Aufruf des Instituts für vergleichende Städtegeschichte zur Erfassung von Materialien des eingestürzten Historischen Archivs der Stadt Köln

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte nutzt derzeit in Kooperation mit den Mitarbeitern des Archivs seine Kontakte in der internationalen Städteforschung um ein Netzwerk aufzubauen, mit dessen Hilfe Informationen über vorhandene Reproduktionen aus den Beständen des Stadtarchivs Köln gesammelt werden sollen. Seit Jahrzehnten haben Wissenschaftler verschiedener historisch arbeitender Disziplinen aus Deutschland und insbesondere aus dem Ausland für ihre Forschungsvorhaben und Projekte Mikrofilme, Fotos, digitale Aufnahmen und Scans sowie Fotokopien beim Archiv anfertigen lassen. Diese Materialien stellen nun zum Teil die einzige Möglichkeit dar, die Inhalte der verlorenen archivalischen Bestände zu rekonstruieren, zu sichern und langfristig der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen. Das Historische Archiv der Stadt Köln ist daher begleitend zu den laufenden Rettungsmaßnahmen auf die Mithilfe aller Forscher und Institutionen angewiesen, die mit den Beständen des Archivs gearbeitet und Reproduktionen in irgendeiner Form erhalten haben. Aufgrund der derzeitigen Belastungen des Mitarbeiterstabes werden sie gebeten, sich über das Kontaktformular an das Institut für vergleichende Städtegeschichte zu wenden und möglichst genaue Angaben zu den in ihrem Besitz befindlichen Aufnahmen von Handschriften bzw. Archivalien zu machen, besonders wichtig sind Bestandsbezeichnung, Titel, Signatur und Blattangaben oder Seitenzahlen. Sämtliche Informationen, einschließlich Namen und Kontaktdaten der Besitzer, werden im Institut für vergleichende Städtegeschichte gebündelt und systematisch geordnet, um sie an die Mitarbeiter des Historischen Archivs der Stadt Köln weiterzugeben.

Bitte melden Sie sich also, auch per Email, Fax oder Brief im Institut für vergleichende Städtegeschichte, dessen Mitarbeiter Ihnen auch telefonisch Auskunft zu der Aktion geben können.

Den Aufruf finden Sie unter www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/Institut/Aufruf20090320.shtml