Förderer und Kooperationspartner von H-Soz-u-Kult

 

Träger, Förderer und affiliierte Fachforen

Clio-online

H-Soz-u-Kult schloss sich 2002 als Vorhaben dem Verbundprojekt Clio-online an. Clio-online bündelt bestehende Internet-Angebote für die Geschichtswissenschaften, entwickelt neue Konzepte und baut eine technische Infrastruktur auf, die die intensivere Nutzung des Internets in den Geschichtswissenschaften unterstützt. Seit Ende 2007 hat der von namhaften wissenschaftlichen Informationsanbietern mitgegründete Verein "Clio-online – Historisches Fachinformationssystem e.V." die Trägerschaft inne.

Humboldt-Universität zu Berlin

Von Beginn an unterstützen die Humboldt-Universität zu Berlin und deren Institut für Geschichtswissenschaften das Projekt H-Soz-u-Kult durch erhebliche Sach- und Personalmittel. Zu nennen ist hier auch die enge Zusammenarbeit mit der gemeinsamen Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren von Universitätsbibliothek und Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität.

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Im Rahmen des Projekts Clio-online wurde H-Soz-u-Kult von 2002 bis 2007 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Seit Sommer 2008 fördert die DFG das Schwesterprojekt „Docupedia-Zeitgeschichte“, ebenfalls ein Verbundprojekt zwischen dem Zentrum für Zeithistorische Forschungen Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin.

H-Net. Humanities and Social Sciences Online

Das H-Net: Humanities and Social Sciences Online stellt seit 1996 für das zunächst als Mailingliste gegründete Forum H-Soz-u-Kult einen attraktiven Mailverteiler und ein Archivsystem zur Verfügung. Der Mailverteiler wird nach wie vor von knapp Hälfte aller Mail-Abonnenten von H-Soz-u-Kult genutzt. Als internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern/innen koordiniert und unterstützt H-Net viele weitere Mailing-Netzwerke vor allem in den USA und fördert darüber Lehre und Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften mittels moderner Informationstechnologien. Das H-Net verfolgt darüber das Ziel, den freien Austausch akademischer Ideen und wissenschaftlicher Ressourcen in den Geisteswissenschaften zu verbessern.

Zeitgeschichte-online

"Zeitgeschichte-online" ist ein gemeinsames Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) und der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (SBB) und bietet seit 2004 ein Themenportal für die Zeitgeschichte im Internet an. Das Portal ist ein Teilprojekt von Clio-online und wird in enger Kooperation mit H-Soz-u-Kult betrieben. Mehr erfahren Sie unter: http://www.zeitgeschichte-online.de.

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Schon seit 2001 unterstützt das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) das Projekt H-Soz-u-Kult durch erhebliche Sach- und Personalmittel. Am ZZF ist die Rezensionsredaktion für den großen epochalen Bereich Zeitgeschichte nach 1945 angesiedelt und dort erfolgt auch die redaktionelle Betreuung von Zeitgeschichte-online.

geschichte.transnational

geschichte.transnational ist ein spezialisiertes Fachforum zu kulturellen Transfers und transnationalen Verflechtungen in Europa und der Welt im Rahmen von H-Soz-u-Kult und Clio-online. Es wird von Wissenschaftlern/innen des Global and European Studies Institute der Universität Leipzig und der Forschungsgruppe "Transferts culturels" am Centre National de la Recherche Scientifique Paris betreut. Das Projekt stützt sich auf die internationale Kooperation des European Network in Universal and Global History, das dem internationalen Dachverband von Welt- und Globalhistorikern (NOGWHISTO) sowie dem Comité International des Sciences Historiques affiliiert ist.

geschichte.transnational publiziert Rezensionen zu Neuerscheinungen, Ankündigungen und Berichte von Konferenzen, stellt Forschungsinitiativen vor und informiert über die Inhalte jener Zeitschriften, die schwerpunktmäßig Fragen grenzüberschreitender Verflechtungen nachgehen. Neben der Webseite informiert ein wöchentlicher Newsletter über neue Mitteilungen. Mehr erfahren Sie unter: geschichte-transnational.clio-online.net/.

Global and European Studies Institute der Universität Leipzig

Seit mehreren Jahren ist am Global and European Studies Institute (GESI) der Universität Leipzig die H-Soz-u-Kult Rezensionsredaktion für viele Bereiche der außereuropäischen Geschichte sowie der Wissenschaftsgeschichte angesiedelt. Zugleich wird dort Fachforum geschichte.transnational betreut.

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Redaktionelle Kooperationspartner

H-Soz-u-Kult realisiert nicht nur ein Modell verteilten und vernetzten wissenschaftlichen Arbeitens, sondern versteht sich zudem als kooperatives Projekt. Die Redaktion ist stets bemüht, Wissenschaftler/innen und interdisziplinär angelegte Projekte der Geschichts-, Kultur- und Sozialwissenschaften quer zu thematischen, epochalen oder methodischen Ansätzen zur Mitarbeit zu gewinnen. Zudem tauscht H-Soz-u-Kult Nachrichten und Inhalte mit wissenschaftlichen Institutionen, verwandten Projekten und Fachverbänden der Geschichts- und Kulturwissenschaften aus. Zurzeit kooperiert die Redaktion inhaltlich mit folgenden Projekten oder hat mit folgenden Initiativen zusammengearbeitet:

Arbeitskreis Historische Friedensforschung

Der Arbeitskreis Historische Friedensforschung besteht seit 1984. Er will dazu beitragen, Fragen der Friedensordnung und –sicherung in all seinen historischen Dimensionen zu erforschen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Bemühungen zur Verhinderung von Kriegen, zur Einschränkung innergesellschaftlicher Gewalt, zur friedlichen Austragung von Konflikten und zur Entwicklung eines dauerhaften Friedens. Der Arbeitskreis vereint vielfältige Positionen, Ansätze und Interessen.

infoclio.ch

infoclio.ch verfolgt als nationales Vorhaben die Förderung, Sicherung und Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen für die Geschichtswissenschaften in der Schweiz. Das Projekt infoclio.ch setzt sich für die Vernetzung bestehender digitaler Wissensbestände, für die Präsenz der Schweizer Geschichte in internationalen Datenbanken sowie den Zugang der Forschenden zu internationalen Datenbanken ein und reflektiert die Potentiale und Problematiken digitaler Medien für die Geschichtswissenschaften sowie zukunftsweisende Lösungen und Strategien.

Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI)

Im Zentrum der wissenschaftlichen Aufgaben des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung steht der internationale Vergleich gesellschaftlicher Selbst-, Fremd- und Feindbilder, die durch Schulbücher und andere schulrelevante Bildungsmedien vermittelt werden. "Sinnbildenden" Fächern wie Geschichte, Geographie und Sozialkunde/Politik kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Das Institut bringt Wissenschaftler, Erziehungsexperten und -praktiker verschiedener Länder und Fächer zusammen. Sie analysieren die Entstehung und die Auswirkungen dieser Bilder, erarbeiten Konzepte für einen angemessenen Umgang mit ihnen und suchen nach Wegen, diese in der pädagogischen Praxis anzuwenden.

H-ArtHist (Kunstgeschichte, Art History)

H-ArtHist ist ein 2001 gegründetes Fachforum für Kunstgeschichte im Verbund des H-Net - Humanities and Social Sciences Online mit inzwischen mehr als 7.000 Abonnenten. Das Fachforum richtet sich vor allem an graduierte Kunst- und Kulturhistoriker/innen, fortgeschrittene Studierende und wissenschaftlich Interessierte mit kunsthistorischem Schwerpunkt. Inhaltlich verbreitet H-ArtHist regelmäßig Nachrichten, Berichte und Rezensionen aus dem Bereich der Kunstgeschichte.

H-German (Serving professional historians of Germany around the world

H-German ist unter den Fachforen des H-Net - Humanities and Social Sciences Online ein Urgestein, da es schon 1994 gegründet wurde. Das Fachforum, das Ende 2008 knapp 3.000 Abonnenten zählt, wird vor allem von amerikanischen Deutschlandhistorikern der neueren Epochen rezipiert, wendet sich aber auch an fortgeschrittene Studierende und wissenschaftlich Interessierte mit Schwerpunkt German Studies und dient europäischen Historikern dazu, amerikanische Debatten über deutsche und europäischen Geschichte verfolgen zu können. Inhaltlich veröffentlicht H-German regelmäßig Nachrichten, Berichte und Rezensionen aus dem Bereich der deutschen Geschichte.

H-Germanistik (Netzwerk für literaturwissenschaftlichen Wissenstransfer

H-Germanistik wurde als Fachforum des H-Net - Humanities and Social Sciences Online 2005 begründet und besteht aus einer Internetplattform, durch die fachwissenschaftliche Informationen zur deutschsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart elektronisch zugänglich gemacht werden. Zudem bemüht sich H-Germanistik diesen Gegenstandsbereich durch komparatistische, kulturwissenschaftliche und interkulturelle Themen interdisziplinär zu ergänzen. Das Fachforum, das Ende 2008 etwa 4.000 Abonnenten umfasst, richtet sich an graduierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie interessierte fortgeschrittene Studierende.

H-Museum (Network für Museen und Museumsbetrieb) / Virtual Library Museen

H-Museum wurde im 2001 ursprünglich als Mailingliste "Museum Professionals" gegründet und avancierte 2002 zu einem Fachforum des H-Net - Humanities and Social Sciences Online, das Ende 2008 von etwa 6.500 Personen in vielen Ländern per E-Mail bezogen wird. Fokussiert ist das Forum auf museumsspezifische Themen, wobei auch archäologische, historische, kulturelle und kunstwissenschaftliche Informationen Berücksichtigung finden. Weitere wichtige Bereiche sind Gedenkstätten und Aspekte der Erinnerungskultur. H-Museum richtet sich vornehmlich an Wissenschaftler und Mitarbeiter in Museen, Universitäten, Archiven, Bibliotheken und anderen akademischen Arbeitsbereichen. Bei der Virtual Library Museen (VL Museen) handelt sich um das führende Internetportal für museumsspezifische Informationen und stellt ist die deutsche Abteilung der Virtual Library museums pages (VLmp) des ICOM dar. Sie gehört auch der Virtual Library Deutschland (Universität Karlsruhe) sowie dem internationalen Hauptkatalog Humanities and Humanistic Studies der Virtual Library an.

historicum.net. Geschichtswissenschaftliche Informationsangebote im Internet

historicum.net ging aus dem von der DFG (1998–2003) geförderten Projekt Server Frühe Neuzeit (SFN) hervor und versteht sich als "Netzwerk" für die Geschichtswissenschaften, an dem sich Institutionen wie einzelne Wissenschaftler beteiligen können. Unter einem gemeinsamen Dach und in einem einheitlichen Layout werden unterschiedliche Fachangebote und Unterportale zusammengefasst, für welche die verantwortlichen Kooperationspartner jeweils die redaktionelle und teilweise auch die technische Betreuung übernehmen. historicum.net bietet ein umfangreiches Informationsangebot für die Geschichtswissenschaften, so u.a. epochen- und themenorientierte Einführungstexte, Linksammlungen zu historisch relevanten Internetressourcen verschiedener Länder und zu Internetangeboten, die für das wissenschaftliche Arbeiten hilfreich sind, sowie Tutorials und Materialien für den Einsatz in Unterricht und Lehre.

Historische Bildforschung Online

Historische Bildungsforschung Online (HBO) ist ein Fachforum für deutschsprachige bildungshistorische Informationen und Berichte im Internet. HBO wird getragen von der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung und von der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Zum Angebot zählen die Vorstellung neuer Forschungsprojekte sowie Berichte über die laufende Arbeit aus verschiedenen bildungshistorischen Projekten. Zudem werden Quellen als Volltexte zur Verfügung gestellt, ebenso Rezensionen zu neuer, bildungshistorisch relevanter Literatur als auch ein Terminkalender.

INoGS - International Network of Genocide Scholars

Das International Network of Genocide Scholars (INoGS) wurde 2005 begründet und fördert und initiiert den wissenschaftlichen Austausch und akademische Debatten über alle Aspekte des Völkermords. INoGS ist ausgerichtet auf die Mitwirkung von Wissenschaftlern, Lehrern und Studierenden aller akademischen Disziplinen, die sich mit Fragen von Genoziden, Massenmord und der Verfolgung ganzer Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Von INoGS herausgegeben wird das Journal of Genocide Research.

Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin

Das Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin hat im Jahr 2000 in Abstimmung mit H-Soz-u-Kult einen Rezensionsdienst für den Bereich Europäische Ethnologie, Kulturanthropologie und Volkskunde im Internet eingerichtet. Sein Ziel ist es, über im Fach selbst oder in benachbarten wissenschaftlichen Feldern erschienene Publikationen einem weiten Leserkreis kostenlos zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise sollen gegenwartsorientierte empirische Studien sowie Beiträge zur historischen Anthropologie publik gemacht werden und vor allem kulturtheoretische und methodologische Diskussionen des Fachs angeregt werden. Die redaktionelle Betreuung von Rezensionen aus diesen Bereichen erfolgt am Institut für Europäische Ethnologie.

Organisationsbüros der Deutschen Historikertage

H-Soz-u-Kult war schon in seinem Gründungsjahr 1996 auf dem Deutschen Historikertag in München präsent und danach auch auf den folgenden Historikertagen vertreten. Seit dem Deutschen Historikertag 2002 in Halle arbeitet H-Soz-u-Kult mit den jeweiligen Organisationsbüros im Rahmen von Medienpartnerschaften zusammen. Die Zusammenarbeit reicht von der Planung der Sektionen, über die Vorbereitung der Großveranstaltung bis zur abschließenden Berichterstattung.

Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.

Der 1948 gegründete Berufsverband vertritt die Interessen der in Deutschland bzw. in deutschen Institutionen tätigen Kunsthistoriker jeder Nationalität. Neben den klassischen Berufsfeldern Museum und Denkmalpflege sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen widmet sich der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. verstärkt der Situation der freiberuflich tätigen Kolleginnen und Kollegen und derjenigen, die vor dem Einstieg ins Berufsleben stehen, indem er vielfältige Informationsdienste im Internet bereitstellt. Zudem nimmt der Verband über den gemeinsamen Dachverband des Deutschen Kulturrats die spezifischen Interessen der Kunsthistoriker gegenüber den politischen und gesetzgeberischen Institutionen wahr, nimmt öffentlich Stellung zu aktuellen Fragen der Denkmalpflege, der Museumspolitik und der kunsthistorischen Ausbildung.

Zeitschrift 'Comparativ - Zeitschrift für Globalgeschichte und Vergleichende Gesellschaftsforschung' / Karl-Lamprecht-Gesellschaft e.V.

Comparativ veröffentlicht seit 1991 vergleichende Beiträge aus den Bereichen Geschichts-, Politik-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften sowie Soziologie und Entwicklungsländerforschung. Die Zeitschrift vertritt ein umfassendes Verständnis historisch-komparatistischer Forschung und verbindet die Präsentation neuer Arbeitsergebnisse mit wissenschaftlicher Reflexion. Die einzelnen Hefte folgen einem Schwerpunktthema, lassen in der Rubrik Forum aber zugleich Raum für die kontroverse Diskussion. Mitteilungen und Berichte informieren über Tagungen und Konferenzen, ein Besprechungsteil über Neuerscheinungen aus allen Gebieten der Sozial- und Kulturwissenschaften. Comparativ wird herausgegeben im Auftrag der Karl-Lamprecht-Gesellschaft e.V. / European Network in Universal and Global History.

Zeitschrift 'Neue Politische Literatur' - Berichte über das internationale Schrifttum

Die Zeitschrift Neue Politische Literatur reflektiert seit 1956 die wissenschaftliche Forschung in Politik und Zeitgeschichte. Politikwissenschaftler und Historiker kommentieren die neuesten Ergebnisse und Kontroversen der Forschung, indem sie in Essays, Forschungsberichten und Einzelrezensionen die jüngsten Publikationen in Politikwissenschaft, Geschichte, Politischer Soziologie und Staatsrecht vorstellen. In lockeren Abständen erscheinen Interviews mit herausragenden Vertretern der Geschichts- und Politikwissenschaft. Somit bietet die Neue Politische Literatur ihren Lesern einen kritischen Überblick und eine zuverlässige Orientierung in der Fülle der wissenschaftlichen Neuerscheinungen und Forschungstrends.


Stand: Dezember 2008

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