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Alte Geschichte

Antike Militärgeschichte

 

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Diese Rezension wurde redaktionell betreut von: Udo Hartmann <hartmannugeschichte.hu-berlin.de>

Campbell, Brian; Tritle, Lawrence A. (Hrsg.): The Oxford Handbook of Warfare in the Classical World (= Oxford Handbooks in Classics and Ancient History). Oxford: Oxford University Press 2013. ISBN 978-0-19-530465-7; XXXI, 783 S.; £105.00. Inhaltsverzeichnis (PDF)

Mann, Christian: Militär und Kriegführung in der Antike (= Enzyklopädie der griechisch-römischen Antike 9). München: Oldenbourg Verlag 2013. ISBN 978-3-486-59682-3; IX, 168 S.; € 24,80.

Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Sven Günther, Deutsche Schule Tokyo Yokohama
E-Mail: <svenecaaol.com>

Die Antike Militärgeschichte boomt seit einiger Zeit, nicht nur in Form von Monographien zu Einzel- und Spezialthemen, sondern auch hinsichtlich handbuchartiger Darstellungen bzw. Einführungen in die Thematik.[1] Sie bleibt zwar dabei durchaus eine Domäne der angelsächsischen Forschung, ist nach langen, aus dem historischen Bewusstsein heraus verständlichen Jahren der Abstinenz jedoch auch in Deutschland wieder salonfähig geworden.[2] Dass hierbei mittlerweile Herangehensvielfalt und Theoriedurchdringung, angehaucht von sozial- und kulturwissenschaftlichen bis hin zu sozialpsychologischen und anthropologischen Methoden, Einzug gehalten haben, hat die Sichtweisen auf den Bereich Militär, militärische Gewalt und Kriegführung enorm erweitert.[3] Eine deutschsprachige Einführung von Christian Mann und ein englischsprachiges Oxford Handbook erweitern nun dieses Spektrum an Überblicken zur Antiken Militärgeschichte.

In dem typischen Aufbau der „Oldenbourg Grundriss Geschichte“-Reihe mit Darstellungs-, Problematisierungs- und Literaturteil präsentiert die systematisch-strukturgeschichtlich orientierte „Enzyklopädie der griechisch-römischen Antike“ nun den Band zu „Militär und Kriegführung in der Antike“ aus der Feder des Mannheimer Althistorikers Christian Mann. Überblicksartig stellt dieser zunächst im ersten Teil (S. 1–57) die Thematik eingebettet in die historisch-politischen, sozialen, rechtlichen, wirtschaftlichen und religiösen Strukturen der griechisch-römischen Antike dar. Besonderes Augenmerk richtet er dabei nicht nur auf die klassischen Themen der Antiken Militärgeschichte wie die Kriegführung in den homerischen Epen, die Phalanxtaktik, die Seeherrschaft Athens, den Alexanderzug oder das römische Heer der Republik und der Kaiserzeit, sondern auch auf bislang eher vernachlässigte Teile wie die Militärorganisation in den hellenistischen Reichen und Poleis, die spätantiken Entwicklungen im römischen Militärwesen oder die theoretisch wie praktisch angehauchte Militärschriftstellerei.

Im zweiten Teil (S. 59–135), der natürlich eng mit dem dritten Teil, dem Literaturverzeichnis (S. 137–158), verwoben ist, stellt Mann die wesentlichen Forschungsmeinungen und -kontroversen dar. Dabei gibt er zunächst einen profunden Überblick zur Entwicklung der militärhistorischen Forschung, die lange Zeit bis zum Ersten Weltkrieg in engem Konnex zur Offiziersausbildung stand bzw. auch von aktiven Militärs betrieben wurde, bevor sich dann neuere methodische Forschungsansätze wie Absetzungsbewegungen von der Realität moderner Kriegführung durchsetzten. Danach wendet er sich Einzelfragen zu den jeweiligen Themenfeldern von der griechischen Archaik bis in die Spätantike zu, wobei er den Leser nicht mit der (tatsächlich vorhandenen) Flut an Forschungsmeinungen überschüttet, sondern an den wesentlichen Richtungsstreitigkeiten entlang die Kontroversen nachzeichnet, ab und an auch seine eigene Bewertung mit einflicht.[4] Sicherlich könnte man hier oder dort noch den einen oder anderen Beitrag ergänzen, dem Spezialforscher dürften zudem die jeweiligen differenzierteren Meinungsbilder fehlen; jedoch eignet sich die vorgelegte Auswahl immer bestens, um an einem Thema weiterzuarbeiten, und wird somit dem selbstformulierten Anspruch der Reihe, „einen forschungsnahen, problemorientierten Zugang“ (S. V) zum Thema zu liefern, vollauf gerecht.

38 Experten der Antiken Militärgeschichte hat das Oxford-Handbuch „Warfare in the Classical World“ aufgeboten, um sich dem Thema zu nähern, was in vier Abschnitten geschieht. Im ersten Teil geht es einleitend um „The Classical World at War“. Die fünf Beiträge erschließen dabei sowohl die grundsätzlichen Züge der Kriegsführung in Griechenland und Rom als auch die antike Kriegsliteratur sowie die Archäologie. Zusätzlich werden die Einflüsse von Krieg und Kriegsführung auf die Umwelt in den Blick genommen. Die beiden Übersichtsartikel zu Griechenland und Rom aus der Feder von Louis Rawlings (S. 3–28) und Randall S. Howarth (S. 29–45) zeigen dabei einerseits das breite Spektrum von bewaffneten Konflikten – vom Einzelgefecht über regionale Streitigkeiten bis hin zum überregionalen Krieg – auf, andererseits widmen sie sich den verschiedenen neueren Forschungszugängen, etwa den logistischen Rahmenbedingungen oder der Effektivität von Befehlsstrukturen. P. C. Millett (S. 46–73) und Michael Lovano (S. 74–90) stellen sodann die Überlieferung von Kriegsgeschehen in der griechischen und lateinischen Literatur zusammen, die ganz verschiedene Gattungen und damit auch Intentionen umfasste. Dass die Archäologie nicht nur über Kleinfunde, sondern auch über die Schlachtfeld- und Experimentelle Archäologie einiges zur Erkenntnis über das antike Kriegsgeschehen beizusteuern vermag, erweist Simon James mit seinem Artikel (S. 91–127). Welche Auswirkungen die Kämpfe und deren Vorbereitung auf die Umwelt hatten und welche Tiergattungen im Gefecht eingesetzt wurden, ist Thema des Beitrages von J. Donald Hughes (S. 128–139).

Der zweite Teil, mit: „The Face of Battle in the Classical World” überschrieben, widmet sich den verschiedenen Kampfformationen sowie den Rückkopplungen mit den jeweiligen antiken Gesellschaften. John W. I. Lee beschreibt die Kriegsführung in der klassischen Zeit Griechenlands nicht als das bisher angenommene starre Hoplitenphalanx-System, sondern macht gerade in der Pentekontaëtie entscheidende Veränderungen in allen Poleis aus (S. 143–161). Waldemar Heckel nimmt die Elite-Infanterie-Truppe Alexanders, die Hypaspistai, ins Visier und zeigt die Kontinuitäten zur Vorgängertruppe unter Philipp II. sowie die Weiterentwicklung als Argyraspides nach dem Tode Alexanders auf (S. 162–178). John Serrati stellt sodann die in den letzten Jahren oft gestellte Forschungsfrage nach der Erstarrung oder Weiterentwicklung des Kriegswesens in der hellenistischen Staatenwelt und beschreibt die entscheidenden Veränderungen bei den Truppeneinheiten und bei den Belagerungstaktiken (S. 179–198). Nicholas V. Sekunda stellt dem mittlerweile überkommenen Modell der „Hopliten-Revolution“ zur Beschreibung der Rückwirkung von Kriegsführung auf die staatliche wie gesellschaftliche Entwicklung sein Modell einer parallelen, auf Machtstreben und sich ausbreitender Geldwirtschaft beruhenden Entwicklung entgegen (S. 199–215). Für Rom stellen Michael Sage (S. 216–235) und Phyllis Culham (S. 236–260) die verschiedenen Etappen der Truppenaufstellung wie der Kampfführung in Republik und Kaiserzeit dar, während Colin Adams das Zusammenspiel von Militär und Zivilbevölkerung, insbesondere die wirtschaftlich-finanzpolitischen Aspekte in den Blick nimmt (S. 261–276).

In 14 Kapiteln arbeitet sich der dritte Teil an der Kriegseinwirkung und den Kriegstechniken ab. Zunächst stehen dabei die einzelnen Kämpfer, ganz im Duktus der Studie Keegans[5], im Mittelpunkt: Deren psychische und physische Erfahrungen in der Schlachtreihe, vor (Training) und vor allem nach (Kriegsgefangenschaft, Heimkehrer) der Schlacht schildert Lawrence A. Tritle (S. 279–293), während sich Christine F. Salazar der ganz von griechischer Arztkunde bestimmten medizinischen Versorgung von Kriegsverletzten zuwendet (S. 294–311). Die Entwicklung der militärischen Disziplin, die mit den Römern ihren Höhepunkt gefunden habe, wird von Stefan G. Chrissanthos untersucht (S. 312–329), wohingegen das antike Söldnerwesen, insbesondere im griechischen Bereich präsent, und dessen Vernetzung mit politisch, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten Matthew Trundle behandelt (S. 330–350). Ebenso werden die oft in der antiken Literatur idealisierten Führungsqualitäten der Heerführer im Beitrag von Rosemary Moore diskutiert (S. 457–473). Der jüngst in der Forschung insbesondere dank des Einbezugs der Archäologie stark präsente Untersuchungsgegenstand der Logistik wird von Donald Engels beleuchtet (S. 351–368).

Mehrere Beiträge widmen sich einzelnen Waffengattungen bzw. dem taktischen Einsatz von einzelnen Verbänden: Die Seekriege werden von Philip de Souza auch unter dem Aspekt der neueren (auch deutschen) experimentell-archäologischen Beobachtungen an antiken Kriegsschiffen betrachtet (S. 369–394). Eero Jarva und Duncan B. Campbell stellen sodann die griechischen wie römischen Angriffs- und Verteidigungswaffen zusammen (S. 395–437). Ann Hyland bespricht die Ausbildung von Pferden und die Einsatzmöglichkeiten der Kavallerie (S. 493–526), die Feindaufklärung nimmt Frank Russell in den Blick (S. 474–492). Die logistischen wie psychologischen Herausforderungen bei Belagerung hat der Aufsatz von Angelos Chaniotis (S. 438–456) zum Thema. Auch die Ritualforschung kommt in diesem Kapitel nicht zu kurz. Dafür sorgen die beiden Beiträge von Daniel P. Tompkins für den griechischen (S. 527–541) und von John Rich für den römischen Bereich (S. 542–568), die jeweils die wichtigsten Rituale vor, während und nach einer Schlacht zusammenstellen. Hingegen untersuchen Bruce Laforse, Peter S. Wells und Scott McDonough den direkten, aber ungewohnte Feindkontakt von Griechen bzw. Römern mit den achämenidischen Persern, den Germanen und den Sasaniden (S. 569–620).

Letztere leiten damit zugleich zum vierten Teil über, der Einzelfallstudien zu bestimmten Schlachten bzw. Kriegszügen bietet. Dabei werden stets strategische Lage, konkrete taktische Entscheidungen sowie Folgen angesprochen und anhand der Quellenlage ausgewertet: Lee L. Brice widmet sich zum Auftakt (S. 623–641) der letztlich kläglich gescheiterten Sizilischen Expedition Athens (415–413 v.Chr.) im Rahmen des Peloponnesischen Krieges. Die verschiedenen Belagerungskämpfe innerhalb dieses innergriechischen „Bruderkrieges“ stellt sodann Michael Seaman (S. 642–656) zusammen, wobei er als Appendizes eine nützliche Quellenübersicht über alle Belagerungskämpfe in der Pentekontaëtie und im Peloponnesischen Krieg bietet. John Buckler untersucht anschließend die verschiedenen „Neuerungen“ auf Seiten des thebanischen Feldherrn Epaminondas in der Schlacht bei Leuktra 371 v.Chr. (S. 657–670). Er kommt zu dem Ergebnis, dass es die ungewöhnliche Kombination verschiedener ungebräuchlicher, aber nicht neuer taktischer Manöver gewesen sei, die Sparta im Endeffekt die Hegemonie an Theben verlieren ließ. Mit Demetrios Poliorketes zeigt dann Thomas R. Martin die hellenistische Kriegsführung, insbesondere die ausgefeilten Belagerungstechniken, auf (S. 671–687).

Im römischen Bereich betrachtet Dexter Hoyos (S. 688–707) zunächst die verschiedenen strategischen Wenden im Zweiten Punischen Krieg, die einerseits zum Aufstieg des Scipio Africanus, andererseits zum Untergang Hannibals und des karthagischen Staates führten, obwohl es anfangs nicht nach einem Sieg Roms ausgehen hatte. Die spätantike Kriegsführung wird abschließend von Alan D. Lee (S. 708–725) wiederum anhand der Konflikte mit den Sasaniden demonstriert, wobei dieses Kapitel gut und gerne auch im entsprechenden Kapitel des dritten Teils angesiedelt hätte werden können.

Ein kurzer Epilog (S. 726–742) von Thomas Palaima und Lawrence A. Tritle zeigt ansatzweise die Rezeptionsgeschichte der antiken Kriege von modernen Phänomenen wie dem Film „300“ bis hin zu literaturgeschichtlichen Mimesis von Homer, Tyrtaios und Co. Die richtige Wahrnehmung, dass mit Ende des Kalten Krieges der (amerikanische) Fokus weg vom Dualismus zwischen dem demokratischen Athen und dem undemokratischen, mit der Sowjetunion identifizierten Sparta hin zu einer Bewunderung der spartanischen Tugenden gegangen sei (S. 735), erweist eindrücklich, wie sehr auch heute noch die durch die eigene Brille gefilterte Antike Militärgeschichte eine (politische) Rolle spielt.

Jeder der Beiträge ist mit einer umfangreichen Bibliographie ausgestattet, die leider oft schwerpunktmäßig nur anglo-amerikanische Literatur umfasst. Eine parallellaufende, chronologische Tabelle von politisch-militärischen Ereignissen in der griechischen und der römischen Welt (S. XV–XXIII), eine Liste der römischen Kaiser von Augustus bis Herakleios (S. XXV–XXVII), Karten (S. XXXIII–XXXVIII) und ein umfangreicher Gesamtindex (S. 743–783) runden den Band ab. Hilfreich wäre sicherlich noch ein Quellenindex gewesen, um den seiten- wie inhaltsgewaltigen Band noch besser thematisch erschließen zu können.

Alles in allem stellt das „Oxford Handbook of Warfare in the Classical World“ eine unerlässliche Basis für die Weiterbeschäftigung mit dem Thema dar. Sowohl Manns kurze Einführung in die Militärgeschichte und die Kriegführung in der Antike als auch das umfängliche Oxford-Handbuch, das durch seine Themenbreite und seiner Vielfalt der Zugänge besticht, bieten Studierenden wie Forschern einen profunden Einstieg in die Thematik, beide werden daher ihren Platz neben den genannten anderen neueren Überblicksdarstellungen finden.

Anmerkungen:
[1] Es seien nur genannt: Philip Sabin / Hans van Wees / Michael Whitby (Hrsg.), The Cambridge History of Greek and Roman Warfare, 2 Bde., Cambridge 2007; Paul Erdkamp (Hrsg.), A Companion to the Roman Army, Oxford 2007; Angelos Chaniotis / Pierre Ducrey (Hrsg.), Army and Power in the Ancient World, Stuttgart 2002; Hans van Wees (Hrsg.), War and Violence in Ancient Greece, London 2000; John Rich / Graham Shipley (Hrsg.), War and Society in the Greek World, London 1995.
[2] Vgl. dazu auch die kompakte Darstellung von Leonhard Burckhardt, Militärgeschichte der Antike (= Beck-Wissen 2447), München 2008; ebenso, mit kulturgeschichtlichem und wahrnehmungspsychologischem Zugriff: Harry Sidebottom, Der Krieg in der antiken Welt, Stuttgart 2008; des Weiteren: Gerfried Mandl / Ilja Steffelbauer (Hrsg.), Krieg in der Antiken Welt, Essen 2007; Thomas Ganschow, Krieg in der Antike, Darmstadt 2007.
[3] Vgl. hierzu beispielsweise die nicht nur auf kriegerische Gewalt abzielenden Studien im Sammelband von Martin Zimmermann (Hrsg.), Extreme Formen von Gewalt in Bild und Text des Altertums, München 2009; vgl. auch den Beitrag des Rezensenten zur Kulturgeschichte der antiken Schlacht auf der Tagung: Unbeschreibliche Gewalt. Die Kultur der Schlacht von der Antike bis zum 20. Jahrhundert (Minden, Arbeitskreis Militärgeschichte e.V., 05.11.2009–07.11.2009); die Publikation erfolgt demnächst unter dem Titel: Kulturgeschichtliche Dimensionen antiker Schlachten – eine Bestandsaufnahme, in: Marian Füssel / Michael Sikora (Hrsg.), Kulturgeschichte der Schlacht, Paderborn 2013.
[4] Fehl geht Mann in der Annahme, dass bei Auxiliarsoldaten nach deren honesta missio auch die jeweilige Ehefrau das römische Bürgerrecht erhalten habe (S. 46 u. 116). Die vorhandenen Militärdiplome zeigen, dass wegen der Fähigkeit der Mutter, ihr jeweiliges Bürgerrecht an ein nicht innerhalb eines iustum matrimonium bzw. conubium zustande gekommenes Kind weiterzugeben (nach dem Grundsatz: mater semper certa), bei der leichten Scheidungsmöglichkeit ein unkontrolliertes Verbreiten des römischen Bürgerrechtes verhindert werden sollte und daher die Ehefrau von der Bürgerrechtsverleihung ausgenommen war.
[5] John Keegan, The Face of Battle, New York 1976.

ZitierweiseSven Günther: Rezension zu: Campbell, Brian; Tritle, Lawrence A. (Hrsg.): The Oxford Handbook of Warfare in the Classical World. Oxford 2013, in: H-Soz-u-Kult, 23.09.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013-3-176>.

Sven Günther: Rezension zu: Mann, Christian: Militär und Kriegführung in der Antike. München 2013, in: H-Soz-u-Kult, 23.09.2013, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013-3-176>.

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