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Nationalsozialismus

Bilder der Verfolgung und Vernichtung

 

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Diese Rezension wurde redaktionell betreut von: Ulrich Prehn <ucprehnGMX.DE>

Kreutzmüller, Christoph; Werner, Julia: Fixiert. Fotografische Quellen zur Verfolgung und Ermordung der Juden in Europa. Eine pädagogische Handreichung. Berlin: Hentrich und Hentrich 2012. ISBN 978-3-942271-60-8; 62 S.; € 14,90.

Nachama, Andreas; Hesse, Klaus (Hrsg.): Vor aller Augen. Die Deportation der Juden und die Versteigerung ihres Eigentums. Fotografien aus Lörrach, 1940 (= Topographie des Terrors. Notizen 1). Berlin: Hentrich und Hentrich 2011. ISBN 978-3-942271-45-5; 104 S.; € 9,80. Inhaltsverzeichnis (PDF)

Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Miriam Y. Arani, Frankfurt am Main
E-Mail: <miriam.y.aranigmx.de>

Über mehrere Jahrzehnte bereits hat sich eine teils interdisziplinär, teils in einzelnen Fachwissenschaften geführte Diskussion über Fotografien als Quellen entfaltet. Der Verlag Hentrich & Hentrich hat nun zwei Bücher zur Visual History des Holocaust veröffentlicht, die einander inhaltlich ergänzen und sich zugleich konzeptionell in mehrfacher Hinsicht unterscheiden. Das erste erschien in der Reihe „Notizen“ der Stiftung Topographie des Terrors und wurde herausgegeben von Andreas Nachama und Klaus Hesse; es behandelt zwei im Stadtarchiv Lörrach überlieferte Aufnahmesequenzen zur Deportation jüdischer Deutscher im Herbst 1940 und der anschließenden öffentlichen Versteigerung ihres Hausrats im Winter 1940/41. Das zweite, verfasst von Christoph Kreutzmüller und Julia Werner, stellt mehrere Aufnahmereihen zur Ausgrenzung jüdischer Deutscher und zur Ghettoisierung, Deportation und Vernichtung der europäischen Juden in den deutsch besetzten Gebieten Europas vor.

Beide hier besprochenen Veröffentlichungen sind dem Ziel verpflichtet, der Öffentlichkeit Fotografien zum Holocaust vorzustellen, die nicht zu den „Ikonen“ des „Illustrationsgewerbes“ zählen. Kreutzmüller und Werner informieren in ihrer Einleitung über die in der Forschung unumstrittene Auffassung, dass fotografische Bilder meist als vermeintlich objektive „Fenster“ in die Vergangenheit wahrgenommen werden, obwohl sie einen aus einer bestimmten Perspektive heraus gewählten Ausschnitt und Augenblick festhalten. Zur öffentlichen Veranschaulichung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik wurden oftmals dieselben Aufnahmen wiederholt genutzt. Durch diesen gesellschaftlichen Gebrauch wurden sie zu „Ikonen“[1] umfunktioniert, bei deren Rezeption die sinnbildhafte Bedeutungszuweisung eine Beobachtung des tatsächlich Abgebildeten überlagert. Beide Publikationen wollen zu einem aufmerksameren Betrachten von Fotografien als real- und gesellschaftsgeschichtlichen Quellen beitragen.

Der „Notizen“-Band der Stiftung Topographie des Terrors vereint Beiträge von drei Autoren mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten, zwischen denen die Aufnahmesequenzen von der Deportation jüdischer Deutscher und den Versteigerungen ihres Hausrats in Lörrach als zwei geschlossene Einheiten abgedruckt sind. Sie gelangten 1978 in das dortige Stadtarchiv. Anfangs mehrmals erwähnt, jedoch nicht gezeigt wird ein Foto, das einem der jüdischen Zeitzeugen die detaillierte Vergegenwärtigung eines Moments seines traumatischen Deportations-Erlebnisses ermöglichte, an den seine Erinnerung ohne dieses Bild, wie Uwe Schellinger betont, ausgelöscht wäre (S. 9f., 25). Die erste, 25 Fotografien umfassende, Aufnahmesequenz zeigt die Deportation aus Lörrach am 22. Oktober 1940 (S. 38–51). Sie wurde wie die anschließend präsentierten 17 Aufnahmen der anschließenden öffentlichen Versteigerungen des Hausrats der Deportierten (S. 74–83) vermutlich von einem im dienstlichen Auftrag handelnden örtlichen Kriminalpolizisten hergestellt.

Während Klaus Hesse in seinem Beitrag genauer auf einzelne Bilder eingeht, stellen die Beiträge von Uwe Schellinger und Jan Stoll in höherem Maße den Ereigniszusammenhang her, in dem diese Fotografien entstanden. Hesses Beitrag widmet sich insbesondere dem medienspezifischen Informationsgehalt der Aufnahmen von der Deportation. Er befragt die Bilder darauf hin, welche Abschnitte des Ereignisverlaufs fotografisch festgehalten sind und welche nicht, analysiert die Beziehung zwischen Fotograf und Fotografierten (S. 57f.) und das sichtbare Verhalten der Personen im Bild (S. 59–65).[2] Hesse zufolge widersprechen die fotografischen Quellen, die dokumentieren, dass die Deportation von einer breiten lokalen Öffentlichkeit wahrgenommen wurde, einem Schreiben Reinhard Heydrichs hierzu (S. 66). Dieser hatte am 29. Oktober 1940 an das Auswärtige Amt berichtet, die „Aktion“ sei „von der Bevölkerung kaum wahrgenommen“ worden (zitiert nach Hesse, S. 65).

Die von Andreas Nachama und Klaus Hesse herausgegebene Veröffentlichung untermauert unausgeprochen die von Sybil Milton bereits in den 1980er-Jahren formulierte These, dass fotografische Quellen zum Holocaust die verbale Überlieferung ergänzen und korrigieren können.[3] So belegen die Fotografien der Versteigerungen beispielsweise den Andrang der örtlichen Bevölkerung bei der Verwertung des Eigentums der jüdischen Deportierten.

In ihren Bezugnahmen auf den Forschungsstand unterscheiden sich die beiden Publikationen erheblich. Während sich die zuerst besprochene überwiegend auf die Ergebnisse lokalhistorischer Forschung stützt, bezieht sich die von Christoph Kreutzmüller und Julia Werner vorgelegte „pädagogische Handreichung“ ausdrücklich auf eine internationaler ausgerichtete Forschung. Sie beanspruchen, über fotografische Bilder vom Holocaust aus einem größeren geografischen Gebiet Aussagen zu treffen, und stellen Aufnahmereihen zu folgenden historischen Ereignissen vor:
1. der Ausgrenzung und Demütigung von „Rasseschändern“ in Ostfriesland 1935 anhand von Aufnahmen aus dem Niedersächsischen Landesarchiv / Staatsarchiv Aurich,
2. dem antijüdischen Pogrom in Baden-Baden 1938 anhand von Aufnahmen aus dem dortigen Stadtarchiv,
3. der Ghettoisierung von Juden im deutsch besetzten polnischen Städtchen Kutno 1940 anhand von Aufnahmen aus dem Jüdischen Museum Rendsburg,
4. der Deportation von Juden aus der deutsch besetzten französischen Hafenstadt Marseille 1943 anhand von Aufnahmen der Propagandakompanien der Wehrmacht aus dem Bundesarchiv,
5. der Selektion von Juden in dem von der deutschen Besatzungsmacht in Polen errichteten Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz 1944 anhand von Aufnahmen aus dem sog. Auschwitz-Album, Yad Vashem, und schließlich
6. von der Vernichtung der jüdischen Minderheit Europas in einem der von der deutschen Besatzungsmacht gebauten Krematorien in Auschwitz-Birkenau 1944 anhand von Aufnahmen des jüdischen Widerstandes aus der Gedenkstätte und dem Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau.

Von den sechs präsentierten Aufnahmereihen entstanden vier im damals deutsch besetzten europäischen Ausland. Im Bewusstsein dieses Umstands erscheint die Darstellung des bevölkerungspolitischen Kontexts des Holocaust unter deutscher Besatzung in den Gebieten Mittelost- und Osteuropas zuweilen als bagatellisierend, beispielsweise dort, wo die mit physischer und struktureller Gewalt verwirklichte „Germanisierung“ im Rahmen des „Generalplan Ost“ verkürzt wird auf die Aussage, Hitler, Himmler und Heydrich hätten eine „rassistische Umstrukturierung“ geplant (S. 36).

Die Veröffentlichung von Christoph Kreutzmüller und Julia Werner ordnet alle Aufnahmereihen der gleichen Darstellungsform unter und fasst zu jeder die Ergebnisse geschichtswissenschaftlicher und fotohistorischer Forschung zusammen. Das Autorenteam beantwortet jeweils zuerst die Frage nach der Herkunft der Bilder mit Informationen zum jeweiligen Fotografen und zur Entstehung sowie der Überlieferung der betreffenden Fotografien. Dann folgt je ein Abschnitt zum historischen Kontext des bildlich Dargestellten und zu dem, was im Detail auf diesen Fotografien zu sehen ist. Für die Analyse bestimmter Einzelheiten einer Fotografie wird diese mehrmals abgebildet, erst mit dem gesamten Detailreichtum des Bildfeldes und anschließend in einer grafisch bearbeiteten Form, die im Text besprochene Einzelheiten visuell deutlicher hervorhebt. Der Präsentationsweise der Bilder wird hier deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet als in der zuerst besprochenen Publikation.

Angesichts der ausdrücklich pädagogischen Intention von Kreutzmüller und Werner stellt sich bezogen auf die schulische und außerschulische Bildung allerdings die Frage, wie eine Lehrkraft den Lernenden die im Buch gezeigten Fotografien als Unterrichtsmedium zugänglich machen könnte. Die langjährigen Auseinandersetzungen um die Lehrmittelfreiheit[4] zeigen, wie weit Anspruch und Wirklichkeit allein schon im Bereich traditioneller Unterrichtsmedien auseinander klaffen. Daher erscheint es sinnvoll, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Bildquellen zu zwei Kapiteln dieses Buches – zu den Deportationen aus Marseille[5] und dem Massenmord in Auschwitz-Birkenau[6] – im Internet als „creative commons“ kostenfrei zugänglich sind.

Ausgehend von der Kritik, dass Fotos in der Geschichtsvermittlung üblicherweise nur als Illustration genutzt werden, um aus schriftlichen Quellen gewonnene Erkenntnisse zu untermauern, versuchen Kreutzmüller und Werner das Potenzial der Nutzung von Fotografien als Quellen in der historischen Bildung auszuloten. In diesem Zusammenhang verweisen sie auf eine wichtige Feststellung, zu der Bodo von Borries in den 1980er-Jahren gelangte: Oft beziehen sich Lernende in ihren Äußerungen über fotografische Bilder gar nicht darauf, was sie auf diesen sehen, sondern sie nehmen in ihren Äußerungen über das Gesehene vorweg, was sie vermeintlich sehen sollen.[7]

Das heißt, dass Fotografien für Lernende nicht so leicht als historische Quellen analysierbar und interpretierbar sind, wie die Autoren es an anderer Stelle behaupten. Wie bei den „Ikonen“ kann eine gesellschaftlich durchgesetzte Bedeutungszuweisung die individuelle Beobachtung und sprachliche Bearbeitung des Abgebildeten behindern. In welch hohem Maß soziale Kontrolle zur Diskriminierung durchaus realitätsgerechter visueller Wahrnehmungen eines Individuums beiträgt, wies bereits Solomon Asch in den 1950er-Jahren nach. Dieser Effekt kann allem Anschein nach nur durch das stärkere Einbringen unterschiedlicher Minderheitenmeinungen gemildert oder aufgehoben werden. Die von Kreutzmüller und Werner in Aussicht gestellte Überwindung interkultureller Kommunikationsbarrieren durch den Einsatz fotografischer Quellen erscheint praktikabel, wenn Lehrende und Lernende sich auf einen respektvollen Umgang mit Minderheitenmeinungen einigen können. Die Forschungsergebnisse des letzten Jahrzehnts zum Thema Erinnerung an den Nationalsozialismus und den Holocaust in der Einwanderungsgesellschaft haben gezeigt, dass diese oftmals als „nationales Eigentum“ begriffen werden, zu dem Einwanderer und deren Nachkommen keinen „richtigen“ Zugang hätten. Als abweichend empfunden werden insbesondere eine größere emotionale Distanz zu diesen Themen im Unterschied zu der in der deutschen Gesellschaft vorherrschenden Gefühlskultur frei flottierender Schuld, Betroffenheit und Scham.[8]

Viola B. Georgi stellte dar, dass die Zuwanderer in Deutschland die verfügbaren Deutungen der NS-Vergangenheit nicht unmittelbar reproduzieren, sondern diese biografisch hinsichtlich der Frage nach ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft bearbeiten.[9] Unter den von Georgi herausgearbeiteten Typen biografischer Strategien von Zuwanderern im Umgang mit dem Nationalsozialismus und Holocaust erscheinen insbesondere drei Typen erwähnenswert:
1. ein von Empathie getragenes Interesse an dem Unrecht, das den jüdischen Deutschen unter dem NS-Regime widerfuhr, wobei eigene Lebenssituationen in den Kontext einer historischen Kontinuität der nationalsozialistischen Rassenideologie gestellt werden;
2. eine durch das Bedürfnis nach Zugehörigkeit motivierte Reproduktion von den in der deutschen Gesellschaft tradierten NS-Legenden, um sich als Zuwanderer auf diese Weise als „deutsch“ zu qualifizieren; und
3. eine universelle Perspektive jenseits des Nationalen, aus der heraus gefragt wird, unter welchen äußeren Bedingungen Menschen zu „Tätern“ bzw. „Opfern“ werden.

Angela Kühner wies nach, dass es das von manchen befürchtete Desinteresse der Zuwanderer und ihrer Nachkommen an der NS-Vergangenheit nicht gibt.[10] Hinter ethnisch generalisierenden Projektionen eines vermeintlichen Desinteresses arbeitet sie den faktisch hohen Anteil von Zuwanderern aus Ländern heraus, die im Zweiten Weltkrieg von Deutschland angegriffen und besetzt wurden (u. a. aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion, Polen, Niederlande, Griechenland). Dieser Personengruppe ist nicht in erster Linie der Holocaust, sondern vor allem der Zweite Weltkrieg in Europa und die Existenz verschiedener Erinnerungskulturen präsent. Zuwanderer aus nicht-europäischen Ländern verfügen oftmals über eigene Erfahrungen mit ethnisch oder religiös begründeter Ausgrenzung oder mit kriegerischen Auseinandersetzungen. Diese Vielfalt an möglichen Perspektiven auf den Nationalsozialismus, den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg wird Kühner zufolge vom Lehrkörper tendenziell als Bedrohung für eine vermeintlich selbstverständliche „deutsche“ Vergangenheitsdeutung wahrgenommen.

Das Zusammenspiel divergierender Perspektiven auf das nationalsozialistische Regime und dessen Verbrechen in Europa könnten durchaus dasjenige pädagogische Potenzial fotografischer Quellen entfalten, das Christoph Kreutzmüller und Julia Werner an erster Stelle nennen: Sie können in der historischen Bildung die Funktion eines Gesprächsanlasses und Impulsgebers zur historischen Spurensuche erfüllen – wenn sie nicht im Vorhinein mit kollektiven Deutungen überfrachtet wurden, sondern den Beteiligten die Möglichkeit zu einer aktiven Teilhabe am Prozess der Spurensuche und -deutung eröffnen.

Anmerkungen:
[1] Der in der Theologie und christlichen Kunstgeschichte feststehende Begriff „Ikone“ bezeichnet die im nicht-reformierten Christentum kultisch verehrten bildlichen Darstellungen des Heiligen, denen übernatürliche Wirkungen unterstellt werden.
[2] Vgl. Miriam Y. Arani, Fotografische Selbst- und Fremdbilder von Deutschen und Polen im sog. Reichsgau Wartheland. Unter besonderer Berücksichtigung der Region Wielkopolska, Hamburg 2008, S. 93–99, 101f.
[3] Sybil Milton, Argument oder Illustration. Die Bedeutung von Fotodokumenten als Quelle, in: Fotogeschichte 28 (1988), S. 61–90.
[4] Vgl. beispielsweise die Stellungnahme der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hierzu, <www.gew.de/Schule_und_Lernmittelfreiheit.html> (12.06.2012).
[5] In Kreutzmüller / Werner, Fixiert, sind abgedruckt: S. 39: <commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-027-1474-26A,_Marseille,_Hafenviertel._Razzia.jpg>; S. 40: <commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-027-1476-21A,_Marseille,_Gare_d%27Arenc._Deportation_von_Juden.jpg>; S. 41: <commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-027-1476-27A,_Marseille,_Gare_d%27Arenc._Deportation_von_Juden.jpg>. Eine größere Auswahl der Aufnahmen des PK-Fotografen Vennemann findet sich unter <commons.wikimedia.org/wiki/Category:Photographs_by_Wolfgang_Vennemann>. Vgl. auch Ahlrich Meyer, Die Razzien in Marseille 1943 und die Propagandaphotographie der Deutschen Wehrmacht, in: Francia 22/3 (1995), <francia.digitale-sammlungen.de/Blatt_bsb00016421,00137.html> (12.06.2012).
[6] In Kreutzmüller / Werner, Fixiert, ist abgedruckt auf S. 56: <sv.wikipedia.org/wiki/Fil:Auschwitz_Resistance_280.jpg>; weitere Aufnahmen: <en.wikipedia.org/wiki/File:Auschwitz_Resistance_281.jpg; en.wikipedia.org/wiki/File:Auschwitz_Resistance_282a.jpg>.
[7] Kreutzmüller / Werner, Fixiert, S. 3.
[8] Vgl. Astrid Messerschmidt, Weltbilder und Selbstbilder. Bildungsprozesse im Umgang mit Globalisierung, Migration und Zeitgeschichte, Frankfurt am Main 2009; Angela Kühner, NS-Erinnerung und Migrationsgesellschaft. Befürchtungen, Erfahrungen und Zuschreibungen, in: Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte, Themenheft 01/2008: Holocaust Education, <192.68.214.70/blz/eup/01_08_themenheft/6.asp> (21.05.2012); Viola B. Georgi, Entliehene Erinnerung. Geschichtsbilder junger Migranten in Deutschland, Hamburg 2003; dies., Geschichtsbilder in der deutschen Einwanderungsgesellschaft: Junge Migranten und der Nationalsozialismus, in: Überblick. Zeitschrift des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen 1 (2005), Schwerpunkt: Geschichte und Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft, S. 3–8 <www.ida-nrw.de/html/Ueberblick_1_05.pdf> (21.05.2012).
[9] Georgi, Geschichtsbilder. (Siehe Fußnote 8) Die Frage nach der eigenen Herkunft, so Georgi, ist für die Zuwanderer und ihre Nachkommen in diesem Zusammenhang von geringerer Bedeutung als die Erfahrung, in Deutschland einer Minderheit anzugehören.
[10] Kühner, NS-Erinnerung und Migrationsgesellschaft. (Siehe Fußnote 8)

ZitierweiseMiriam Yegane Arani: Rezension zu: Kreutzmüller, Christoph; Werner, Julia: Fixiert. Fotografische Quellen zur Verfolgung und Ermordung der Juden in Europa. Eine pädagogische Handreichung. Berlin 2012, in: H-Soz-u-Kult, 24.10.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-4-070>.

Miriam Yegane Arani: Rezension zu: Nachama, Andreas; Hesse, Klaus (Hrsg.): Vor aller Augen. Die Deportation der Juden und die Versteigerung ihres Eigentums. Fotografien aus Lörrach, 1940. Berlin 2011, in: H-Soz-u-Kult, 24.10.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-4-070>.

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