preussens und zur Gewichtung ausgewaehlter Universitaeten fuer signifikante, wenngleich nicht immer typische Karrieremuster von der Erst- bis zur Letztberufung vor.
Drei Fragen stehen im Mittelpunkt und werden mit betraechtlichem sozialstatistischen Forschungsaufwand ueberzeugend beantwortet: Wie weit lassen sich Innovationen an der Lehrstuhlentwicklung ablesen, also an den Gruendungsdaten entsprechender Nominalprofessuren und den konkreten Veraenderungen im Lehrkoerper selbst? Wie weit erlauben Aussagen ueber soziale und geographische Herkunft und die weiteren wissenschaftlichen Werdegaenge von Ordinarien Aufschluss ueber einen Wandel vom enzyklopaedisch gebildeten Gelehrten zum spezialisierten Wissenschaftler und Forscher, wie weit dokumentieren sie also den Vorrang von Leistungskriterien gegenueber vormaligen sozialen bzw. lokalen Verpflechtungen an den Universitaeten? Wie weit erlaubt die Analyse der Berufungschancen der einzelnen Universitaeten und der Beziehungssysteme zwischen den Hochschulen eine Rangfolgeskalierung, welche auf eine Prestige-Skalierung der untersuchten Universitaeten zurueckweist?
Die vormals "oberen", berufsvorbereitenden Fakultaeten Jura, Medizin und Theologie bleiben nicht ausgeklammert, doch mit guten Grund konzentriert sich die Untersuchung auf die im Zentrum der Universitaetsreformen nach 1800 stehende philosophische Fakultaet, welche die philosophisch-philologisch-historischen Geisteswissenschaften ebenso umfasste, wie die, teilweise aus der medizinischen Fakultaet uebernommenen Naturwissenschaften. Ausgewaehlt wurde nach der Studentenfrequenz und der territorialen Zugehoerigkeit, dabei wurden jeweils zwei grosse, mittelgrosse und kleinere Universitaeten preussischer und nichtpreussischer Territorien gegenueber gestellt. Im Mittelpunkt stehen Berlin und Muenchen, Goettingen und Heidelberg sowie Kiel und Giessen, unter Einbeziehung auch von Marburg, Bonn, Jena und Tuebingen.
Hinsichtlich der Gruendungsschuebe von Lehrstuehlen bestaetigt die Arbeit die zuvor schon mehrfach belegte Herausdifferenzierung des geisteswissenschaftlichen Faecherkanons vorwiegend im 19. Jahrhundert, anknuepfend an die aelteren Disziplinen Philosophie, Klassische Philologie, Geschichte und Orientalistik waehrend der naturwissenschaftliche Faecherkranz im wesentlichen schon um 1800 ausgebildet war, teilweise allerdings noch in der medizinischen Fakultaet ressortierte und dann in der zweiten Jahrhunderthaelfte eine hochspezialisierte Ausfaecherung erfuhr. Bemerkenswert sind hingegen die Beobachtungen von Frau Baumgarten zu drei Grundausstattungs-Schueben im Verlauf des 19. Jahrhunderts: Gemaess der Sogwirkung von Neuhumanismus und Historismus wurden die philologisch-historischen Faecher zu Beginn des Jahrhunderts grosszuegig ausgestattet, waehrend eine vergleichbar grosszuegige Etablierung in den naturwissenschaftlichen Disziplinen, wohl nicht zuletzt aufgrund der lange nachwirkenden romantischen Naturphilosophie, erst in den 1830er und 40er Jahren einsetzte, und in den 70er Jahren im wesentlichen abgeschlossen war. Fuer die wilhelminische Zeit wird eine abermalige besondere Foerderung der Geisteswissenschaften vermerkt, welche nun erst ihre "Grundausstattung" vervollstaendigten. Diesem Trend liegt freilich keineswegs eine Gewichtsverlagerung zu Ungunsten der Naturwissenschaften zugrunde, welche ja mit einiger Berechtigung bereits in der spaeten Bismarckzeit den Siegeszug eines "naturwissenschaftlichen Zeitalters" gepriesen hatten, sondern eine aufholende Gleichstellung der Geisteswissenschaften, welche nach der stuermischen Ausbauphase zu Beginn des 19. Jahrhunderts um dessen Mitte ausgeduennt wurden. Dass es sich hierbei weniger um politisch-weltanschauliche als vielmehr um wissenschaftspolitisch-strukturelle Entscheidungen handelte, weist die Autorin u. a. durch seltene Vakanzen nach politisch motivierten Amtsenthebungen im Vormaerz und in der Reaktionsaera nach; wesentlich erscheint ein Verblassen der neuhumanistischen Reformkonzepte zugunsten einer erneut staerkeren Betonung der beruflichen Ausbildung gewesen zu sein, was sich mit den Forschungsergebnissen von Timothy Lenoir und Pierangelo Schiera ueber "Realpolitik" und "deutsche Wissenschaft" in der naturwissenschaftlichen Medizin und den Rechts- und Staatswissenschaften deckt.
Insgesamt schaelte sich keine einzige Universitaet als tonangebend heraus, vielmehr beruhte der Erfolg des deutschen Wissenschaftssystems auf dem Zuspiel und einzelnen Steilpassvorlagen vor allem der grossen und mittelgrossen Universitaeten, wobei allerdings in der akademischen Etablierung neuer Faecher Preussen immer wieder als Schrittmacher in Erscheinung trat.
Wenn das deutsche Universitaetssystem erfolgreich war, dann im wesentlichen aufgrund einer konkurrenzstimulierenden Leistungsorientierung, als Ueberwindung einer "Familienuniversitaet", welche in alten Traditionen Lehrstuehle wie Pfruenden handelte und noch weit ins 19. Jahrhundert hinein Landeskinder und den jeweils eigenen Nachwuchs bei Lehrstuhlbesetzungen bevorzugte. Auch in der Veraenderung der Berufungspraxis gingen nach dem Befund von Marita Baumgarten die Geisteswissenschaften den Naturwissenschaften voran, insgesamt allerdings vollzog sich eine flaechendeckende Ausrichtung an Leistungskriterien bei Berufungen erst erstaunlich spaet, naemlich in den 1860er und 1870er Jahren. Die sozialen Beziehungsnetze der vorwiegend bildungsbuergerlich vorgepraegten und protestantischen Professoren blieben engmaschig, bis hin zu haeufigen Einheiratungen, doch schon in der ersten Jahrhunderthaelfte wurden die alten "Universitaetsfamilien" zunehmend durch Wissenschaftlerdynastien abgeloest, familiaere Begabungsreservate ueber Generationen hinweg anstelle von Pfruendenversorgung. Die geographischen Bezugsraeume wurden bei Berufungen weiter, "die Hochschulen traten aus ihrer Vereinzelung heraus und wurden Teil eines Universitaetssystems" (S. 270). Mobilitaetseinschraenkende Hemmnisse politischer oder konfessioneller Art galten fuer Geisteswissenschaftler naturgemaess eher als fuer Naturwissenschaftler, welche ihrerseits seltener den Ort wechselten, in der Regel nur bei der Chance eines deutlichen Karrieresprungs. Eine herausragende Rolle des heute viel zitierten preussischen Kultusbeamten Friedrich Althoff und seines "Systems" vermag die Autorin in der Berufungspraxis nicht zu erkennen, das ist aber eher methodisch begruendet, da die fuer Althoff typischen haeufigen und gezielten Berufungen bestimmter Personen zur Steigerung wissenschaftlicher Exzellenz und im Interesse disziplinaerer Schwerpunktfoerderungen an einzelnen preussischen Universitaeten im sozialstatistischen Gesamtbild nicht widergespiegelt werden.
Besonders gespannt blickt man natuerlich auf die im dritten Teil behandelte Rangfolge, also gewissermassen ein historisches Universitaets-"Ranking", das sich an An-fangs-, Durchgangs- und Endstationen orientiert, methodisch keinerlei Entsprechung in den heutzutage beliebten Ranking-Analysen in den Medien findet, vielleicht im aktuellen Hochschul-"Pluralismus" auch nur sehr begrenzt zaehlt. Unter den deutschen Staaten ragt Preussen, was nicht verwundert, deutlich heraus, zudem als Gesamtsystem deutlich auf das Zentrum Berlin gerichtet. Preussen fuehrte in beiden Fachgruppen der philosophischen Fakultaet im leistungsbezogenen Innovationsprozess, aber daneben schieben sich weitere Kriterien, das ganze Jahrhundert ueber bildeten die drei Gross- und Grossstadt-Universitaeten Berlin, Muenchen und Leipzig eine unangefochtene wenngleich untereinander sich gelegentlich verschiebende Spitzentrias als Endstationen. Nicht allzuweit abgeschlagen folgten Bonn und Heidelberg, ihnen blieben als renommierte Aufstiegsuniversitaeten Goettingen, Halle, Strassburg, Tuebingen und Wuerzburg dicht auf den Fersen. Durchgangsstationen blieben in der Regel Breslau, Freiburg, Marburg, Koenigsberg und Jena, waehrend ein Karriereeinstieg vornehmlich in Kiel, Giessen, Erlangen, Greifswald oder schlussendlich in Rostock erfolgte. Noch aussagekraeftiger wuerden diese Angaben bei einem lokalen Vergleich zwischen Habilitation und Erstberufung; zwar konnten aufgrund hoher persoenlicher Ausstrahlung einzelner Professoren auch kleine Universitaeten wie im fruehen 19. Jahrhundert Giessen (Justus Liebig!) zahlreiche Privatdozenten in das universitaere Karrieresystem entlassen, doch duerfte im Kaiserreich Berlin eine zentrale Funktion als "Kaderschmiede" fuer den Nachwuchs gespielt haben, der dann seine Karriere etwa in Kiel, Erlangen oder Greifswald begann und gegebenenfalls zum kroenenden Laufbahnabschluss nach Berlin zurueckkehrte. Entscheidend fuer das Universitaetssystem wurde indes eine Rangstreuung ueber das gesamte Reichsgebiet, ausstrahlend auch nach Oesterreich und in die deutschsprachige Schweiz, welche eine "relative Ausgewogenheit in der Hochschullandschaft" sicherte und als "ein entscheidender Faktor fuer die Effizienz und Bluete der deutschen Universitaet im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts" anzusehen ist (S. 272).
Die Untersuchung beschraenkt sich erfreulicherweise nicht, wie sonst so haeufig, auf Preussen, sie zeichnet etwa sehr huebsch eine Sonderrolle der katholischen bayerischen Universitaeten in Muenchen und Wuerzburg (im Unterschied zum protestantischen Erlangen) mit einem bemerkenswerten regionalen Beharrungsvermoegen nach, bis hin zur Verschaerfung einer protektionistischen Berufungspraxis seit Anfang der 1880er Jahre. Gleichwohl tritt gerade im gesamtdeutschen Vergleichsmassstab die exponierte Rolle Berlins deutlich hervor, dessen Universitaet keineswegs immer und in allen Fachgruppen tonangebend blieb, aber als Universitaetsmodell doch die Hochschulentwicklung im 19. Jahrhundert entscheidend beeinflusste und auch dank seiner zunehmenden politischen Schwerkraft die traditionsreichere und lange Zeit noch wissenschaftlich mindestens ebenbuertige Konkurrentin in Goettingen auszuhebeln vermochte, nach der Annexion Hannovers 1866 durchaus auch mit unschoenen hochschulpolitischen Strategien. Wie auch immer, so beschliesst die Autorin ihre Studie: "Grundsaetzlich galt aber im gesamten Jahrhundert, verliess man Berlin oder lehnte man einen Ruf nach Berlin ab, lagen immer besondere Gruende vor."
Marita Baumgarten verdanken wir einen bedeutenden Erkenntnisgewinn, ihre Studie bestaetigt eindrucksvoll Nutzen und Chancen sozialgeschichtlicher Analysen zur deutschen Universitaetsgeschichte und unterstreicht wieder einmal den prosopografischen Scharfsinn der Moraw-Schule, aus der vor laengerem schon die universitaetsgeschichtlich ausserordentlich befruchtende Habilitationsschrift von Rainer C. Schwinges zum spaetmittelalterlichen Universitaetsbesuch hervorgegangen ist. Die Neuzeithistoriker sollten den methodischen wie problemorientierten Reichtum des Giessener Mediaevisten weiterhin nutzen; die Gelehrtengeschichte der "klassischen" modernen deutschen Universitaet bietet, ueber das eigentliche Universitaetssystem hinaus, ein weites Einfallstor fuer sozialstatistisch-prosopographische Untersuchungen. Marita Baumgarten, deren Magisterarbeit zur Giessener Hochschullehrerschaft bereits zurecht preisgekroent wurde, hat mit ihrer Dissertation der Universitaets-Sozialgeschichte zum 19. Jahrhundert ein neues und tragfaehiges Fundament bereitgestellt.

ZitierweiseRuediger vom Bruch: Rezension zu: Baumgarten, Marita: Professoren und Universitäten im 19. Jahrhundert. Zur Sozialgeschichte deutscher Geistes- und Naturwissenschaftler. Goettingen 1997, in: H-Soz-u-Kult, 08.07.1998, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=306>.

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