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H-Soz-Kult
 

Abrechnung VG Wort / METIS

 

Tantiemen von der VG Wort

Wer seine Texte im Internet veröffentlicht, möchte erreichen, dass sie von anderen gelesen werden. Dazu haben die Autoren das Nutzungsrecht für die Veröffentlichung ihrer Beiträge im Internet H-Soz-u-Kult überlassen. Allerdings kann H-Soz-u-Kult – wie fast alle Fachzeitschriften in den Geistes- und Kulturwissenschaften auch – den Autoren keine Vergütung dafür zahlen. Doch gibt es dafür nun von anderer Seite unter bestimmten Voraussetzungen einen finanziellen Ausgleich für die Autoren/innen von Online-Texten und auch für diejenigen, die diese Texte ins Internet stellen und zugänglich halten – und zwar von der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort).

Allerdings zahlt die VG Wort keine Vergütungen oder Honorare für die Veröffentlichung von Texten - weder in Zeitschriften noch im Internet. Verwertungsgesellschaften dienen dazu, den Autoren einen finanziellen Ausgleich einzuräumen, wenn urheberrechtlich geschützte Werke ohne Genehmigung des Urhebers zum Beispiel durch die Anfertigung von Kopien oder durch das Speichern auf Datenträgern genutzt werden. Die Ausschüttungen der VG Wort dienen also dazu, einen Interessenausgleich zwischen dem Informationsrecht der Allgemeinheit gegenüber den Rechten der Urheber sicherzustellen. Wobei für Veröffentlichungen in Druckerzeugnissen die Urheber in vielen Fällen über die Verwertungsgesellschaften schon eine Vergütung erhalten. Schon seit einigen Jahren fließen der VG Wort "Abgaben" auf Geräte zu, die der Vervielfältigung dienen, und auch auf Speichermedien - zum Beispiel für Kopier- und Faxgeräte, Scanner, CD- und DVD-Brenner, Kassettenrecorder und Videogeräte sowie für Musikkassetten, Videobänder oder CD-ROMs. Und um eine angemessene Ausschüttung dieser Abgaben für elektronische Veröffentlichungen zu ermöglichen, hat die VG Wort das neue Meldesystem METIS installiert


Meldesystem METIS: H-Soz-u-Kult 'verpixelt' ausgewählte Texte

Ab Januar 2009 stattet H-Soz-u-Kult zunächst alle Rezensionen, Tagungsberichte und Artikel mit einem sogen. „Vorpixel“ der VG Wort aus. Darüber wird sichergestellt, dass sich die Autoren von H-Soz-u-Kult am METIS-Abrechnungssystem beteiligen können. Bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen können dann Autoren von H-Soz-u-Kult-Texten an der jährlichen Ausschüttung der Tantiemen der VG Wort teilhaben - auch dann, wenn sie zuvor keinen Wahrnehmungsvertrag mit der Verwertungsgesellschaft abgeschlossen haben. Der große Unterschied zu den bisherigen Tantiemen der VG Wort besteht in der Art, wie die ausschüttungsrelevante Textnutzung im Internet ermittelt wird. Auflagenzahlen oder Bibliotheksverbreitung sind für den Erscheinungsort Internet keine Kriterien nach denen sich eine Ausschüttung berechnen lässt. An Stelle dieser Kriterien bietet sich im Internet die Möglichkeit an, die Zugriffe auf einzelne Texte (Seiten) mit Hilfe einer vereinheitlichten Zugriffszählung zu ermitteln. Dazu bindet H-Soz-u-Kult von der VG Wort übernommene „Zählpixel“ in die einzelnen Dokumente ein. Die Zählung der Zugriffe erfolgt dann durch die VG Wort und nicht durch H-Soz-u-Kult.

Wenn im Rahmen der Zugriffszählung der von der VG Wort vorgegebene Schwellenwert pro Dokument (z.B. im Jahr 2012 für Texte mind. 1500 Abrufe) überschritten wird, ist ein Text vergütungsfähig. Ist dies der Fall, wird eine Meldung des Textes bei der VG Wort durch H-Soz-u-Kult vorgenommen. Anschließend werden die jeweiligen Autorinnen und Autoren informiert, die dann ihrerseits ihre Ansprüche bei der VG Wort anmelden können. Zu Beginn des Folgejahres wird diese Meldung dann bei der Ausschüttung durch die VG Wort berücksichtigt.

Autoren und Autorinnen erhalten von H-Soz-u-Kult die Informationen sowie notwendigen Daten zur Abrechnung erst dann, wenn die Abrechnungsfähigkeit eines Textes vorliegt. Diese kann erst im Folgejahr des Veröffentlichungsjahres festgestellt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei der VG WORT.


Voraussetzungen METIS 2012: Mindestens 1.800 Zeichen und 1.500 Seitenaufrufe

Von der VG Wort wurden 2012 grundsätzlich nur Texte zur Vergütung erfasst, die mindestens 1.800 Zeichen umfassen. H-Soz-u-Kult versieht alle Rezensionen, Tagungsberichte und Artikel mit Zählpixeln der VG Wort. Nicht einbezogen werden Beiträge mit Nachrichtencharakter wie Terminankündigungen, Zeitschrifteninhaltsverzeichnisse oder Ausschreibungen von Stellen oder Stipendien. Nach den gegenwärtigen Vorgaben der VG Wort werden in die Ausschüttung nur Beiträge berücksichtigt, die mehr als 1.499 mal im Jahr ausgerufen wurden, wobei Mehrfachausrufe von demselben PC nicht mitgezählt werden. Die VG Wort behält sich Änderungen der Zählweise und der Zahl der Mindestaufrufe vor. Für Fragen zum Meldesystem METIS wenden Sie sich bitte direkt an die VG Wort. Die aktuellen Quoten 2012 finden Sie unter http://www.vgwort.de/fileadmin/pdf/quoten/%C3%BCbersicht-quoten2012.pdf.


Stand: 2012